Die Spiegel von Kettlewood Hall

Roman

Maja Ilisch

(11)
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Beschreibung

Was wohnt in den Spiegeln von Kettlewood Hall? Düster-romantische Gothic Fantasy im viktorianischen England aus der Feder von Maja Ilisch: Gaslight-Fantasy vom Feinsten!

Gruselige Bewegungen in den Spiegeln und ein magisches Schachspiel: Eine Schachfigur, der einzige Nachlass ihrer Mutter, weist der jungen Iris den Weg nach Kettlewood Hall. Tatsächlich wird sie weit freundlicher aufgenommen, als es der unehelichen Tochter einer Dienstmagd gebührt. Über die Rückkehr der Figur herrscht besondere Freude, vor allem bei Victor, dem Sohn des Earls, doch schon bald mutet das Verhalten der Hausbewohner seltsam an. Als Iris das Schachbrett entdeckt, zu dem der Springer gehört, macht sie einen Zug, der prompt am nächsten Tag beantwortet wird. Iris ahnt nicht, dass sie mit ihrem Leben spielt - und mit dem Victors.

"Gaslight-Fantasy vom Feinsten!"
listen-by-lenny.de, 03.04.2018

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426442951
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 766 KB
Verkaufsrang 75584

Buchhändler-Empfehlungen

M. Armlich, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Eine schaurig schöne Geistergeschichte im viktorianischen England. Genau das Richtige für einen Abend mit dem einen oder anderen Schauer, der einem über den Rücken läuft.

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Ein armes Waisenmädchen, ein altes Geheimnis und unheimliche Begegnungen in einem alten englischen Herrenhaus garantieren spannende Lesestunden für alle Gruselfans.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 11.05.2018
Bewertet: anderes Format

Das Schachspiel einmal anders aufgezogen mit einer gehörigen Portion Angst um das eigene Leben.

Düstere Geheimnisse und ein magisches Schachspiel
von sechmet aus Oldenbrok am 30.03.2018

Einzig eine einzelne Schachfigur hat die junge Iris von ihrer Mutter geerbt. Mit dieser macht sie sich auf den Weg nach Kettlewood Hall, um herauszufinden, wer ihr Vater ist. Dort angekommen, wird sie deutlich freundlicher aufgenommen, als es einer unehelichen Tochter einer Dienstmagd gebührt. Aber insbesondere die Rückkehr der ... Einzig eine einzelne Schachfigur hat die junge Iris von ihrer Mutter geerbt. Mit dieser macht sie sich auf den Weg nach Kettlewood Hall, um herauszufinden, wer ihr Vater ist. Dort angekommen, wird sie deutlich freundlicher aufgenommen, als es einer unehelichen Tochter einer Dienstmagd gebührt. Aber insbesondere die Rückkehr der Schachfigur löst überschwängliche Freude bei dem Earl und seiner Familie aus. Schnell findet Iris das Verhalten der Hausbewohner seltsam. Und dann sind da noch die Spiegel… Als sie bei dem magischen Schachbrett einen Zug macht, wird dieser am nächsten Tag prompt erwidert. Doch noch ahnt sie nicht, dass sie um ihr Leben und auch das von Victor spielt. Die Geschichte ist im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Und so beginnt die Story auch eher wie ein historischer Roman. Zuerst erleben wir die Verhältnisse, in denen die Arbeiterkinder aufwachsen. Maja Ilisch versetz den Leser nahezu mühelos direkt in diese Zeit. Und erst so nach und nach kommt der mystische Faktor hinzu. Mit den Spiegeln in Kettlewood Hall kommt dann auch noch der leichte Gruselfaktor dazu. Die Charaktere sind in diesem Buch alle sehr gut ausgearbeitet. Jeder hat seine Eigenarten und bekommt gerade dadurch die entsprechende Tiefe. Und das nicht nur bei den Hauptfiguren. Schnell war ich von diesem Buch derart gefesselt, dass ich es kaum noch weglegen konnte. Der Schreibstil von Maja Ilisch hat mich regelrecht durch dieses Buch fliegen lassen. Die eine oder andere überraschende Wendung sorgt zusätzlich für ein gewisses Lesetempo. An keiner Stelle des Buches gibt es längen. Ganz im Gegenteil, es hätte ruhig noch ein paar Seiten mehr haben können, ohne das irgendwie Langeweile aufgekommen wäre. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war recht kurzweilig, spannend und mit einem leichten Gruselfaktor. Dieses Buch sollte man unbedingt lesen.

