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Böses Kind

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei

(76)
JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.
Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist.
DIE PRESSE:
»Schreibstil, Charaktere, Spannung, Story – bei Martin Krist stimmt einfach alles! Ein Autor, auf den man sich verlassen kann und für mich ein neuer Held in meinem persönlichen Thriller-Olymp.« (Eileen Bolloff, Buchhaim)
»Grandios!« (Kristin Braun, Bücherherzrausch)
»Schnelle Schnitte, Szenenwechsel, heftige Wortwechsel, beklemmend düstere Räume, nassen Asphalt, Kälte - großes Kino. Sogar die Musik fehlt nicht.« (Erika Mager, Litblogkoeb, Bücherei Oedekoven)
»Eine ganz klare Leseempfehlung für Thrillerfans.« (Alexandra Stiller, Bücherkaffee)
»›Böses Kind‹ ist schmutzig, hart und schonungslos. Der Autor denkt sich tief in die Psyche von Menschen und fabriziert daraus ein buntes Potpourri unterschiedlichster sozialer Schichten. Dabei wird die spannende Handlung schon fast zur Nebensache. Aber nur fast.« (Susanne Kasper, Literaturschock)
»Danke, Martin Krist, für diesen wieder einmal genial konstruierten Thriller.« (Silke Tellers, World of Books & Dreams)
»Man fegt als Leser durch die Seiten. Richtig thrillig, rasant, voll böser Erwartungen, die sich böse erfüllen.« (Iris Tscharf, Die Leserin)
Portrait
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter Biografien über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido, die Grunge-Ikone Kurt Cobain und den gewaltlosen Rebell Mahatma Gandhi, schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 20.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739399850
Verlag Via tolino media
Verkaufsrang 47
eBook
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Starker Reihenauftakt mit Suchtgarantie ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 26.11.2017

Suses Leben wächst ihr von Tag zu Tag noch mehr über den Kopf. Die Trennung von ihrem Mann, dazu noch die Kinder mit einer pubertären Tochter, einem quengligem Kleinkind und noch einem Baby dazu. Alles ist zu viel, alles wird schwer und dann auch noch Sorgen im Job, den... Suses Leben wächst ihr von Tag zu Tag noch mehr über den Kopf. Die Trennung von ihrem Mann, dazu noch die Kinder mit einer pubertären Tochter, einem quengligem Kleinkind und noch einem Baby dazu. Alles ist zu viel, alles wird schwer und dann auch noch Sorgen im Job, den sie doch so dringend braucht. Aber das alles wird noch getoppt, denn ihre Tochter ist auf einmal verschwunden. Zur gleichen Zeit arbeitet das Team von Kriminalhauptkommissar Henry Frei an einem schweren Fall, der jetzt endlich gelöst zu sein scheint, und ihm doch noch Kopfzerbrechen bereitet. Dafür bleibt ihm aber wenig Zeit, denn ein neuer Fall erfordert seine Aufmerksamkeit. Ein Opfer wurde gekreuzigt und erschlagen aufgefunden und führt über Umwege zu Suse. Wie hängt der Fall zusammen? Welche Familiengeheimnisse müssen Henry Frei und sein Team aufdecken? Wird es noch mehr Opfer geben? Und werden sie die vermisste Tochter finden? Was Neues von Martin Krist, und meine Krimiseele jauchzt begeistert auf. Bis jetzt habe ich die Bücher keines Krimiautors so gern verschlungen wie die Geschichten von Krist. Er ist einfach ein Garant für spannende Unterhaltung, die einem durch die Seiten rauschen lässt und ein Berlin einfängt, das zum Greifen nah scheint. Dazu noch seine geschickten Verknüpfungen und die gut portionierten Kapitel, die kleinen Cliffhanger und Marotten der Hauptfiguren machen ihn einfach zu Mr. Crime. Diesmal mit einem neuen ErmittlertTeam in alter Kulisse, ich war gespannt. Ob er mich wieder begeistern konnte, erzähle ich euch jetzt. Natürlich fängt sein Buch auch direkt wieder mit einer Eröffnungsszene an, die einen erschaudern, ekeln und trotzdem gebannt weiter lesen lässt. Das kann Martin Krist ja immer perfekt, da der Leser sofort denkt:Was ist passiert? Wer ist diese Person? Und oh mein Gott, wie wird das enden? So stürzt man förmlich in den Fall und prescht mit Feuereifer voran. Aber wer den Autor ein bisschen kennt und schon eines seiner Werke gelesen hat, sollte vorsichtig mit den Vermutungen sein, denn man weiß nie, in welcher Zeitebene manche seiner Erzählstränge spielen. Das macht er so perfekt, dass es immer schwer ist, alles auf den ersten Blick zu entwirren. Aber nicht nur das ist sein Steckenpferd, nein, Martin Krist hat eine beindruckende Gabe, Umgebung, Personen und ihre Alltagssorgen zu beschreiben. Ich bin immer wieder so erstaunt und überrascht, wie nah mir alles vorkommt und wie ich mitten rein stolpere und nur den Arm ausstrecken müsste, um Personen und Dinge berühren zu können. Er beschreibt Suses Leben so authentisch, dass man es absolut nachvollziehen kann. Man spürt die Verzweiflung, aber auch die Wut über die Welt und doch auch den Kampf um die eigene Existenz. Diese Zwischengefühle von Schuld und Unwissenheit stellt er so gut dar, dass man Suse in den Arm nehmen möchte, um zu trösten. Und dann sehen wir sie durch die Augen der Ermittler und erleben eine ganz andere Sicht. Dieses Spiel mit dem Leser, dieser unglaublich geniale Erzählstil machen aus einem kleinen Fall einen richtigen atmosphärischen starken Krimi, und man will nicht loslassen. Dann kommt auch noch ein neuer Ermittler an Board. Ich muss gestehen, dieser Henry Frei gefällt mir ausgesprochen gut. Zu meiner Schande muss ich nämlich sagen, dass ich nicht so ein Kalkbrenner-Fan bin, obwohl - das stimmt jetzt auch nicht so wirklich. Kalkbrenner ist schon ein netter Kerl, aber mir nicht so sympathisch, da fand ich jetzt Frei bei weitem interessanter und allein als Person spannender. Er hat wohl auch so seine Vorgeschichte. Er ist etwas unterkühlt, aber extrem organisiert und hat gern alles unter Kontrolle. Dazu kommen noch seine Macken, wie immer seine Kleidung glatt zu streichen, die Mittelkonsole in seinem Auto manisch zu sortieren und einen gewissen Regelgang in seinem Leben einzuhalten. Gut fand ich auch, dass er verheiratet ist, und zwar mal glücklich und zwei Kinder hat. Im krassen Gegensatz dazu ist seine Kollegin, chaotisch, gerade Mutter geworden, ständig übermüdet und sie verteilt gern ihren Kram überall. Das führt zu manchen Augenrollenaugenblicken und heitert das Lesen gerne mal auf. So lernen wir neue Figuren kennen, aber treffen auch alte Bekannte wieder, immerhin hat die Mordkommission viele Abteilungen, aber nur einen Pathologen und eine Spurensicherung. Machen wir es kurz, ein absolut gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe und wir können uns da noch auf einiges freuen, denn das Ende war mit einem kleinen Cliffhanger bestückt. Martin Krist beherrscht einfach sein Handwerk und hat mir wieder richtig gut gefallen, ein tolles neues Team und ein spannender Fall, aber ich denke, der Krist läuft erst warm und lässt es noch richtig krachen. Ich freu mich darauf.

Böser Krimi
von NiWa aus Euratsfeld am 19.01.2018

In Berlin wird gemordet und ein Opfer wird gekreuzigt aufgefunden. Kriminalkommissar Frei und seine Kollegin Albers ermitteln in diesem Fall. Währenddessen ist Suses Tochter Jacqueline spurlos verschwunden. Hat das Mädchen etwas mit den Morden zutun? Ist sie ein Opfer? Oder hängt sie einfach nur mit Freunden ab? Martin Krists „Böses Kind“... In Berlin wird gemordet und ein Opfer wird gekreuzigt aufgefunden. Kriminalkommissar Frei und seine Kollegin Albers ermitteln in diesem Fall. Währenddessen ist Suses Tochter Jacqueline spurlos verschwunden. Hat das Mädchen etwas mit den Morden zutun? Ist sie ein Opfer? Oder hängt sie einfach nur mit Freunden ab? Martin Krists „Böses Kind“ ist einer der besten Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Ausgangslage ist genial und der Roman wird auf zwei Haupt-Ebenen erzählt. Im Vordergrund steht Suse mit ihrer Situation als alleinerziehende Mutter. Sie hat drei Kinder, fühlt sich absolut überfordert und plötzlich fehlt von ihrer ältesten Tochter Jacqueline jede Spur. Ist der Teenager nur wieder einmal ausgebüchst? Oder hat Suse berechtigterweise ein ungutes Gefühl? Die zweite Ebene beschäftigt sich mit dem Ermittlungsteam Frei und Albers in sehr angenehmer Form. Krist arbeitet die Ereignisse chronologisch ab, versieht sie mit Uhrzeiten und geht mit den Beamten ihren Alltag durch. Dieser nüchterne Stil hat mir außerordentlich gut gefallen, weil sich der Autor damit auf das Wesentliche konzentriert. Zwar zeigt er auch kleine Einblicke in ihr Privatleben, dennoch bleibt er in erster Linie am Fall dran, womit man bei mir immer punkten kann. Henry Frei und Louisa Albers stehen als ermittelnde Polizisten abseits vom Klischee. Sie sind weder geschieden, noch Alkoholiker oder hängen mit ihrem Familien- oder Freundeskreis persönlich im Fall drin. Natürlich haben sie ihre Eigenheiten, die sie individuell machen, doch es bleibt im glaubwürdigem und nachvollziehbaren Bereich. Man kann sich einfach zurücklehnen und den Fall ‚genießen‘ - den Krist exzellent einfädelt hat. Eigentlich glaubt man zu wissen, was geschehen ist. Ständig winkt Krist mit einer möglichen Lösung des Falles vor der Nase herum. Man glaubt, ihn durchschaut zu haben, während man sich plötzlich auf einem ganz anderen Weg bewegt. Diese Änderungen kommen langsam, sie schleichen sich in die Story rein, während man eine Vermutung nach der anderen abhaken kann. Gleichzeitig fasziniert mich Krist mit seiner realitätsnahen Erzählweise. Ich war noch nie in Berlin. Es ist eine absolut fremde Stadt für mich, und trotzdem habe ich den Eindruck, als ob ich dort gewesen bin. Er beschreibt soziale Problemfelder, das Lebensgefühl, das die Berliner haben, und wie trist Deutschlands Hauptstadt für manche ist. Der Schluss kam sehr abrupt. In einem Moment hat man die Aufklärung des Falls erreicht und im nächsten ist tatsächlich das Buch zu Ende. Ich fand es befremdlich und habe mich überrumpelt gefühlt. Dennoch hat’s mir gefallen, weil es mal etwas anderes als endlose Epiloge ist. Meiner Ansicht nach hat Martin Krist mit „Böses Kind“ einen richtig bösen Krimi geschrieben, der durch den realistischen Stil sehr besonders ist. Fazit: Wer Krimis mag, wird Krist lieben.

Interessant, wendungsreich und nervenzehrend
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 12.01.2018

Martin Krist hat es mit seinem fesselnden und fließenden Schreibstil sofort wieder geschafft mich restlos in den Bann zu ziehen. Er schreibt kurz, präzise, ohne Schnörkel und so sind auch seine Kapitel, wodurch ich förmlich durch dieses Buch gerast bin. Die Atmosphäre empfand ich dabei als düster, kühl und geheimnisvoll. Die... Martin Krist hat es mit seinem fesselnden und fließenden Schreibstil sofort wieder geschafft mich restlos in den Bann zu ziehen. Er schreibt kurz, präzise, ohne Schnörkel und so sind auch seine Kapitel, wodurch ich förmlich durch dieses Buch gerast bin. Die Atmosphäre empfand ich dabei als düster, kühl und geheimnisvoll. Die Berechnung, Verbitterung und die Dramatik ist förmlich greifbar. Er liefert eine vielschichtige Story, die es in sich hat und das wahre Grauen aufbietet, was man sich nur vorstellen kann. Es könnte mitten aus dem Leben gegriffen sein und gerade deshalb nimmt es letztendlich auch so mit. Wie bei allen seiner Bücher, musste ich mir auch hier vorab erstmal einen Überblick verschaffen. Denn man erfährt verschiedene Handlungsstränge. Zum einen lernt man Henry Frei und seine Kollegen kennen und begleitet sie bei ihren Ermittlungen und zum anderen lernt man die überforderte Mutter Suse kennen und nimmt Anteil an ihrem Schicksal. Dabei erfahren wir die Perspektiven von Henry Frei und Suse. Der Kommissar hat mir sofort sehr gut gefallen, er ist greifbar , authentisch und sammelte schnell Sympathiepunkte bei mir. Er ist mal ein ganz normaler Ermittler, der ohne Lasten auskommt und gerade deshalb wirkt er auch erfrischend auf mich. Und obwohl man doch einiges über ihn erfährt, bleibt doch auch noch vieles ungesagt und es schwelen einige Geheimnisse an der Oberfläche. Geheimnisse die ich unbedingt ergründen und aufdecken möchte. Es ist jedoch bereits schon jetzt klar, das diese Reihe ein hohes Potenzial in sich birgt und ich bin schon jetzt wahnsinnig gespannt, was da noch auf uns wartet. Daneben lernen wir auch Suse und ihr Leben reltaiv gut kennen. Überfordert, mit den Nerven am Ende, quält sie sich mehr schlecht als recht durch den Alltag. Es gab nicht selten Momente , da hätte ich am liebsten eingegriffen und ihr mal gehörig den Kopf gewaschen. Bis zu einem gewissen Grat kann man es durchaus nachvollziehen und verstehen. Denn wir alle geraten mal an unsere Grenzen, aber das ist auch irgendwann ausgereizt. Ich wusste nie , wie ich Suse einschätzen sollte. Glauben , Unglauben. Sie ist wahrlich kein einfacher Charakter und demnach fiel es mir auch wirklich schwer, sie ins Herz zu schließen. Ich konnte dennoch ihre Sorgen und Probleme gut verstehen und mich auch ein Stück weit in sie hineinversetzen. Mit ihr bangen und fühlen. Es ist schrecklich , wenn das eigene Kind verschwindet und man der Verzweiflung näher als der Wut ist. Man nicht mehr aus noch ein weiß und einfach das komplette Leben aus den Fugen gerät. Doch ich kann nicht bestreiten, das sie mich doch in manchen Situationen überrascht , aber auch schockiert hat. Eine Wendung, mit der ich in dieser Form nicht gerechnet hatte. Was durchaus gelungen ist. Die Handlung selbst ist sofort spannungsgeladen, besonders die ersten Szenen hatten es wirklich in sich und man musste einfach ergründen , was es damit auf sich hat. Martin Krist betätigt sich keiner brutalen oder blutigen Beschreibungen, er setzt da an, wo es wirklich weh tut. In der Seele und was das Ganze mit sich zieht. Geschickt hat er die einzelnen Handlungsstränge aufgebaut und das Tempo dabei immer weiter gesteigert. Daneben bringt er noch einzelne Szenen ein, die nervenzehrend und schockierend sind. Zudem wird die Neugier immer mehr geschürt und man möchte unbedingt wissen was dahintersteckt. Mit gezielten Wendungen hat er es geschafft, das ich mir nie sicher sein konnte, wer tatsächlich dahintersteckt. Man rätselt immer wieder hin und her und kommt doch auf keinen richtigen und greifbaren Nenner. Die Ermittlungsmethoden haben mir sehr gut gefallen, ich konnte eifrig mitermitteln und dabei auch meinen eigenen Überlegungen folgen. Seine Charaktere sind vielschichtig gestaltet, authentisch und absolut greifbar. Er verbindet hier verschiedene ernste Themen die gut ausgearbeitet und gekonnt in Szene gesetzt sind. Unweigerlich stimmt das Ganze auch nachdenklich. Im zweiten Teil des Buches wird es richtig rasant und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich war gefangen zwischen Panik, Unglauben und Fassungslosigkeit. Die Blickwinkel verschoben sich merklich und plötzlich war nichts mehr offensichtlich. Eine Wendung jagte die nächste und an Luft holen war gar nicht mehr zu denken. Das Ende hat mir gut gefallen, war aber auch echt gemein. Ich hätte am liebsten schreien mögen, weil ich jetzt nicht weiterlesen kann. Jetzt bin ich einfach nur unheimlich gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und kann es kaum abwarten, bis es endlich wieder soweit ist. Fazit: Mit dem Auftakt um Kommissar Henry Frei legt Martin Krist die Messlatte schon ziemlich hoch. Kurz, präzise und ohne jede Schnörkel,ganz wie man ihn kennt. Dabei setzt er seine Themen sehr gut um und versteht es zudem noch den Leser zum nachdenken zu bringen. Ohne Blut und Brutalität wird der Leser immens gefordert , so das man gar nicht mehr von den Seiten loskommt. Interessant, wendungsreich und nervenzehrend. Er bietet hier eine vielschichtige Handlung, die vor allem durch die Wendungen und dem dahinter sehr beindruckt. Für mich wieder ein absolut geniales Werk, das mich beschäftigt, aber auch emotional berührt hat. Ich fiebere schon jetzt den Folgeband entgegen. Als großer Fan seiner Werke, kann ich ihn einfach nur komplett empfehlen. Auch hier hat er mich wieder restlos begeistert, überzeugt und um den Schlaf gebracht.


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