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Unter schwarzen Federn

frei nach einem Märchen von Hans Christian Andersen

Eine schnatternde Meute Teenager
Eine unscheinbare Außenseiterin
Eine Verwandlung unter Tränen

Fee’s Leben ist die Hölle. Auch der Wechsel an die neue Schule bringt keine neuen Chancen, sondern nur Psychoterror und Ausgrenzung. Eines Tages spitzen sich die Dinge so zu, dass Fee nur noch einen Ausweg sieht; und der ist endgültig. Statt sie jedoch von ihrem Leben zu erlösen, bringt der von Markus vereitelte Selbstmordversuch sie in die Therapie. Wird sie es mit seiner Hilfe schaffen, ihren Lebensmut wiederzufinden oder wurde sie bereits zu tief verletzt?

In Unter schwarzen Federn spinnt Autorin Sabrina Schuh mit den Elementen von Andersens hässlichem Entlein eine düster-romantische Geschichte über Ausgrenzung, Todeswünsche und den schweren Weg eines jungen Mädchens, auf der Suche nach ihrem wahren Selbst.
Portrait
Schuh, Sabrina
Sabrina Schuh wurde 1987 geboren und gehört damit zu Generation Y - der Generation der Möglichkeiten! Von diesen hat sie gleich eine ganze Handvoll ergriffen. So ist sie nicht nur Fachfrau für das Vermarkten von Büchern und Lektorin diverser Titel, sondern schreibt auch selbst. Bereits in den letzten Jahren hat sie unter verschiedenen Namen Beiträge in einigen Anthologien und einer Hörapp veröffentlicht. Nun wagt sie 2018 mit der Märchenspinnerei den Schritt Richtung Romanveröffentlichung. Mit Mann, Kind und Hund lebt sie im schönen Frankenland. Wenn sie sich nicht gerade beruflich mit Büchern befasst, findet man sie im Schwimmbad... Oder sie liest zum Vergnügen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Sabrina Uhlirsch
Seitenzahl 312
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 13.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96111-701-7
Verlag Nova Md
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/2,8 cm
Gewicht 313 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Aufgeben oder Kämpfen?
von elafisch aus Rimbach am 28.03.2019

In der Märchenspinnerei erhalten Märchen ein neues Gewand. Dabei heraus kommen dann Jugendbücher, Fantasyromane, Thriller, Romanzen und vieles mehr. “Unter schwarzen Federn” ist Band 11 aus der Reihe der Märchenspinner. Meinung: “Unter schwarzen Federn” ist eine Märchenadaption der etwas anderen Art. Aber nicht minder faszinierend. Zumal sie ein wichtiges und... In der Märchenspinnerei erhalten Märchen ein neues Gewand. Dabei heraus kommen dann Jugendbücher, Fantasyromane, Thriller, Romanzen und vieles mehr. “Unter schwarzen Federn” ist Band 11 aus der Reihe der Märchenspinner. Meinung: “Unter schwarzen Federn” ist eine Märchenadaption der etwas anderen Art. Aber nicht minder faszinierend. Zumal sie ein wichtiges und aktuelles Thema behandelt - Mobbing und seine Folgen. Schon das Cover strahlt eine gewisse Düsternis und Melancholie aus, was perfekt zum Thema des Buches passt, gleichzeitig aber auch Ruhe und Zufriedenheit. Mir gefällt es unheimlich gut. Das ansich ernste und schwierige Thema wird in diesem Buch auf lockere Art und mit leicht lesbarem Schreibstil umgesetzt. Das macht es aus meiner Sicht gerade auch für Jugendliche sehr ansprechend. Die Handlung steigt direkt bei Fees Suizidversuch ein und beschreibt dann ihren Weg zurück ins Leben. Dabei wird auch mit einigen Vorurteilen über Psychiatrien aufgeräumt. Wobei ich mich frage woher Fee ihre Vorurteile hat, ich selbst hatte nie ein solch schreckliches Bild von Psychiatrien. :) Insgesamt schreitet die Handlung recht schnell voran, was das Buch schön kurzweilig macht, für mich aber auch etwas Tiefgang fehlen ließ. Fees Entwicklung ist sehr interessant zu erleben. Es gibt immer wieder Rückschläge und Zwischenhochs. Dieses Auf und Ab wirkte sehr glaubhaft und realistisch auf mich. Nur eben alles etwas zu schnell. Je besser man Fee kennenlernt, wird deutlich, dass nicht das Mobbing allein verantwortlich für ihren Seelenzustand ist, sondern viele verschiedene Faktoren zusammenspielen. Auch das macht Fees Geschichte sehr authentisch für mich. Und auch Markus macht eine deutliche Veränderung durch. Er war zwar selbst kein Täter, hat aber zugunsten seines Images das Mobbing an Fee geduldet. Nun erkennt er, dass er damit dennoch eine Mitschuld trägt. Die sich allmählich entwickelnde Romanze zwischen den beiden verleiht dem Buch zusätzlich Würze. Das Ende ist dann sehr versöhnlich und schlägt den Bogen zur Märchenvorlage. Fazit: Tolles Buch zu einem wichtigen Thema - Mobbing. Gelungen umgesetzt, mit erstaunlich viel Leichtigkeit und einer Prise Romantik. Allein die Entwicklung ging mir zu schnell. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

