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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 76
Erscheinungsdatum 23.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8496-8051-0
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,3/15,7/0,7 cm
Gewicht 134 g
Übersetzer Gottlob Regis
Buch (Taschenbuch)
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Stilvolle Übertragung von Shakespeares Sonette
von Buechermaxe aus München am 12.09.2005
Bewertet: Taschenbuch

Christa Schuenke kommt das Verdienst zu, erfolgreich den Versuch unternommen zu haben, alle Sonette von Shakespeare in einer für heutige Sprachlichkeit guten Weise zu übersetzen. Sie nimmt darin für sich in Anspruch, auf Wirkungsäquivalenz in allen Schattierungen und Ausdrucksebenen von Lyrik abzuzielen, und lehnt als Übersetzer... Christa Schuenke kommt das Verdienst zu, erfolgreich den Versuch unternommen zu haben, alle Sonette von Shakespeare in einer für heutige Sprachlichkeit guten Weise zu übersetzen. Sie nimmt darin für sich in Anspruch, auf Wirkungsäquivalenz in allen Schattierungen und Ausdrucksebenen von Lyrik abzuzielen, und lehnt als Übersetzerin die Bezeichnung Nachdichtung für ihre Übertragungen ab. So verfolgte sie ganz offenbar das Ziel, den fünfhebigen Jambus Shakespeares (Pentameter) ins Deutsche herüberzunehmen und desgleichen Metrik und Reimung sowie andere spezifische Merkmale von Shakespeares Sonetten beizubehalten, ohne damit Wohlklang der Wortfügungen, Sinn des Gemeinten u.ä. im Deutschen zu beeinträchtigen. Vielmehr, und das ist wichtig, rettet sie damit auch die lied- und klangvolle Form dieser Lyrik, die in der englischen Vorlage vorhanden ist. Das ist ihr bis auf wenige Ausnahmen auch sehr gut gelungen, auch in dem Sinne, dass inhaltliche und lexikalische Entscheidungen von Shakespeare durchaus beibehalten wurden. Überlegt man, dass es bis heute „nur“ 66 vollständige Übertragungen von Shakespeares Sonetten ins Deutsche gibt, so zeigt sich darin ein weiterer Aspekt dieser herausragenden Leistung; wenn auch klar ist, dass jede bisherige Übersetzung, auch solche in kleineren „Stückzahlen“ von Sonetten, ihren ganz eigenen interpretativen Reiz besitzen, selbst dann, wenn sie eher in Richtung von Nachdichtungen im Deutschen tendieren mögen. So darf das hier vorliegende Buch als ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg der Shakespeare-Rezeption bezeichnet werden.