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Grandhotel Angst

Roman

(11)
Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben ...




Rezension
"Thriller mit garantiertem Gänsehaut-Effekt." Badisches Tagblatt
Portrait
Emma Garnier ist das Pseudonym einer Autorin, deren atmosphärische Krimis regelmäßig in den Top 10 der Bestsellerliste stehen. Vor Jahren stieß Emma Garnier während einer Italienreise auf ein verlassenes Hotel in Bordighera, an der ligurischen Küste. Sie begann zu recherchieren und war von der Geschichte so fasziniert, dass sie beschloss, eines Tages einen Roman darüber zu schreiben. Mit "Grandhotel Angst" erfüllt sie sich diesen Traum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10088-1
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 205/135/30 mm
Gewicht 386
Verkaufsrang 19.737
Buch (Paperback)
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wann haben Sie zuletzt einen Schauerroman gelesen?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

„Grandhotel Angst“ – was für ein Titel!. Aber dieses Hotel gab es tatsächlich in Bordighera. Es war Ende des 19. Jahrhunderts ein spektakuläres Luxushotel an der Riviera in Ligurien, wo ein internationales Publikum abstieg. Der Besitzer war ein Schweizer Hotelier, der Adolf Angst hieß. Und dieser Nachname, bzw. der Name des Hotels eignet „Grandhotel Angst“ – was für ein Titel!. Aber dieses Hotel gab es tatsächlich in Bordighera. Es war Ende des 19. Jahrhunderts ein spektakuläres Luxushotel an der Riviera in Ligurien, wo ein internationales Publikum abstieg. Der Besitzer war ein Schweizer Hotelier, der Adolf Angst hieß. Und dieser Nachname, bzw. der Name des Hotels eignet sich natürlich hervorragend für einen Roman.

Emma Garnier ist nicht nur das Pseudonym einer erfolgreichen Krimi-Autorin, sondern unter einem weiteren Namen hat sie auch bereits andere historische Romane geschrieben.

Doch nun zum Buch. Ich bin tatsächlich hier auch ganz klassisch wie Sie wahrscheinlich über den Titel und den Klappentext gestolpert. Doch wie so häufig habe ich mir eigentlich ein ganz anderes Buch darunter vorgestellt. Der Klappentext lügt zwar nicht, aber er lässt andere Interpretationen zu. Dieses Buch ist also keine Liebesgeschichte und kein Hotel-Roman im Sinne von „Menschen im Hotel“ von Vicky Baum. Es geht ein wenig in die gerne genommene Richtung von dem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit, dass jetzt ans Tageslicht kommt. Aber nur ein wenig. Was mich überrascht hat, ist, dass es eigentlich ein klassischer Schauerroman ist. Eine Form des Romans, die gerade in der Zeit ausgesprochen populär war, in der der Roman spielt – nämlich Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Ich-Erzählerin Nell, Anfang Zwanzig, reist also mit ihrem deutlich älteren Ehemann in das ausgesprochen beliebte Bordighera und steigt in dem Luxushotel Grandhotel Angst ab. Und dort entwickelt sich die Geschichte ganz anders, als es sich Nell vorgestellt hat. Langsam lernt sie ihren Mann besser kennen. Aber er hat Phasen, die ihr Angst machen. Und dann gibt es diese ausgesprochen unheimliche Geschichte über die Entstehung des Hotels. Als dann auch noch ein Hotelgast stirbt und ein anderer sie und ihren Mann mit Andeutungen verfolgt, die darauf hindeuten, dass ihr Mann nicht der ist, den er vorgibt zu sein, entwickeln sich die Flitterwochen für Nell zu einem Albtraum. Wem kann sie noch trauen, wem nicht? Geht ihre Phantasie mit ihr durch oder ist sie einer grausamen Geschichte auf der Spur?

Ein ausgesprochen spannender Roman, bei dem wir als Leser genauso im Dunkeln tappen wie die Protagonistin Nell. Bei mir hat es Emma Garnier geschafft, dass ich richtig in der Geschichte versunken bin. Ich habe mich gegruselt und wusste auch nicht, wem Nell überhaupt noch trauen durfte. Wer also diesen psychologischen Nervenkitzel mag, der ist bei diesem Schauerroman richtig gut aufgehoben. Ich musste bei dieser Geschichte an den Roman von Wilkie Collins „Die Frau in Weiß“ oder die Filme „Weißer Oleander“ von 1946 oder „Das Haus der Lady Alquist“ denken.

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein spannender Krimi, der an Hitchcock-Filme erinnert. Für alle, die das Klassische schätzen! Ein spannender Krimi, der an Hitchcock-Filme erinnert. Für alle, die das Klassische schätzen!

Susann Kramny, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und in eine andere Welt "entführt". Mystisch und spannend zugleich. Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und in eine andere Welt "entführt". Mystisch und spannend zugleich.

Pia Buchhorn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein bisschen hat das Buch etwas von Agatha Christie.
Spannend von Anfang bis Ende!
Ein bisschen hat das Buch etwas von Agatha Christie.
Spannend von Anfang bis Ende!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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4
2
0
0

Mystischer und spannender Roman
von Zabou1964 aus Krefeld am 13.09.2017

Die Autorin Emma Garnier ist mir bereits unter einem anderen Namen und ihrem realen Namen bekannt. Ich mag ihre Bücher sehr, was nahelegte, dass ich auch diesen Roman, den sie unter ihrem neuen Pseudonym geschrieben hat, lesen wollte. Das Grandhotel Angst gibt es tatsächlich. Auf einer Reise hat sie... Die Autorin Emma Garnier ist mir bereits unter einem anderen Namen und ihrem realen Namen bekannt. Ich mag ihre Bücher sehr, was nahelegte, dass ich auch diesen Roman, den sie unter ihrem neuen Pseudonym geschrieben hat, lesen wollte. Das Grandhotel Angst gibt es tatsächlich. Auf einer Reise hat sie das verfallene Gebäude entdeckt und war sofort entschlossen, einen Roman zu schreiben, der die ehemalige Pracht dieses Hauses beschreibt. Und das ist ihr auf ganz wunderbare Weise gelungen; sie hat dem verfallenen Bau neues Leben eingehaucht. Die Geschichte spielt im Jahr 1899 an der ligurischen Küste. Die beiden Engländer Nell und Oliver sind frisch verheiratet und befinden sich in den Flitterwochen. Der vermögende Oliver möchte seiner jungen Frau Italien und das luxuriöse Grandhotel Angst zeigen. Zunächst ist Nell fasziniert: von der Schönheit der Landschaft, der Pracht des Hotels und ihrem charmanten und weltgewandten Mann. Aber schon bald muss sie erkennen, dass nicht alles so ist, wie es erscheint. Im Hotel scheint es zu spuken, eine Angestellte erkennt in ihr eine Ähnlichkeit mit einer Verstorbenen und ihr Oliver ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Oder bildet sich Nell alles nur ein? Ist sie vielleicht selbst eine Mörderin? Der Charakter Nell, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, hat mich zunächst ziemlich verwirrt. Sie wirkt so unschuldig und naiv. Erst nach und nach erfährt der Leser, wie sie so geworden ist, und warum sie den Charmeur Oliver geheiratet hat. Der stellt sich im Laufe der Handlung allerdings als weniger charmant heraus. Seine Vorgeschichte scheint eher dubios zu sein. Er ist Witwer und böse Zungen behaupten, dass er am Tod seiner Frau nicht unschuldig war. Als auch im Hotel ein Mord geschieht, zählt Nell gar zu den Verdächtigen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Im ersten berichtet Nell von ihrem Schicksal nach einem bestimmten Ereignis, von dem der Leser erst nach und nach erfährt, was es ist. Der zweite Strang beschreibt die jüngste Vergangenheit. In Rückblenden wird auch die frühe Vergangenheit von Nell erzählt. Emma Garnier versteht es vorzüglich, den Glanz des Grandhotels wieder aufleben zu lassen. Ihre Beschreibungen haben sofort ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Sehr schön finde ich, dass im Klappumschlag des Buches sowohl ein altes Bild des Hotels als auch eines des Hauses im heutigen Zustand zu finden sind. Die Schönheit der italienischen Landschaften wird ebenso gut beschrieben. Besonders begeistert hat mich, dass ich nie wusste, ob Nell sich alles nur einbildet oder es im Hotel wirklich spukt. Durch die Ich-Form konnte ich mich hervorragend in die Protagonistin hineinfühlen. Ich war unsicher wie sie, habe dieselben Ängste ausgestanden. Das hat das Buch so spannend gemacht, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Fazit: Ein Roman, der mystisch und geheimnisvoll die Vergangenheit eines großen Hauses und das Schicksal einer jungen Frau beschreibt. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen.

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Ein Buch, das sein Potential nicht ganz ausgeschöpft hat
von Elena am 09.09.2017

Nell und ihr Mann Oliver sind frisch vermählt und verbringen ihre Flitterwochen in dem berühmten Grandhotel Angst in Italien. Schon als sie dort ankommen, wird Nell in die dunkle Vergangenheit ihres Mannes verwickelt. Eine Hotelangestellte hält Nell für den Geist einer Frau, die vor vielen Jahren an der Stelle,... Nell und ihr Mann Oliver sind frisch vermählt und verbringen ihre Flitterwochen in dem berühmten Grandhotel Angst in Italien. Schon als sie dort ankommen, wird Nell in die dunkle Vergangenheit ihres Mannes verwickelt. Eine Hotelangestellte hält Nell für den Geist einer Frau, die vor vielen Jahren an der Stelle, an welcher das Grandhotel steht, ums Leben gekommen ist. Nells Gedanken kreisen immer weiter um dieses Geschehnis und sie weiß nicht mehr, wem sie vertrauen soll. Für mich wurde dieses Buch erst ab dem letzten Drittel spannend. Vorher hat mich der Schreibstil der Autorin nicht dazu bewegen können, mehr als ein Kapitel an einem Tag zu lesen. Es wurden für meinen Geschmack durchgehend zu viele Metaphern verwendet und gefühlt jeder Satz mit zu vielen beschreibenden Adjektiven geschmückt. Die Protagonistin war eine sehr weinerliche Person, deren Gefühle sich ständig auf und ab bewegten. Auf Dauer war es einfach schwer, die Geschehnisse so interessant zu finden. So kam es mir auch vor, dass mindestens bis zur Hälfte des Buches einfach nichts passiert ist und die Geschichte erst an Fahrt aufgenommen hat, nachdem das Ereignis aus dem Prolog aufgegriffen wurde und langsam Licht ins Dunkel kam. Trotz dieser Schwächen fand ich das letzte Drittel unterhaltsam, was insbesondere daran lag, dass ab hier das Buch wie ein Roman um 1900 gewirkt hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Düstere Flitterwochen
von World of books and dreams am 27.08.2017

