Green net

Roman

(8)
In seinem ersten Roman „Green Net“ entwirft Wilfried von Manstein ein bedrohliches Szenario: Was wäre, wenn die Pflanzen zurückschlagen und die Menschheit vernichten wollten?
Die Rettung der Menschen hängt vom zwölfjährigen Mario ab, denn nur er versteht die Sprache der Bäume.
Seine Mutter ist verzweifelt: Statt sich gleichaltrige Freunde zu suchen, spricht ihr Sohn lieber mit Bäumen, gibt ihnen Namen und ist davon überzeugt, selbst ein „Kastanienkind“ zu sein. In ihrer Not wendet sie sich an einen Kinderpsychiater und vertraut ihm ihr größtes Geheimnis an: Mit nur fünf Jahren verschwand ihr Sohn zusammen mit seinem Vater im Regenwald. Während der Vater nie wieder gesehen wurde, fand man Mario nach langem Suchen im Inneren einer Würgefeige, ohnmächtig und ohne jegliche Erinnerungen.
Als Mario seine Mutter von dem Termin mit dem Psychiater abholen will, findet er beide im Koma. Sie wurden von einem geheimnisvollen Fremden mit einer rätselhaften Waffe überwältigt, dem „Zeiter“, der Menschen entschleunigt und sie so zu Pflanzen macht.
Schnell ist Mario klar, dass nur er die beiden retten kann. In Gestalt eines Fliegenpilzes wird er Zeuge einer geheimen Konferenz im grünen Netzwerk der Bäume, die unter Vorsitz der Welteneibe Yggdrasil stattfindet. Diesem weisen Baum, der den Menschen wohlgesonnen ist, stellt sich der Terroristenbaum Reginald entgegen, eine Würgefeige, welche die zerstörerische Menschheit am liebsten ausrotten möchte und dafür sogar Bäume als Selbstmordattentäter einsetzt, die sich auf Menschen, Häuser und Autos stürzen.
Während die Macht des „bösen Baumes“ immer weiter wächst, nimmt Mario den Kampf gegen die Terroristen auf. Unterstützt wird er dabei von dem ökologisch engagierten Mädchen Rado und dem genialen, aber etwas ungeschickten Erfinder Lam-Pi-Jong.
Wie und ob es Mario und seinen Freunden gelingt, den Aufstand der terroristischen Bäume abzuwehren und das Ende der Menschheit zu verhindern, ist Gegenstand dieses Romans, der die Grenzen der Genres sprengt: Science-Fiction, Fantasy, ökologischer und surrealer Roman vereinigen sich zu einer bunten Mischung.
Mit seinen aktuellen und kritischen Anspielungen ist „Green Net“ ein Buch für alle, die sich gerne auf eine aberwitzige, komische Reise begeben, dennoch aber auch Geschichten mit Tiefgang lesen wollen. Besonders hervorzuheben ist die starke Botschaft: Gut ist, was der Erde nützt.
Wilfried von Mansteins wunderschön aufgemachter Roman ist ein Appell an alle Leser, die Natur zu schätzen und zu schützen.

(Nach einer Pressemitteilung von literaturtest.de)
Portrait
Wilfried von Manstein (Jahrgang 1945) war Tellerwäscher, Seefahrer, Kellner, Gärtner, Taxichauffeur, Schauspieler und Regisseur, bevor er ein Studium des »Kreativen Schreibens« begann und mit 67 Jahren die Masterprüfung ablegte. Er schrieb etliche, auch preisgekrönte Märchen und Kurzgeschichten.
»Green net« ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 412
Erscheinungsdatum 01.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-942498-20-3
Verlag Moritz Boerner Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,9/3 cm
Gewicht 659 g
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Green Net - Wilfried von Manstein
von SophiesLittleBookCorner am 31.05.2017

