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Flaschenpost vom Mörder

Nordseekrimi

(5)
Nach einer Partynacht im Sommer 1997 wurde die lebensfrohe Nina Asmus tot am Strand von Amrum gefunden. War es wirklich ein Unglück, wie die Ermittlungen des Vorgängers von Hauptkommissar Kuno Knudsen ergaben?
Zum zwanzigsten Jahrestag von Ninas Tod planen die damaligen Freunde eine Gedenkparty. Am Morgen dieses Tages findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost am Strand, wie es scheint, ein Geständnis von Ninas Mörder. Und: Der Unbekannte kündigt an, weiter töten zu wollen.
Bei ihren Ermittlungen stoßen Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander auf Erinnerungslücken, Mauern und Widersprüche. Plötzlich zeigt der Mörder, dass er es ernst meint.
Portrait
Ulrike Busch wurde in Essen geboren, seit 1986 lebt sie in Hamburg. Sie liebt Norddeutschland, die nordfriesischen Inseln und Halligen und die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt.
Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen, die natürlich in Norddeutschland spielen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739391700
Verlag Via tolino media
Dateigröße 908 KB
Verkaufsrang 2.693
eBook
3,99
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Was eine Flaschenpost erreichen kann
von Xanaka aus Berlin am 24.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwanzig Jahre nach dem Tod der lebenslustigen Nina beschließen ihre Freunde eine Gedenkparty für Nina zu geben. Fast alle früheren Freunde sind eingeladen. Am Morgen des 20. Todestages, dem Tag der geplanten Gedenkparty, findet Frederik beim morgendlichen Joggen am Strand an der Stelle, wo damals Nina gefunden wurde, eine... Zwanzig Jahre nach dem Tod der lebenslustigen Nina beschließen ihre Freunde eine Gedenkparty für Nina zu geben. Fast alle früheren Freunde sind eingeladen. Am Morgen des 20. Todestages, dem Tag der geplanten Gedenkparty, findet Frederik beim morgendlichen Joggen am Strand an der Stelle, wo damals Nina gefunden wurde, eine Flaschenpost. "22. Juli 1997. Ich habe gemordet. Ich werde es wieder tun." Die Freunde werden unruhig, wurde doch der Tod von Nina damals als Unfall bewertet. Auch der auf Amrum bekannte Eff Eff - Fritz Fliegenfischer - greift als Reporter das Thema wieder auf und stellt den Unfall von damals in Frage. Die beiden sympathischen Ermittler Kuno Knudsen und Arne Zander werden mit dem damaligen Fall konfrontiert. Interessant wird es für beide in dem Moment, als eine der Freundinnen plötzlich angegriffen wird. Mit viel Engagement machen sich beide an die Lösung des Falls. Geschickt lässt Ulrike Busch die beiden Ermittler das Geschehen von vor zwanzig Jahren aufrollen. Viele der damaligen Beteiligten können, oder wollen sich nicht an das Geschehen erinnern. Auch ist nach sovielen Jahren nicht mehr all zu viel Loyalität den damaligen Freunden gegenüber vorhanden. Doch was ist Lüge und was Wahrheit? Der bereits dritte Fall der beiden Ermittler bringt beim Lesen wieder viel Spaß. Auch wenn der Fall relativ unblutig ist, kann er doch mit einer gehörigen Portion Spannung aufwarten. Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, wer denn der Täter sein könnte. Und genau so muss es doch sein, das Mitraten und Rätseln und doch nicht auf die Lösung kommen. Mir gefällt die Leichtigkeit der Sprache der Autorin sehr gut, ihr feiner Humor. Das Lesen ist angenehm durch den flüssigen Stil und dem guten Tempo. Von mir gibt es diesen Krimi von Ulrike Busch auf jeden Fall eine uneingeschränkte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

Aufklärung nach 20 Jahren
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 13.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

2. Juli 1997, Badestrand von Süddorf auf Amrum – nach einem nächtlichen Bad im Meer wird die hübsche, lebenslustige Nina Asmus tot aus dem Wasser gezogen. Für die Polizei war es ein Unfall, an den ihre Mutter Tela und ihre Freundin Eske aber nicht glauben wollen. Genau an ihrem 20.... 2. Juli 1997, Badestrand von Süddorf auf Amrum – nach einem nächtlichen Bad im Meer wird die hübsche, lebenslustige Nina Asmus tot aus dem Wasser gezogen. Für die Polizei war es ein Unfall, an den ihre Mutter Tela und ihre Freundin Eske aber nicht glauben wollen. Genau an ihrem 20. Todestag findet Frederik Christians, der damals die leblose Nina gefunden hatte, genau an der Stelle jetzt eine Flaschenpost – ich habe gemordet – ich werde es wieder tun. Und der Mörder wartet nicht lange, bis er seine Drohung wahr macht. Hauptkommissar Kuno Knudsen und Hauptkommissar Arne Zander nehmen die Spuren von damals wieder auf und die Jagd nach dem Mörder beginnt. Kuno Knutsen hat aber auch noch ein privates Problem: sein Bruder Okko, zu dem er jahrelang keinen Kontakt hatte und der nicht viel vom arbeiten hält, muss seine Wohnung auf dem Festland räumen und hat sich an ihn erinnert. Als erstes darf Okko nun den Dachboden aufräumen, denn hier wird er die nächste Zeit leben. Nach "Der Pfauenmord" und "Jaspers letzter Flirt" ist dies der 3. Fall für die Kripo Wattenmeer. Ich hatte mich schon richtig auf das Wiedersehen mit Kuno und Arne gefreut. Sie sind ein tolles Team, wie ich finde. Und auch wer die ersten beiden Fälle nicht mit ermittelt hat, findet sich leicht im beschaulichen Amrum zurecht. Besonders gut gefällt mir auch hier wieder der Lokalkolorit. Bei den Dialogen habe ich den norddeutschen Klang in den Ohren, immer wieder wird Tee getrunken und ich begleite nicht nur die Hauptkommissare auf ihren Wegen auf der Insel, bei einer Überfahrt nach Föhr und genieße mit ihnen den Blick auf die Halligen, das Wattenmeer und die Wattwiesen. Urlaubsfeeling macht sich breit und in mir das Gefühl auch diese Insel einmal besuchen zu wollen. Ulrike Busch hat einen sehr leichten, flüssigen Schreib- und Erzählstil. Damit zieht sie mich sofort in die Geschichte hinein. Wie ich es mir bei den Insulanern vorstelle, gehen die Ermittlungen langsam und ruhig voran, obwohl man den Ermittlern die Anspannung schon anmerkt. Sie stoßen auf ein Meer von Gedächtnislücken, werden mit Volltrunkenheit an dem besagten Abend abgespeist und auch die Alibis halten nicht immer stand. Ich finde es spannend, nicht nur einen Kriminalfall zu lösen, sondern auch die Entwicklung der Protagonisten mitverfolgen zu können. Da Nina Asmus sich, wie auf so engen Raum der Insel wohl üblich, in einer Clique bewegt hat, gibt es auch dementsprechend viele Verdächtige. Hier und da hatte ich einen Verdacht, der sich dann anhand von Indizien wieder zerstreut hat. Bis zur endgültigen Auflösung konnte ich auch hier wieder sehr gut miträtseln. Man muss kein Nordseefan sein um mit diesem Amrum-Krimi ein paar interessante Lesestunden zu verbringen. Aber die Spannung, die Beschreibung von Land und Leuten und die Dialoge haben mich z.B. dazu gemacht.

Gefährliche Flaschenpost
von einer Kundin/einem Kunden aus Rorschacherberg am 10.08.2017

Das Buch: Zum 20. Todestag von Nina planen ihre damaligen Freunde eine Gedenkparty. Sie wurde damals leblos am Strand gefunden und ihr Tod als Unglück bezeichnet. Am Morgen der Party findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost in welcher ein Geständnis von Ninas Mörder ist. Ausserdem kündigt er an weiter... Das Buch: Zum 20. Todestag von Nina planen ihre damaligen Freunde eine Gedenkparty. Sie wurde damals leblos am Strand gefunden und ihr Tod als Unglück bezeichnet. Am Morgen der Party findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost in welcher ein Geständnis von Ninas Mörder ist. Ausserdem kündigt er an weiter töten zu wollen. Kuno Knudsen und Arne Zander stossen auf eine Mauer von Widersprüchen und Erinnerungslücken. Können sie den Mörder finden? Mit Flaschenpost vom Mörder erscheint das dritte Buch und die sympathischen Ermittler Kuno Knudsen und Arne Zander aus der Feder von Ulrike Busch. Gewohnt flüssig und spannend lässt sich auch der neuste Fall lesen. Wie in den vorherigen Büchern findet sich auch hier viel Lokalkolorit und eine herrliche, wie auch mörderische Kulisse. Ganz besonders gefallen hat mir, dass wir in diesem Teil etwas über Kuno Knudsens Vergangenheit erfahren durften. Ein Mann mit Ecken und Kanten eben. Natürlich bleiben uns die lockeren Zankereien zwischen Kuno und Arne auch hier erhalten. Ein tolles Gespann. Der Fall selbst ist verzwickt und durch die Tatsache, dass sich vieles in der Vergangenheit abgespielt hat, bleib es lange undurchsichtig. Auch Rivalitäten treten wieder ans Licht und so bekommen wir einen tollen Blick auf eine Clique, bei der nicht alles so ist wie es den Anschein macht. Wer gerne leichte Krimis liest ist bei Ulrike Busch immer an der richtigen Adresse. Ich freue mich schon auf weitere Teile dieser tollen Reihe.