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Heilkräftige Ernährung

Eine energetische Lebensmittel- und Heilkräuterkunde für wahre Gesundheit

Galina Schatalova

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Beschreibung

Dieses neue Buch der inzwischen knapp 90-jährigen russischen Wissenschaftlerin und Ärztin Galina Schatalova knüpft an die Thesen des erfolgreichen ersten („Wir fressen uns zu Tode“, Arkana TB 14222) an. Galina Schatalova beschreibt, wie chronisch Kranke, insbesondere mit Herz-Kreislaufbeschwerden und Krebs, durch Stärkung des Immunsystems und Entschlackung geheilt werden können.

Galina Schatalova (1916-2011), war ausgebildete Chirurgin und Wissenschaftlerin. Sie leitete die medizinische Auswahlkommission für die sowjetischen Kosmonauten. 1960 begann sie mit der Entwicklung ihres revolutionären Heilkonzepts. Um den Erfolg ihrer Theorien zu beweisen, unternahm sie 1990 mit den von ihr behandelten Patienten einen 500 Kilometer langen Fußmarsch durch die Wüste.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 285
Erscheinungsdatum 18.04.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-21745-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/2,2 cm
Gewicht 245 g
Originaltitel Celebnoe Pitanie
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Felix Eder
Verkaufsrang 84045

Kundenbewertungen

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Heilung ohne Gesundheitssystem
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahrensfelde am 26.10.2010

Wurde das Interesse für Frau Schatalovas Ernährungstheorie geweckt, muss man dieses Buch lesen. Was im ersten Buch eher schlagwortartig angerissen wurde ist hier konzeptionell aufbereitet und ausführlich beschrieben. Die Ernährungslehre wird wissenschaftlich begründet und es wird ein ganzheitliches Lebensmodell präsentiert, ein... Wurde das Interesse für Frau Schatalovas Ernährungstheorie geweckt, muss man dieses Buch lesen. Was im ersten Buch eher schlagwortartig angerissen wurde ist hier konzeptionell aufbereitet und ausführlich beschrieben. Die Ernährungslehre wird wissenschaftlich begründet und es wird ein ganzheitliches Lebensmodell präsentiert, einschließlich körperlicher Übungen und Meditationen. Alle Darlegungen sind absolut überzeugend, aber keinesfalls bequem. Wer das Alter von 150 Jahren bei bester Gesundheit erreichen will, muss mit vielen Gewohnheiten brechen. Nur Mut, das Buch bietet weit mehr, als eine Ergänzungspolice zur Krankenversicherung.

Wie essen wir uns gesund?
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 21.08.2006

Erneut ein tolles Buch der russischen Ärztin,das unsere etabilierte Ernährungswissenschaft erbeben läßt.Sie räumt plausibel und sachlich mit vielen Behauptungen der etabilierten Ernährungslehre,die vorwiegend durch Konsum,Politik und Nahrungskonzerne geformt wird.Beispielsweise entkräftigt Dr. Schatalova die herrschende Meinung,... Erneut ein tolles Buch der russischen Ärztin,das unsere etabilierte Ernährungswissenschaft erbeben läßt.Sie räumt plausibel und sachlich mit vielen Behauptungen der etabilierten Ernährungslehre,die vorwiegend durch Konsum,Politik und Nahrungskonzerne geformt wird.Beispielsweise entkräftigt Dr. Schatalova die herrschende Meinung,daß Carotin über Fett aufgenommen wird-Sie wissen schon: immer ein paar Tropfen Öl ins Glas frischgepressten Karottensaft geben.Dieses Axion wird immer aufs Neue weiter verbreitet.Aber Dr. Schatalova relativiert diesen Standpunkt,wie so vieles auch.Zwar vertette ich persönlich die Ernährungsgrundsätze der "Natural Hygiene",finde aber die Inhalte dieses Buches,der natürlichen Gesundheits Lehre sehr verwandt und vieleicht für viele kranke Menschen von Heute, nicht so "extrem" wie die,die ich selbst auf Grund der Lehren von Dr.Herbert Shelton und Prf.Arnold Ehret representiere und praktiziere.


  • Artikelbild-0
  • Vorwort

    Teil I: GRUNDLAGEN DER HEILKRÄFTIGEN ERNÄHRUNG

    1 WOVON LEBT DER MENSCH?
    - Der Vater der Trübsal: ein verdorbener Magen
    - Das Paradox der »wissenschaftlich begründeten« Normen

    2 SPIRITUALITÄT, PSYCHOLOGIE, ERNÄHRUNG
    - Das Gedächtnis des Kosmos
    - Mikromodell einer geistig gesunden Gesellschaft
    - Die Grimassen des Fortschritts
    - Bewusstsein und Unbewusstes regulieren
    - Die Spiritualität der Nahrung in den Lehren der Alten Welt
    - Der moderne Mensch: im Joch von Gewohnheiten und Vorlieben

    3 DIE REICHTÜMER DER NATUR
    - Saucen und Gewürze
    - Kartoffel und Topinambur
    - Kohl
    - Zwiebel
    - Knoblauch
    - Gartenkräuter
    - Lauch (Porree)
    - Sauerampfer
    - Spinat
    - Karotte
    - Gurke
    - Tomate
    - Physalis
    - Kürbis
    - Rote Rübe
    - Zucchino
    - Aubergine
    - Wild wachsende Kräuter und P?anzen
    - Brennnessel
    - Nüsse
    - Sonnenblumen- und Kürbiskerne
    - Hülsenfrüchte
    - Getreidekulturen
    - Brot
    - Reis
    - Mais

    Teil II: DIE VORBEUGENDE UND HEILENDE WIRKUNG DER HEILKRÄFTIGEN ERNÄHRUNG

    4 DIE SACKGASSEN DER ZIVILISATION
    - Der Ertrinkende klammert sich an einen … Wunderheiler
    - Feinde oder Freunde?
    - Immunologische Barrieren des lebenden Organismus
    - Ein paar Worte an den ungeduldigen Leser

    5 CHRONISCHEN ERKRANKUNGEN VORBEUGEN
    - Über die Selbstregulierung
    - Braucht der Mensch »Bremsen«?
    - Die Wiederherstellung der natürlichen Immunität
    - Die Vorbeugung von Störungen der Atmung

    6 HEILKOST
    - Vorläu?ge Bekanntschaft
    - Physiologische Aspekte der Heilkost
    - Ein Urteil mit aufgeschobener Vollstreckung

    7 ERNÄHRUNG UND HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN
    - Im Teufelskreis der Krankheit
    - Die Kunst des Arztes
    - Zwei Ansichten über den menschlichen Organismus
    - Im Widerstreit: Die Natur gegen die Chirurgie

    8 DIE ROLLE DER ERNÄHRUNG BEI DER ENTSTEHUNG UND BEHANDLUNG VON KREBS
    - Im Zwist mit der Natur
    - »Egoisten« und »Kollektivisten«
    - Ist Krebs heilbar?
    - Im Bündnis mit dem Organismus, nicht gegen ihn
    - Ich kämpfe für einen Menschen, so lange er dies selbst will
    - Behandlung über Videoaufzeichnung
    - Die Besonderheiten der Behandlung von Krebs
    - Strategie und Taktik der Behandlung
    - Heilfasten: Für und Wider
    - Wasseranwendung bei Krebs
    - Safttherapie
    - Urintherapie
    - Gesundheitsregeln nach Nishi
    - Einige Heilp?anzen der Volksmedizin zur Krebsbehandlung

    KULINARISCHE REZEPTE IM SYSTEM DER NATÜRLICHEN GESUNDUNG

    ALLTAGSKOST
    - Saucen
    - Speisen mit Kartoffeln
    - Saucen für Kartoffelgerichte
    - Speisen mit Topinambur
    - Speisen mit diversen Kohlsorten
    - Speisen mit Gartengemüse
    - Speisen mit Karotten
    - Speisen mit Gurken
    - Speisen mit Tomaten
    - Speisen mit Kürbis
    - Speisen mit Zucchini
    - Speisen mit Wildkräutern
    - Speisen mit Nüssen
    - Speisen mit Hülsenfrüchten
    - Speisen mit einfachem, ungesäuertem Teig
    - Speisen mit Reis
    - Speisen mit Getreide
    - Salate aus rohem Gemüse
    - Suppen und Brühen

    FEIERTAGSKOST

    Das Leben ist ein Born der Lust:
    Aber aus wem der verdorbene Magen redet,
    der Vater der Trübsal,
    dem sind alle Quellen vergiftet.

    Nietzsche, Also sprach Zarathustra

    VORWORT

    »Wir sehen die reale Welt so, wie wir erzogen wurden, sie wahrzunehmen.« Auf diesen weisen Gedanken stieß ich in Carlos Castane das Buch »Die Lehren des Don Juan«. Ein Yaqui-Weg des Wissens, das ich erstmals vor vielen Jahren in einem Bergsteigerlager auf den Aleuten kennen lernte.
    Hier, weit weg von der Zivilisation, in einer Atmosphäre autonomer Existenz, fand eines meiner ersten Experimente statt, dessen Ziel die Untersuchung der optimalen Nahrungsration des Menschen unter lang anhaltenden und schweren physischen Belastungen war. Ich erinnere mich, mit welcher Freude die drei nach meinem System vorbereiteten jungen Bergsteiger beim Aufbruch zu einer schwierigen Besteigung die schweren Rucksäcke mit Konserven, Würsten, Käse und Brot zurückließen und sie durch kleine Gürteltaschen ersetzten und wie munter und lebensfroh sie nach sechs Tagen von der schwierigen Besteigung eines Fünftausenders zurückkehrten.
    Nachdem ich ihnen das Geleit gegeben hatte, blieb ich allein mit dem genannten Buch, das inoffziell im Samisdat-System mit einer Abziehmaschine auf Zigarettenpapier gedruckt worden war. Ich »verschlang« es förmlich, so ungewöhnlich und gleichzeitig vertraut erschien mir die Art der Yaqui-Indianer, präzis die Welt zu beschreiben. Seither wuchs meine Neigung, nicht blind den allgemein anerkannten, angeblich unerschütterlichen Vorstellungen in der Wissenschaft und im Leben zu glauben. Und das, wie ich mich mehrfach überzeugen konnte, zu Recht.
    In der modernen Wissenschaft, darunter auch in der Ernährungswissenschaft, gibt es nicht wenig Fehlerhaftes, das von einem niedrigen Niveau der Welterkenntnis herrührt. Aber das hindert den Menschen nicht, selbstgefällig davon auszugehen, dass er klüger sei als die lebende Natur und dass er ihre Gesetze außer Acht lassen könne. Die Quintessenz dieser Weltanschauung wird in Russland folgendermaßen in Worte gefasst: »Wir können keine Gnade von der Natur erwarten; unsere Aufgabe ist es, sie uns von ihr zu holen.« Und wir holen sie uns durch Gewalt und Zerstörung.
    Dabei sind die Gesetze der Natur weise. Darin fließen organisch das Materielle und Ideelle, das Kleine und das Große, das Konkrete und das Allgemeine zusammen. Wie kleine Kinder, die ihr Spielzeug kaputtmachen, zerlegen wir all das in Bestandteile und untersuchen jedes für sich in der Hoffnung zu verstehen, wie das Ganze funktioniert. Diese Forschungsmethode dominiert heute sowohl in den Naturwissenschaften als auch in der Philosophie, welche aufgerufen ist, den von den Wissenschaftlern gefundenen objektiven Fakten einen Sinn zu geben.
    Es geht nicht darum, diese Methode der Welterkenntnis abzulehnen – die Bedeutung ihrer Ergebnisse ist nicht zu leugnen. Aber diese Methode birgt in sich auch eine ernste Gefahr. Das Unglück besteht darin, dass sowohl die Naturwissenschaften als auch die Philosophie, wenn sie nicht »geistig befruchtet« sind, häufig richtige Monster gebären, wie zum Beispiel die Theorie der ausgewogenen Ernährung.
    Die ganze Welt neigt den Kopf im Gedenken an die zigtausend Menschen, die in den Atomstürmen von Hiroshima und Nagasaki gestorben sind. Uns alle hat die Tragödie von Tschernobyl erschüttert. Aber gleichzeitig machen wir uns nicht die Mühe, auch nur einen Augenblick nachzudenken über die fürchterlichen Konsequenzen der absoluten Herrschaft der genannten »Theorie«, welche Jahr für Jahr das Leben von Millionen und Abermillionen Menschen dahinrafft, die vor ihrer Zeit an der von der Autorität dieser Theorie geheiligten widernatürlichen, dem menschlichen Organismus nicht angemessenen Ernährung sterben.
    Der »Geist« ist die Wasserscheide, welche die heilkräftige Ernährung – ein untrennbarer Bestandteil des von mir geschaffenen ganzheitlichen Systems der natürlichen Gesundung – von der so genannten ausgewogenen trennt. Wobei ich unter dem Wort »Geist« nicht nur Bildung, Belesenheit, musikalische Kenntnisse oder die Fähigkeit verstehe, sich in den Stilen, Genres und Richtungen der Kunst auszukennen, sondern die Fähigkeit, mit jeder Körperzelle die Harmonie der vielgesichtigen, vielfarbigen, vielfältigen und gleichzeitig einheitlichen Welt wahrzunehmen und zu fühlen.