Eigene Meinung: Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der Roman ein Kinderbuch ist, ist doch der Protagonist noch sehr jung. Doch das Buch geht auch sehr in die phantastische Richtung – sprechende Bäume und anstehender Krieg und so. In Verbindung mit dem ökologischen Umweltroman, der immer mal zwischen... Eigene Meinung: Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass der Roman ein Kinderbuch ist, ist doch der Protagonist noch sehr jung. Doch das Buch geht auch sehr in die phantastische Richtung – sprechende Bäume und anstehender Krieg und so. In Verbindung mit dem ökologischen Umweltroman, der immer mal zwischen den Zeilen lauert, könnte man meinen, dass das Versprechen „von 12 bis 112“ eingehalten wurde und der Roman ein echter All Ager ist. Denn hier liegt meiner Meinung nach der Kern des Problems: der Autor wollte zu viel. Daraus entstand ein Roman mit großen Stilbrüchen in der Sprache und zu großen logischen Sprüngen. Für ein Kind oder jungen Jugendlichen könnte es schwer werden dem roten Faden zu folgen, denn auch eine Erwachsene wie ich, konnte nicht immer dem Erzählstil folgen. Der Roman wäre als eindeutiger Roman für Erwachsene besser angelegt gewesen. Das offenbart jedoch das zweite große Problem. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und ausschweifend. Wilfried von Manstein beschreibt besonders die Umwelt sehr gut, diese Beschreibungen scheinen jedoch eher einem seiner Sachbücher entsprungen zu sein und nicht der magischen Reise eines kleinen Jungen. Und obwohl die Erzählweise sehr üppig ist, so ist das verwendete Vokabular jedoch eindeutig das von einem Kind: egal ob nun Mario redet oder ein Erwachsener. So richtig harmonieren Sprache und Schreibstil daher nicht miteinander, denn es wirkt nicht einheitlich. Auch die Personen, besonders Mario, bleiben blass und werden ihrer Wichtigkeit nicht gerecht. Die Idee hingegen ist einmalig und hat viel Potenzial. In der Ausarbeitung hapert es jedoch noch etwas, denn „Green Net“ kann sich nicht so ganz entscheiden, in welche Altersrichtung es gehen will. Die Aussage ist jedoch sehr wichtig und sollte jeden Leser zum Nachdenken anregen. Fazit: Ein Roman mit einer wichtigen und spannenden Grundidee, dessen Ausarbeitung jedoch zu gesplittert und verwirrend ist als das ein runder Spannungsbogen entstehen konnte.

Leider für mich too much
von Tintenwelten am 29.04.2017

Nach einem einschneidenden Ereignis in der Kindheit, spricht Mario mit Pflanzen. Er ist ein Außenseiter, der sich von Kindern in seinem Alter distanziert. Deshalb bringt seine Mutter ihn zu einem Psychologen. Doch zu der Sitzung kommt es nicht, da sie von einem mysteriösen Mann angegriffen werden. Die Erwachsenen fallen... Nach einem einschneidenden Ereignis in der Kindheit, spricht Mario mit Pflanzen. Er ist ein Außenseiter, der sich von Kindern in seinem Alter distanziert. Deshalb bringt seine Mutter ihn zu einem Psychologen. Doch zu der Sitzung kommt es nicht, da sie von einem mysteriösen Mann angegriffen werden. Die Erwachsenen fallen ins Koma. Rado, die Tochter des Psychologen, setzt sich für die Umwelt ein und ist auch gegen Tierversuche. Sie ist sehr klug und wissbegierig und ist nicht auf den Mund gefallen. Zusammen mit Mario versucht sie das Geheimnis der scheinbar unerklärlichen Krankheit der Eltern zu lösen. Derweil plant die Pflanzenwelt Rache an der Menschheit. Alles, was die Menschen den Pflanzen in der Vergangenheit angetan haben (abholzen, schreddern, verbrennen, sie als Nahrungsmittel zu nutzen etc) sollen sie jetzt am eigenen Leib zu spüren bekommen. Alle Pflanzen sind über das sogenannte “Green Net” miteinander verbunden, welches man sich tatsächlich wie unser Internet vorstellen kann. Das Buch lässt sich schwer in ein Genre einordnen, ein Oberbegriff wäre allerdings das Jugendbuch. Hier werden Zeitreisen, Science-Fiction und Fantasy gemischt. Es gibt eine Vielzahl recht liebenswerter, vor allem aber skurriler Charaktere. Leider kommen diese eher oberflächlich daher. Besonders Mario und Rado empfand ich emotional eher nicht authentisch. Das Buch war zwar durch den Schreibstil schnell zu lesen, allerdings war dieser auch eher holprig und leider nicht so flüssig. Es gab sehr viele Kapitel und dadurch eine Menge Perspektiven- und Ortswechsel, die zusätzlich Unruhe ins Buch bringen. Das Buch behandelt aktuelle Themen wie Terrorismus, Umweltverschmutzung sowie die Ausbeutung der Natur. Es zeigt dem Leser das Szenario “Was wäre, wenn...” und hält vor Augen, wie sehr der Mensch von der Natur abhängig ist. Mich hat die Idee und Intention hinter dem Buch sehr interessiert und fasziniert. Da es aber so viele Themen und Genres beinhaltet, war es für mich ein bisschen zu verrückt und einfach “too much”. An Ideen mangelt es dem Autoren auf jeden Fall nicht.

Die Rache der Natur
von Anneja aus Halle am 18.04.2017

Die Natur schenkt uns Luft, Nahrung und Gesundheit. Doch was tun wir? Wir holzen sie ab, laben uns an ihren Früchten und das alles damit wir überleben können. Doch was wäre wenn die Natur genug hätte? Wenn sie es satt hätte ihrer Früchte beraubt zu werden oder zerstört zu... Die Natur schenkt uns Luft, Nahrung und Gesundheit. Doch was tun wir? Wir holzen sie ab, laben uns an ihren Früchten und das alles damit wir überleben können. Doch was wäre wenn die Natur genug hätte? Wenn sie es satt hätte ihrer Früchte beraubt zu werden oder zerstört zu werden? Genau dieses Szenario dürfen wir in Green Net miterleben und das auf eine fantasyvolle Art und Weise die zum Nachdenken anregt. Über die Geschichte selbst muss ich nicht viel sagen, da diese in der Kurzbeschreibung mehr als deutlich beschrieben wird. Leider verrät diese schon viel zu viel vom Buch. Kommen wir gleich zu den Charakteren welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen Mario, welcher mit Pflanzen sprechen kann und dadurch erfährt das jene keine Lust mehr haben sich von der Menschheit unterdrücken zu lassen. Dann gibt es Rado, welche 14 ist und sich für die Umwelt einsetzt. Sie ist sehr eigensinnig aber auch blitzgescheit. Wer mir garnicht in die Geschichte passen wollte war der Forscher Lam-Pi-Jong, welcher angeblich aus der Zukunft kommt und Experte für Zeitmaschinen ist. Natürlich gehören auch die Pflanzen zu den Charakteren,doch hier alle Arten auf zu zählen würde den Rahmen sprengen. Man muss jedoch sagen, das ihre Vorbehalte gegen die Menschen nachvollziehbar sind. Denn welcher Apfelbaum sieht schon gerne das seine Früchte als unverkaufte Ware im Müll landen. Allgemein regt das Buch sehr zum Nachdenken an. Nicht nur das der Autor auf ein wichtiges Thema hinweist, nein, er zeigt auf spannende Weise wie eine umgedrehte Welt aussehen könnte. Man stelle sich nur vor wie eine Blume die verlangsamten und zu Pflanzen gewordenen Menschen auf ihrer Fensterbank gießt. Welcher Faktor mir allerdings überhaupt nicht zusagte war der, der Zeitmaschinen und der Möglichkeit der Zeitreisen. Die Thematik passte für mich einfach nicht in das Gesamtkonzept und verwirrte mich teils sehr. Der Schreibstil an sich sagte mir sehr zu. Man war wie gefesselt von dieser Welt und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Dabei verlor das Buch nie an Spannung und war an einigen Stellen sogar sehr humoristisch. Besonders die Beschreibung der Menschen die verlangsamt und zu Pflanzen wurden, faszinierte mich zusehens. Hier musste ich immer wieder meine Zimmerpflanzen ansehen. Wie es mit uns und der Natur weiter geht werden wir wohl in den nächsten Jahrzehnten mitbekommen. Bis dahin kann ich das Buch nur empfehlen. Lasst euch überraschen wie Pflanzen miteinander kommunizieren und wie ihr Plan aussieht uns zu vernichten. Auch wenn das Buch nur fiktiv ist, so werdet ihr danach Pflanzen anders betrachten.