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Junktown

Roman. Originalausgabe

(5)
Abstinenz ist Hochverrat!



Diese Zukunft ist ein Schlaraffenland: Konsum ist Pflicht, Rauschmittel werden vom Staat verabreicht, und Beamte achten darauf, dass ja keine Langeweile aufkommt. Die Wirklichkeit in »Junktown«, wie die Hauptstadt nur noch genannt wird, sieht anders aus. Eine eiserne Diktatur hält die Menschen im kollektiven Drogenwahn, dem sich niemand entziehen darf, und Biotech-Maschinen beherrschen den Alltag. Als Solomon Cain, Inspektor der Geheimen Maschinenpolizei, zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass dieser Fall ihn in die Abgründe von Junktown und an die Grenzen seines Gewissens führen wird. Denn was bleibt vom Menschen, wenn der Tod nur der letzte große Kick ist?




Rezension
"[...] Auch deshalb wird das Buch in unterrichteten Kreisen inzwischen als bester deutschsprachiger Sci-Fi-Roman seit Dietmar Daths "Pulsarnacht" gehandelt." DIE ZEIT
Portrait
Matthias Oden studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Ethnologie. Nach einem Volontoriat bei der Financial Times Deutschland arbeitete er als Redakteur und übernahm anschließend die Redaktionsleitung des Lifestyle-Magazins Business Punk. Danach war er als stellvertretender Chefredakteur der Werbe- und Kommunikationsfachzeitschrift Werben & Verkaufen tätig. Er ist Träger des Hans-Strothoff- und des Deutschen Journalistenpreises.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 09.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31821-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 205/135/38 mm
Gewicht 531
Verkaufsrang 20.210
Buch (Paperback)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wenn der Konsum Pflicht ist.“

Kevin Mele, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Junktown ist eine Stadt des Konsums. Die Menschen bestellen sich Müll, um ihn in ihren Gärten und Häusern zu verteilen, der regelmäßige Konsum von Drogen ist staatlich verordnet und wird kontrolliert. Nur wer konsumiert ist ein linientreuer Bürger, wer nicht linientreu ist wird recycled. Menschen leben Seite an Seite mit sogenannten Junktown ist eine Stadt des Konsums. Die Menschen bestellen sich Müll, um ihn in ihren Gärten und Häusern zu verteilen, der regelmäßige Konsum von Drogen ist staatlich verordnet und wird kontrolliert. Nur wer konsumiert ist ein linientreuer Bürger, wer nicht linientreu ist wird recycled. Menschen leben Seite an Seite mit sogenannten HMWs (Höher entwickelte Maschinenwesen), die die gleichen Bürgerrechte besitzen wie Menschen. Wer sich jetzt in einer hochentwickelten Zukunft wähnt, wird allerdings enttäuscht. Junktown ist eher eine etwas futuristisch anmutende Version der DDR.

Solomon Cain ist Inspektor bei der “GEMAPO”, der geheimen Maschinenpolizei, und wird deswegen zu einem Mord an einer “Brutmutter”, einer etwa sechs Stockwerke großen Maschine, gerufen. Er beginnt sofort mit den Ermittlungen, rennt aber von einer Sackgasse in die nächste. Zeugen gibt es keine und alle seine Handlungen werden von einer höhergestellten Institution beobachtet. Was anfänglich als Mordfall startet, wird im Laufe der Handlung immer mehr zu einer Verschwörung...

Problematisch für die Handlung ist allerdings der Hauptcharakter selbst. Man erfährt praktisch nichts über ihn, was es enorm erschwert mit ihm mitzufühlen. Es wird ein seelisches Problem eingeführt, das immer nur angeschnitten wird, dann aber doch wieder in der Versenkung verschwindet. Er hat eine Vergangenheit vor der “Konsumrevolution”, die ist aber anscheinend irrelevant, genauso wie die Revolution selbst und auch sonst ist seine Person nicht sehr zugänglich.
Auch die anderen Charaktere befinden sich am Rande des Ertragbaren. Es ist schwierig Personen sympathisch zu finden, die nicht einmal ansatzweise irgendetwas am vorherrschenden System hinterfragen oder gleich Laufburschen für dieses sind.