Italien im März 1899 - Die junge Eleonore Dickinson, kurz Nell, kann es kaum erwarten, das majestätische Grandhotel Angst an der italienischen Riviera zu betreten. Hier soll sie die nächsten vier Wochen verweilen, gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Oliver. Dieser plant hier allerdings nicht nur seine Flitterwochen... Italien im März 1899 - Die junge Eleonore Dickinson, kurz Nell, kann es kaum erwarten, das majestätische Grandhotel Angst an der italienischen Riviera zu betreten. Hier soll sie die nächsten vier Wochen verweilen, gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Oliver. Dieser plant hier allerdings nicht nur seine Flitterwochen zu verbringen, sondern auch seinen Geschäften nachzugehen. Jedes Jahr im März ist er vier Wochen in dem Luxushotel, um hier reiche Geschäftsleute und Adelige anzutreffen und mit ihnen Geschäft zu machen. Doch schon auf den Stufen zum Entree begegnet Nell der Küchenhilfe Maria, die bei Nells Anblick erbleicht und sich bekreuzigt. Nell ist verstört wegen dieser Reaktion und hat keine Ruhe mehr, sie beginnt zu forschen, warum dies geschehen ist. Schnell stösst sie auf eine Legende, die sich rund um das Hotel dreht und die mehr als unheimlich wirkt, eine Frau soll ihr Leben gelassen haben, damit das Hotel Angst entstehen kann und ausgerechnet Nell sieht dieser Frau zum Verwechseln ähnlich. Dann wird auch noch einer der Hotelgäste ermordet aufgefunden und Nell befindet sich mitten in einer Geschichte voller Intrigen und Gefahren und letzten Endes gerät sie selbst unter Verdacht. Meine Meinung: Wer hier auf das wunderschöne Cover schaut, ahnt zunächst nicht, dass es sich hier nicht unbedingt um einen schönen leichten Sommerroman handelt, doch schon der Klappentext verrät, dass es hier um etwas ganz anderes geht. Romane mit einem realen Hintergrund wirken immer äußerst spannend und auch wenn hier die Legende reine Fiktion bleibt, so gibt es dieses majestätische Hotel tatsächlich, doch heutzutage ist es leider nur noch ein gigantischer Lost Place an der Küste Liguriens. Interessant ist auch, dass das Hotel tatsächlich den Namen Angst trägt und in der Klappe des Covers darf der Leser auch gleich Fotos bewundern. Dadurch, dass ich nun wusste, dass es dieses Hotel wirklich gibt, habe ich auch selbst ein wenig geforscht und mir Fotos im Internet angeschaut, somit wurde der Roman bzw. seine Ereignisse dieses Mal noch eine Portion vorstellbarer, weil ich definitiv wusste, wie es dort aussieht. Ein Setting, dass eine Gänsehaut verspricht und das nicht nur durch den Namen. Emma Garnier verfügt über einen sehr bildreichen und mitreißenden Schreibstil und durch ihre Sprache hat sie mich ganz schnell in längst vergangene Tage voller Glanz und Gloria versetzt. Ich konnte die einzelnen Szenen vor mir sehen und auch die Handlungen waren lebendig in meinem Kopf. Das Gehabe der damaligen hohen Herrschaften wurden hier sehr gut und glaubwürdig dargestellt und die gesamte Atmosphäre wird immer düsterer und schwerer. Auch sonst ließ sich Grandhotel Angst sehr spannend lesen, man erfährt von der Legende rund um Lucrezia, bekommt aber auch genügend reale Begebenheiten mit, so dass man nachher gar nicht mehr weiß, wem man glauben und vertrauen soll oder ob hier nicht doch jeder einzelne etwas zu verbergen hat. Ich wurde hier auf jeden Fall permanent an der Nase herumgeführt und verstand Nell, die Protagonistin, nur allzu gut, wenn sie selbst wieder einmal zweifelte. Erzählt wird hier aus der Ich-Perspektive aus der Sicht Nells, in die man sich dadurch wirklich sehr gut einfühlen und eindenken konnte. Zu Beginn ist sie ein lebhaftes Mädchen voller Neugier und Tatendrang, dabei nimmt man ihr sehr schnell das naive und behütete Mädchen vom Lande ab. Ihr Auftreten ist authentisch dargestellt und die gesamte Entwicklung nachvollziehbar. Ihre Art ist auf jeden Fall sehr sympathisch und man hofft und bangt mit ihr mit. Die Geschichte verläuft auch in parallelen Zeitsträngen, so erfährt man zunächst etwas über die Gegenwart und dann lässt Nell den Leser zurückschauen, auf die bis dato stattgefundenen Ereignisse. Das weckt die Neugier und verleitet auch immer wieder dazu, in diverse Richtungen seinen Verdacht zu streuen, allerdings revidiert man es dann doch wieder sehr schnell. Neben Nell ist ihr Ehemann Oliver noch eine äußerst wichtige Person, die man durch Nell kennenlernt und beobachtet. Ebenso die weiteren Personen der Geschichte, die aber allesamt eher blass bleiben neben Nell. Sie wirken aber dennoch passend und vermisst habe ich dadurch nichts. Mein Fazit: Ein Roman, der mich allein durch sein reales Setting anzog und auch nicht so schnell losließ. Ich mag sogenannte Lost Places und die Geschichten hinter den alten, verlassenen Gebäude wirken immer spannend. Warum die Autorin zu diesem Roman verführt wurde, kann ich allein durch die Bilder des Hotels nachvollziehen, wie muss es dann sein, wenn man das Hotel Angst wirklich sieht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und versetze mich in die richtige Zeit, die Atmosphäre wurde durch die passenden Bilder düster und mysteriös. Die Spannung durch all die Intrigen und Lügen bleibt hoch und alles in allem war das Buch viel zu schnell gelesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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