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König der Hobos

Unterwegs mit den Vagabunden Amerikas

(7)
Als blinder Passagier auf Güterzügen durch die USA
Sie pfeifen auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung fahren die Hobos illegal auf Güterzügen durch das Land. Eine verschworene Subkultur mit eigener Sprache, moralischem Kodex und Liedern, die sich mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn entwickelte und bis heute im Schatten des neon-grellen Amerika weiterlebt.
Dreieinhalb Monate reiste Fredy Gareis mit diesen Überlebenskünstlern, Landstreichern und Vagabunden durch ein Amerika, das die wenigsten kennen, und lernte von einem Hobo-König, wie man sich als blinder Passagier durchschlägt. Er erlebte Zusammenhalt und Großzügigkeit, die Weite aus Licht und Wind, Einsamkeit, Gewalt und Drogen. Geschichten, die tiefe Einblicke in die raue Seele der USA gewähren: über die Kraft des Individuums, über Enttäuschung, Wut und über das Glück, arm, aber frei zu sein.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 15 - 80
Erscheinungsdatum 03.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89029-482-7
Verlag MALIK
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/3 cm
Gewicht 417 g
Abbildungen mit 24 Seiten Farbbildteil und einer Karte, mit 24 Seiten Farbbildteil und einer Karte
Verkaufsrang 58.242
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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"Frei ist, wer nichts zu verlieren hat."
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Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Von Outsidern, Freiheitssuchenden und Gescheiterten. Die Hobos waren/sind nordamerikanische Wanderarbeiter, die sich mit den Güterzügen fortbewegen. Witzig und nachdenklich. Von Outsidern, Freiheitssuchenden und Gescheiterten. Die Hobos waren/sind nordamerikanische Wanderarbeiter, die sich mit den Güterzügen fortbewegen. Witzig und nachdenklich.

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Ein beeindruckender Reisebericht über eine sagenumwobene Parallelwelt. Hobos gibt es seit es in Amerika Eisenbahnen gibt und auch in modernen Zeiten hat sich eine Subkultur entwickelt, die jenseits aller gesellschaftlichen Regeln existiert. Fredy Gareis reiste 3 ½ Monate mit diesen modernen Nomaden und erzählt von ungewöhnlichen Begegnungen und tragischen Schicksalen Ein beeindruckender Reisebericht über eine sagenumwobene Parallelwelt. Hobos gibt es seit es in Amerika Eisenbahnen gibt und auch in modernen Zeiten hat sich eine Subkultur entwickelt, die jenseits aller gesellschaftlichen Regeln existiert. Fredy Gareis reiste 3 ½ Monate mit diesen modernen Nomaden und erzählt von ungewöhnlichen Begegnungen und tragischen Schicksalen

Kundenbewertungen

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König der Hobos
von einer Kundin/einem Kunden aus Cazis am 23.07.2018

Das Buch ist sehr interessant und gut geschrieben. Das kann jeder lesen da muss man nicht Eisenbahn-Fan sein. Super!!! Gefällt mir sehr gut.

Alles hat seinen Preis
von einer Kundin/einem Kunden aus Barsinghausen am 16.05.2018

Hobos, bis zu diesem Buch wusste ich nichts über sie. Ja, dass es gerade in den USA Leute gibt, die illegal auf Güterzügen fahren, davon hatte ich mal gehört, aber nichts näheres ge-wusst und schon gar nicht den Ausdruck Hobo gekannt. Fredy Gareis war einige Monate mit Hobos unterwegs auf... Hobos, bis zu diesem Buch wusste ich nichts über sie. Ja, dass es gerade in den USA Leute gibt, die illegal auf Güterzügen fahren, davon hatte ich mal gehört, aber nichts näheres ge-wusst und schon gar nicht den Ausdruck Hobo gekannt. Fredy Gareis war einige Monate mit Hobos unterwegs auf Güterzügen. Wobei es erst gar nicht mal so einfach war so einen Kontakt aufzubauen, dass der Autor auch mitgenommen wurde. Der Ritt auf den Zügen ist gefährlich, es droht Entdeckung durch die Polizei. Es ist ein Leben ohne Vorschriften und Zwänge, eine Abwendung vom Konsum und toller land-schaftlicher Eindrücke. Andererseits ist es die tägliche Sorge um eine sicheren Ort, Essen, Drogen. Eine völlig andere Welt, doch auch dort gibt es Zusammenhalt und jeder hat seine Geschichte, wie überall. Fredy Gareis erzählt von seiner Zeit unter den Hobos. Von den verschiedenen Menschen und deren Eigenheiten. Den Erlebnissen in der Nähe der Bahngleise, von hilfsbereiten Menschen und dem Verstecken vor der Polizei. Dem Wetter, das wirklich nicht immer angenehm ist und dem grenzenlosen Freiheitsgefühl mit dem Zug durch menschenleere Landschaften zu fahren. Hier wird einem ein ganz anderes Leben gezeigt. Dazu die Fotos, die einige Hobos und Eindrücke zeigen. Dadurch konnte ich mir vieles bes-ser vorstellen. Eine ganz andere Seite des Landes, die natürlich auch Frage aufwirft zu den einzelnen Lebensstilen. Die Frage, wer braucht all das Zeug, hat sich nachhaltig bei mir festgesetzt. Die Landschaft, das Gefühl der Freiheit, wer möchte das nicht mal erleben? Doch auch für mich wäre die Lebensweise der Hobos nichts. Der Autor schreibt in einem guten Stil über seine Erfahrungen. Dabei werden zwangsläufig auch Probleme der Leute, des Landes angerissen. Mal ein anderer Reisebericht und empfehlenswert.

Per Frachtzug durch die Vereinigten Staaten
von einer Kundin/einem Kunden aus Schöneck am 14.05.2018

Was macht man, um ein anderes Amerika zu erleben? Richtig: Man reist 3 Monate per Güterzug durch die Vereinigten Staaten. Diese Unternehmung ist der Autor Fredy Gareis eingegangen und erlebte mit den Hobos bleibende Eindrücke, und nicht nur landschaftliche. Heraus kam ein unterhaltsames Buch, welches auch Einblicke in die... Was macht man, um ein anderes Amerika zu erleben? Richtig: Man reist 3 Monate per Güterzug durch die Vereinigten Staaten. Diese Unternehmung ist der Autor Fredy Gareis eingegangen und erlebte mit den Hobos bleibende Eindrücke, und nicht nur landschaftliche. Heraus kam ein unterhaltsames Buch, welches auch Einblicke in die amerikanische Seele verschafft. Es lässt sich wunderbar lesen. Zu den letzten Vagabunden Amerikas zählt auch Shoestring, ein waschechter Hobo. Mit ihm und nur dem nötigsten ausgerüstet begann die Reise. Eigentlich braucht ein Hobo nicht viel. Sie pfeifen ja schließlich auf den amerikanischen Traum und führen ein Leben außerhalb der Gesellschaft. Aber ein Smartphone und GoogleMaps dürfen es schon sein. Dies hilft natürlich beim Zugreiten, obwohl man auch den Crew Change Guide (CCG) von Traindoc nehmen könnte, so etwas wie dem Lonely Planet- Reiseführer für die verschworene Gemeinschaft. Ohne den CCG kommt man nicht weit. Wahrscheinlich aber genauso wenig wie ohne einen erfahrenen Hobo, welcher gerne auch mal Drogen, Alkohol und Co konsumiert. Obwohl der Zusammenhalt unter den freiheitsliebenden Bürgern groß ist, sind es meist Einzelgänger mit einer klaren Vorstellung. Eine Hobo ist quasi immer auf der Flucht oder zumindest auf Achse. Gareis stellt treffend fest, dass das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch ein Land der extreme ist. Manchmal werden sie als ?Fucking home bums? beschimpft und ein andermal bekommen sie genügende Dollars und Gutscheine, um es sich gut gehen zu lassen. Fazit Sehr gut haben mir die geschichtlichen Fakten gefallen, die der Autor Gareis immer wieder einfließen lässt. Aber auch die englischen Zitate fand ich treffend. Sie geben dem Buch das gewisse etwas. In der Mitte von ?König der Hobos? findet sich eine gelungene Bilderstrecke, die die Ausführungen des Autors unterstützt und dem Leser das Erzählte visuell darstellt. Bei der Landschaft kann man verstehen, warum sich die Strapazen lohnen. Meine Leseempfehlung für 2018.