Die Welt, in der Junktown spielt ist auch sehr eigenwillig. Mensch-Maschine-Beziehungen sind Normalität, egal wie groß die Maschine ist, man ist in der Lage Menschen durch Maschinen in die Welt zu setzen und anhand von Hirnwellen zu verfolgen, kommuniziert aber immer noch durch Lochkarten. Man sollte meinen, wenn man Leben künstlich erzeugen und klassifizieren kann, dass eine Sprachausgabe für eine Maschine kein Hexenwerk ist.
Auch wird man regelmäßig vom Autor mit irgendwelchen Abkürzungen bombardiert, die man glücklicherweise im Glossar nachschlagen kann, wenn man sie mal wieder vergessen hat.

Die Rahmenhandlung ist an sich sehr schlüssig und auch die Auflösung des Falls ist nicht unlogisch, allerdings ist es etwas mühselig der Handlung zu folgen, wenn man den Fall lange vor dem Inspektor gelöst hat. Ein Ausflug in die Historie Junktowns wäre wünschenswert gewesen, um die Welt besser zu verstehen.

Kundenbewertungen


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Übersicht
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Rezension zu "Junktown"
von Zsadista am 17.07.2017

Eine Welt in der Zukunft. Konsum und Drogen werden hier groß geschrieben, sogar vom Staat angeordnet und überprüft. Die Welt ist so kaputt, dass die Menschheit sich nicht mehr selbst fortpflanzen kann. Sogenannte Brutmütter haben das Gebären übernommen. Riesengroße Maschinen, die der Produktion von Menschen dienen. Und dann passiert... Eine Welt in der Zukunft. Konsum und Drogen werden hier groß geschrieben, sogar vom Staat angeordnet und überprüft. Die Welt ist so kaputt, dass die Menschheit sich nicht mehr selbst fortpflanzen kann. Sogenannte Brutmütter haben das Gebären übernommen. Riesengroße Maschinen, die der Produktion von Menschen dienen. Und dann passiert es. Solomon Cain wird zu einem Vorfall gerufen. Eine junge Brutmutter ist ermordet worden. Zuerst sieht es nach einer Beziehungstat aus. Der Ontogenetiker Thon steht an erster Stelle auf der Fahndungsliste. Und Cain setzt sich gleich in Bewegung um, den Typen dingfest zu machen. Doch auch der Geburtsvorstand der Pregnantam, der Firma, der die Brutmutter gehört, möchte mit Cain ein paar Wörtchen reden. „Junktown“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Matthias Oden. Der Roman lässt sich irgendwie zwischen Dystopie und Science Fiction eingliedern. Der Schreibstil des Autors ist einzigartig. Die Wortgewandtheit und der Einfallsreichtum sind wirklich bemerkenswert. Oden schafft eine Welt, die ich bisher noch nie gehabt hatte. Ich war gleich auf der ersten Seite schon in die Geschichte versunken. Diese Welt ist so krank und kaputt, dass ich nur am Lachen war. Ich könnte gar keine Beispiele nenne, ich müsste das komplette Buch wiedergeben. Die Story war absolut meine Schiene. Alleine die Idee mit diesen Brutmüttern, darauf muss man erst einmal kommen. OK, manche Sachen waren vielleicht etwas fraglich. Wie kann sich ein Mensch in eine Brutmutter verlieben, aber seien wir doch mal ehrlich, gibt es nicht jetzt schon genug Menschen, die ihr Auto oder sonst was wirklich lieben? Also ist das dann doch nicht wieder so weit hergeholt. Auch der Einfall, dass man vom Staat her Drogen konsumieren muss, ist mal etwas ganz anderes. Nur auf einen Abstinenzschein kann man bei bestimmten Fällen auf Drogen verzichten. Könnte man auch sagen, ist ja kein Wunder, wenn sich die Menschheit deswegen nicht mehr selbst fortpflanzen kann. Und die Tatsache, dass man sich Menschen züchten kann, wie man sie braucht ist auch nicht so abwegig. Es gibt heute auch schon genug, die gerne in die Gene ihrer Kinder alles Mögliche spritzen würden. So scheint es auch nicht so abwegig, dass man Brutmütter mit verschiedenen Humanklassen schwängern lassen kann. Man braucht auch schließlich immer bestimmte Personen für bestimmte Dinge. So kommt niemand unnötig auf die Welt. Und wenn dann doch mal nur die Klasse D heraus fällt, dann wird das Material gleich zum Recyceln benutzt, wie praktisch. Hab ich schon erwähnt, wie krank und abgefahren das Buch ist? Ob man die Personen im Buch mögen muss? Keine Ahnung. Ich glaube, sie sind einfach zu kaputt, um richtig gemocht zu werden. Egal, ich fand Caine und Stukk einfach nur klasse. Natürlich ist die Story in ihrer Art Geschmackssache. Ich persönlich fand das Buch einfach klasse, humorvoll, unterhaltend, erfrischend in der Wortschöpfung und einfach nur genial.