Fee`s Weg zwischen Hoffnung und Märchen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hersbruck am 23.01.2019

Die 17. jährige Felicitas, kurz Fee genannt besucht die Oberstufe eines Gynasiums irgendwo in Deutschland, trägt gerne schwarz und so gerät sie in den Fokus von Theresa und ihrer Clique. Die den Ton angeben auf dieser Schule und schnell merken das Mädchen ist ein prima Mobbingopfer. Ähnlich... Die 17. jährige Felicitas, kurz Fee genannt besucht die Oberstufe eines Gynasiums irgendwo in Deutschland, trägt gerne schwarz und so gerät sie in den Fokus von Theresa und ihrer Clique. Die den Ton angeben auf dieser Schule und schnell merken das Mädchen ist ein prima Mobbingopfer. Ähnlich wie im Märchen vom hässlichen Entchen, wobei man hässlich eigentlich durch anders hier ersetzten muss. Irgendwann hält Fee diese dauerten Beschimpfungen und Demütigungen nicht mehr aus. Denn auch von ihren Eltern kann sie keine Hilfe erwarten, beide überaus berufstätig und der festen Meinung ein Gruftimädchen können sie in ihrer Familie als Tochter nicht gebrauchen. Und so sieht Fee keinen Ausweg, als den Freitod von einer Brücke zu wählen. Dumm nur, dass da ausgerechnet der Schulsprecher Markus vorbei kommt und Fee retten möchte.... Meine Meinung: Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass sich hinter dem Titel und der schönen, gefälligen Aufmachung solch eine düstere Story verbirgt! Als ich begriffen habe um was es ging, ist mir das Lesen durchaus schwer gefallen, weil sich in meinem Bekanntenkreis auch ein Selbstmord ereignet hat, leider ohne Happy-End. Ich denke, dass Leben an sich ist doch kostbar und man sollte es zumindest in diesem Alter nicht beenden wollen. Die Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, durch den Wechsel von Fee und Markus und wieder zurück. Es hat sich dadurch fast wie Tagebucheintragungen lesen lassen, finde ich. Auf der einen Seite sehr gefühlvoll, auf der anderen Seite auch sehr schonungslos so wie man auch in einem Tagebuch seine, sehr eigenen Gefühle/Gedanken wiedergibt.. Ebenso wie man Beteilige ausblendet und nur die Schuld bei sich sucht. Fees eigene Situation oder auch ihr zeitweiliger Zusammenbruch mal als Beispiel für die entsprechenden angeschlagenen Seiten genannt. Was ich den Roman, aber nicht negativ auslegen möchte. Die Autorin hat sich, glaube ich hier wirklich Mühe gegeben auch wenn ich keine Ahnung von den Praktiken/Therapiemöglichkeiten solch eines Ortes. Anstalt mag ich nicht sagen dazu. Zeigt auf wie komplex der Mensch in solch einer Situation sein kann und wie viel Fingerspitzengefühl es braucht, um den Menschen da wirklich eine Hilfe zu sein. Und das es wirklich ein schleichender Prozess ist und sich vieles irgendwann entscheidet, aber nicht gleich und das Besser werden einfach seine Zeit dauert. Gute verknüpft die Autorin Sabrina Schuh auch das bekannte Märchen vom hässlichen Entchen mit ihrer Geschichte um das Mädchen Fee. Gefallen hat mir auch die Aufmachung des Romanes allgemein....Scherenschnitte, altertümliche Buchstabenanfang, Symbolkraft der Gegenstände...Feder=Fee..... Gitarre=Markus und natürlich die im Laufe der Geschichte Veränderlichkeit des Scherenschnitts, der ja zum Teil Inhalt das Märchen von hässlichen Entchen hat. Gut als Daumenkino verwendbar.. Trotzdem habe ich mich etwas schwer getan mit der Figur des Markus und seiner Einstellung zu bestimmten Dingen/Ansichten als Schulsprecher und selber Betroffener hätte er da mehr Präsens zeigen müssen. Komisch das er beim Sport durchaus seine Entscheidung vertreten/getroffen hat. Er hat Fee und ihre schlimme Situation doch mitbekommen. Irgendwie schon amerikanische Verhältnisse oder? Ich meine damit, sieht man oft in diesen High School Filmchen. Mädchen wird gemobbt und Schulsprecher rettet sie. Es war ein ungewöhnlicher Roman auf alle Fälle, der mir so noch länger im Gedächtnis bleiben wird....

Ungalublich bewegend
von Faltine am 02.12.2018

Meine Meinung: Das Cover finde ich ausgesprochen hübsch, doch nach dem ersten lesen des Klappentextes hatte ich etwas anderes erwartet – doch man muss die Geschichte lesen und verstehen und dann passt es einfach perfekt :) Toll finde ich hier auch die vielen kleinen gestalterischen Elemente, die in jedem... Meine Meinung: Das Cover finde ich ausgesprochen hübsch, doch nach dem ersten lesen des Klappentextes hatte ich etwas anderes erwartet – doch man muss die Geschichte lesen und verstehen und dann passt es einfach perfekt :) Toll finde ich hier auch die vielen kleinen gestalterischen Elemente, die in jedem Kapitel zu finden sind – diese haben außerdem eine sehr angenehme Länge. Als ich das erste Mal das Cover gesehen habe, war ich von einer reinen Fantasygeschichte ausgegangen und war dann sehr überrascht, als der Klappentext auf etwas ganz anderes anspielte :D Der Einstieg war hart, schmerzlich und sehr emotional, da es direkt mit einem Suizidversuch los geht. Das man direkt in eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschmissen wird, liegt vor allem auch daran, dass der Schreibstil so unglaublich feinfühlig und authentisch ist. Ich konnte der Handlung sehr gut folgen und konnte gar nicht anders, als mich in die Geschichte fallen zu lassen. Ich finde es auch sehr mutig von der Autorin, diese Themen wie Mobbing und Depression anzusprechen, aber sie hat es auch genau richtig gemacht – es wirkte zu keiner Zeit aufgesetzt oder zu übertrieben. Und auch wenn hier nur ein altes Märchen neu aufgesetzt wurde, konnte mich Sabrina Schuh immer wieder überraschen. Fee tat mir sofort leid und ich konnte mich sofort in sie hineinfühlen – ihre persönliche Hölle ist auch als Leser nicht leicht zu ertragen und mitzulesen...Ihre Entwicklung habe ich gerne verfolgt und ihr auch jede Handlung abgenommen. Markus war mir auch sofort sympathisch und gerade seine Vergangenheit fand ich sehr interessant. Eine unglaublich berührende und sehr interessante Geschichte, mit einem Thema, das so unglaublich wichtig ist und wieder zeigt, wie wichtig es ist aufeinander acht zu geben. Dazu kommt noch der ergreifende Schreibstil der Autorin und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen.