Grandhotel Angst

Roman

(18)
Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben ...

Rezension
"Die Geschichte ist atmosphärisch dicht erzählt - eine spannende Mischung aus Krimi und mystischem Roman." Freundin
Portrait
Emma Garnier ist das Pseudonym einer Autorin, deren atmosphärische Krimis regelmäßig in den Top 10 der Bestsellerliste stehen. Vor Jahren stieß Emma Garnier während einer Italienreise auf ein verlassenes Hotel in Bordighera, an der ligurischen Küste. Sie begann zu recherchieren und war von der Geschichte so fasziniert, dass sie beschloss, eines Tages einen Roman darüber zu schreiben. Mit "Grandhotel Angst" erfüllt sie sich diesen Traum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10088-1
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/3 cm
Gewicht 382 g
Buch (Paperback)
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Leokadia Kessel, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Mysteriös und geheimnisvoll: Stück für Stück folgt man Nell durch den Irrgarten aus Geheimnissen & Lügen. Eine atmosphärisch dicht geschriebene Mischung aus Krimi und Schauerroman. Mysteriös und geheimnisvoll: Stück für Stück folgt man Nell durch den Irrgarten aus Geheimnissen & Lügen. Eine atmosphärisch dicht geschriebene Mischung aus Krimi und Schauerroman.

Christiane Koch, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Für den atmospärischen Leser und Fans von Jean-Luc Bannalec und Donna Leon, eine spannende Lektüre vor historischer Kulisse. Für den atmospärischen Leser und Fans von Jean-Luc Bannalec und Donna Leon, eine spannende Lektüre vor historischer Kulisse.

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

"Grandhotel Angst" ist ein äusserst geheimnisvoller Krimi, der mich durch seine kühle Atmosphäre und seinen spannenden Plot an elegante Hollywood-Streifen á la Hitchcock erinnert. "Grandhotel Angst" ist ein äusserst geheimnisvoller Krimi, der mich durch seine kühle Atmosphäre und seinen spannenden Plot an elegante Hollywood-Streifen á la Hitchcock erinnert.

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein spannender Krimi, der an Hitchcock-Filme erinnert. Für alle, die das Klassische schätzen! Ein spannender Krimi, der an Hitchcock-Filme erinnert. Für alle, die das Klassische schätzen!

„Wann haben Sie zuletzt einen Schauerroman gelesen?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

„Grandhotel Angst“ – was für ein Titel!. Aber dieses Hotel gab es tatsächlich in Bordighera. Es war Ende des 19. Jahrhunderts ein spektakuläres Luxushotel an der Riviera in Ligurien, wo ein internationales Publikum abstieg. Der Besitzer war ein Schweizer Hotelier, der Adolf Angst hieß. Und dieser Nachname, bzw. der Name des Hotels eignet „Grandhotel Angst“ – was für ein Titel!. Aber dieses Hotel gab es tatsächlich in Bordighera. Es war Ende des 19. Jahrhunderts ein spektakuläres Luxushotel an der Riviera in Ligurien, wo ein internationales Publikum abstieg. Der Besitzer war ein Schweizer Hotelier, der Adolf Angst hieß. Und dieser Nachname, bzw. der Name des Hotels eignet sich natürlich hervorragend für einen Roman.

Emma Garnier ist nicht nur das Pseudonym einer erfolgreichen Krimi-Autorin, sondern unter einem weiteren Namen hat sie auch bereits andere historische Romane geschrieben.

Doch nun zum Buch. Ich bin tatsächlich hier auch ganz klassisch wie Sie wahrscheinlich über den Titel und den Klappentext gestolpert. Doch wie so häufig habe ich mir eigentlich ein ganz anderes Buch darunter vorgestellt. Der Klappentext lügt zwar nicht, aber er lässt andere Interpretationen zu. Dieses Buch ist also keine Liebesgeschichte und kein Hotel-Roman im Sinne von „Menschen im Hotel“ von Vicky Baum. Es geht ein wenig in die gerne genommene Richtung von dem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit, dass jetzt ans Tageslicht kommt. Aber nur ein wenig. Was mich überrascht hat, ist, dass es eigentlich ein klassischer Schauerroman ist. Eine Form des Romans, die gerade in der Zeit ausgesprochen populär war, in der der Roman spielt – nämlich Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Ich-Erzählerin Nell, Anfang Zwanzig, reist also mit ihrem deutlich älteren Ehemann in das ausgesprochen beliebte Bordighera und steigt in dem Luxushotel Grandhotel Angst ab. Und dort entwickelt sich die Geschichte ganz anders, als es sich Nell vorgestellt hat. Langsam lernt sie ihren Mann besser kennen. Aber er hat Phasen, die ihr Angst machen. Und dann gibt es diese ausgesprochen unheimliche Geschichte über die Entstehung des Hotels. Als dann auch noch ein Hotelgast stirbt und ein anderer sie und ihren Mann mit Andeutungen verfolgt, die darauf hindeuten, dass ihr Mann nicht der ist, den er vorgibt zu sein, entwickeln sich die Flitterwochen für Nell zu einem Albtraum. Wem kann sie noch trauen, wem nicht? Geht ihre Phantasie mit ihr durch oder ist sie einer grausamen Geschichte auf der Spur?

