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Das Geheimnis der Hutmacherin

Roman

(4)
1940: Cora Masson, die Tochter eines cholerischen Hutverkäufers, arbeitet schlecht bezahlt in einer Hutmacherei in London. Als sie den Kunsthändler Dietrich kennenlernt, sieht sie ihre Chance gekommen und geht mit ihm nach Paris, in die Stadt ihrer Träume. Fortan macht sie sich als Coralie de Lirac unter falscher adeliger Identität einen Namen in der Modewelt. Doch als die Nazis in Frankreich einfallen, scheint ihr Geschäft ruiniert.
Portrait
Natalie Meg Evans gab einst ihren Platz an der Kunstakademie auf, um einem Londoner Experimentiertheater beizutreten. Sie verbrachte dort fünf Jahre und schrieb in dieser Zeit auch eigene Theaterstücke und Sketche. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann im ländlichen Norden von Suffolk, umgeben von ihren Hunden und Pferden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41998-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 188/122/45 mm
Gewicht 435
Originaltitel The Milliner's Secret
Verkaufsrang 44.410
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Ein bewegende und berührende Geschichte
von zauberblume am 05.01.2017

"Das Geheimnis der Hutmacherin" von Natalie Meg Evans ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und ich bin wieder restlos begeistert Ich wahnsinnig packende Geschichte, die den Leser sofort in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt. Die Autorin entführt uns nach Paris, in die... "Das Geheimnis der Hutmacherin" von Natalie Meg Evans ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und ich bin wieder restlos begeistert Ich wahnsinnig packende Geschichte, die den Leser sofort in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt. Die Autorin entführt uns nach Paris, in die Stadt der Liebe. Hierher hat es unsere Protagonistin Cora Masson verschlagen. Die Geschichte: Cora Masson flüchtet vor ihrem gewalttätigen Vater mit Hilfe des Kunsthändlers Dietrich, den sie während eines Pferderennens kennengelernt hat, nach Paris. In London hat sie in einer Hutmacherei gearbeitet und wurde schlecht bezahlt. In Paris, der Stadt ihrer Träume, hofft sie eine Chane zu bekommen. Wir befinden uns im Jahr 1940. In Paris macht sie sich unter falscher adeliger Identität einen Namen in der Modewelt. Sie nennt sich fortan Coralie de Lirac. Doch als die Nazis in Franreich einfallen, kann nur die Fürsprache eines einflussreichen Liebhabers ihr dabei helfen, ihre Existens zu retten ...... Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich immer noch in Paris. Der Schreibstil der Autorin hat mich wieder einmal von Beginn an gefesselt. Die Geschichte birgt so viele Emotionen in sich. Sie ist spannend, gefühlvoll, unterhaltsam und es war auch Gänsehautfeeling angesagt. Und an manchen Stellen war ich zu Tränen gerürht. Wir lernen wieder eine außergewöhnliche Protagonistin kennen, die sich tapfer durchs Leben schlägt. Ich sehe Coras Hutgeschäft vor mir. Bewundere ihre tollen Ideen und sehe die wunderbare Hüte direkt vor mir. Es ist jedoch nicht leicht in der Modewelt zu behaupten, denn auch hier gibt es ständig neider. Tapfer, wie sie sich auf währende der Kriegszeiten geschlagen hat und immer noch versucht hat aus wenig Material kleine Kunstwerke zu schaffen. Und immer im Hinterkopf auch diese Belastung. Wir jemand ihr Geheimnis entdecken? Und dann ist da Dietrich. Eine Beziehung mit vielen Höhen und Tiefen und für beide scheint es die große Liebe zu sein. Doch ist das dann während der Kriegszeiten möglich? Wie sich die Stadt dann verändert hat, da bekomme ich jetzt noch Gänsehautfeeling, wenn man sich die Bilder vor Augen führt. Eine wirklich ganz außergewöhnliche Geschichte, die den Leser sehr berührt und uns Geschichte wieder nährer bringt. Für mich ein absolutes Lesehighlight für unterhaltsame und spannende Lesestunden. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die nächste Geschichte der Autorin. Das zauberhafte Cover ist für mich ein echter Hingucker, passt wunderbar.

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Bewegend, wenn auch langatmiger Einstieg
von World of books and dreams am 12.01.2017

Im Jahre 1937 lebt die junge Cora Masson allein bei ihrem gewalttätigen Vater in London. Ihren Unterhalt verdient sie in einer Hutfabrik, doch das mühsam erarbeitete Geld wird von ihren Vater in Alkohol umgesetzt. Durch Zufall lernt sie den Deutschen Dietrich von Elbing, bekannter Kunsthändler, auf der Rennbahn kennen.... Im Jahre 1937 lebt die junge Cora Masson allein bei ihrem gewalttätigen Vater in London. Ihren Unterhalt verdient sie in einer Hutfabrik, doch das mühsam erarbeitete Geld wird von ihren Vater in Alkohol umgesetzt. Durch Zufall lernt sie den Deutschen Dietrich von Elbing, bekannter Kunsthändler, auf der Rennbahn kennen. Er bietet ihr an, sie mit nach Paris zu nehmen. Zunächst zögert sie, doch als ihr Vater sie wieder einmal angreift, flüchtet sie Hals über Kopf mit Dietrich. Zunächst lebt sie als seine Geliebte in Paris, doch plötzlich taucht er nicht mehr auf. Cora ist allein in Paris, schwanger und ohne Arbeit. Doch sie hat ein großes Talent beim Entwerfen von Hüten und ihr sehnsüchtigster Traum ist es, eines Tages die berühmte Hutmacherwerkstatt La Passerinette zu besitzen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, die Deutschen drohen ins Land einzufallen und der Krieg, der noch so weit weg schien, wird immer realer. Meine Meinung: Zugegeben, ich habe eine ganze Zeit benötigt, um mich so richtig in die Geschichte zu lesen und mich auch wirklich zurecht zu finden, denn der Schreibstil ist zwar flüssig, aber durchaus detailreich und auch sprachlich sehr zur Zeit passend, in der die Geschichte spielt. Dabei ist der Stil durchaus sehr schön, fast schon poetisch klingend, aber auch gewöhnungsbedürftig. Erschwerend für mich kam hinzu, dass in Paris unglaublich viele Charaktere auf mich einstürmten und nun ja, diese Namen klingen natürlich im Französischen ähnlich und so musste ich immer überlegen: wer war das noch gleich? Doch mit Beginn des zweiten Teils des Buches begann auch die Geschichte mehr Tempo aufzunehmen und ich war plötzlich mitten in Paris, gemeinsam mit Cora, bzw. Coralie, wie sie sich in Frankreich nennt. Durch die Beschreibungen wird das gesamte Setting durchaus lebendig, ich hatte detailreiche und farbenfrohe Bilder vor Augen, die mich mitten ins Geschehen zogen und gedanklich teilhaben ließen. Es war so lebhaft erzählt, dass ich schon den Eindruck hatte, gleich sogar die Geräusche und Gerüche wahrnehmen zu können. Mit Worten umgehen und Ereignisse darstellen kann die Autorin absolut. Auch die Gefühle, das Denken und Handeln im besetzten Frankreich wurden hier sehr gut beschrieben und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Aber auch das ganze Geschehen wird immer spannender. Cora muss recht schnell selbstständiger werden, die gesamte Situation Frankreichs beginnt sich zu verändern und ich war auf einmal wie gebannt von der Geschichte. Die Geschichte wird von einem autarken Erzähler wiedergegeben, dabei lernen wir nicht nur die Protagonistin sehr gut kennen, sondern erhalten eine gute Draufsicht aufs Geschehen und das Verhalten der weiteren Charaktere. Die gesamte Entwicklung der Protagonistin Cora hat mir sehr gut gefallen. War sie mir zu Beginn noch nicht sehr sympathisch, wuchs sie mir im Laufe der Geschichte durchaus ans Herz. Denn aus dem doch schon recht naiven und gutgläubigen Mädchen wird eine junge Frau, die auf sich allein gestellt ist und ihr Leben in die Hand nehmen muss. Nicht immer gelingt es ihr und oftmals hat sie einen sehr schweren Weg zu bestreiten, doch sie durchaus eine Kämpferin mit Herz und Seele. Neben Cora gibt es aber auch noch eine Menge weiterer Personen, bei denen ich schon häufiger blättern musste, um mir noch einmal vor Augen zu rufen, wer es denn war. Interessant sind hier Coras Freundinnen Una McBride und Ottilia von Elbing, beide so unterschiedlich und doch sehr authentisch. Una ist eine Lebefrau, die kämpfen kann. Ottilia, einst steinreich, völlig überfordert von ihrer Situation in den Kriegszeiten und auch sonst recht realitätsfern. Das fand ich schon sehr anschaulich und realistisch dargestellt. Dann ist da auch noch Dietrich von Elbing, den ich zunächst eher für einen Lügner und Betrüger hielt, doch auch ihn lernte ich im Laufe der Geschichte sehr gut kennen und er wurde mir durchaus sympathisch. Ansonsten gibt es hier wirklich eine große Anzahl an Charakteren, die zwar das ganze sehr lebendig machte, aber auch das Lesen erschwerte. Es ist auf keinen Fall ein Buch, das sich mal eben nebenbei lesen läßt, sondern durchaus seine verdiente Aufmerksamkeit fordert. Mein Fazit: Ein Buch über das Leben und darüber, für seine Träume zu kämpfen. Dabei sehr blumig, aber auch lebendig erzählt und nach den ersten Einstiegsproblemen war ich durchaus gefesselt von der Geschichte. Interessante Entwicklungen der Charaktere in einer schweren Zeit, dabei werden aber auch diese mit sehr viel Leben versehen. Alles ist greifbar und vorstellbar. Freunde von Romanen aus dieser Zeit werden hier durchaus ihre Freude an dem Buch haben.

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„Wollen sie wirklich das Leben anderer Leute leben?“
von hasirasi2 aus Dresden am 20.11.2016

1937: Cora Flyn arbeitet hart in einer Hutfabrik in London, weil sie sich irgendwann ihren Traum von Paris erfüllen will, aber ihr Vater nimmt ihr den Verdienst regelmäßig ab. Bei einem Pferderennen lernt sie den geheimnisvollen Deutschen Dietrich kennen und gibt sich als Hutmacherin Coralie de Lirac aus. Er... 1937: Cora Flyn arbeitet hart in einer Hutfabrik in London, weil sie sich irgendwann ihren Traum von Paris erfüllen will, aber ihr Vater nimmt ihr den Verdienst regelmäßig ab. Bei einem Pferderennen lernt sie den geheimnisvollen Deutschen Dietrich kennen und gibt sich als Hutmacherin Coralie de Lirac aus. Er ist fasziniert von ihr und bietet ihr an, mit ihm nach Paris zu gehen - als seine „Begleitung“. Sie könnte natürlich auch versuchen, in der Fabrik Karriere zu machen, aber das ist nicht, was sie will. Sie will reich und angesehen sein – ein Leben wie in den Hollywoodfilmen: „Wollen sie wirklich das Leben anderer Leute leben?“ ... „Auf jeden Fall.“ Also ergreift „Coralie“ ihre Chance und geht mit Dietrich. Er erweist sich als eine Art „Big Daddy“, stattet sie mit Kleidern und Geld aus, einer neuen Vergangenheit inkl. Papieren (denn er hatte sie sofort durchschaut), verfeinert ihre Aussprache und Bildung - und er stellt ihr andere Frauen vor. Sie kann sich seiner nie sicher sein! „Das Geheimnis der Hutmacherin“ ist sehr spannend. Man ist sofort mittendrin, gefangen von der Handlung. Bei Coralies ersten Schritten in Paris war ich mindestens genau so aufgeregt wie sie. Sie ergreift jede sich ihr bietende Chance, stürzt sich ins Leben, genießt es, kostet es aus und legt dabei ein unheimliches Tempo vor. Auch ihren Traum von der Hutmacherei kann sie verwirklichen, aber die Neider(innen) bleiben nicht aus. Sie knüpft Freundschaften und Beziehungen mit den verschiedensten Menschen, auch Engländern und Deutschen. Doch außer Dietrich kennt niemand das Geheimnis ihrer Herkunft – hofft sie zumindest ... Dann bricht der Krieg aus. Plötzlich sind überall Deutsche, Abstammungen und Religionen werden wichtig. Die Angst wird übermächtig, überall lauern Gefahren. Es ist verstörend, niemand – auch nicht der Leser - weiß noch, wer Freund und wer Feind ist, wem man noch (ver)trauen kann. Zu den wichtigsten Protagonisten gehören neben Coralie und Dietrich die Engländerin Una McBride und die Deutsche Ottilia (Tilly). So stark und kämpferisch wie Una ist, so weltfremd und hilflos ist Tilly. Sie lässt sich einfach treiben - sie tut ja niemandem was, wer sollte ihr also ans Leder wollen? Dabei verdrängt sie allerdings, dass sie Jüdin ist und es alle wissen. Während sich Una immer mehr gegen die Deutschen engagiert, verkriecht sich Tilly in ihr Schneckenhaus und verweigert die Emigration in die sichere Schweiz. Auch Coralie kommt irgendwann an den Punkt, an dem sie sich entscheiden muss, auf welcher Seite des Krieges sie steht und welche Beziehungen sie noch pflegen darf. Dietrich bleibt die ganze Zeit über geheimnisvoll. Nur Stück für Stück erfährt man mehr aus seinem Leben und von seinen Geheimnissen, auch er hat viel zu verbergen. Alle Persönlichkeiten sind sehr gut ausgearbeitet, wirken authentisch und glaubhaft. Man kann ihre Handlungen und Beweggründe jederzeit nachvollziehen. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin hier keine Schwarz-Weiß-Malerei betreibt sondern das Leben und den Krieg in all seinen Facetten beschreibt. Lediglich das Ende konnte ich nicht ganz nachvollziehen, daher gibt es 4 von 5 Sternen.

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