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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei

Die Henry Frei-Thriller 1

(43)
JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.
Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist.
DIE PRESSE:
»Schreibstil, Charaktere, Spannung, Story – bei Martin Krist stimmt einfach alles! Ein Autor, auf den man sich verlassen kann und für mich ein neuer Held in meinem persönlichen Thriller-Olymp.« (Eileen Bolloff, Buchhaim)
»Grandios!« (Kristin Braun, Bücherherzrausch)
»Schnelle Schnitte, Szenenwechsel, heftige Wortwechsel, beklemmend düstere Räume, nassen Asphalt, Kälte - großes Kino. Sogar die Musik fehlt nicht.« (Erika Mager, Litblogkoeb, Bücherei Oedekoven)
»Eine ganz klare Leseempfehlung für Thrillerfans.« (Alexandra Stiller, Bücherkaffee)
»›Böses Kind‹ ist schmutzig, hart und schonungslos. Der Autor denkt sich tief in die Psyche von Menschen und fabriziert daraus ein buntes Potpourri unterschiedlichster sozialer Schichten. Dabei wird die spannende Handlung schon fast zur Nebensache. Aber nur fast.« (Susanne Kasper, Literaturschock)
»Danke, Martin Krist, für diesen wieder einmal genial konstruierten Thriller.« (Silke Tellers, World of Books & Dreams)
»Man fegt als Leser durch die Seiten. Richtig thrillig, rasant, voll böser Erwartungen, die sich böse erfüllen.« (Iris Tscharf, Die Leserin)
Portrait
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter Biografien über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido, die Grunge-Ikone Kurt Cobain und den gewaltlosen Rebell Mahatma Gandhi, schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 20.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739399850
Verlag Via tolino media
Dateigröße 1372 KB
Verkaufsrang 3.776
eBook
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Miriam Feierabend, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Fall 1 für Ermittler Henry Frei. Dieser Thriller bewegt sich auf verschiedenen Handlungsebenen die sich zum Ende meisterhaft miteinander verbinden. Fall 1 für Ermittler Henry Frei. Dieser Thriller bewegt sich auf verschiedenen Handlungsebenen die sich zum Ende meisterhaft miteinander verbinden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
21
16
5
0
1

Fesselnder Reihenauftakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 24.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Sowohl der flüssige Schreibstil als auch die interessante Story ließen mich den Thriller von Martin Krist innerhalb weniger Stunden, an einem Stück auslesen. Insgesamt ein gutes Buch, dass sich wirklich zügig weglesen lässt. Das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Ausführliche Rezension: https://lesenlieben.com/2018/01/22/martin-krist-boeses-kind/

Authentische Charaktere in einem packenden Reihenauftakt!
von Unsere Bücherwelt am 22.08.2018

Hui, das nenne ich mal einen Reihenauftakt! Ich habe das Gefühl, das Buch gerade erst begonnen zu haben und tatsächlich ist es bereits zu Ende gelesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn die kurzen Kapitel mit den ständigen Perspektivenwechseln und jeweils fiesen Cliffhangern, haben es wirklich... Hui, das nenne ich mal einen Reihenauftakt! Ich habe das Gefühl, das Buch gerade erst begonnen zu haben und tatsächlich ist es bereits zu Ende gelesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, denn die kurzen Kapitel mit den ständigen Perspektivenwechseln und jeweils fiesen Cliffhangern, haben es wirklich nicht zugelassen, dass ich das Buch auch nur ein mal zuklappe! Für mich war es jedoch vielmehr ein Krimi als ein Thriller. Der Thrill war zwar da und es passieren auch so einige unvorhersehbare, grauenvoll spannende Dinge, jedoch stand hier klar der Kriminalbeamte Frei und sein Team im Vordergrund, die wir bei der Lösung ihres Falls intensiv begleiten. Insofern wurde man auf die eigentlichen Überraschungsmomente, durch die Erkenntnisse der Ermittler langsam vorbereitet und bekommt sie nicht ungefiltert knallhart präsentiert, wie es vielleicht bei klassischen Thrillern üblich ist. Intensiv-schaurige Momente bekommen wir jedoch durchaus auch geboten, denn das Ermittler-Duo wird zu der hoffnungslos überforderten, alleinerziehenden Mutter Suse gerufen, deren Tochter vermisst wird. Ich habe wirklich sehr mit Suse mitgefiebert, ihre Panik hautnah miterlebt und ihre innere Lähmung gespürt, als sie einfach nicht mehr weiter wusste und ihre Überforderung übermächtig wurde. Ihre Sichtweise bietet Spannung und so einige Fragezeichen, die es zu lüften gilt. Der Schreibstil von Martin Krist ist so grandios, dass sogar ich, die klassische Krimis aus der Sicht der Ermittler eigentlich gar nicht so sehr mag, absolut gefesselt war. Er schreibt kurz und knackig, präzise auf den Punkt gebracht, schonungslos bildlich und vor allem realistisch. Durch die vielen Nebengedanken, an denen wir bei unserem Hauptprotagonisten Henry Frei teilhaben dürfen und die nebenbei erwähnten Songs, die das Geschehen untermauern und lebendiger machen, sowie die dauerhaft eingefügte Zeitangaben, hatte ich hin und wieder das Gefühl ein literarisches Drama oder Filmdrehbuch zu lesen. Hinzu kommt, dass Kommissar Frei und seine Kollegin Albers sehr ungekünstelte Personen sind, die mitten im Leben stehen und man sich mit ihnen absolut identifizieren kann. Sie sind nicht abgedroschen oder abgehoben, sondern sie sind so herrlich ?normal?, haben ihre eigenen Problemchen und das macht sie sympathisch und vor allem menschlich. So hat Frei beispielsweise mit einigen Zwangsneurosen zu kämpfen, die nur penible Ordnung und penetrante Einhaltung derer dulden. Er ist quasi die ?personifizierte Korrektheit?, wie seine Kollegin Albers sagen würde. Tja und Albers selbst ist eine übermüdete Frischmutti, die sich durch ständiges Karotten essen wachzuhalten versucht. Charly, der auch zum Team gehört, versucht sich in das perfekt harmonierende Ermittler-Duo zu integrieren und tut das auf eine erfrischende Art und Weise. Man spürt absolut, dass ?Das Böse Kind? ein Serienauftakt ist. Man erfährt viel über das Leben der Ermittler, aber zig Fragen sind noch offen oder es wurde sogar bewusst neugierig darauf gemacht! Ich habe also gar keine andere Wahl, als mich nun auf den 2. Teil zu stürzen! Die einzige Kritik, die ich habe ist, dass mir das Ende viel zu schnell abgehandelt und abrupt kam und mir hierzu auch Antworten fehlen. Der Ermittlungsfall an sich ist zwar abgeschlossen, aber ich habe doch sehr mit der alleinerziehenden Mutter Suse mitgefiebert und hätte gerne noch ein wenig mehr Input zu ihr erhalten. Aber vielleicht bekomme ich den ja noch? Möglich wäre es, denn ein zuvor angeschnittener Ermittlungsfall wird Hauptthema in Band 2 werden und mächtig neugierig darauf gemacht wurde ich bereits! Mit Cliffhangern geizen tut der Autor jedenfalls nicht. :-) Fazit Ein rasanter, packender und vor allem authentischer Reihenauftakt rund um den Ermittlungsbeamten Henry Frei. Durch die natürlich menschlichen Protagonisten, die alle irgendwelche nachvollziehbare Probleme haben, kann man sich prima mit jedem identifizieren und somit rein fühlen. Viele Momente des Grauens und Schreckens tun ihr übriges und man grübelt ständig und will der Wahrheit auf die Spur kommen. So wird ?Böses Kind? zu einem spannenden Leseerlebnis, der wahnsinnig neugierig auf den 2. Band macht, denn obwohl dieser Fall am Ende abgeschlossen ist, wurde auf den nächsten bereits vorbereitet.

Böses Kind
von Svanvithe am 22.07.2018

Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keineswegs unsympathisch. Vielmehr zeichnen ihn seine kluge, geradlinige... Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keineswegs unsympathisch. Vielmehr zeichnen ihn seine kluge, geradlinige Denkweise aus. Die braucht er auch in seinem Job. Gerade nämlich wurde ein neues Mordopfer gefunden. Zeitgleich vermisst Suse Pirnatt, eine von ihrem Mann verlassene Mutter dreier Kinder unterschiedlichen Alters ihre älteste Tochter. Die Vierzehnjährige ist ebenso verschwunden wie der Hund der Familie. Es dauert nicht lange, und die Mordkommission erfährt von dem vermissten Mädchen. Denn bei einem weiteren aufgefundenen Toten befand sich deren Rucksack, so dass alles nach einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Verschwinden und dem grausamen Mord aussieht. Und obwohl Henry Frei und seine Kollegen fieberhaft daran arbeiten, den Fall aufzulösen, scheint ihnen die Zeit davonzulaufen. Und dann geschieht ein weiteres Verbrechen... ?Böses Kind? von Martin Krist profitiert neben einer ausgeklügelten Geschichte vor allem von seinen Protagonisten und deren persönlichen Hintergründen. Da gibt es einerseits das funktionierende Familienleben von Henry Frei, das auch mit pubertärer (ebenfalls) 14-jähriger Tochter und einem Sohn mit Asperger Syndrom funktioniert. Seine Kollegin Louisa Albers kämpft ständig mit der Müdigkeit, weil sie vor einem halben Jahr Mutter geworden und vor zwei Monaten wieder in den Dienst getreten ist. Seitdem kümmert sich ihr Mann, ein Schriftsteller, um den Sohn, hält aber ständigen Kontakt zu ihr. Frei und Albers sind ein eingespieltes Team, die durch ihre Arbeitsweise, oft in Form von Schlagabtäuschen, Ermittlungen voranbringen. Neuzugang Phan Cha Lee, genannt Charlie, ist der Sohn einer Deutschen und eines Vietnamesen, zeigt sich eifrig und noch ein wenig ungezügelt, jedoch lernfähig. Im krassen Gegensatz hierzu steht Suse Pirnatt. Sie lebt in der Platte im Berliner Bezirk Spandau, einer von vielen sozialen Brennpunkten der Hauptstadt. Hier bestimmen oft die Sorge ums Geld und damit eingehende innerfamiliäre Notsituationen und weitere daraus resultierende Probleme den Alltag der Menschen, Hoffnungslosigkeit und fehlende Perspektive lassen sie abstumpfen. Vom Berliner Glanz ist hier nichts zu spüren. Suses Mann zahlt keinen Unterhalt, und so muss sie einem ungeliebten Teilzeitjob in einer Drogerie nachgehen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Sie schafft es kaum, den siebenjährigen Dennis und Baby Theo zu versorgen. Als ihre älteste Tochter Jacqueline verschwindet, vermutet sie, dass diese mit Typen abhängt, die nicht nur mit einem Suchtmittel zu tun haben, riskiert aber trotzdem ihren Job, weil sie sich auf die Suche begibt... Martin Krist gelingt es schnell, seine glaubwürdigen Figuren innerhalb ihres Milieus ins Licht bzw. in den Schatten zu setzen und die Verhältnisses zu beleuchten. Er schreibt mit hohem Spannungsfaktor, und seine Erzählweise ist offensiv, energisch und schonungslos, spart nicht unangenehmer und detaillierter Darstellung. Kurze, knappe, auf den Punkt gebrachte Sätze und wechselnde Perspektiven treiben die gut durchdachte Handlung kontinuierlich voran. Diese erhält durch das Einstreuen der Uhrzeit immer wieder Echtzeitmomente, wirkt niemals konfus oder lässt gar den notwendigen Überblick vermissen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bieten vielmehr Raum für eigene Spekulationen und ermöglichen ein Mitfiebern für ein rasantes Ende. Und das ist es tatsächlich, das Ende kommt zügig und wegen der vielen ungeklärten Fragen einen Tick zu scharf. Der Cliffhanger kann sich allerdings sehen lassen. Wohl dem, der den Nachfolgeband ?Stille Schwester? schon ?auf dem Schirm? hat... 4,5 Sterne