    Ich werde mich hier nicht bei den zahllosen Mängeln der Theorie der ausgewogenen Ernährung aufhalten, zumal das in den folgenden Kapiteln des Buches ausführlich erfolgen wird. Ich möchte nur sagen, dass diese »angeborenen« Mängel die Theorie der ausgewogenen Ernährung zu einem nicht vollwertigen Sprössling einer nicht vollwertigen Zivilisation machen, in deren Zentrum nicht die Befriedigung der wirklichen natürlichen Bedürfnisse des Menschen steht, sondern sein Hang zu Vergnügungen und falsch verstandenem Komfort. Wozu dieses Streben führt, habe ich schon in meinem Buch »Wir fressen uns zu Tode« (Goldmann Verlag 2002) am Beispiel von Ratten gezeigt, welchen man beigebracht hat, mittels eines schwachen elektrischen Impulses das Lustzentrum in ihrem Hirn zu stimulieren. Im Ergebnis wurden die Tiere richtiggehend süchtig. Etwas Ähnliches ist unter Beihilfe der Theoretiker der ausgewogenen Ernährung auch mit dem Menschen geschehen.
    Indem sie die Menschen auf den Genuss von kalorienreicher tierischer Nahrung einschworen, haben sie nicht nur eine explosive Ausbreitung chronischer Erkrankungen hervorgerufen, sondern auch das Problem des Hungers auf unserer reichlich fruchtbaren Erde. Indem sie den Verzehr von Fleisch und anderer tierischer Produkte vorschreiben, welche angeblich für den Menschen lebensnotwendig seien, und indem sie diese Idee ins öffentliche Bewusstsein brachten, bewirkten die »Kaloretiker« ein mächtiges Wachstum der Viehzucht. Heute werden Millionen von Tonnen vollwertiger Naturprodukte an das Vieh verfüttert, welche spielend für die Nahrungsversorgung mehrerer Milliarden Menschen reichen würden.
    Zum Glück wachsen im Schoß des Alten die Keime des Neuen. Das wird unvermeidlich geschehen und geschieht schon heute dank der Arbeiten großer Gelehrter, zu denen auch unsere russischen Landsleute I. M. Setschjenow, I. P. Pawlow, W. Wernadski, A. L. Tschizhewski, I. Prigogine (er ist russischer Abstammung), I. L. Gerlowin und A. M. Ugolew gehören.
    Über das Akademiemitglied Alexander Michajlowitsch Ugolew möchte ich ein spezielles Wort verlieren. Als ich an diesem Buch arbeitete, bekam ich die Nachricht von seinem Tod, der mich im wahrsten Sinn des Wortes erschüttert hat. Wir haben einen hervorragenden Wissenschaftler verloren, dessen Beitrag zur Entwicklung der Ernährungswissenschaft nur mit dem des großen I. P. Pawlow vergleichbar ist. Als ehrlicher Wissenschaftler und Mensch ist Alexander Ugolew als einer der Ersten gegen die Theorie der ausgewogenen Ernährung aufgetreten und hat auf die tragischen Konsequenzen dieser Theorie für die Menschen hingewiesen. Seine Ideen, Schlussfolgerungen und Entdeckungen lassen keinen Stein auf dem anderen im Theoriegebäude der ausgewogenen Ernährung.
    Ich bin überzeugt, dass den bedeutenden Leningrader Wissenschaftler und Physiker I. L. Gerlowin ein tragisches Schicksal erwartet hätte, hätte er während der »Hexenjagd« in der Wissenschaft die von ihm erarbeiteten Grundlagen einer einheitlichen Theorie aller Wechselwirkungen in der Substanz veröffentlicht oder gar erst sein »Paradigma für lebensfähige und sich entwickelnde Systeme«.
    Mir als Ärztin, Physiologin und Biologin ist die Schlussfolgerung Gerlowins besonders nahe, dass die »Menschheit bisher nicht alle Besonderheiten der Auswirkungen der Nahrungsaufnahme auf den Menschen (kennt) und seine Qualitäten naiverweise nach ihrem Kaloriengehalt bewertet. Die Menschen verwenden in großem Umfang in der gesamten Volkswirtschaft, insbesondere bei der Lebensmittelproduktion, künstlich hergestellte Substanzen, und sogar bei der Heilung von Menschen wurden künstliche Substanzen ausschlaggebend, wie in der Chemotherapie. Erst in den letzten Jahren begann man zu verstehen, dass das alles eine Selbstvergiftung der Menschen ist.
    Das ist deshalb so geschehen, weil die moderne Wissenschaft auf einem sehr niedrigen Niveau festgefahren ist und sie die Postulate, die auf diesem Niveau entstanden sind, für die Wahrheit in letzter Instanz hält.«
    Aber der Ausweg aus der Sackgasse ist den Menschen seit langem bekannt – schon seit der Zeit von Pythagoras, der sich pflanzlich ernährte. Mir ist es im Zuge meiner zahlreichen Experimente, von denen noch die Rede sein wird, gelungen nachzuweisen, dass wir, wenn wir Lebensmittel konsumieren, die ihre Bioinformations-Eigenschaften bewahrt haben, für die Befriedigung unserer natürlichen physiologischen Bedürfnisse viel weniger davon brauchen, als wenn wir optimierte und raffinierte Lebensmittel verwenden. Die Nahrung belastet dann nicht mit ihrer Masse den Magen-Darm-Trakt, dehnt den Magen nicht aus, normalisiert den Dickdarm und seine Mikrorflora und dann den Verdauungstrakt insgesamt, was eine entscheidende Bedeutung für die Herstellung der vollständigen, faktischen und nicht »praktischen« Gesundheit des Organismus hat.
    Wie Ugolew und seine Mitarbeiter festgestellt haben, versorgt der Verdauungstrakt des Menschen nicht nur den Organismus mit Nährstoffen, sondern er ist auch ein mächtiges endokrines Organ, welches in seiner Bedeutung alle Organe des endokrinen Systems zusammengenommen übertrifft.
    In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass mir diese Entdeckung zu verstehen half, warum es mir bei der Normalisierung des Verdauungstrakts auch gelingt, die hormonellen Funktionen des Organismus zu regenerieren.
    Hier fällt mir die Geschichte von Natalja O. Sintschenko ein. Ihr ganzes Leben lang folgte sie mit der für sie typischen Genauigkeit den Vorschriften der Theorie der ausgewogenen Ernährung. Aber ungeachtet dessen, vielmehr gerade deswegen erkrankte die Frau an Diabetes. Ihr ständiger Begleiter wurde das Insulin. Es kam zu Gewebsveränderungen an den Beinen, sie musste hässliche orthopädische Schuhe tragen. Wie immer sie auch behandelt wurde, nichts konnte ihr helfen. Schließlich und endlich kam es so weit, dass die Ärzte sie vor die Alternative stellten: Amputation oder Tod.
    Es wurden schon Vorbereitungen für die Operation getroffen, als der Ehemann von Natalja sie buchstäblich zu mir in die Praxis trug. Das System der natürlichen Gesundung, deren Vorschriften sie jetzt ebenso konsequent einhielt wie vormals die Vorschriften der Kalorientheorie, zeigte schnell Wirkung. Schon zehn Tage nach ihrem Umsteigen auf artgerechte Heilnahrung konnte die Frau auf das Insulin verzichten, nach einem Monat belebte sich ihr Bein
    und nach zwei Monaten tanzte Natalja dank einem Programm von Atem- und Körperübungen auf ihrer eigenen Silberhochzeit. Sie wurde schließlich 84 Jahre alt – das Insulin hatte sie längst vergessen.
    In meiner Praxis als Ärztin gab es genug vergleichbarer Fälle, um zu einem auf den ersten Blick unerwarteten Schluss zu kommen: Die Symptome der Zuckerkrankheit hängen sehr häufig nicht von ungünstigen sekretorischen Eigenschaften der Bauchspeicheldrüse ab, wie das allgemein angenommen wird, sondern können durch eine einfache Störung der Glykogenbildung im Organismus hervorgerufen werden.
    Kaum bringt man den Verdauungstrakt in Ordnung und stellt den Energieaustausch im System der natürlichen Gesundung so wie die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulierung wieder her, da verschwindet die bedrohliche, als unheilbar geltende Krankheit augenblicklich.
    Natürlich kann sich der Mensch auch von »entlebten«, nicht vollwertigen Nahrungsmitteln ernähren, wie es ja im Grunde heute geschieht, aber in diesem Fall ist er gezwungen, seine Bedürfnisse durch überhöhte Rationen dieser Nahrungsmittel zu befriedigen. Daher rührt die gedankenlose chemische Behandlung der Böden, die die dünne Schicht des Leben spendenden Humus auf unseren Feldern vergiftet.
    Und schließlich die Hauptsache: Die ihrer natürlichen Bioinformationen beraubten Lebensmittel senken in katastrophalem Maß das geistige Potenzial des Menschen, bringen Störungen in ihre emotional-psychische Sphäre und zerstören die Selbstregulierung des menschlichen Organismus, was massenhaft zu schweren chronischen Erkrankungen führt.
    Wenn ich die Menschen auf die natürliche gesunde Ernährung bringe – in Abstimmung mit einem Programm von Körper- und Atemübungen so wie Abhärtungsmaßnahmen –, gelingt es mir, die Wiederherstellung ihrer geistigen, physischen und psychischen Gesundheit in die Wege zu leiten, die schwersten chronischen Krankheiten zu heilen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Aber alle meine Informationen darüber werden von den Vertretern der offiziellen Wissenschaft scharf abgelehnt, was übrigens nicht verwunderlich ist. Denn das von mir ausgearbeitete System der natürlichen Gesundung ist ein Anschlag auf das Allerheiligste des in der heutigen öffentlichen Meinung herrschenden Tandems – der Theorie der ausgewogenen Ernährung und der an Symptomen orientierten Behandlungsmethoden in der Medizin.
    Deshalb blieb mir nichts anderes übrig, als an den einzigen unvoreingenommenen Schiedsrichter in diesem Streit zu appellieren – an wissenschaftlich begründete, nicht bestreitbare Fakten, was ich in dem Ihnen hier vorliegenden Buch auch tue.

    Teil I
    GRUNDLAGEN DER HEILKRÄFTIGEN ERNÄHRUNG
    WOVON LEBT DER MENSCH?

    DER VATER DER TRÜBSAL: EIN VERDORBENER MAGEN

    Bei der Ausarbeitung des Systems der natürlichen Gesundung dachte ich vor allem über die Bedingungen nach, welche für die Menschen erforderlich sind, um ihnen die geistige, seelische und körperliche Gesundheit als ihren natürlichen Zustand zurückzugeben. Im Zuge meiner Forschungen konnte ich feststellen, dass eine wirkliche Gesundheit des Menschen nur das Ergebnis eines organischen Zusammenspiels aller drei Elemente sein kann. Dabei fällt meist das schwächste Glied aus dieser Triade heraus – die körperliche Gesundheit, welche durch die widernatürliche Lebensweise des modernen Menschen und vor allem durch die ihm nicht zuträgliche Nahrung untergraben wird. Diese Abhängigkeit hat auch Nietzsche formuliert, dessen Ausspruch zum Motto dieses Buches wurde.
    In meiner ärztlichen Praxis konnte ich mich häufig davon überzeugen, dass die Behandlung praktisch aller chronischen Krankheiten mit der Normalisierung der Arbeit des Magen-Darm-Trakts beginnt. Aber das kam erst später, nachdem die Effizienz des Systems der natürlichen Gesundung bereits experimentell untermauert war.
    Hauptgrund für diese meine einzigartigen Experimente war die dringende Notwendigkeit zu klären, wie sich die Nahrungsration des Menschen auf seine Ausdauer, seine physische Gesundheit und seinen Geist auswirkt. Es galt im Experiment zu erproben, ob wirklich die Substanz und Energie unseres Organismus, die im Zuge der Lebenstätigkeit eines Menschen verausgabt werden, ausschließlich mittels der Substanz und Energie der Nahrungsmittel ersetzt werden, wie die modernen Ernährungswissenschaftler behaupten, soweit sie der Theorie der aus gewogenen Ernährung anhängen.

    DAS PARADOX DER »WISSENSCHAFTLICH BEGRÜNDETEN« NORMEN

    Die von ihnen gepredigte mechanische, ausgesprochen primitive Gleichsetzung des Menschen mit einer Dampfmaschine hat von den Köpfen der meisten Leute Besitz ergriffen. Hier hat eine Besonderheit unserer Psyche Wirkung gezeigt: Je weniger der Mensch über etwas weiß, umso leichter verfällt er der hypnotischen Wirkung einfacher Erklärungen. Dabei ist diese Besonderheit den unterschiedlichsten Menschen eigen: von der Hausfrau bis zum Regierungschef und Staatsoberhaupt.