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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei

(40)
JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.
Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist.
DIE PRESSE:
»Schreibstil, Charaktere, Spannung, Story – bei Martin Krist stimmt einfach alles! Ein Autor, auf den man sich verlassen kann und für mich ein neuer Held in meinem persönlichen Thriller-Olymp.« (Eileen Bolloff, Buchhaim)
»Grandios!« (Kristin Braun, Bücherherzrausch)
»Schnelle Schnitte, Szenenwechsel, heftige Wortwechsel, beklemmend düstere Räume, nassen Asphalt, Kälte - großes Kino. Sogar die Musik fehlt nicht.« (Erika Mager, Litblogkoeb, Bücherei Oedekoven)
»Eine ganz klare Leseempfehlung für Thrillerfans.« (Alexandra Stiller, Bücherkaffee)
»›Böses Kind‹ ist schmutzig, hart und schonungslos. Der Autor denkt sich tief in die Psyche von Menschen und fabriziert daraus ein buntes Potpourri unterschiedlichster sozialer Schichten. Dabei wird die spannende Handlung schon fast zur Nebensache. Aber nur fast.« (Susanne Kasper, Literaturschock)
»Danke, Martin Krist, für diesen wieder einmal genial konstruierten Thriller.« (Silke Tellers, World of Books & Dreams)
»Man fegt als Leser durch die Seiten. Richtig thrillig, rasant, voll böser Erwartungen, die sich böse erfüllen.« (Iris Tscharf, Die Leserin)
Portrait
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter Biografien über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido, die Grunge-Ikone Kurt Cobain und den gewaltlosen Rebell Mahatma Gandhi, schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 20.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739399850
Verlag Via tolino media
Dateigröße 1372 KB
Verkaufsrang 4.366
eBook
3,99
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Übersicht
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Böses Kind
von Svanvithe am 22.07.2018

Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keineswegs unsympathisch. Vielmehr zeichnen ihn seine kluge, geradlinige... Der Berliner Kriminalhauptkommissar Henry Frei ist speziell. Es existieren zwei Dinge, die er nicht ausstehen kann: Unpünktlichkeit und Unordnung. An seine Pedanterie muss sich der neue Kollege Charlie erst gewöhnen, wohingegen Kollegin Louisa Albers damit umzugehen weiß. Seine personifizierte Korrektheit macht Frei keineswegs unsympathisch. Vielmehr zeichnen ihn seine kluge, geradlinige Denkweise aus. Die braucht er auch in seinem Job. Gerade nämlich wurde ein neues Mordopfer gefunden. Zeitgleich vermisst Suse Pirnatt, eine von ihrem Mann verlassene Mutter dreier Kinder unterschiedlichen Alters ihre älteste Tochter. Die Vierzehnjährige ist ebenso verschwunden wie der Hund der Familie. Es dauert nicht lange, und die Mordkommission erfährt von dem vermissten Mädchen. Denn bei einem weiteren aufgefundenen Toten befand sich deren Rucksack, so dass alles nach einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Verschwinden und dem grausamen Mord aussieht. Und obwohl Henry Frei und seine Kollegen fieberhaft daran arbeiten, den Fall aufzulösen, scheint ihnen die Zeit davonzulaufen. Und dann geschieht ein weiteres Verbrechen... ?Böses Kind? von Martin Krist profitiert neben einer ausgeklügelten Geschichte vor allem von seinen Protagonisten und deren persönlichen Hintergründen. Da gibt es einerseits das funktionierende Familienleben von Henry Frei, das auch mit pubertärer (ebenfalls) 14-jähriger Tochter und einem Sohn mit Asperger Syndrom funktioniert. Seine Kollegin Louisa Albers kämpft ständig mit der Müdigkeit, weil sie vor einem halben Jahr Mutter geworden und vor zwei Monaten wieder in den Dienst getreten ist. Seitdem kümmert sich ihr Mann, ein Schriftsteller, um den Sohn, hält aber ständigen Kontakt zu ihr. Frei und Albers sind ein eingespieltes Team, die durch ihre Arbeitsweise, oft in Form von Schlagabtäuschen, Ermittlungen voranbringen. Neuzugang Phan Cha Lee, genannt Charlie, ist der Sohn einer Deutschen und eines Vietnamesen, zeigt sich eifrig und noch ein wenig ungezügelt, jedoch lernfähig. Im krassen Gegensatz hierzu steht Suse Pirnatt. Sie lebt in der Platte im Berliner Bezirk Spandau, einer von vielen sozialen Brennpunkten der Hauptstadt. Hier bestimmen oft die Sorge ums Geld und damit eingehende innerfamiliäre Notsituationen und weitere daraus resultierende Probleme den Alltag der Menschen, Hoffnungslosigkeit und fehlende Perspektive lassen sie abstumpfen. Vom Berliner Glanz ist hier nichts zu spüren. Suses Mann zahlt keinen Unterhalt, und so muss sie einem ungeliebten Teilzeitjob in einer Drogerie nachgehen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Sie schafft es kaum, den siebenjährigen Dennis und Baby Theo zu versorgen. Als ihre älteste Tochter Jacqueline verschwindet, vermutet sie, dass diese mit Typen abhängt, die nicht nur mit einem Suchtmittel zu tun haben, riskiert aber trotzdem ihren Job, weil sie sich auf die Suche begibt... Martin Krist gelingt es schnell, seine glaubwürdigen Figuren innerhalb ihres Milieus ins Licht bzw. in den Schatten zu setzen und die Verhältnisses zu beleuchten. Er schreibt mit hohem Spannungsfaktor, und seine Erzählweise ist offensiv, energisch und schonungslos, spart nicht unangenehmer und detaillierter Darstellung. Kurze, knappe, auf den Punkt gebrachte Sätze und wechselnde Perspektiven treiben die gut durchdachte Handlung kontinuierlich voran. Diese erhält durch das Einstreuen der Uhrzeit immer wieder Echtzeitmomente, wirkt niemals konfus oder lässt gar den notwendigen Überblick vermissen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bieten vielmehr Raum für eigene Spekulationen und ermöglichen ein Mitfiebern für ein rasantes Ende. Und das ist es tatsächlich, das Ende kommt zügig und wegen der vielen ungeklärten Fragen einen Tick zu scharf. Der Cliffhanger kann sich allerdings sehen lassen. Wohl dem, der den Nachfolgeband ?Stille Schwester? schon ?auf dem Schirm? hat... 4,5 Sterne

