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Das letzte Bildnis der Sara de Vos

Roman

(39)

Ein eleganter Pageturner um ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert

Sara de Vos ist 1631 die erste Malerin, die in die Meistergilde in Amsterdam aufgenommen wird. Dreihundert Jahre später ist nur ein einziges ihrer Gemälde erhalten geblieben. Das Bild hängt über dem Bett eines reichen, etwas ruhelosen New Yorker Anwalts. Ohne böse Absichten kopiert eine junge Australierin das Bild. Doch die Kopie wird in Umlauf gebracht, mit erschütternden Konsequenzen. Jahrzehnte später treffen die beiden Bilder, die Fälscherin und der Anwalt noch einmal aufeinander …

„Wie der Autor drei Zeitläufte und Städte verbindet ist so brillant wie fesselnd.“ The Washington Post  

„Smiths Roman erinnert uns daran, dass die Wahrheiten, denen wir vertrauen, wertvoll bleiben, auch wenn sie ungenau sind.“ The Chicago Tribune  

„Ein Roman über Liebe und Sehnsucht, über Authentizität und ethische Grauzonen, vor allem aber über die Malerei als ein Weg, Trauer in Schönheit zu verwandeln.“ Lauren Groff, Autorin von „Licht und Zorn“

„Hinreißende Erzählkunst. Mit einer fast greifbaren Kenntnis der vielen Verästellungen des menschlichen Herzens. Dieser Roman hält Sie nachts wach, anfangs, weil Sie unbedingt weiterlesen wollen, dann weil Sie bewusst langsamer lesen, um das Ende hinauszuzögern.“             The Boston Globe  

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-08187-3
Verlag Ullstein HC
Maße (L/B/H) 205/125/32 mm
Gewicht 474
Originaltitel The Last Painting of Sara de Vos
Verkaufsrang 19.879
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Das goldene Zeitalter der Malerei“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Dieses Buch ist eine echte Perle und hat alle Sterne dieser Welt verdient. Alles dreht sich um das scheinbar einzig erhaltene Bild der Sara Vos, eine der wenigen Frauen, die es in die Gilde der niederländischen Maler zu Zeiten Rembrandt geschafft hat. Ihre Entbehrungen, ihre Schicksalsschläge und ihre kreative Kraft all dies in Kunst Dieses Buch ist eine echte Perle und hat alle Sterne dieser Welt verdient. Alles dreht sich um das scheinbar einzig erhaltene Bild der Sara Vos, eine der wenigen Frauen, die es in die Gilde der niederländischen Maler zu Zeiten Rembrandt geschafft hat. Ihre Entbehrungen, ihre Schicksalsschläge und ihre kreative Kraft all dies in Kunst zu gießen, werden in dem Roman meisterlich erzählt. Zudem wird diese Erzählung in eine Kunstfälscher- Story des 20. Jahrhunderts eingebettet. Literatur auf höchstem Niveau, die nach Verfilmung schreit. Aber auch großes Kino würde die Vorlage nur schwer erreichen können.

„Einzigartig“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das einzig erhaltene Bild der niederländischen Malerin Sara de Vos befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Familie der Groot. In den 50er Jahren wird das Bild kopiert und heimlich ausgetauscht. Alle Beteiligten werden in den nächsten Jahrzehnten durch dieses Bild aneinander gebunden sein. Sei es durch Schuld, Liebe oder der Besessenheit Das einzig erhaltene Bild der niederländischen Malerin Sara de Vos befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Familie der Groot. In den 50er Jahren wird das Bild kopiert und heimlich ausgetauscht. Alle Beteiligten werden in den nächsten Jahrzehnten durch dieses Bild aneinander gebunden sein. Sei es durch Schuld, Liebe oder der Besessenheit an diesem Bild. Gleichzeitig erfährt der Leser aber auch wer Sara de Vos war und alles über die Entstehungsgeschichte des Bildes. Für Literatur- und Kunstliebhaber!

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Diese Geschichte hat mich sofort gepackt. Spannend geschrieben mit vielen Ideen und Blickwinkeln. Ein toller Schmöker, nicht nur für Kunstliebhaber. Lesen!
Diese Geschichte hat mich sofort gepackt. Spannend geschrieben mit vielen Ideen und Blickwinkeln. Ein toller Schmöker, nicht nur für Kunstliebhaber. Lesen!