Ein ausgesprochen spannender Roman, bei dem wir als Leser genauso im Dunkeln tappen wie die Protagonistin Nell. Bei mir hat es Emma Garnier geschafft, dass ich richtig in der Geschichte versunken bin. Ich habe mich gegruselt und wusste auch nicht, wem Nell überhaupt noch trauen durfte. Wer also diesen psychologischen Nervenkitzel mag, der ist bei diesem Schauerroman richtig gut aufgehoben. Ich musste bei dieser Geschichte an den Roman von Wilkie Collins „Die Frau in Weiß“ oder die Filme „Weißer Oleander“ von 1946 oder „Das Haus der Lady Alquist“ denken.

Susann Kramny, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und in eine andere Welt "entführt". Mystisch und spannend zugleich. Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und in eine andere Welt "entführt". Mystisch und spannend zugleich.

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein bisschen hat das Buch etwas von Agatha Christie.
Spannend von Anfang bis Ende!
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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8
2
1
0

Der Glanz der Vergangenheit
von Tina Bauer aus Essingen am 02.12.2017

Im März 1899 reist die frisch verheiratete Engländerin Nell Dickinson mit ihrem Ehemann Oliver an die italienische Riviera. Ihre Flitterwochen wollen die beiden im Grandhotel Angst, welches auch als Kontaktbörse für Olivers Handel mit italienischer Malerei dient, verbringen. Nell schreckt das dortige Personal mit ihrer Ähnlichkeit zu Lucrezia, einer alten... Im März 1899 reist die frisch verheiratete Engländerin Nell Dickinson mit ihrem Ehemann Oliver an die italienische Riviera. Ihre Flitterwochen wollen die beiden im Grandhotel Angst, welches auch als Kontaktbörse für Olivers Handel mit italienischer Malerei dient, verbringen. Nell schreckt das dortige Personal mit ihrer Ähnlichkeit zu Lucrezia, einer alten Legende auf, deren scheinbare Selbstverbrennung auf den Bau des Hotels zurückgehen soll und ihre Neugierde ist geweckt. Ihr Ehemann Oliver, der die Flitterwochen natürlich auch als ein Investment ansieht, verscheucht vorerst die geheimnisvollen Geschehnisse aus Nells Gedanken, bis ein Geschäftspartner Olivers ermordet aufgefunden wird und ein weiterer Nell mit Informationen über die "wahren" Machenschaften ihres Mannes versorgt. Von den weiteren Geschehnissen völlig überfordert flieht Nell Hals über Kopf und versucht, Licht in das Dunkel ihrer Ehe, ihrer Vergangenheit und besonders in ihre Zukunft zu bringen. Grandhotel Angst ist ein meisterhaft erzählter Roman über ein verlassenes Hotel und eine junge Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts versucht, sich ihrer eigenen Zukunft klar zu werden und dabei in ein grandioses Spiel aus Lug und Trug gerät, bei dem der Hauch der Vergangenheit sich wie ein dunkler Schatten über sie legt.

Verwirrendes Intrigenspiel in der Belle Époque
von Siderea am 01.12.2017
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Bordighera, im Jahr 1899: Nell und ihr frisch angetrauter Ehemann Oliver verbringen ihre Flitterwochen an der Riviera. Noch nie zuvor hat Nell England verlassen, doch nun ist sie an diesem traumhaften und exotischen Ort, und wohnt sogar an der ersten Adresse am Platz, im Grandhotel Angst. Nells anfängliche Begeisterung... Bordighera, im Jahr 1899: Nell und ihr frisch angetrauter Ehemann Oliver verbringen ihre Flitterwochen an der Riviera. Noch nie zuvor hat Nell England verlassen, doch nun ist sie an diesem traumhaften und exotischen Ort, und wohnt sogar an der ersten Adresse am Platz, im Grandhotel Angst. Nells anfängliche Begeisterung für das Hotel schlägt aber schon nach kurzer Zeit ins Gegenteil um: jemand wird ermordet, Oliver ist plötzlich wie ausgewechselt und die düsteren Legenden, die sich um das Hotel ranken, jagen ihr eine Höllenangst ein. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, und dass der Schauplatz des Romans, das Hotel mit dem ungewöhnlichen Namen, keine Erfindung der Autorin ist, gab mir noch einen zusätzlichen Anreiz, das Buch lesen zu wollen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert war die italienische Riviera bei gut betuchten Touristen extrem angesagt, und der heute etwas in Vergessenheit geratene Ort Bordighera war das Zentrum der Region. Das Grandhotel wurde im Jahr 1887 eröffnet und verfügte über eine spektakulär moderne Ausstattung - es gab elektrisches Licht im ganzen Haus, und auch fließend Warmwasser in allen Gästezimmern. Kein Wunder also, dass jeder, der es sich leisten konnte, genau dort die milden Wintermonate genießen wollte. Im Jahr 1900 soll sogar Queen Victoria einen Aufenthalt geplant haben, der aber (sicher sehr zum Leidwesen des Eigentümers Adolf Angst) nie realisiert wurde. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges und dem anschließenden Niedergang des europäischen Adels, begann leider auch der Niedergang des imposanten Hotels, in den 30er-Jahren schloss es endgültig seine Pforten. Heute ist die Ruine, deren frühere Eleganz noch immer zu erahnen ist, ein "Lost Place". Bilder davon sind im Internet zu finden, und es verwundert nicht, dass ein solcher Ort die Phantasie einer Autorin beflügeln muss. So ist auch das Setting absolut überzeugend, man hat die luxuriösen Gemeinschaftsräume und das edel ausgestatte Zimmer des frischvermählten Ehepaares ebenso vor Augen wie die mondäne Gästeschar, die das Hotel bevölkert. Etwas schwer getan habe ich mich allerdings mit der Erzählform: Die Ich-Perspektive kann oft sehr gelungen sein, in diesem Fall ist Nell allerdings eine etwas anstrengende Protagonistin, die sich sehr schnell in die kursierenden Geistergeschichten hineinsteigert, und dann tatsächlich etwas hysterisch wirkt. Mit ihren 21 Jahren ist sie noch sehr naiv, obwohl sie sich bereits nach wenigen Wochen Hals über Kopf in die Ehe mit Oliver gestürzt hat, kommt für sie Erkenntnis, dass sie ihren Ehemann überhaupt nicht kennt, völlig überraschend. Da kann man sich als heutiger Leser manches Mal fast besser mit Oliver identifizieren, der von den diversen Anwandlungen seiner jungen Frau überfordert ist, und dann kühl und reserviert auf ihre schwer nachvollziehbaren Ansinnen reagiert. Ich bin etwas hin- und hergerissen - in Romanen, die in derselben Epoche spielen, sind die Protagonistinnen oft ein wenig aus der Zeit gefallen: freiheitsliebend, emanzipiert und unabhängig. Insofern ist Nell vermutlich viel eher ein Kind ihrer Zeit, Oliver ist praktisch die Sonne in ihrem Universum, seine Verschlossenheit, seine Stimmungen und Befindlichkeiten bestimmen zu einem großen Teil ihre Gedanken, sie bezieht jede seiner Launen sofort auf sich und ein eventuelles Fehlverhalten ihrerseits. Bisher hat sie sich den Wünschen ihrer Eltern gefügt, und nun ist Oliver in Nells Augen an deren Stelle getreten, er trägt die Verantwortung für ihr Wohlergehen, und trifft somit auch alle Entscheidungen für sie. Dazu kommt dann, dass sie ein mordendes Gespenst für eine realistische Option hält. Für die damalige Zeit tatsächlich nicht so lächerlich, wie es sich heute anhört, denn die Konsultation eines Mediums oder das Abhalten von spiritistischen Sitzungen waren damals tatsächlich sehr en vogue. In Nells "Kopf" fühlt es sich für den Leser manchmal an, als wäre man in den Schleudergang der Waschmaschine geraten, denn ihre eigene Stimmung ist so wechselhaft wie ein Tag im April, und ihre Theorien ändern sich mindestens genauso oft. Darum dachte ich während des Lesens so manches Mal, dass eine neutrale Erzählform, oder zumindest eine zweite, etwas rationalere Perspektive dem Roman ganz gut getan hätte. Andererseits könnte man sich dann auch vielleicht noch schwerer in Nell hineinversetzen - ich bin in dem Punkt wirklich unschlüssig. Trotz dieses Kritikpunktes hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich mochte die "Spukhaus-Atmosphäre" des Hotels, und auch die Geschichte selbst bietet immer noch mal eine Wendung, die man so nicht vorausahnen konnte, wodurch es bis zum Schluss sehr spannend blieb.

Gute Idee - schlechte Umsetzung
von Krimisofa[dot]com am 07.11.2017

Auf der Seite von Random House steht über Emma Garnier folgendes: „Emma Garnier ist das Pseudonym einer Autorin, deren atmosphärische Krimis regelmäßig in den Top 10 der Bestsellerliste stehen“. Das klingt gut, das lädt ein, „Grandhotel Angst“ zu lesen – zumindest auf den ersten Blick. Denn irgendwann fragt man... Auf der Seite von Random House steht über Emma Garnier folgendes: „Emma Garnier ist das Pseudonym einer Autorin, deren atmosphärische Krimis regelmäßig in den Top 10 der Bestsellerliste stehen“. Das klingt gut, das lädt ein, „Grandhotel Angst“ zu lesen – zumindest auf den ersten Blick. Denn irgendwann fragt man sich „Moment. Warum dann ein Pseudonym?“ Okay, vielleicht passt das Genre nicht ganz zu ihren anderen Werken, das war bei Fitzeks „Blutschule“ ähnlich. Die angekündigte Atmosphäre ist dann bei Garnier wohl eher bei den Krimis zu finden – aber alles der Reihe nach. Eleonore ist 21, äußerst sensibel und sie liebt Schauergeschichten und okkultes Zeug. Sie liebt ihren Mann so sehr, dass sie ihn nach nur einer kurzen Zeit heiratet. Wobei auch dazukommt, dass es Daheim bei ihren Eltern nur schwer auszuhalten ist. Dass Oliver so gut wie nichts über sich erzählt, war ihr vor der Hochzeit offenbar völlig egal, genau wie der Umstand, dass er 15 Jahre älter ist als sie. Kurzum kann man Nell, wie die frisch Vermählte im Buch genannt wird, als reichlich naiv bezeichnen, was nicht mal unsympathisch ist, sondern der Geschichte einen gewissen Pepp verleiht. Das war es dann aber auch, denn die Geschichte ist von vorne bis hinten leblos, langweilig, vorhersehbar und an den Haaren herbeigezogen. Ausgestattet mit einem hübschen Umschlag, der als Eyecatcher herhalten soll, um das hässliche Entlein als stattlichen Schwan zu verkleiden – so wie es leider viel zu oft von Verlagen gemacht wird. Ich verstehe ja durchaus die Intention der Autorin und finde die Idee, einem alten leerstehenden Hotel, das ja tatsächlich existiert hat, auf diese Art Leben einzuhauchen, wirklich gut, denn alte leerstehende Gebäude haben tatsächlich oft etwas gruseliges. Aber wie es von der Autorin, die mit ihren „atmosphärischen Krimis regelmäßig in den Top 10 der Bestsellerliste“ steht umgesetzt wurde, ist ziemlich ernüchternd. Da hätte ich wesentlich mehr erwartet, als das, was hier geliefert wurde. Wenn es wenigstens gruselig wäre, aber nicht mal das ist die Geschichte. Vielmehr kommt es mir vor, als konnte sich Garnier nicht entscheiden, ob sie einen Krimi, einen Thriller, eine Horrorgeschichte oder ein Drama schreiben wollte – von allem findet man etwas, aber  nur so halbgar und keines dieser Genres hat Hand oder Fuß. Sorry, dass ich das Buch hier so runter mache, aber ich hab mich zu keiner Zeit von diesem Buch in den Bann gezogen gefühlt. Und ich bin mir sicher, dass die Autorin auch mit solcher Art von Kritik etwas anfangen kann, denn immerhin ist sie ehrlich und konstruktiv. Aber um die Rezension doch noch etwas versöhnlich ausklingen zu lassen, möchte ich mit etwas Positiven schließen: Mir hat der feministische Aspekt, den Eleonore im Lauf der Geschichte immer mehr ausstrahlt, sehr gut gefallen Tl;dr: „Grandhotel Angst“ verspricht mit dem Cover und der Ansage, dass das Buch von einer Autorin sei, deren atmosphärische Krimis regelmäßig in den Top-10 der Bestsellerlisten stünden, mehr, als die Geschichte hält. Sie ist nämlich leblos und alles andere als atmosphärisch – leider, denn die Idee der Geschichte ist nicht schlecht.


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