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Grandhotel Angst

Roman

(15)
Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben ...




Rezension
"Die Geschichte ist atmosphärisch dicht erzählt - eine spannende Mischung aus Krimi und mystischem Roman." Freundin
Portrait
Emma Garnier ist das Pseudonym einer Autorin, deren atmosphärische Krimis regelmäßig in den Top 10 der Bestsellerliste stehen. Vor Jahren stieß Emma Garnier während einer Italienreise auf ein verlassenes Hotel in Bordighera, an der ligurischen Küste. Sie begann zu recherchieren und war von der Geschichte so fasziniert, dass sie beschloss, eines Tages einen Roman darüber zu schreiben. Mit "Grandhotel Angst" erfüllt sie sich diesen Traum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10088-1
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 205/135/30 mm
Gewicht 386
Verkaufsrang 12.120
Buch (Paperback)
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wann haben Sie zuletzt einen Schauerroman gelesen?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

„Grandhotel Angst“ – was für ein Titel!. Aber dieses Hotel gab es tatsächlich in Bordighera. Es war Ende des 19. Jahrhunderts ein spektakuläres Luxushotel an der Riviera in Ligurien, wo ein internationales Publikum abstieg. Der Besitzer war ein Schweizer Hotelier, der Adolf Angst hieß. Und dieser Nachname, bzw. der Name des Hotels eignet „Grandhotel Angst“ – was für ein Titel!. Aber dieses Hotel gab es tatsächlich in Bordighera. Es war Ende des 19. Jahrhunderts ein spektakuläres Luxushotel an der Riviera in Ligurien, wo ein internationales Publikum abstieg. Der Besitzer war ein Schweizer Hotelier, der Adolf Angst hieß. Und dieser Nachname, bzw. der Name des Hotels eignet sich natürlich hervorragend für einen Roman.

Emma Garnier ist nicht nur das Pseudonym einer erfolgreichen Krimi-Autorin, sondern unter einem weiteren Namen hat sie auch bereits andere historische Romane geschrieben.

Doch nun zum Buch. Ich bin tatsächlich hier auch ganz klassisch wie Sie wahrscheinlich über den Titel und den Klappentext gestolpert. Doch wie so häufig habe ich mir eigentlich ein ganz anderes Buch darunter vorgestellt. Der Klappentext lügt zwar nicht, aber er lässt andere Interpretationen zu. Dieses Buch ist also keine Liebesgeschichte und kein Hotel-Roman im Sinne von „Menschen im Hotel“ von Vicky Baum. Es geht ein wenig in die gerne genommene Richtung von dem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit, dass jetzt ans Tageslicht kommt. Aber nur ein wenig. Was mich überrascht hat, ist, dass es eigentlich ein klassischer Schauerroman ist. Eine Form des Romans, die gerade in der Zeit ausgesprochen populär war, in der der Roman spielt – nämlich Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Ich-Erzählerin Nell, Anfang Zwanzig, reist also mit ihrem deutlich älteren Ehemann in das ausgesprochen beliebte Bordighera und steigt in dem Luxushotel Grandhotel Angst ab. Und dort entwickelt sich die Geschichte ganz anders, als es sich Nell vorgestellt hat. Langsam lernt sie ihren Mann besser kennen. Aber er hat Phasen, die ihr Angst machen. Und dann gibt es diese ausgesprochen unheimliche Geschichte über die Entstehung des Hotels. Als dann auch noch ein Hotelgast stirbt und ein anderer sie und ihren Mann mit Andeutungen verfolgt, die darauf hindeuten, dass ihr Mann nicht der ist, den er vorgibt zu sein, entwickeln sich die Flitterwochen für Nell zu einem Albtraum. Wem kann sie noch trauen, wem nicht? Geht ihre Phantasie mit ihr durch oder ist sie einer grausamen Geschichte auf der Spur?

Ein ausgesprochen spannender Roman, bei dem wir als Leser genauso im Dunkeln tappen wie die Protagonistin Nell. Bei mir hat es Emma Garnier geschafft, dass ich richtig in der Geschichte versunken bin. Ich habe mich gegruselt und wusste auch nicht, wem Nell überhaupt noch trauen durfte. Wer also diesen psychologischen Nervenkitzel mag, der ist bei diesem Schauerroman richtig gut aufgehoben. Ich musste bei dieser Geschichte an den Roman von Wilkie Collins „Die Frau in Weiß“ oder die Filme „Weißer Oleander“ von 1946 oder „Das Haus der Lady Alquist“ denken.

Christiane Koch, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Für den atmospärischen Leser und Fans von Jean-Luc Bannalec und Donna Leon, eine spannende Lektüre vor historischer Kulisse. Für den atmospärischen Leser und Fans von Jean-Luc Bannalec und Donna Leon, eine spannende Lektüre vor historischer Kulisse.

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

"Grandhotel Angst" ist ein äusserst geheimnisvoller Krimi, der mich durch seine kühle Atmosphäre und seinen spannenden Plot an elegante Hollywood-Streifen á la Hitchcock erinnert. "Grandhotel Angst" ist ein äusserst geheimnisvoller Krimi, der mich durch seine kühle Atmosphäre und seinen spannenden Plot an elegante Hollywood-Streifen á la Hitchcock erinnert.

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein spannender Krimi, der an Hitchcock-Filme erinnert. Für alle, die das Klassische schätzen! Ein spannender Krimi, der an Hitchcock-Filme erinnert. Für alle, die das Klassische schätzen!

Susann Kramny, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und in eine andere Welt "entführt". Mystisch und spannend zugleich. Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und in eine andere Welt "entführt". Mystisch und spannend zugleich.

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein bisschen hat das Buch etwas von Agatha Christie.
Spannend von Anfang bis Ende!
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
6
6
2
1
0

Fesselnd und spannend
von Manuela Pfleger am 04.10.2017

Verleitet zu dem Buch haben mich das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext. Bei mir zu Hause angekommen, habe ich mit dem Lesen begonnen und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, denn der Schreibstil ist fließend, leicht und locker, sowie mit einem sehr guten Spannungsbogen ausgestattet.... Verleitet zu dem Buch haben mich das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext. Bei mir zu Hause angekommen, habe ich mit dem Lesen begonnen und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, denn der Schreibstil ist fließend, leicht und locker, sowie mit einem sehr guten Spannungsbogen ausgestattet. Die Sprache ist verständlich und der damaligen Zeit angemessen, aber auch das Setting hat es mir sehr angetan, denn die Autorin konnte mir das Hotel und die Umgebung näher bringen. Der Plot ist wunderbar durchdacht und ich habe nichts Negatives im Roman gefunden, wobei ich aber auch betonen möchte, dass es dieses Hotel in Wirklichkeit gab, was man im Anhang im Buch lesen kann. So wie Autorin von diesem Hotel angetan war, so war es auch ich und obwohl die Geschichte rund um das Hotel fiktiv ist, wirkt es dennoch irgendwie glaubwürdig und realistisch. Die Charaktere sind wunderbar gemischt geworden und egal ob Hauptfigur oder Nebencharakter, jeder hatte seinen Auftritt. Eleanore und Oliver machen Flitterwochen und steigen im Grandhotel Angst ab. Oliver jedoch fährt jedes Jahr in dieses Hotel, aus angeblich geschäftlichen Gründen, was Eleanore jedoch noch nicht weiß. Nell, so wird Eleanore von Oliver genannt, darf aber auch nicht einmal den Namen von Olivers Ex Kate aussprechen. Warum? Weiß niemand, ausser vielleicht John Madroy. Bei der Ankunft in das Hotel begegnet Nell eine Hotelangestellte. Maria. Maria denkt einen Geist zu sehen, denn Lucrezia, eine Legende in dem Hotel, scheint Nell sehr ähnlich zu sein. Der mysteriöse Spiegel im Hotel, der Lucrezia gehörte, spielt vermutlich eine Rolle. So kommt es, wie es kommen muss... denn plötzlich befindet sich Nell in einer schlimmen Situation. Mit dem Perspektivenwechsel kam ich sehr gut klar und ich verlor auch den roten Faden im Roman nicht. Nell war mir von Anfang sehr sympathisch und ich musste mit ihr mitfühlen und leiden, was der Ich Perspektive zu verdanken ist. "Ein sehr gelungener, spannender und historischer Roman, der mich gefesselt hat, mit guten und glaubwürdigen Charakteren, realistischen Setting und Tiefgang. Ein Hotel das wirklich existierte und einer tollen "fiktiven" Geschichte. Absolute Leseempfehlung von mir."

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Mystischer und spannender Roman
von Zabou1964 aus Krefeld am 13.09.2017

Die Autorin Emma Garnier ist mir bereits unter einem anderen Namen und ihrem realen Namen bekannt. Ich mag ihre Bücher sehr, was nahelegte, dass ich auch diesen Roman, den sie unter ihrem neuen Pseudonym geschrieben hat, lesen wollte. Das Grandhotel Angst gibt es tatsächlich. Auf einer Reise hat sie... Die Autorin Emma Garnier ist mir bereits unter einem anderen Namen und ihrem realen Namen bekannt. Ich mag ihre Bücher sehr, was nahelegte, dass ich auch diesen Roman, den sie unter ihrem neuen Pseudonym geschrieben hat, lesen wollte. Das Grandhotel Angst gibt es tatsächlich. Auf einer Reise hat sie das verfallene Gebäude entdeckt und war sofort entschlossen, einen Roman zu schreiben, der die ehemalige Pracht dieses Hauses beschreibt. Und das ist ihr auf ganz wunderbare Weise gelungen; sie hat dem verfallenen Bau neues Leben eingehaucht. Die Geschichte spielt im Jahr 1899 an der ligurischen Küste. Die beiden Engländer Nell und Oliver sind frisch verheiratet und befinden sich in den Flitterwochen. Der vermögende Oliver möchte seiner jungen Frau Italien und das luxuriöse Grandhotel Angst zeigen. Zunächst ist Nell fasziniert: von der Schönheit der Landschaft, der Pracht des Hotels und ihrem charmanten und weltgewandten Mann. Aber schon bald muss sie erkennen, dass nicht alles so ist, wie es erscheint. Im Hotel scheint es zu spuken, eine Angestellte erkennt in ihr eine Ähnlichkeit mit einer Verstorbenen und ihr Oliver ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Oder bildet sich Nell alles nur ein? Ist sie vielleicht selbst eine Mörderin? Der Charakter Nell, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, hat mich zunächst ziemlich verwirrt. Sie wirkt so unschuldig und naiv. Erst nach und nach erfährt der Leser, wie sie so geworden ist, und warum sie den Charmeur Oliver geheiratet hat. Der stellt sich im Laufe der Handlung allerdings als weniger charmant heraus. Seine Vorgeschichte scheint eher dubios zu sein. Er ist Witwer und böse Zungen behaupten, dass er am Tod seiner Frau nicht unschuldig war. Als auch im Hotel ein Mord geschieht, zählt Nell gar zu den Verdächtigen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Im ersten berichtet Nell von ihrem Schicksal nach einem bestimmten Ereignis, von dem der Leser erst nach und nach erfährt, was es ist. Der zweite Strang beschreibt die jüngste Vergangenheit. In Rückblenden wird auch die frühe Vergangenheit von Nell erzählt. Emma Garnier versteht es vorzüglich, den Glanz des Grandhotels wieder aufleben zu lassen. Ihre Beschreibungen haben sofort ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Sehr schön finde ich, dass im Klappumschlag des Buches sowohl ein altes Bild des Hotels als auch eines des Hauses im heutigen Zustand zu finden sind. Die Schönheit der italienischen Landschaften wird ebenso gut beschrieben. Besonders begeistert hat mich, dass ich nie wusste, ob Nell sich alles nur einbildet oder es im Hotel wirklich spukt. Durch die Ich-Form konnte ich mich hervorragend in die Protagonistin hineinfühlen. Ich war unsicher wie sie, habe dieselben Ängste ausgestanden. Das hat das Buch so spannend gemacht, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Fazit: Ein Roman, der mystisch und geheimnisvoll die Vergangenheit eines großen Hauses und das Schicksal einer jungen Frau beschreibt. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen.

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Ein Buch, das sein Potential nicht ganz ausgeschöpft hat
von Elena am 09.09.2017

Nell und ihr Mann Oliver sind frisch vermählt und verbringen ihre Flitterwochen in dem berühmten Grandhotel Angst in Italien. Schon als sie dort ankommen, wird Nell in die dunkle Vergangenheit ihres Mannes verwickelt. Eine Hotelangestellte hält Nell für den Geist einer Frau, die vor vielen Jahren an der Stelle,... Nell und ihr Mann Oliver sind frisch vermählt und verbringen ihre Flitterwochen in dem berühmten Grandhotel Angst in Italien. Schon als sie dort ankommen, wird Nell in die dunkle Vergangenheit ihres Mannes verwickelt. Eine Hotelangestellte hält Nell für den Geist einer Frau, die vor vielen Jahren an der Stelle, an welcher das Grandhotel steht, ums Leben gekommen ist. Nells Gedanken kreisen immer weiter um dieses Geschehnis und sie weiß nicht mehr, wem sie vertrauen soll. Für mich wurde dieses Buch erst ab dem letzten Drittel spannend. Vorher hat mich der Schreibstil der Autorin nicht dazu bewegen können, mehr als ein Kapitel an einem Tag zu lesen. Es wurden für meinen Geschmack durchgehend zu viele Metaphern verwendet und gefühlt jeder Satz mit zu vielen beschreibenden Adjektiven geschmückt. Die Protagonistin war eine sehr weinerliche Person, deren Gefühle sich ständig auf und ab bewegten. Auf Dauer war es einfach schwer, die Geschehnisse so interessant zu finden. So kam es mir auch vor, dass mindestens bis zur Hälfte des Buches einfach nichts passiert ist und die Geschichte erst an Fahrt aufgenommen hat, nachdem das Ereignis aus dem Prolog aufgegriffen wurde und langsam Licht ins Dunkel kam. Trotz dieser Schwächen fand ich das letzte Drittel unterhaltsam, was insbesondere daran lag, dass ab hier das Buch wie ein Roman um 1900 gewirkt hat.

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