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Der Weg des Schwerts

(Thriller)

Bulle & Bär

(4)
Ein legendäres Schwert und ein weltumspannendes Komplott

Unterschlagungen in Millionenhöhe, Sabotage eines Autotransportschiffs mit 6.500 Neuwagen und ein toter Fuhrparkleiter – Minami Motors, die Autodivision des japanischen Multikonzerns Minami, ist in den Fokus krimineller Machenschaften geraten.

Für die Kommissare Rufus Kowalski und Maximilian Keller vom LKA-Dezernat Wirtschaftskriminalität beginnen die Untersuchungen als Routinefall. Nach einem Mordanschlag auf die beiden Beamten zieht die Geschichte jedoch plötzlich größere Kreise. Sie führt in das Herz eines weltumspannenden japanischen Konzerns, dessen Besitzer die politische Restauration seines Landes mit absoluter Rücksichtslosigkeit verfolgt. Eine mysteriöse Mordserie unter Sammlern antiker Waffen in den USA und Deutschland leitet die Kommissare schließlich auf die Spur eines legendären Samurai-Schwerts, das der Schlüssel zu einem weltumspannenden Wirtschaftskomplott zu sein scheint ...

Erste Leserstimmen
"die Mischung zwischen Wirtschaftskrimi und Thriller stimmt einfach"
"eine raffinierte Geschichte mit jeder Menge Hintergrundwissen über Japan"
"sympathische Ermittler und solide Recherche – das passt!"

In der Reihe „Bulle & Bär“ ist bereits erschienen:
Bulle & Bär – Der Ponzi-Trick (ISBN 978-3862823826)

Über den Autor
Thomas Lang, geboren 1956 in Stuttgart als braver Leute Sohn, begann ab seinem sechsten Lebensjahr als Autodidakt mit dem Lesen und Schreiben. Da eine 14-jährige Schullaufbahn (mit dem ungebrochenen Rekord für „nicht versetzt“ an höheren Schulen in Baden-Württemberg) keinen nennenswerten Zugewinn an Kenntnissen und Fähigkeiten erbrachte, traf er nach glanzvoll verkrachter Fachhochschulreife 1976 die folgenschwere Entscheidung, entgegen jeglichen weisen Ratschluss seines armen, alten, kranken Mütterleins, die Laufbahn als professioneller Schreiber einzuschlagen. Das funktioniert seitdem in mehreren Schritten: Vom Volontär einer lokalen Tageszeitung zum Lokalchef, zum leitenden Redakteur einer Automobilfachzeitschrift, zum Pressesprecher eines japanischen Autoherstellers bis 1995 zum selbstständigen Autor und freischaffenden Redakteur.
Portrait
Thomas Lang, Jahrgang 1956, ist gebürtiger Stuttgarter und lebt in Brauweiler bei Köln als freier Journalist und Autor.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783960871613
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Dateigröße 704 KB
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Korruption im japanischen Stil
von einer Kundin/einem Kunden aus Ilmenau am 02.08.2017

Meine Meinung: Der 2. Band der Reihe "Bulle & Bär" ist als "Wirtschafts-Thriller" gekennzeichnet. Letzteres kommt leider nur in geringen Teilen durch. Eher die Geschichte Japans und die der japanischen Schwerter stehen im Vordergrund. Durch die vielen, durchaus auch sehr interessanten Ausführungen, rückt die eigentliche Handlung gänzlich in den... Meine Meinung: Der 2. Band der Reihe "Bulle & Bär" ist als "Wirtschafts-Thriller" gekennzeichnet. Letzteres kommt leider nur in geringen Teilen durch. Eher die Geschichte Japans und die der japanischen Schwerter stehen im Vordergrund. Durch die vielen, durchaus auch sehr interessanten Ausführungen, rückt die eigentliche Handlung gänzlich in den Hintergrund. Stellenweise war es dann doch zu langatmig und irrelevant für den eigentlichen Fall. Durch die vielen japanischen Namen und ständig wechselnden Orte verliert man schnell den Überblick im Geschehen. Ohne das ganze Drumherum wäre das Buch deutlich kürzer wie auch spannender ausgefallen. Mein Fazit: Für mich kein richtiger Thriller, aber durchaus interessant für Fans japanischer Geschichte.

Rezension zu "Der Weg des Schwertes"
von Zsadista am 26.06.2017

Bei der deutschen Tochtergesellschaft des japanischen Multikonzerns Minami tauchen Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung auf. Anscheinend wurden Millionen veruntreut. Das wirft die Experten des LKA-Dezernats für Wirtschaftskriminalität auf den Plan. Die Kommissare Rufus Kowalski und Maximilian Keller nehmen die Ermittlungen auf. Doch es bleibt bei dem Fall nicht bei einer... Bei der deutschen Tochtergesellschaft des japanischen Multikonzerns Minami tauchen Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung auf. Anscheinend wurden Millionen veruntreut. Das wirft die Experten des LKA-Dezernats für Wirtschaftskriminalität auf den Plan. Die Kommissare Rufus Kowalski und Maximilian Keller nehmen die Ermittlungen auf. Doch es bleibt bei dem Fall nicht bei einer normalen Veruntreuung von Geldern. Bald tauchen die ersten Leichen auf. Die blutige Spur reicht sogar bis nach Japan und Amerika. Der Konzern schiebt alles auf einem Mann. Was haben die Herren in der Chefetage wirklich zu verschleiern? Oder kann das ganze Ausmaß wirklich nur von einem Herrn in Deutschland verursacht worden sein? Bulle und Bär ermitteln und das nicht nur vor Ort. Dabei geraten sie mehr als einmal zwischen die Fronten. ?Der Weg des Schwertes? ist der zweite Fall der beiden Ermittler Kowalski und Keller aus der Feder des Autors Thomas Lang. Das Buch an sich ist im Hintergrund schon spannend geschrieben. Doch habe ich das ein oder andere Mal den eigentlichen Fall komplett aus den Augen verloren. Der Autor verliert sich gerne in ausschweifenden Erklärungen. Stellenweise habe ich die Ausführungen über die Herkunft japanischer Schwerter einfach überblättert. Manche Geschichten reichen Jahrhunderte in die Vergangenheit zurück. Dies scheint teilweise wirklich interessant, allerdings spätestens beim zweiten Block über japanische Familiengeschichte streicht man die Segel und sucht, wo die eigentliche Geschichte denn nun weiter geht. Ich mag Japan, seine Tradition und seine Geschichte sehr. Doch wenn ich einen Wirtschaftskrimi lesen will, mag ich keine seitenweise und ständige historische Aufklärung. Mir kam es teilweise vor, als wäre von jedem erwähnten Japaner die komplette Historie erklärt worden. Nun gut, die eine Seite wurde für mich halt etwas arg gedehnt. Auf der anderen Seite standen die beiden Ermittler. Über diese beiden habe ich mich dann köstlich amüsiert. Der Humor hat seine ganz bestimmte Art und war genau mein Geschmack. Manchmal habe ich von der eigentlichen Story den Faden verloren. Ich weiß am Ende auch nicht, ob das ganze so wirklich richtig und stichhaltig gelöst wurde. Das Ende an sich war mir persönlich dann auch wieder zu einfach gestrickt. Ich möchte darauf aber nicht weiter eingehen, der künftige Leser des Buches wird vielleicht merken, was ich damit meine. Es gibt leider zu viele Bücher, in denen sich die Autoren das absolute Ende so leicht machen. Dazu kam dann noch, dass ständig bis ins kleinste Detail das Essen der Kommissare aufgelistet wurde. Welches Lokal, wo der Wein her kommt, welche Speisenfolge serviert wird und wo das Rind für das Steak geschlachtet wurde, bzw. wo der Fisch für das Sushi gefangen wurde. Also wieder ein paar Zeilen einfach überspringen. Am Ende finde ich einfach, das Buch könnte glatt um 200 Seiten gekürzt werden. Dann wäre es wohl ein knackiger, rasanter Krimi geworden. Mit dem ganzen ewigen erzählen wurde manchmal einfach die Spannung genommen. Ständig wurde die Story mit Essen oder historischer Geschichte unterbrochen. Wobei die Preis Leistung mit rund 580 Seiten Ebook sehr ordentlich ist und nichts zu wünschen übrig lässt. Da persönlich ich im Gesamtwerk leider zu oft den Faden verloren und zu viele Seiten links liegen gelassen habe, komme ich hier auch nur auf 3 Sterne in der Wertung.

Spannende, gut recherchierte Story, die nur etwas unter den vielen Informationen leidet.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 14.06.2017

Sicher ist es für einen Autor, der sich in einem Themenfeld bestens auskennt, eine Herausforderung, den Leser nicht zu überfordern, indem er Dinge voraussetzt, die nicht Eingeweihten nicht sofort klar werden, oder dadurch, dass die Story zu einer Vorlesung über den Hintergrund der Geschichte ausufert, weil alles und auch... Sicher ist es für einen Autor, der sich in einem Themenfeld bestens auskennt, eine Herausforderung, den Leser nicht zu überfordern, indem er Dinge voraussetzt, die nicht Eingeweihten nicht sofort klar werden, oder dadurch, dass die Story zu einer Vorlesung über den Hintergrund der Geschichte ausufert, weil alles und auch wirklich alles erwähnt werden soll, was der Autor so Schlaues weiß. Mein einziger Kritikpunkt vorweg, der den fünften Stern gekostet hat: Letzteres gelingt Thomas Lang nicht immer. Er kennt die japanische Automobil-Industrie offenkundig bestens und scheint ein excellenter Japan-Kenner zu sein. Und an einigen Stellen "lässter das den Leser spüren". Dafür vergisst er dann leider, den Spannungsbogen der Geschichte weiter zu führen. Aber wenn man sich darauf einlässt, hat man einen spannenden Wirtschaftskrimi, aus dem sich eben wegen der autentischen Schilderungen viel über das "Innenleben" einer großen Wirtschaftsmacht, ihrer Menschen und ihrer Geschichte lernen lässt. Die Charaktere sind nachvollziehbar, auch wenn sie mir nicht alle sympathisch wurden. Aber das müssen sie ja auch nicht unbedingt. ;-) Die Handlung hat "Drive" und hat mich auch durch die oben erwähnten, langatmigeren Passagen hindurch gezogen. Dass es z.B. in einer Autopsie-Szene unnötig blutig wird, wird anderen Lesern vielleicht nicht so störend auffallen. Das Buch hat Spaß gemacht und ich habe mich tatsächlich noch beim Lesen ertappt, dass ich Nachrichten aus Asien mit anderen Augen gesehen habe. Das Buch lohnt sich!