Marthas Widerstand

(45)

Im Zweifel gegen die Angeklagte.

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will -
Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht ...

Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde?

Portrait

Kerry Drewery ist Autorin für Kinder- und Jugendbücher. Zelle 7 ist der erste ihrer Titel, der auf Deutsch übersetzt wird. Die Geschichte über ein Justizsystem, das ad absurdum geführt wurde und eine Gesellschaft, in der eine Fernsehshow über die Urteile für Straftäter entscheidet, wird in einem zweiten Band (Seven Days) fortgesetzt, der voraussichtlich 2018 ebenfalls im ONE-Programm erscheint.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 16.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8466-0043-6
Verlag ONE
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/4,3 cm
Gewicht 700 g
Originaltitel Cell 7
Auflage 2. Auflage
Illustrator Sabine Bhose
Übersetzer Sabine Bhose
Verkaufsrang 7.797
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Trotz Einstiegsschwierigkeiten kann ich das Buch nur jedem ans Herz legen,denn nach ein paar Kapiteln ist man froh, weitergelesen zu haben!
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Nicht Gerichte nach sorgfältiger Beweisaufnahme entscheiden über Freispruch oder Hinrichtung von Angeklagten. Sieben Tage lang werden Zuschauer einer Fernsehshow aufgefordert, ihre Meinung abzugeben - am 7. Tag fällt das Urteil, ganz allein auf diesen Mehrheiten beruhend.
Von Marthas Ausgeliefertsein zu lesen ist hochspannend!
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Wenn du über Tod oder Leben einer beliebigen Person entscheiden könntest - Würdest du es tun und wie würdest du dich entscheiden?
Über Martha wird genau diese Entscheidung gefällt.
In einer packenden Erzählung nimmt uns Kerry Drewery mit zu den Geschehnissen vor Marthas Inhaftierung und zu solchen, zu welchen diese führt.
Ein unfassbar spannendes und atmosphärisch dichtes Buch mit einem aktuellen und sehr brenzligem Thema - Irre nervenaufreibend!
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Unheimlich spannender dystopischer Roman! Die Geschichte nimmt einen mit durch interessante Erzählperspektiven und unerwartete Wendungen. Unheimlich spannender dystopischer Roman! Die Geschichte nimmt einen mit durch interessante Erzählperspektiven und unerwartete Wendungen.

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Eine gelungene Kombination aus Thriller und Dystopie, temporeich und spannend erzählt. Die Story kann ich jedem ans Herz legen, der mal wieder ein bisschen Nervenkitzel braucht. Eine gelungene Kombination aus Thriller und Dystopie, temporeich und spannend erzählt. Die Story kann ich jedem ans Herz legen, der mal wieder ein bisschen Nervenkitzel braucht.

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In diesem Buch wurden mir Tatsachen gezeigt, vor denen ich viel zu lange die Augen verschlossen hatte. In diesem Buch wurden mir Tatsachen gezeigt, vor denen ich viel zu lange die Augen verschlossen hatte.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
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Sehr spannend erzählt, jedoch teils etwas unglaubwürdig
von AberRush am 06.03.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

„Marthas Widerstand“ von Kerry Drewery ist eine interessante und überaus spannende Geschichte darüber, was passieren würde, wenn es keine Gerichte mehr gäbe und jeder Mensch durch Telefonanrufe das Strafmaß der angeklagten Person mitbestimmen kann. Dieser Prozess wird live in einer TV-Show ausgestrahlt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt... „Marthas Widerstand“ von Kerry Drewery ist eine interessante und überaus spannende Geschichte darüber, was passieren würde, wenn es keine Gerichte mehr gäbe und jeder Mensch durch Telefonanrufe das Strafmaß der angeklagten Person mitbestimmen kann. Dieser Prozess wird live in einer TV-Show ausgestrahlt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und bleibt dadurch sehr abwechslungsreich. Die Figuren sind vielschichtig und laden zum mit fiebern, grübeln und hassen ein. Der Plot ist meistens stimmig und weiß zu überzeugen. Ich finde nur, dass diese hypothetische Version einer Zukunft ohne Gerichte nicht sehr realistisch ist. Es setzt nämlich voraus, dass alle Leute dumm sind und so etwas klanglos hinnehmen. Natürlich gibt es Widersacher gegen diese Art des Rechtssystems, aber es fehlt einfach an gesundem Menschenverstand. Auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass viele Menschen so einem Trend hinterherrennen würden, ist die Umsetzung doch an manchen Stellen etwas unglaubwürdig. Es passt zu dieser Geschichte, sollte aber doch nicht zu ernst genommen werden. Ich spreche eine Leseempfehlung aus und freue mich bereits auf den zweiten Teil.

Bist du bereit, für ein Versprechen dein Leben zu geben?
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 06.01.2018

Dystopie Marthas Widerstand von Kerry Drewery erschienen am 16.03.2017 im One Verlag, geb. Ausgabe 448 Seiten Martha hat einen Mann umgebracht. Das Volk darf darüber entscheiden, ob sie hingerichtet wird oder nicht. Sieben Tage lang durchläuft sie verschiedene Zellen. Jede Zelle beinhaltet individuelle psychologische Foltermethoden. Ein voyeuristischer Wettlauf gegen... Dystopie Marthas Widerstand von Kerry Drewery erschienen am 16.03.2017 im One Verlag, geb. Ausgabe 448 Seiten Martha hat einen Mann umgebracht. Das Volk darf darüber entscheiden, ob sie hingerichtet wird oder nicht. Sieben Tage lang durchläuft sie verschiedene Zellen. Jede Zelle beinhaltet individuelle psychologische Foltermethoden. Ein voyeuristischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Autorin erzählt den Plot flüssig aus abwechselnder Sicht der verschiedenen Protagonisten. Dies lässt gerade zum Ende hin den Spannungsbogen enorm ansteigen. Martha ist ein sechzehnjähriger Teenager, Waise und lebt in den sog. Kratzern der niederen Schicht. Seit dem Tod ihrer Mutter muss sie sich alleine durchkämpfen, was sie auch gut bewerkstelligt. Lediglich zu ihrer Nachbarin unterhält sie ein sehr enges Verhältnis. Nach ihrem Schuldeingeständnis muss sie ihre Stärke enorm unter Beweis stellen. Psychologischen Beistand erhält sie von Eve Stanton, die ihrerseits gleichermaßen etwas zu verarbeiten hat. Geschickt werden Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft und zum Ende erfährt der Leser, was es mit dem wahren Grund des Mordes auf sich hat. Fazit: Eine partiell überaus glaubwürdige Dystopie. Die Autorin verdeutlicht sehr stark den Klassenunterschied der Menschen und wie wichtig es ist, Geld und die richtigen Verbindungen zu haben, um ein sorgloses Leben zu führen. Weiterhin wird der Voyeurismus der Menschheit gut herausgearbeitet. Wenn man für eine Hinrichtung bezahlt, möchte man sie auch sehen, selbst wenn der Beteiligte unschuldig ist. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit fünf Sternen.

Eine spannende und fesselnde Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2017

Inhalt: Martha wurde des Mordes an Jackson Paige beschuldigt. Mit einer Waffe in der Hand wurde sie vor der Leiche des vom Volk geliebten Wohltäters vorgefunden. Auch hat sie die Tat umgehend gestanden. Sieben Tage wird Martha nun in sechs verschiedenen Zellen verbringen, bis sie letztlich in der Todeszelle... Inhalt: Martha wurde des Mordes an Jackson Paige beschuldigt. Mit einer Waffe in der Hand wurde sie vor der Leiche des vom Volk geliebten Wohltäters vorgefunden. Auch hat sie die Tat umgehend gestanden. Sieben Tage wird Martha nun in sechs verschiedenen Zellen verbringen, bis sie letztlich in der Todeszelle Nummer sieben auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden soll. In der Fernsehshow „Death is Justice“ wird jeden Abend über diesen Fall gesprochen. Das Publikum wird nach einer ausgiebigen Analyse aufgefordert per SMS, Internetvoting oder Telefonanruf abzustimmen, ob Martha leben oder sterben soll. Dieses „demokratische Urteil“ soll über Schuld oder Unschuld der Verurteilten entscheiden. Nur wenige stellen sich die Frage, ob das Mädchen nicht vielleicht doch unschuldig sein könnte. Schreibstil: In Marthas Widerstand findet sich der Leser in einem zukunftsorientierten Szenario wieder. Gerichte, nebst Richter wurden abgeschafft, auch eine Beweiserhebung wird in einem Strafverfahren nicht mehr als notwendig erachtet. Stattdessen soll das Volk per Voting darüber bestimmen, ob ein Verurteilter für die ihm vorgeworfene Tat hingerichtet oder doch freigesprochen werden soll. Als Hilfestellung dient dem Bürger hierbei ein Livestream, den er per Zusatzkosten mieten und bei dem er täglich einen Blick in die Zelle des Verurteilten werfen kann. Außerdem wird in der Fernsehsendung „Death is Justice“ ausgiebig über den aktuellen Fall gesprochen. Hierzu werden Verwandte des Opfers, Zeugen oder aber sonstige Studiogäste, wie in Marthas Fall ein ehemaliger Richter oder aber auch der Reporter, der mit dem Fall betraut ist, geladen und von den Moderatoren der Fernsehsendung interviewt. Leichtere Fälle werden in einer weiteren Fernsehshow abgehandelt, bei der eine Jury von fünf ausgewählten Personen mittels Buzzer eine Entscheidung über die Verurteilung trifft. Dieses neue System wird als sehr demokratisch und somit gerecht empfunden. Nur erfährt man anhand von Marthas Geschichte nach und nach von den Nachteilen, die das Verfahren mit sich bringt und gerade die ärmeren Teile der Gesellschaft des Landes benachteiligt, die sich zum Beispiel ständige Anrufe für das Voting oder ein Abonnement des Livestreams nicht leisten können. Gerade der Voyeurismus, aber auch die reißerische Präsentation der Moderatoren ist es, die die Spannung beim Volk schürt und die für Unterhaltung sorgt. Das Gefühl live dabei zu sein und einmal Richter spielen zu dürfen, verschafft der Fernsehshow zudem gute Einschaltquoten. Martha wechselt jeden Tag ihre Zelle. Nach und nach stellt sich heraus, dass verschiedene Methoden eingesetzt wurden, um die Inhaftierten der Zelle zu foltern. Diese Methoden sind nicht offensichtlich und erschließen sich für den vor dem Monitor sitzenden Zuschauer nicht. Auch Kontakt zur Außenwelt, ist Martha strengstens untersagt. Lediglich die Psychologin Eve darf gelegentlich die Zelle besuchen und mit der Verurteilten sprechen. Dieses Gespräche werden nicht von den Kameras in dem Todestrakt aufgezeichnet. Der Leser, der das Geschehen sowohl aus der Perspektive der Protagonistin als auch der Psychologin verfolgen darf, wird nach und nach Zeuge von einem sehr maroden neuen Rechtssystem und von Korruption. Neben den Perspektiven der Psychologin Eve und der Inhaftierten Protagonistin liefern einige Kapitel einen Einblick direkt in die Fernsehsendung "Death or Justice". Diese Kapitel sind wie ein Interview aufgebaut. Der Leser verfolgt die Diskussion der Moderatoren und ihrer Gäste. Außerdem wird beschrieben, was der Zuschauer auf seinem Fernseher sieht (zum Beispiel das Logo der Serie). Dieser Schreibstil ist ungewohnt, aber zugleich auch sehr innovativ. Fazit: Das Prinzip Brot und Spiele, das schon im alten Rom erfunden wurde, ist hier tragend, wie in „Hunger Games“ oder ,„Running Man“. Gemeint ist die Tatsache, dass eine Bevölkerung durch öffentlichen Veranstaltungen bei Laune gehalten wird. Mehr ist in Marthas Widerstand aber nicht klar. Schon auf den ersten Seiten stellen sich dem Leser einige Fragen. Ziemlich schnell wird die Neugierde auf Marthas Geschichte geweckt. Warum hat das Mädchen eine Waffe auf den geliebten Wohltäter ihrer Wohnsiedlung gerichtet? Ist sie wirklich so schuldig, wie es alle denken? Das dystopische Rechtssystem in Verbindung mit einer reißerischen Fernsehshow führt zu einer allgemeinen „Theatralisierung des Lebens“. Bald schon wird klar, dass nicht alles so demokratisch und gerecht erscheint, wie es die Moderatoren den Bürgern glaubhaft machen wollen. Spannung wird hier durch das zeitliche Limit geschaffen, das Martha und ihren Freunden gesetzt ist, um eine eventuelle Unschuld zu beweisen. Aber auch das Geheimnis, welches das Mädchen wahrt, schürt die Neugierde. Marthas Widerstand ist ein spannendes und sehr fesselndes Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt.