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Nebula Convicto. Grayson Steel und der Verhangene Rat von London

Grayson Steel und der Verhangene Rat von London. Fantasyroman

Nebula Convicto Band 1

„Mr. Steel, hören Sie mir jetzt gut zu. Das Wesen, das Sie angegriffen hat, war eine Banshee.“

Detective Grayson Steel bearbeitet im modernen London die unbequemen Fälle des Scotland Yard. Als er den rätselhaften Tod einer jungen Frau untersucht, stößt er auf Geheimnisse, die normalen Menschen verborgen bleiben.
Er wird in eine Gesellschaft hineingezogen, die verborgen neben der menschlichen Welt existiert; die Nebula Convicto ist durchsetzt von geheimen Räten, magischen Attentaten und Wesen, die eigentlich nur in Fabeln und Mythen existieren sollten. In der magischen Gemeinschaft soll Steel die Rolle eines Sonderermittlers übernehmen und binnen kürzester Zeit ein entführtes Mädchen finden. Rettet er das Kind nicht, bevor ein neuer Anführer der Nebula Convicto gewählt wird, droht die gesamte Welt in einem zweiten Mittelalter zu versinken.
Nur mittels seiner Fähigkeiten als Ermittler und seiner neu entdeckten Kraft, Magie widerstehen zu können, kann sich Steel im Londoner Untergrund zwischen Ghulen, Vampiren und anderen magischen Wesen zurechtfinden.
Portrait
Torsten Weitze, Jahrgang 1976, ist in Krefeld geboren und lebt dort auch heute noch. Ursprünglich gelernter Verlagskaufmann zog es ihn nach jahrelangem Leiten einer Pen-und-Paper-Rollenspielrunde unaufhörlich auf die künstlerische Seite des Berufsfeldes. Nun verbringt er seine Freizeit damit, sich neue Welten und Charaktere auszudenken und diesen in seinen Fantasy-Romanen Leben einzuhauchen.
Entspannung findet er beim regelmäßigen Jiu-Jitsu-Training und beim Erlernen der Handhabung traditioneller japanischer Waffen.

Sein Debütroman „Ahren: Der 13. Paladin“ erschien im Februar 2017.
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  • Feuer im Verhörzimmer

    "Mein lieber Mr. Steel, Sie wissen wirklich, wie man sich in Schwierigkeiten bringt, nicht wahr?"
    Er schien ernsthaft amüsiert von Graysons Lage zu sein, ohne jedoch Häme zu zeigen. Einer der Typen, für die alles nur ein Spiel ist, entschied Grayson und beschloss, nicht mitzuspielen. Alles an dem Kerl schrie nach Privatschule, Eliteuni und Absprachen in verräucherten Privatclubs. Er schwieg den Mann weiter an und wartete ab.
    Der zog kurz die Augenbrauen hoch und fuhr dann, immer noch lächelnd, fort: "Ich entschuldige mich aufrichtig, ich sollte mich erst einmal vorstellen. Mein Name ist Morgan Worthington, ich bin im weitesten Sinne des Wortes so etwas wie Ihr Anwalt." Bei der Formulierung entspannte Grayson sich ein wenig. Der Mann war anscheinend ein Unterhändler, jemand, der einen Deal anbot, damit alles schnell und leise über die Bühne gehen konnte. Es schien, als hätte er doch noch ein, zwei Freunde an den richtigen Stellen.
    "Zuerst sollten Sie zwei Dinge wissen. Erstens, ich kann Sie hier herausholen. Und zweitens, für Sie wahrscheinlich noch wichtiger: Ich weiß, was auf dem Parkplatz passiert ist", fuhr der Anwalt fort.
    "Wirklich? Dann erzählen Sie mal, Mr. Worthington. Ich habe nämlich noch keine Aussage getätigt und die einzige andere Person, die anwesend war, liegt in der Leichenhalle." Demonstrativ lehnte Grayson sich zurück und blickte den anderen Mann erwartungsvoll an.
    Der schürzte die Lippen und nickte nachdenklich vor sich hin. Das erste Mal, seit er eingetreten war, ließ seine spürbare Aura der Selbstsicherheit ein wenig nach. Nach zwei Sekunden schien er jedoch einen Entschluss gefasst zu haben. Er tippte mit dem Knauf seines Gehstocks kurz gegen das Türschloss, das ein Klicken von sich gab. Dann kam er zu Grayson herüber, blieb aber auf der anderen Seite des Tisches stehen, den Stuhl ignorierend.
    Merklich leiser begann er mit seiner weichen, kraftvollen Stimme zu sprechen: "Sie wurden auf dem Parkplatz von einer spindeldürren Kreatur angegriffen, die übermenschliche Kräfte und Schnelligkeit besaß und zwei Meter oder größer war. Ihre Hände liefen in Krallen aus, die Augen waren die eines Raubtieres. Vor dem Angriff stieß sie erst ein Heulen, dann einen Schrei aus. Nachdem Sie sie bewundernswerterweise besiegt hatten, verwandelte sie sich in ihre menschliche Gestalt zurück. Trifft diese Darstellung in etwa zu?"
    Grayson hatte sich bei diesen Worten immer mehr versteift und starrte sein Gegenüber nun fassungslos an. War er dort gewesen? Hatte er alles mit angesehen? Egal, selbst als Zeuge könnte er mich bei so einer Geschichte niemals entlasten, ging es ihm rasend schnell durch den Kopf. Laut sagte er nur: "Und wenn es so war? Keiner wird mir glauben. Was Sie da gerade beschrieben haben, existiert nicht."
    Ihn erschreckte die Müdigkeit, die in seinen eigenen Worten mitschwang. Erst jetzt wurde Grayson klar, wie sehr er sich selbst in den letzten Stunden aufgegeben hatte.
    Morgan lehnte sich mit beiden Händen auf den Knauf seines Gehstocks und beugte sich vor. Seine Stimme nahm einen gelehrtenhaften Tonfall an. "Mr. Steel, hören Sie mir jetzt gut zu. Das Wesen, das Sie getötet haben, war eine Banshee. Diese Kreaturen ernähren sich von der Furcht, die ihr Heulen in anderen Lebewesen hervorruft. Die Opfer sterben meist dabei, so wie die unglückliche Miss Arling vorletzte Nacht. Wer überlebt, bleibt schwer traumatisiert zurück und erholt sich niemals völlig, da die Hirnchemie während des Schreis verrücktspielt und dieser irreparablen Schäden verursacht. Wenn sie zum Kampf gezwungen werden, können sie kurzfristig die Gestalt annehmen, die Sie auf dem Parkplatz gesehen haben. Den Rest der Zeit erscheinen sie als alte Frauen. Sie tragen meist lange Lumpen, die dem massiven Größenunterschied ihrer beiden Formen geschuldet sind."
    Hier unterbrach er sich und starrte Grayson durchdringend in die Augen. "Eigentlich müssten Sie tot sein, wenn ni
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 408
Erscheinungsdatum 07.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86282-525-7
Verlag Acabus Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/3,2 cm
Gewicht 411 g
Verkaufsrang 42370
Buch (Paperback)
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Nun mal ein Krimi von Torten Weitze
von einer Kundin/einem Kunden aus Pulheim am 25.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich fand diesen andersgearteten Krimi gut. Hat mir gut gefallen. Sehr phatasievoll und auch spannend. Den nächsten Band werde ich mit Sicherheit auch lesen. Ich freue mich darauf.