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Blutpsalm

Liebeskrimi

(5)
Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands.
Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben ...
Portrait
Meredith Winter, lebt und arbeitet in der Stadt der "Roten Rosen", ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und gelernte Ernährungsberaterin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Altersempfehlung 18 - 99
Erscheinungsdatum 18.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783745021646
Verlag Epubli
Dateigröße 365 KB
eBook
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Liebe und Erotik, aber leider wenig Krimi
von Tintenwelten am 22.04.2018

Jonathan ist Pastor in einer kleinen Gemeinde. Der Großteil der 800 Seelen dort ist engstirnig, gradlinig und verhält sich vermeintlich tadellos. Dass sich der junge Pastor ausgerechnet in eine Prostituierte verliebt wird deshalb natürlich gar nicht gerne gesehen. Als wäre das nicht genug, wird Sommerburg dann auch noch von... Jonathan ist Pastor in einer kleinen Gemeinde. Der Großteil der 800 Seelen dort ist engstirnig, gradlinig und verhält sich vermeintlich tadellos. Dass sich der junge Pastor ausgerechnet in eine Prostituierte verliebt wird deshalb natürlich gar nicht gerne gesehen. Als wäre das nicht genug, wird Sommerburg dann auch noch von einer Mordserie heimgesucht. Es handelt sich hierbei um einen Ladythriller, es wird also Liebesgeschichte mit Thriller beziehungsweise Krimi gemixt. Man muss sagen, dass der Fokus definitiv auf der Liebesgeschichte liegt. Es ist nicht wie in herkömmlichen Krimis so, dass man Einblick in Ermittlungen oder ähnliches erhält. Es kam mir fast schon so vor als wären die Morde eher nebensächlich. Die Liebesgeschichte zwischen Jonathan und der Prostituierten Marlene kommt sehr plötzlich daher und obwohl der Pastor eigentlich bestimmte Prinzipien hat, wirft er diese sehr schnell ? für mich zu schnell - über Bord und lässt sich verführen. Jeder der beiden hat seine eigenen Geheimnisse aus der Vergangenheit, die nach und nach aufgedeckt wurden. Dies war recht spannend und interessant. Der Leser erhält teilweise auch Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders, was aber leider, ebenso wie die Morde und Ermittlungen an sich, etwas zu kurz kam. Hierüber hätte ich gerne noch mehr gelesen. Was aber für mich äußerst überraschend kam, war die Aufdeckung, wer denn nun der Täter ist. Damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet. Generell enthält die Geschichte einige unerwartete Wendungen und das finde ich toll. Blutpsalm enthält viel Liebe, Gefühl, Erotik, leider aber wenig Krimi. Wer nicht zu viel Thrill erwartet und eher Lust auf eine leicht kitschige Liebesgeschichte hat, wird sicher nicht enttäuscht werden.

spannend
von Lesen und Träumen - Sabine aus Ö aus Wien am 03.11.2017

Ich habe mich diesmal in ein etwas anderes Genre - Thriller - gewagt und habe es nicht bereut. Man steigt direkt in die Geschichte ein, ohne viel von den Charakteren zu erfahren, was mir jedoch sehr gut gefallen hatte, denn die Personen selbst werden dann so nach und nach mit... Ich habe mich diesmal in ein etwas anderes Genre - Thriller - gewagt und habe es nicht bereut. Man steigt direkt in die Geschichte ein, ohne viel von den Charakteren zu erfahren, was mir jedoch sehr gut gefallen hatte, denn die Personen selbst werden dann so nach und nach mit ihren Eigenheiten in die Geschichte eingeflochten. Jonathan mochte ich sehr gerne, wohingegen ich mir bei Marlene nicht ganz sicher war, wie ich sie einschätzen sollte, erst im Lauf der Handlung wurde auch sie mir sympathisch. Der Schreibstil ist locker und das Buch lässt sich sehr rasch lesen, es gab auch ein paar Twists in der Handlung, die mich überrascht haben und mit denen ich nicht gerechnet hatte, im gesamten war es sehr spannend zu lesen. Zwischendurch gab es dann ein paar Andeutungen und Aussagen, die mich geschockt haben, bei denen mir gegraut hat und die die Spannung auf das noch Kommende sehr erhöht haben. Der Krimiaspekt hätte meiner Meinung nach noch ein wenig mehr ausgebaut werden dürfen, im Vordergrund stand eher die Liebesgeschichte der beiden - die Morde, warum sie passieren, und auch das Verhalten der Dorfbewohner untereinander hätte gern noch ausgeschmückt werden können. Die Entwicklung der Charaktere von Jonathan und Marlene hat mir allerdings sehr gut gefallen, man lernte sie im Lauf der Geschichte gut kennen und auch sie haben mich immer wieder überrascht. Fazt: "Blutpsalm" ist ein Liebesthriller, der spannend bis zum Ende ist, mit unvorhersehbaren Wendungen in der Handlung, der mir sehr gut gefallen hat. Lediglich der Krimiaspekt hätte ein wenig mehr in den Vordergrund kommen können. Nicht von Beginn an durchschaubare Charaktere und nicht zuletzt die spannende Geschichte haben das Buch zu einem gemacht, das man in einem Rutsch durchliest, um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung. Das ebook wurde mir von der Autorin als Leseexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke - meine Meinung blieb davon unbeeinflusst.

Ein Krimi der anderen Art
von World of books and dreams am 17.10.2017

Jonathan Littke ist Priester in der kleinen Gemeinde Sommerburg, der fest an seine Prinzipien glaubt, z. B. keinen Sex vor der Ehe. Doch dann taucht durch einen Zufall Marlene bei ihm auf, eine Prostituierte, die dem Herrn Pfarrer schwer an seinen Prinzipien zweifeln lässt. Doch Marlene ist nicht die... Jonathan Littke ist Priester in der kleinen Gemeinde Sommerburg, der fest an seine Prinzipien glaubt, z. B. keinen Sex vor der Ehe. Doch dann taucht durch einen Zufall Marlene bei ihm auf, eine Prostituierte, die dem Herrn Pfarrer schwer an seinen Prinzipien zweifeln lässt. Doch Marlene ist nicht die Einzige, die plötzlich auftaucht, denn eines Morgens findet der Priester eine Leiche vor seiner Kirchtür, eine Leiche mit einer Visitenkarte, die mittels eines Messers an die Brust geheftet wurde. De Visitenkarte gehört niemand anderem als Marlene und das gibt Rätsel auf. Als kurz darauf weitere Leichen auftauchen, die alle Marlenes Visitenkarte mit Messern aufgespießt tragen, wird klar, wo der Zusammenhang zu finden ist. Meine Meinung: Ein Buch, bei dem mir der Einstieg sehr schnell gelang, da Meredith Winter über einen sehr flüssigen und schnell vereinnahmenden Schreibstil verfügt. Sprachlich ist das Buch modern und flott und auch so manch ein Dialog hat mir sehr gut gefallen. Auch der Krimi der Geschichte war sehr spannend, immer wieder warf die Autorin Sätze in die Handlung, die mich kurz innehalten ließen, mal vor Überraschung, mal vor Schreck, mal vor Ekel. Das hat mir sehr gut gefallen, aber leider fehlte mir einfach ein wenig von der Krimihandlung, so gab es hier immer wieder gute Ansätze, die aber ruhig noch mehr in die Tiefe gehen könnten. Ein paar mehr Ermittlungen, ein paar tiefere Geheimnisse und einfach vielleicht auch ein paar Seiten mehr. Die Liebesgeschichte hingegen war sehr detailreich, mir war es etwas zu viel davon und an der ein oder anderen Stelle ging mir das Liebespaar ein wenig auf die Nerven, aber ich denke, dass dies eine reine Geschmackssache ist. Trotzdem bleibt der Plot der Geschichte geradlinig und nachvollziehbar. Erzählt wird die Geschichte von einem personellem Erzähler, dabei wechselt die Perspektive zwischen den beiden Protagonisten Jonathan und Marlene und man hat auch das Vergnügen, auch dem Täter zwischendurch beobachten zu können. Gerade das gefällt mir immer besonders gut bei Krimis und Thrillern, zwar hätte auf den ersten Blick die Auflösung der Identität etwas später vonstatten gehen können, doch auf den zweiten Blick brachte dies eine gute und spannende Abwechslung zu der Liebesgeschichte. Die Gemeinde Sommerburg bedient hier so einige Klischees eines Dorfes, jeder kennt jeden, Getuschel hinter dem Rücken, weiße Westen, die eher grau unf fleckig sind. Ja, und damit liegt Meredith Winter eigentlich ganz gut, denn, auch wenn der Ort etwas größer war als Sommerburg, kann ich als Dorfkind all das Gemunkel und Gemauschel durchaus bestätigen. Das Setting passt hier also sehr gut und trifft den Nagel auf den Kopf. Die Protagonisten haben mir ganz gut gefallen, vor allem Jonathan war mir mit seiner lieben, teils naiv wirkenden Art, recht sympathisch. Ein Priester, dessen moralische Vorstellung, die er nach aussen trägt, dann doch nicht immer beherzigt, aber mal ehrlich, auch ein Priester ist nur ein Mensch. Marlene, sie gibt mir immer noch zu denken, da ich einfach nicht weiß, ob ich sie mag. Letzten Endes liegt dies wohl einfach an dem ganzen auf und ab in der Geschichte zwischen Jonathan und ihr. Zu Beginn hat sie mir gut gefallen, mit der forschen, direkten Art, diese Schiene hätte mir da besser gefallen. Neben diesen Beiden gibt es noch den ein oder anderen Nebencharakter, der hier noch für Wendungen und Überraschungen sorgt. Mein Fazit: Alles in allem eine Geschichte, die noch ein wenig mehr in die Tiefe hätte gehen dürfen, gerade was den Krimiaspekt angeht, mir fehlte hier ein wenig die Arbeit eines Ermittlers oder Spurensuchers, den man bei der Auflösung des Falles begleiten kann. Die Liebesgeschichte ist hier wohl einfach eine Geschmackssache, sie wurde aber intensiv genug ausgearbeitet und hatte ihren Raum in der Geschichte. Wer einmal einen Krimi der anderen Art lesen möchte, sollte einmal in Blutpsalm hineinschnuppern.