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AchtNacht

Thriller

Sebastian Fitzek

(233)
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Beschreibung

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der »AchtNacht«, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!

"Amoralisch? Absolut. Aufregend. Und wie!"

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52108-3
Verlag Knaur
Maße (L/B/H) 19/12,5/3,5 cm
Gewicht 361 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 2610

Buchhändler-Empfehlungen

Kristin Kother, Thalia-Buchhandlung Brandenburg an der Havel

Ein typischer Fitzek, spannend bis zum Schluss. Sehr realistisch trifft er den Nerv der Zeit.

Marcel Sander, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Das Phänomen "8N8" ist erschreckend realistisch und absolut vorstellbar. Fake News, Internet Trolle und die Sichtbarkeit von persönlichen Daten führen rasch zu einer abartigen menschlichen Hetzjagd. Die Folgen sind tödlich, aber auch katastrophal für alle Überlebenden...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
233 Bewertungen
Übersicht
120
61
34
11
7

Hoffentlich wird das nie Realität
von Deidree C. aus Altmünster am 07.01.2021

Mir wurde „AchtNacht“ wärmstens empfohlen, also habe ich dieses Buch auch zur Hand genommen. Ich gestehe, schon vorweg mit etwas Bauchweh, da Thriller nicht unbedingt mein Lieblingsgenre ist. Aber eine miese Bewertung abzugeben, nur weil ein Buch ein mir unliebsames Genre hat, wäre unfair, noch dazu, wenn ich es vorher schon wei... Mir wurde „AchtNacht“ wärmstens empfohlen, also habe ich dieses Buch auch zur Hand genommen. Ich gestehe, schon vorweg mit etwas Bauchweh, da Thriller nicht unbedingt mein Lieblingsgenre ist. Aber eine miese Bewertung abzugeben, nur weil ein Buch ein mir unliebsames Genre hat, wäre unfair, noch dazu, wenn ich es vorher schon weiß. Daher spielt in dieser Bewertung meine persönlich Vorliebe wenig mit ein und ich bleibe auf der sachlichen Seite. Soweit dies bei einer Beurteilung möglich ist. Sebastian Fitzek ist bekannt für seine packenden Geschichten. Auch mich hat die Thematik fasziniert und gefangen genommen. Mit jeder Seite die ich las, sogar mehr und mehr schockiert. Nicht nur einmal musste ich mir sagen, dass es Fiktion ist. Aber ein kleines bisschen bleibt der Beigeschmack – was wenn doch jemand auf so eine verrückte Idee kommt? Gibt es Menschen die auf so eine Nachricht anspringen würden? Ich fürchte durchaus. Umso erschreckender fand ich die doch sehr anschaulich dargestellten Szenen, die Verzweiflung, die Ohnmacht der Opfer. Und immer wieder meine eigenen Gedanken: was wäre wenn…… Ich kenne keine anderen Bücher des Autors, aber der Schreibstil hier war für mich nicht unbedingt erhebend gut zu lesen. Die Spannung fand ich, vielleicht auch in Bezug auf die Grundidee, gelungen insbesondere das Ende der Geschichte mit seiner Auflösung.

Menschliche Abgründe & ein perfides Spiel: Werden die Achtnächter überleben?
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2020

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es passt wirklich perfekt zur Geschichte und es fängt die Stimmung sehr gut ein. Außerdem mag ich die düsteren Farben. Das Zusammenspiel von rot und schwarz regt das Gehirn bereits zum Nachdenken an, in welche Richtung es gehen könnte. Der Schreibstil ist wie immer einfach gehalten, mit k... Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es passt wirklich perfekt zur Geschichte und es fängt die Stimmung sehr gut ein. Außerdem mag ich die düsteren Farben. Das Zusammenspiel von rot und schwarz regt das Gehirn bereits zum Nachdenken an, in welche Richtung es gehen könnte. Der Schreibstil ist wie immer einfach gehalten, mit kurzen Sätzen und kurzen Kapiteln. Auch die Perspektivwechsel haben mir gefallen. In diesem Buch hat man auch wieder sehr viele verschiedene Charaktere kennengelernt. Dadurch sind natürlich auch viele Handlungen entstanden. Ich fand es total interessant, die vielen verschiedenen Gedankenzüge kennenzulernen und auch menschliche Abgründe herauszufinden. Die beiden Protagonisten Ben und Arezu mochte ich gerne, man konnte sich sehr gut in deren Gefühlsleben hineinversetzen. Natürlich waren auch die Kapitel von den anderen Charakteren sehr interessant und auch storyrelevant. Die Idee dieses Buches finde ich einfach nur großartig. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn in dieser Lotterie mein Name oder der eines Familienmitgliedes oder der eines guten Freundes auftauchen würde. Dieser Gedanke hat mir schon Angst gemacht. Wie bereits erwähnt, sind auch hier viele Handlungsstränge vorhanden, die aber am Ende zusammengeführt wurden. Auch die vielen unerwarteten Wendungen haben es mir angetan. Ich wusste wirklich gar nicht, wie die Geschichte enden könnte. Außerdem finde ich es einfach nur krass, wie weit manche Menschen gehen würden. Bens und Arezus Geschichte ist natürlich in vielerlei Hinsicht sehr tragisch. Denn mit diesem Ende, habe ich echt nicht gerechnet. Ich bin wirklich sehr überrascht gewesen. Der Spannungskitzel ist schon da gewesen, allerdings hat er mich nicht in jeder Situation zu einhundert Prozent erreichen können. Das war ein bisschen schade. Irgendwie habe ich es auch vermisst, an der Nase herumgeführt zu werden. Trotzdem hat mir dieses Buch gefallen, ich kann es nur weiterempfehlen. Allerdings muss ich sagen, dass mir zum Beispiel „Das Paket“ besser gefallen hat. Wahrscheinlich liegt es an dem Genre „Thriller“ und „Psychothriller“. Letzteres wird mir wahrscheinlich immer besser gefallen.

AchtNacht
von Literaturlounge eu aus Gießen am 26.09.2020

So, Luft holen und sich noch mal schnell umdrehen und nachsehen, ob da nicht vielleicht jemand hinter mir her ist. Hat mich vielleicht jemand auf die Liste gesetzt? Gut, also die Seite achtnacht.online gibt es mittlerweile. Allerdings ist diese vom Droemer – Knaur Verlag geschaltet. Aber komme ich jetzt mal langsam zur Geschic... So, Luft holen und sich noch mal schnell umdrehen und nachsehen, ob da nicht vielleicht jemand hinter mir her ist. Hat mich vielleicht jemand auf die Liste gesetzt? Gut, also die Seite achtnacht.online gibt es mittlerweile. Allerdings ist diese vom Droemer – Knaur Verlag geschaltet. Aber komme ich jetzt mal langsam zur Geschichte. Die Homepage ist nur ein nettes Beiwerk zum Buch und ist so gemacht, wie ich sie mir beim Lesen vorgestellt habe. Ben hat eine Lebensgeschichte, die wirklich einiges an Potential hat für Menschen, die ihn nicht gerade mögen. Er ist daran Schuld, dass seine Tochter die Beine bei einem Autounfall verloren hat. Ben ist nicht unbedingt das, was man einen „guten“ Vater oder Ehemann nennt, der zuverlässig alles zahlt was er zahlen muss. Er war einmal Drummer in einer Rockband, die kurz vor dem Durchbruch stand, doch dann wurde er wegen des Unfalls aus der Band gefeuert. Seine Tochter liegt nun auch noch im Koma, weil sie sich mit dem Rollstuhl vom Dach gestürzt hat. Dass sie überhaupt noch lebt, ist ein Wunder. Also dieser Ben, ist in dem Lostopf zu der AchtNacht und trifft dabei auf die junge, mit einer „leichten“ psychischen Störung behaftete, Arezu. Mit ihr zusammen begeht er die AchtNacht, da auch sie bei der Todeslotterie gezogen wurde. Eine wilde Jagd durch Berlin beginnt, in der einige Leute versuchen, aus diesem „Spiel“ Profit zu erlangen. Nebenbei lernt man so einige Abarten der Menschen kennen. Keine Angst, es sind nicht die gleichen Abartigkeiten, wie man sie in letzter Zeit von anderen deutschen Thriller Autoren erlebt hat. Nein, jeder ist anders, aber trotzdem gut. Komme ich mal zu meinem Fazit. Wie ich schon sagte, es ist eine wilde Fahrt durch Berlin. Man reist an den Straßenstrich von Berlin, ist bei sonderbaren Ritualen dabei. Man landet mit Ben und Arezu in einer Kirche und genauso bei der Wirtschaft mit dem Goldenen M am Hauptbahnhof. Fitzek gewährt einem immer wieder einen Einblick in die Gedankenwelt von Ben und den anderen Menschen, die eine wichtige Rolle in der AchtNacht spielen. Das führte aber irgendwie für mich dazu, dass die Figuren, vor allem Ben, nicht so die Tiefe bekommen haben, welche diese in meinen Augen verdient hatten! Aber es ist spannend geschrieben, mit einer guten Geschwindigkeit und es wird mit jeder Seite mehr und mehr ein Pageturner, da man auch in die Psyche der „Feinde“ sehen kann, Man kann sich sehr gut vorstellen, dass dies auch wirklich real funktionieren könnte. Manchmal denke ich auch, dass dieses Phänomen gerade extreme Parteien gerne anwenden. Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass ich der Meinung bin, dass das Paket noch etwas besser und dichter war und ein überraschenderes Ende bekommen hat. Aber AchtNacht ist ein Thriller, der gut strukturiert und durchdacht ist, aber dem vielleicht so das letzte Fitzelchen gefehlt hat. Aber dennoch ist es ein Pageturner, der Schlaflosigkeit verursacht und ich kann das Buch absolut empfehlen.


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