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Welch unglaublich schöner Sprache bedient sich der Autor. Passend zu den Gemälden, um die es hier geht. Bezaubernd und voller Gefühl, eine Geschichte in drei Zeitebenen.Fantastisch Welch unglaublich schöner Sprache bedient sich der Autor. Passend zu den Gemälden, um die es hier geht. Bezaubernd und voller Gefühl, eine Geschichte in drei Zeitebenen.Fantastisch

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
27
10
1
1
0

Tolle Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2017

Dieses Buch wahr ein Vergnügen. Es hat eine wundervolle Geschichte, die auf ganz tolle Weise erzählt wird. Ich konnte mich ab der ersten Seite in die Geschichte hineinversetzen. Es wird alles sehr authentisch beschrieben. Die Charaktere sind sehr stark gezeichnet. Ich konnte mir zu allen ein gutes Bild machen.... Dieses Buch wahr ein Vergnügen. Es hat eine wundervolle Geschichte, die auf ganz tolle Weise erzählt wird. Ich konnte mich ab der ersten Seite in die Geschichte hineinversetzen. Es wird alles sehr authentisch beschrieben. Die Charaktere sind sehr stark gezeichnet. Ich konnte mir zu allen ein gutes Bild machen. Sie sind sehr lebendig. Ich fand die Geschichte sehr spannend. Man wusste nicht, was auf einen zukommt, was oftmals für eine Überraschung gesorgt hat. Der Schreibstil war super flüssig zu lesen. Ich hatte keine Schwierigkeiten. Mir hat die Sprache sehr gut gefallen. Man konnte sich komplett in die Geschichte fallen lassen. Damit hätte ich vor dem Lesen nicht unbedingt gerechnet. Es hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte. Mir hat es super gefallen. Ich kann es nur empfehlen.

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Wundervolles Buch über Kunst und Täuschungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Velbert am 19.04.2017

Zunächst hat mich bei diesem Buch das besonders schön gestaltete Cover neugierig gemacht - zurecht, möchte ich nun nach meiner Lektüre sagen! Das Cover verrät schon, worum es in diesem Buch hauptsächlich geht: nämlich um die Kunst. Auch das Papier, auf das dieses Buch gedruckt ist, überzeugt durch seine tolle... Zunächst hat mich bei diesem Buch das besonders schön gestaltete Cover neugierig gemacht - zurecht, möchte ich nun nach meiner Lektüre sagen! Das Cover verrät schon, worum es in diesem Buch hauptsächlich geht: nämlich um die Kunst. Auch das Papier, auf das dieses Buch gedruckt ist, überzeugt durch seine tolle Haptik, es ist nämlich recht dick und strukturiert wie Leinwand, was wunderbar zum Buch passt. Das Buch erzählt parallel im Wechsel die Geschichte der Künstlerin Sara de Vos - man erfährt etwas über ihr Leben und ihr Schaffen. Außerdem ist dann da noch Ellie, die etwa 300 Jahre später in ihrem "jugendlichen Leichtsinn" eine Kopie eines de Vos-Bildes fertigt. Jahre später tauchen dann sowohl Original als auch Fälschung am gleichen Ort auf, und Ellie, die ihre Jugendsünde nie vergessen hat, fürchtet auf einmal um ihren Ruf und ihre Karriere.... Das Buch beschäftigt sich mit Kunst und deren Fälschung, außerdem ist Täuschung, auch auf der zwischenmenschlichen Ebene, ein wichtiges Thema im Buch. Sprachlich hat es mich richtig überzeugt - der gekonnte Wechsel zwischen den Geschichten über Sara und Ellie macht das Buch und auch die darin beschriebenen Kunstwerke sehr lebendig, außerdem gefällt mir die Atmosphäre, die der Autor im Buch erzeugt, sehr gut. Für dieses Buch vergebe ich gern 5 Sterne!

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Original und Fälschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Witten am 18.04.2017

Der Roman “Das letzte Bild der Sara de Vos“ (“The Last Painting of Sara de Vos“) spielt auf drei Zeitebenen – 1637, 1957 und 2000) und an drei Schauplätzen – Amsterdam. Manhattan und Sidney . Dem reichen Patentanwalt Marty de Groot wird während einer Wohltätigkeitsveranstaltung in seinem Loft... Der Roman “Das letzte Bild der Sara de Vos“ (“The Last Painting of Sara de Vos“) spielt auf drei Zeitebenen – 1637, 1957 und 2000) und an drei Schauplätzen – Amsterdam. Manhattan und Sidney . Dem reichen Patentanwalt Marty de Groot wird während einer Wohltätigkeitsveranstaltung in seinem Loft das Gemälde “Am Saum eines Waldes“ aus dem Schlafzimmer gestohlen. Das Bild befand sich seit drei Jahrhunderten im Besitz der Familie de Groot. Als Marty nach einigen Monaten den Diebstahl bemerkt, weil der Rahmen der nahezu perfekten Fälschung anders aussieht, empfindet er zunächst Erleichterung, war er doch über all die Jahre davon überzeugt, dass auf dem Bild ein Fluch liegt. Generationen von de Groots wurden von diversen schweren Krankheiten geplagt, und keiner wurde älter als 60. Später wird er jedoch sehr wütend, weil man ihm etwas so Wertvolles weggenommen hat und engagiert einen Privatdetektiv. Der findet bei seinen Recherchen bald einen dubiosen Kunsthändler und die Kunststudentin Ellie Shipley, die für ihn Bilder restauriert. Sie wurde unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dafür engagiert, dass Bild zu kopieren und begreift erst viel später, dass sie sich mit der Anfertigung einer Fälschung strafbar gemacht hat. Marty nimmt unter falschem Namen Kontakt zu ihr auf und lässt sich bei Auktionen von ihr beraten. Ellie Shipleys Spezialgebiet sind die holländischen Malerinnen des 17. Jahrhunderts, speziell Sara de Vos, von der zunächst nur das eine Gemälde bekannt ist. Mehr als 40 Jahre später werden sich die Beiden in Sidney wiedersehen, wo Shipley Kuratorin einer Ausstellung mit Gemälden des holländischen Goldenen Zeitalters ist. “Am Saum eines Waldes“ wird zweimal vertreten sein, als Original und als Fälschung. Marty de Groot reist mit seinem Bild dorthin, und ein Museum in Leiden schickt zwei Leihgaben, u.a. ein bisher unbekanntes Gemälde von Sara de Vos. Ellie Shipley wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr ganzes Leben war überschattet von der einen schlimmen Tat. Reue und Schuldgefühle haben sie nie verlassen. Das hat sie mit Marty gemeinsam, der ebenfalls zutiefst bereut, was er ihr vierzig Jahre zuvor angetan hat. Er ist inzwischen 82 Jahre alt, Ellie in den 60ern. Es ist Zeit, die alte Geschichte zum Abschluss zu bringen. In seinem kunstvoll komponierten Roman erzählt Smith eine Geschichte von Liebe und Verlust, von Schuld und Reue und von den Veränderungen, die große Kunst beim Betrachter bewirkt. Er beweist viel Sachkenntnis, wenn er den Leser in die Malerei des 17. Jahrhunderts einführt, wenn er detailliert beschreibt, wie Leinwände vorbereitet, Farben hergestellt und aufgetragen werden, wie schichtweise ein Wunder aus Farben und Licht entsteht. Er zeigt aber auch, wie der Wert einzigartiger Kunst Begehrlichkeiten weckt und Kriminelle anzieht. Besonders berührt hat mich die Geschichte der fiktiven Malerin Sara de Vos, für die der Autor die Biografien mehrerer Malerinnen aus der Zeit ausgewertet hat. An ihrem Beispiel zeigt er, wie schwierig es war, in die berühmte Gilde aufgenommen zu werden und von der Kunst zu leben. Saras geliebte Tochter Kathrijn stirbt innerhalb von vier Tagen an der Pest. Darauf folgt der finanzielle Ruin und das Zerbrechen ihrer Ehe mit dem hochverschuldeten Ehemann Barent. Mit dem ebenfalls fiktiven Gemälde “Am Saum eines Waldes“ erschafft die Künstlerin überwältigende Schönheit aus tiefstem Schmerz. Auch sprachlich-stilistisch ist der Roman sehr gut gelungen und fesselt den Leser trotz oder gerade wegen der detaillierten Ausführungen zu Malerei und Zeitgeschichte. Ich fand den Roman außerordentlich faszinierend.

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