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Letzte Lieder

Sterbende erzählen von der Musik ihres Lebens

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Stefan Weiller besucht Sterbende. Er spricht mit ihnen über das Leben, das Sterben – und über die Musik, die sie in ihrem Leben und an dessen Ende bewegt hat. Die Geschichten, die Weiller aufschreibt, und die Lieder, die er mit seinen Gesprächspartnern hört, sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Sie zeugen von Lebensfreude, aber auch von der Angst vorm Sterben – und offenbaren, dass die letzte Lebensphase nicht immer nur Trauer, Stille und Krankheit, sondern auch Zuversicht, Liebe und Menschlichkeit bedeutet.
Die Vermächtnisse seiner verstorbenen Gesprächspartner bringt Weiller in der Konzertreihe "..und die Welt steht still" auch erfolgreich auf die Bühne: bei seinen viel besuchten Veranstaltungen lesen prominente Schauspieler mit musikalischer Begleitung durch ein Orchester – so entstehen sehr persönliche, bewegende Erinnerungen.
Mal lustig, mal nachdenklich oder melancholisch. Immer wertvoll.
Portrait
Stefan Weiller ist freischaffender Künstler und Journalist. Nach einem Artikel über das Leben im Hospiz begann er Menschen in Palliativpflege zu besuchen und ihre Geschichten aufzuschreiben. Mit seiner Veranstaltungsreihe der Letzten Lieder begeistert er immer wieder das Publikum und viele Prominente, die dem Projekt bereitwillig ihre Stimmen leihen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 02.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8419-0517-8
Verlag Edel
Maße (L/B/H) 21,5/14,6/2,7 cm
Gewicht 415 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 52.797
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden aus Ritterhude am 09.11.2018

Ich lese das Buch bereits zum 3. Mal. Ich habe viel geweint, manchmal geschmunzelt und mich in vielen Geschichten wiedergefunden. Es tröstet mich, denn meinem Mann musste ich auch während seiner Sterbephase oft "Datt Du mien Leevsten büst" vorsingen, und so hat mich diese Geschichte doppelt berührt.... Ich lese das Buch bereits zum 3. Mal. Ich habe viel geweint, manchmal geschmunzelt und mich in vielen Geschichten wiedergefunden. Es tröstet mich, denn meinem Mann musste ich auch während seiner Sterbephase oft "Datt Du mien Leevsten büst" vorsingen, und so hat mich diese Geschichte doppelt berührt. Das Buch berührt, bewegt und macht auch Mut zum Leben. Herrn Weiller ist ein wunderbares Werk gelungen, das Mut macht, das die Grenzen des Lebens aufzeigt und viele menschliche Facetten darstellt. Viele davon habe ich als Krankenschwester erfahren dürfen - müssen, wie auch immer. Absolut lesenswert ! Ein großer DANK an Herrn Weiller.

Ein bewegendes Buch
von Karlheinz aus Frankfurt am 13.05.2017

Der Autor interviewt sterbende Menschen in einem Hospiz und stellt über die Musik und die Lieder eine Verbindung zu diesen her. Aus dem auf den ersten Blick recht unverfänglichen Thema werden kurze, tiefe und bewegende Einblicke in das Leben der Menschen, die weit über die Lieder und Musik hinaus... Der Autor interviewt sterbende Menschen in einem Hospiz und stellt über die Musik und die Lieder eine Verbindung zu diesen her. Aus dem auf den ersten Blick recht unverfänglichen Thema werden kurze, tiefe und bewegende Einblicke in das Leben der Menschen, die weit über die Lieder und Musik hinaus gehen. Aufgeteilt ist das Buch in die vier Jahreszeiten. Vor allem das Vorwort von Christoph Maria Herbst hat mich überrascht, so kannte ich den Komiker und Schauspieler nicht. Ab und zu gibt es sogar kleine Zeichnungen, welche das Ganze auflockern. Der Autor hat die Interviews aus dem Gedächtnis nach geschrieben, wodurch ein flüssiger und einfach zu lesender Text entsteht. Aufgrund der bewegenden Thematik/der Schicksale (alle Personen sind selbstverständlich anonymisiert) konnte ich das Buch nur in kleinen Dosen lesen. Die kurzen Kapitel laden auch danach immer wieder zum Nachlesen und Nachdenken ein. Fazit: Das Buch ist wahrlich keine leichte Kost, sondern berührt Herz und Seele und regt vor allem zum Nachdenken an. Dafür vier Sterne von mir

Ein sehr berührendes Buch
von Monika Schulte aus Hagen am 28.02.2017

Menschen kurz vor ihrem Tod, junge und alte Menschen. Was bewegt sie? An was für Musik denken sie? Welches Stück ist die Musik ihres Lebens? Stefan Weiller hat viele Menschen getroffen. Er hat sie im Krankenhaus, er hat sie im Hospiz besucht. Er hat mit ihnen gesprochen, sie befragt.... Menschen kurz vor ihrem Tod, junge und alte Menschen. Was bewegt sie? An was für Musik denken sie? Welches Stück ist die Musik ihres Lebens? Stefan Weiller hat viele Menschen getroffen. Er hat sie im Krankenhaus, er hat sie im Hospiz besucht. Er hat mit ihnen gesprochen, sie befragt. Beklemmende Stimmung? Ewige Trauer? Nein! Der Autor hat sich vor seinem Vorhaben Fragen gestellt, die wohl jeder haben wird, bevor er zum ersten Mal ein Hospiz besucht. Wie wird es dort sein? Ist es unbehaglich? Wie besucht man einen sterbenden Menschen? Über was redet man mit diesen Menschen? Und was ist ein absolutes Tabu? Stefan Weiller ist angenehm überrascht. Er trifft auf eine angenehme Atmosphäre, nett gestrichene Flure, freundiche Bilder. Keine nervenden Sinnsprüche. Kurzum, er hat das Gefühl, ein großes angenehmes Wohnzimmer zu betreten. Die Gespräche, die er mit den Sterbenden führt, sind keinesfalls bedrückend. Ganz im Gegenteil. Bei vielen der Hospizbewohner gibt es noch immer so etwas wie Hoffnung. Die Lebenserwartung ist dennoch gering. „Die Menschen sind verstorben. Ihre Lieder klingen weiter“. Ein Satz, der mich sehr berührt hat. Aus dem Projekt „Letzte Lieder und Geschichten“ entwickelte sich eine Konzertreihe „Und die Welt steht still“. Da ist das Ehepaar, Anfang 40. Er lebt im Hospiz. Mit seiner Frau hat er einen Deal gemacht. Sie darf täglich nur für eine bestimmte Zeit ins Hospiz gekommen. Die andere Zeit muss sie so normal wie möglich verbringen, allein schon wegen der Kinder. Sie schreiben sich über alles, per SMS. Das fällt ihnen beiden leichter. Unheimlich traurig, aber auch heiter. Wer die Geschichte der beiden liest, wird wissen, was ich meine. Da sind Menschen, viel zu jung zum Sterben und da sind die Alten, oft einsam, weil niemand mehr da ist. Viele bewegende Schicksale, Geschichten, die berühren, traurig machen und doch ist es kein Buch, das den Leser herunter zieht. „Letzte Lieder“ - sehr lesenswert!