Das Spiel der Könige
von LizzyCurse am 11.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die junge Iris arbeitet als Fabrikarbeiterin um sich und ihre Großmutter zu ernähren. Doch dank ihrem Lehrer und einer geheimnisvollen Schachfigur, die einst ihrer Mutter gehörte, wagt sie, aus dem Leben, das ihr vorbestimmt war, auszubrechen und nach ihren Wurzeln zu suchen. Und dabei stößt sie auf ein Geheimnis - und auf ein g... Die junge Iris arbeitet als Fabrikarbeiterin um sich und ihre Großmutter zu ernähren. Doch dank ihrem Lehrer und einer geheimnisvollen Schachfigur, die einst ihrer Mutter gehörte, wagt sie, aus dem Leben, das ihr vorbestimmt war, auszubrechen und nach ihren Wurzeln zu suchen. Und dabei stößt sie auf ein Geheimnis - und auf ein gefährliches Schachspiel in den Räumlichkeiten von Kettlewood Hall. Gaslicht-Fantasy? Immer her damit, dachte ich mir, als ich die Zusammenfassung des Buches las. Die ersten paar Seiten geben schon einen guten Eindruck von Iris’ Leben. Und Iris Welt. Es ist entbehrungsreich und hart - kein abenteurreiches Leben, nein. Wir lernen Iris im Trott der Fabrik kennen, in dem jede Stunde Schlaf ein Geschenk ist und jede Schulstunde eine Qual, da sie da nicht arbeiten kann und kein Geld verdient. In dieser Tretmühle ist Iris zu Beginn der Geschichte gefangen - und es scheint kein entkommen zu geben. Durch den eindringlichen Stil der Autorin erwachte Iris’ Welt vor meinen Augen zum Leben und ich konnte dem Geschehen sehr gut folgen. Den Wendepunkt stellt eine Schachfigur dar, die Iris im Nachlass ihrer Mutter findet. Durch ihren Lehrer, Mr. Withman, lernt sie die Kunst des Schachspielens und bekommt das Selbstvertrauen, das sie benötigt, um aus ihrem Leben auszubrechen. Diesen Wandel fand ich ziemlich gut dargestellt - Durch das Schachspiel findet Iris heraus, das sie mehr vermag, als ihr ihr grauer Alltag eigentlich offenbart - und dieses Wissen gibt ihr den berühmten Schubs zur Tür hinaus. Mit der Schachfigur im Gepäck geht sie auf die Suche nach ihrer Herkunft und nach Kettlewood Hall, dem einzigen Indiz, das ihre Mutter zurückgelassen hat. Doch in Kettlewood geht seltsames vor - einmal dort angekommen, findet der Leser auch die ersten Indizien für einen fantastischen Roman. Denn mit den Spiegeln geht etwas seltsames vonstatten! Zuvor war es eher ein (gut recherchierter) historischer Roman mit der Schachspielthematik als Besonderheit. Zunächst begegnen uns in Kettlewood Hall ein Strauß neuer Charaktere, mit denen der Leser zuerst einmal zurecht kommen muss. Doch wenn man sich neu orientiert hat, ist das eigentlich kein Problem mehr. Die Autorin hat einen wunderbar lebendigen Stil, der mir half, dass ich mich in dem Buch wirklich wohl und zuhause gefühlt habe. Und es macht Spaß gemeinsam mit ihr das Geheimnis des Schachspiels und das Geheimnis Kettlewood Halls Stück für Stück zu lüften. Man merkt, dass das Buch gründlich recherchiert wurde. Die liebevollen Details (wie bsp.weise die Vorlagen für die Figuren) passen in das Buch wie die Faust aufs Auge. Das Schachspiel als außergewöhnliche Thematik fand ich sehr gut gewählt - auch die Balance zwischen der „Rahmenhandlung“ und dem Spiel selbst ist passend gefunden worden, sodass der Leser nicht mit Regeln und Zügen bombardiert wird, jedoch durchaus mit einem fundierten Wissen über das Spiel den Roman am Ende zuschlagen kann. In der Mitte hat das Buch jedoch einige Längen - was wohl darauf zurückzuführen ist, dass sich die Autorin Zeit lassen und den Plot langsam entrollen wollte. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen und ich hatte ein paar schöne Lesestunden. Deshalb vergebe ich sehr gerne gute 4 Sterne und empfehle es allen Schachspielbegeisterten Fantasylesern ;)

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