Wenn dein Leben nur noch aus Chaos besteht
von Denise aus Berlin am 20.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

Hauptkommissar Henry Frei und seine Kollegen Luisa Albers untersuchen einen 5 Tage alten Tatort, als sie zu einer grausam zugerichteten Leiche gerufen werden. Zeitgleich wird die allein erziehende Mutter Suse schier verrückt vor Sorge, da ihre jugendliche Tochter Jacqueline seit 2 Tagen unauffindbar ist. Wo steckt das Mädchen? Wer... Hauptkommissar Henry Frei und seine Kollegen Luisa Albers untersuchen einen 5 Tage alten Tatort, als sie zu einer grausam zugerichteten Leiche gerufen werden. Zeitgleich wird die allein erziehende Mutter Suse schier verrückt vor Sorge, da ihre jugendliche Tochter Jacqueline seit 2 Tagen unauffindbar ist. Wo steckt das Mädchen? Wer hat den Toten so zugerichtet? "Böses Kind" ist der Auftakt der Alanna-Reihe von Martin Krist und hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich David Gross und Paul Kalkbrenner sehr vermisse, führt der Autor mit Henry Frei einen neuen, sympathischen und leicht verschrobenen Ermittler ein, der mir vor allem im Zusammenspiel mit seiner Kollegin sehr gefallen hat. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man nicht nur den Ermittlungen der Polizei, sondern begleitet auch Suse in ihrem recht chaotischen Alltag. Die Mischung aus klar definiertem Vorgehen der Beamten und dem puren Durcheinander bei der allein erziehenden Mutter hat mich sofort in ihren Bann gezogen. In diesem Thriller prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Martin Krist gewährt Einblick in ein soziales Umfeld jenseits des Kudamms, der Eigentumswohnungen in Prenzlauer Berg oder dem hippen Friedrichshain. Die beiden Ermittler Henry Frei und Luisa Albers habe ich sofort ins Herz geschlossen. Beide sind erfrischend normal und bodenständig, haben Familie und zeigen nicht nur in ihrem Job Herz und Verstand. Während Albers eher emotional reagiert und mich vor allem durch ihr Selbstbewusstsein beeindruckt hat, agiert Frei ruhig, besonnen und absolut korrekt. Das birgt natürlich Potenzial für Reibereien. Doch statt hier auf den Klischeezug aufzuspringen, setzt Martin Krist auf Teamwork und lässt seine Figuren sich ergänzen, wo es sinnvoll und nötig ist. Das fand ich toll und es war für mich eine gelungene Abwechslung im Einheits-Thriller-Ermittler-Brei. Die Story ist von Beginn an spannend und beeindruckt durch sehr gut gesetzte Überraschungsmomente. Der Roman lebt vor allem durch die Ermittlungen und das Schicksal des verschwundenen Mädchens. Martin Krist greift nicht auf billige Splatter-Effekte zurück, sondern zeigt einmal mehr, dass es keinen wild gewordenen Schlächter benötigt, um einen spannenden Thriller erzählen zu können. Ich habe mit Frei und Albers ermittelt, mit Suse versucht, den Haushalt, die Kinder und die Suche nach Jacqueline unter einen Hut zu bringen und konnte mich kaum losreißen. Das Ende hat mich positiv überrascht und passt sehr gut zur gesamten Geschichte. Zudem lässt der Autor die Tür sperrangelweit offen für seine Fortsetzung, auf die ich mich schon jetzt sehr freue. Der Stil von Martin Krist ist einfach und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist rasant, detailreich und verlangt vom Leser immer wieder die volle Aufmerksamkeit. Klasse! Fazit: In diesem Thriller verschwinden nicht nur Mädchen, sondern auch Lesestunden. Eine klare Empfehlung!

Wart ihr alle brav?
von Verena Schulze von Lieblingslesplatz am 11.02.2018

Ich bin damals durch Instagram Posts auf Böses Kind aufmerksam geworden. Zunächst dachte ich, es handelt sich um eine Star Trek Dicovery Werbung (Team Lorca)  Aber durch die vielen schönen Posts von Martin Krist wurde ich eines Besseren belehrt. Aktuell begeistert der Autor ja eher mit Bildern von seinem zauberhaften neugeborenen Sohn... Ich bin damals durch Instagram Posts auf Böses Kind aufmerksam geworden. Zunächst dachte ich, es handelt sich um eine Star Trek Dicovery Werbung (Team Lorca)  Aber durch die vielen schönen Posts von Martin Krist wurde ich eines Besseren belehrt. Aktuell begeistert der Autor ja eher mit Bildern von seinem zauberhaften neugeborenen Sohn … Da ich gern mal zwischendurch einen Thriller lese, schlug ich beim Eröffnungsangebot zu. Ich weiß, das ist schon ne Weile her, dafür habe ich das Buch dann auch jetzt innerhalb von 2 Stunden durchgesuchtet! Böses Kind ist der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Der Leser wird gleich zu Beginn mitten an einen Tatort katapultiert. Wo andere Autoren mit langen Beschreibungen aufwarten oder mit Wiederholungen nerven legt Martin Krist ein atemberaubendes Tempo in seiner Erzählung hin. Die Charaktere werden wenn überhaupt nur sehr knapp beschrieben. Das passt zum Erzähltempo und macht neugierig. Suse war mir sofort sympathisch. Obwohl sie als alleinerziehende Mutter eines Teenagers, einem Kindergartenkind und eines Babys heillos überfordert war mochte ich ihre chaotische Art. Sie erlebt den Alptraum einer jeden Mutter: Sie wacht auf und Ihre große Tochter ist verschwunden! Ihre Panik und Zweifel sind perfekt durch Krist umgesetzt worden. Auch wenn ich im Verlauf der Geschichte an ihr zweifelte war ich immer fasziniert von ihrer Persönlichkeit. „Es gibt Fehler, die sind zu ungeheuerlich für Reue“ (Roger Smith) Der Plot ist unglaublich gut geplant. Ich bin ehrlich, ich habe die Auflösung nicht kommen sehen – und das will schon was heißen. Ganz großes Kompliment! Böse Cliffhanger finden sich am Ende fast jedes Kapitels – so ist es schier unmöglich das Buch zur Seite zu legen. Auch der Stil ist wie schon erwähnt extrem rasant. Zitate aus früheren Dialogen lassen den Leser die Geschichte im Kopf weiter spinnen. „Die Zeit bewegt sich in zwei Richtungen, denn jeder Schritt in die Zukunft beinhaltet eine Erinnerung an die Vergangenheit“ (Paul Auster) Das Ende war jedoch für mich eher unbefriedigend. Wie bei einer Krimiserie bei der der rote Faden dominanter ist, als der Einzelfall. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung – aber trotzdem hätte ich mir gerade bei Kommissar Frei mehr Hintergrund-Informationen gewünscht. Die spärlichen Anspielungen wurden fast gar nicht aufgeklärt. Der aktuelle Fall um die verschwundene Jacqueline wurde zwar aufgeklärt, so vieles rund um den Kommissar, seine Vergangenheit und seine weiteren Fälle jedoch nicht. Hier hoffe ich auf einen baldigen zweiten Teil! So komme ich auch auf eine sehr gute Bewertung von 4 von 5 Lieblingslesesesseln für diesen rasanten Pageturner.