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Spannender-unterhaltsamer Blick in eine düstere Zukunft
von Silke Schröder aus Hannover am 29.06.2017

Matthias Oden erzählt mit “Junktown” einen klassischen Krimi Noir. Angesiedelt in einer Zukunft, in der die Menschen mittels freier Drogen und unbegrenztem Konsum willenlos gemacht wurden, kämpft sein einsame Bulle, der Geheimdienstler Solomon Caine, für einen Rest von Gerechtigkeit in einer verdorbenen Welt. Oden treibt die Idee von der... Matthias Oden erzählt mit “Junktown” einen klassischen Krimi Noir. Angesiedelt in einer Zukunft, in der die Menschen mittels freier Drogen und unbegrenztem Konsum willenlos gemacht wurden, kämpft sein einsame Bulle, der Geheimdienstler Solomon Caine, für einen Rest von Gerechtigkeit in einer verdorbenen Welt. Oden treibt die Idee von der Allmacht des Konsums und der Manipulierbarkeit der Massen auf die Spitze. “Junktown” erinnert an und ist bestimmt inspiriert von Filmen wie Blade Runner, Brasil oder auch 1984. Das Setting ist sehr einfallsreich, der Plot herrlich düster und desillusioniert. Demgegenüber birgt die Storyline leider nur wenig Überraschendes; insbesondere die Frauen sind sehr eighties-mäßig angelegt: Sie sind entweder Sekretärinnen, Huren oder tot. Dennoch: Mit seiner beklemmenden Atmosphäre ist “Junktown” ein spannend-unterhaltsamer Blick in eine düstere Zukunft.

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Zukunft extrem
von World of books and dreams am 02.07.2017

In der Zukunft werden die Kinder nicht mehr durch Frauen geboren, denn es gibt hier Brutmütter, in denen gleich große Mengen Embryonen heranwachsen können. Eines Nachts wird eine dieser Brutmütter getötet. Solomon Cain wird an den Schauplatz bestellt und beginnt mit seinen Ermittlungen. Doch diese stellen sich schnell als... In der Zukunft werden die Kinder nicht mehr durch Frauen geboren, denn es gibt hier Brutmütter, in denen gleich große Mengen Embryonen heranwachsen können. Eines Nachts wird eine dieser Brutmütter getötet. Solomon Cain wird an den Schauplatz bestellt und beginnt mit seinen Ermittlungen. Doch diese stellen sich schnell als ganz schön kompliziert heraus, denn in einer Gesellschaft, in der nur Konsum und Drogen zählen, stellen ihm sich einige Schwierigkeiten in den Weg. Warum wurde die Brutmutter getötet? Hat es was mit den Embryonen zu tun, die sich zur Zeit ihres Todes in ihrem Inneren befanden? Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan von Zukunftsromanen, gerade Dystopien mag ich immer sehr gerne, aber auch sonstige Blicke in die Zukunft reizen mich, da ich mir immer wieder die Frage stelle: wäre dieses Szenario vorstellbar? Nun hat Matthias Oden eine durchaus interessante Vorstellung einer nicht allzu fernen Zukunft, denn eine Konsumgesellschaft sind wir auch heute schon. Doch hier wird es sehr hart, gerade zu Beginn reihten sich mir völlig fremde und zunächst auch nicht verständliche Begriffe aneinander und ich fühlte mich irgendwie völlig allein gelassen in einer Zeit, die ich nicht kannte. Erst nachdem ich das Glossar am Ende des Buches entdeckte, wurde es verständlicher und nach einer Weile hatte ich mich auch in diese Zeit eingelesen. Der Schreibstil an für sich ist zwar sehr flüssig, aber die vielen "Erfindungen der Zukunft" brachten mich immer wieder ins stocken. Mir fehlte hier einfach ein bisschen die Erklärung, warum es diese Konsumpartei an die Spitze geschafft hat, die ab und an eingestreuten, kurzen Rückblicke auf die Geschichte haben mir einfach nicht ausgereicht. Dazu kommen dann noch die Zukunftsvisionen, dass Menschen unfruchtbar sind und Maschinen dort stehen und Kinder regelrecht auf Wunsch erschaffen werden. Beziehungen zu Maschinen, gerade zu solchen wie die beschriebenen Brutmütter, kamen mir absurd vor und sind auch einfach nicht zu einem Bild in meinem Kopf geworden. Ganz im Gegenteil, ich fand allein den Gedanken daran äußerst abstoßend. Vielleicht aber auch genau so gewollt von dem Autor? Menschen, die Drogen nehmen müssen und auf ihren Drogenkonsum geprüft werden, Müll, der gesammelt wird und als Wohlstand gilt? All das machte es mir schwer, passt dies doch alles gar nicht in mein Weltbild und selbst als Zukunftsvision fällt mir diese Vorstellung unglaublich schwer. Ich habe zwar irgendwo schon verstanden, auf welche Misstände der Autor hier mit seinem Buch hinweisen möchte und doch fehlte es mir an Etwas, dass das alles für mich verständlicher und greifbarer werden ließ. Die Geschichte wird zum großen Teil aus der Perspektive des Polizisten Solomon Caine geschildert. Durch den Erzähler in der dritten Person verfolgten wir hier das Geschehen und bekamen Einblicke in das Geschehen. Dabei wechselte für mich immer wieder das Geschehen zwischen Ereignissen, die durchaus spannend waren und Ereignissen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Der Protagonist Cain war mir durchaus irgendwo sympathisch, kam er mir so manches Mal doch vor, wie der letzte Mensch, den ich zumindest halbwegs verstand. Er ist einer der wenigen, die noch auf natürlichem Wege auf die Welt kamen und sein Denken und Handeln war für mich meistens nachvollziehbar. Aber eine Art Beziehung konnte ich auch nicht zu ihm aufbauen, z. B. als ich sein wahres Alter erfuhr, war ich erstmal erstaunt, hätte ich ihn auf Grund seiner flapsigen Sprache und Art für viel jünger gehalten. Alles in allem machten alle Charaktere einen mehr oder weniger kaputten Eindruck, genau so, wie die Welt, die hier um sie herum beschrieben wird. Mein Fazit: Ein Krimi in der Zukunft, einer Zukunft, die für mich leider nicht richtig greifbar wurde, da mir einfach viel zu wenig erklärt wurde. Vielleicht wären Erklärungen zu langatmig geworden, aber so fühlte ich mich doch zum großen Teil allein gelassen. Zu Beginn habe ich noch immer wieder nachgeblättert, was denn da gerade überhaupt zur Sprache kam, aber das störte meinen Lesefluss doch gewaltig. Die Kritik, die der Autor mit seinem Buch an unserer Gesellschaft nimmt, ist für mich durchaus klar: Konsum und Drogen, wohin man nur schaut, aber richtig nah ging mir das nicht. Der Kriminalfall war spannend und so wechselte sich beim Lesen für mich spannendes mit unverständlichem ab. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dieses Buch durchaus seine Liebhaber finden wird, deshalb, schnappt euch eine Leseprobe und besucht Junktown!

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