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Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters / Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band III: „Ich stimme nicht zu!

„Ich stimme nicht zu!“ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den... / Teilband 1

Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters. „Ich stimme nicht zu!“ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen Band 3

Joachim H.E. Endemann

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Beschreibung

[...] Aus meiner Sicht ist eine Situation gegeben, in der sich auf der einen Seite eine Elite befindet, die sich mit der lobbykratischen EU identifiziert und bis zu einer gewissen Tiefe in die Völker Europas über Organisationen hineinwirkt, von denen am Beispiel einer in der zwanzigsten Lesung die Rede ist. Auf diese Weise ist aber eine Anbindung der Masse der Menschen an die lobbykratische EU nicht möglich, sondern das geht lediglich über Zwang. Projekte à la Agenda 2010 dienen diesem Zweck, immerhin führt deren Umsetzung zu jener marktkonformen Trimmung der Masse der Menschen, die ihnen gar nichts anderes übrigbleiben läßt als im Sinne der EU-Ideologie zu funktionieren. [...]
Als eine Konsequenz daraus bildet sich eine Herrschaftsschicht aus, der es an Grausamkeit nicht mangeln kann, denn ansonsten verlangte die solche soziale Trimmung nicht. Ihr gegenüber steht die Masse der Menschen, die, da an sich gutgläubig und hoffend, von entsprechenden politischen Schimären mittels je dem Publikum angepaßter Rhetorik, und je nach kollektiver Stimmungslage, über eine große politische Links- oder Rechtskurve wieder der neoliberalen Richtungsvorgabe zugeführt wird. Derartig ist zumindest die machtbewährte Methode, begleitet von entsprechendem Tamtam. Das gelingt übrigens nicht allein deshalb so leicht, weil die neoliberale Doktrin über ein sehr ausgefeiltes theoretisches Gedankengebäude verfügt. [...]
Denn es kommt hinzu, daß die neoliberale Doktrin eben _nicht_ voraussetzungslos über die Menschen gekommen ist, sozusagen als Heimsuchung und geplant von einer finsteren Macht, sondern wegen der in der Masse der Menschen Europas psychologisch schon längst erfolgten Verankerung markt_konformen Verhaltens. [...]
Wie dem auch sei, das lobbykratische Zeitalter läßt eigentlich nur wenige _konstruktive_ soziale Entwicklungsmöglichkeiten zu, wegen der nach Homogenisierung drängenden Vorgabe ihrer Ideologie — wenn auch ständig von „Individualität“ und „Freiheit“ die Rede ist. [...]
Die Darlegung dieses Sachverhalts und die daraus sich ergebenen Konsequenzen sind Gegenstand dieses, die „Tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters“ abschließenden Bandes.

„In seinen Büchern soll der Charakter des Schriftstellers zum Ausdruck kommen.“

Joachim Endemann ist am 26. Oktober 1953 in Mülheim an der Ruhr geboren. Es begann schon in der ersten Schulzeit, zuerst noch aus einem Gefühl heraus, sich zu äußern, wenn „etwas nicht zu stimmen“ schien — ob in der Schulklasse oder im Verhalten von Menschen untereinander. Dann, mit wachsendem Bewußtsein, waren es insbesondere die Diskussionen während der weiterführenden Schulzeit (Fachhochschulreife), die zur Artikulation seiner eigenen Sichtweise beitrugen: es zählte das bessere Argument. Diese Entwicklung setzte sich fort während der beruflichen (Schaufenstergestalter; Krankengymnast) und der (primär fernuniversitären) Studienzeit (zuerst 4 Semester an der Fernuniversität Hagen, u.a. Sozialwissenschaften, dann in den 80er Jahren 2 Semester Kunstgeschichte, mit dem Schwerpunkt „Ikonographie“, an der Universität Santiago de Compostela und, nochmals Jahre später, d.h. in den 90er Jahren, 4 Semester Études germaniques [inkl. „Histoire contemporaine allemande“] im Rahmen eines Fernstudiums am „Mirail“ in Toulouse, d.h. zu der Zeit, als der Autor in seinem Haus in den franz. Pyrenäen oft lange Monate des Jahres verbringen konnte). Unter anderem wurden diese Studien begleitet von Übersetzungsarbeiten, wodurch sich das Verständnis festigte von Themenkomplexen und ihrer mehr oder weniger guten Ausleuchtung durch die jeweiligen schriftlich verfaßten Darlegungen. Denn, wie sagt der Autor so treffend: Geschichte ist das eine, die Schreibung von Geschichte, die Geschichtsschreibung also, ist das andere. Das heißt „Geschichte“ und „Geschichtsschreibung“ sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Ein wesentlicher Ausdruck seines Charakters ist, daß für den Autor in seinem Leben nie „Karrieremachen“ von Bedeutung war, sondern statt dessen ein besseres Verständnis von den anderen Menschen und von sich selbst (__las man einst nicht ohne Grund am Apollon-Tempel in Delphi: Gnothi sauton [„Erkenne dich selbst“]?__) — daß sich jenes erschließen möge, was Anthropos bedeuten _kann_: wozu dann allerdings auch das Wissen von den Bedingungen gehört, daß sich das jedem Menschen innewohnende Potential tatsächlich entfalten kann. _Hierin_ liegt der Ansatz zum Verständnis seiner Bücher, die in der Edition !_scheuklappenfrei_! erscheinen.

In der Edition !_scheuklappenfrei_! sind vom Autor bisher erschienen:

„Es werde m e h r Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie“ (__Erscheinungsdatum: Juni 2016 — wird z.Z. komplett revidiert; dann mit seinen vier Teilbänden den Band I der „Tri_logischen Sezierung des lobbykratischen Zeitalters“ bildend__);

„Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie“ (__Erscheinungsdatum: 19. Dezember 2016 — wird z.Z. komplett revidiert; dann den Band II der „Tri_logischen Sezierung des lobbykratischen Zeitalters“ bildend__);

„Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters“, Band III: „Ich stimme nicht zu!“ – Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 24.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9818019-5-8
Verlag Endemann, Joachim
Maße (L/B/H) 21,1/14,6/3,5 cm
Gewicht 820 g
Auflage 1

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