Ein französischer Sommer

Roman

(7)
Ein leuchtender Sommer in einer unheilvollen Zeit

1911. Die junge Clare wird nach dem Tod ihres Vaters von Schottland nach Frankreich geschickt. Allein in der Fremde findet sie Trost bei Luc, dem Sohn ihrer Gastgeber. Gemeinsam erleben sie einen unvergesslichen Sommer – bis Clare erneut aus ihrer Welt gerissen wird. Jahre vergehen, bevor sie nach Frankreich zurückkehrt. Doch der Krieg hat Lucs Leben unwiderruflich verändert. Ist die Liebe jenes Sommers stark genug, um wieder zueinanderzufinden?

Rezension
"Eine bewegende Liebesgeschichte um Krieg und Kunst, die von Frankreich bis nach Schottland und Nordafrika führt." Susanne Goga
Portrait
Jessica Brockmole hat seit jeher eine große Leidenschaft für historische Romane. Die Idee zu ihrem Debüt, dem internationalen Bestseller Eine Liebe über dem Meer, entstand während eines langjährigen Aufenthalts in Schottland. Ein französischer Sommer ist ihr zweites Buch. Die Autorin lebt heute mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Indiana, USA.

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und Autorin. Im Diana Verlag erschienen bereits drei Romane, darunter »Die Sprache der Schatten«, für den sie 2012 mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, und der Spiegel-Bestseller »Der verbotene Fluss«. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-29181-2
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3,8 cm
Gewicht 529 g
Originaltitel At the Edge of Summer
Übersetzer Susanne Goga-Klinkenberg
Buch (Paperback)
14,99
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Ein unvergesslicher Sommer für Clare und Luc. Nach diesem Sommer schreiben sie sich Briefe von verschiedenen Orten aus. Dennoch passiert viel während sie sich nicht sehen. Ein unvergesslicher Sommer für Clare und Luc. Nach diesem Sommer schreiben sie sich Briefe von verschiedenen Orten aus. Dennoch passiert viel während sie sich nicht sehen.

Kundenbewertungen

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Eine Geschichte voller Farben und Gefühle!
von Monika Schulte aus Hagen am 02.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Nach dem Tod des Vaters wird die gerade mal 15-jährige Clare zu einer befreundeten Familie nach Frankreich geschickt. Sie sehnt sich so sehr nach ihrer Mutter, doch diese hat die Familie schon vor vielen, vielen Jahren verlassen, um sich ganz der Kunst zu widmen. In Frankreich ist das Leben so... Nach dem Tod des Vaters wird die gerade mal 15-jährige Clare zu einer befreundeten Familie nach Frankreich geschickt. Sie sehnt sich so sehr nach ihrer Mutter, doch diese hat die Familie schon vor vielen, vielen Jahren verlassen, um sich ganz der Kunst zu widmen. In Frankreich ist das Leben so ganz anders als in Schottland. Alles kommt ihr viel bunter und fröhlicher vor und so verabschiedet sich Clare auch schnell von der dunklen Trauerkleidung. Die vielen Farben Frankreichs inspirieren das junge Mädchen. Offenbar hat sie die künstlerische Ader der Mutter geerbt. Clare findet Halt bei der französischen Familie, bei der Kunst auch eine große Rolle spielt. Clare freut sich immer auf die Wochenenden, denn dann kommt Luc nach Hause, der Sohn ihrer Gasteltern, der in Paris studiert, um später zu unterrichten. Clare und Luc fühlen sich zueinander hingezogen, obwohl das Mädchen noch sehr jung ist. Doch dann steht Clares Großvater eines Tages vor der Tür und holt das Mädchen zu sich. Wieder wird sie aus einer vertrauten Umgebung gerissen, doch zeitgleich beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens, denn ihr Großvater ist Sammler von selten gewordenen Dialekten. Eine ungewöhnliche Reise beginnt und dann bricht der Erste Weltkrieg aus, der das Leben so vieler Menschen und Familien verändern wird.  Ich habe bereits den Roman "Eine Liebe über dem Meer" geliebt. Wie in diesem Roman spielen auch jetzt wieder Briefe eine große Rolle, Briefe, die über weite Entfernungen geschrieben werden. Briefe, die Sehnsucht, Ängste und Freude ausdrücken.  "Ein französischer Sommer" ist mitreißend und atmosphärisch. Als Clare in Frankreich eintrifft, bekommt diese Geschichte eine herrliche, farbenfrohe Leichtigkeit. Alles ist hell und freundlich. Als die junge Frau später mit ihrem Großvater durch Nordafrika reist, werden die Farben noch intensiver, bunter. Menschen, Märkte, man kann sie als Leser sehen, ja, sogar riechen! Auf der anderen Seite Luc, der an die Front muss, der wie so viele andere junge Männer auch, verwundet wird. Alles ist grau, schwarz. Er erlebt den Krieg in all seiner Grausamkeit. Die beiden jungen Menschen schreiben sich und als Leser hofft man so sehr, dass der schlimme Krieg die zarte Beziehung der beiden nicht zerstören mag.  "Ein französischer Sommer" - eine Geschichte in den Wirren des Ersten Weltkrieges, geschrieben von einer Autorin, die es versteht, mit Farben und Gefühlen zu spielen. Unbedingt lesenswert!

Eine Liebe in bewegten Zeiten
von Eliza am 16.10.2016

Als ich das Cover zu diesem historischen Liebesroman gesehen habe und dann den Klappentext gelesen hatte, war für mich klar dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Denn ich finde dieses Cover einfach wunderschön. Dieses Buch ist sehr gefühlvoll. Es geht um Liebe, Kunst und Sehnsucht. Ist diese Liebe eines... Als ich das Cover zu diesem historischen Liebesroman gesehen habe und dann den Klappentext gelesen hatte, war für mich klar dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Denn ich finde dieses Cover einfach wunderschön. Dieses Buch ist sehr gefühlvoll. Es geht um Liebe, Kunst und Sehnsucht. Ist diese Liebe eines Sommers in jungen Jahren so stark, dass sie ein ganzes Leben hält. Luc und Clare erzählen uns ihre Geschichte von Vertrauen und Sehnsucht. Wir bekommen einen Einblick in die Gedankenwelt beider Protagonisten, sie lassen uns teilhaben an ihren Gefühlen. Wir dürfen ihre Liebesbriefe lesen, denn Clare ist fernab des Krieges und Luc kämpft an der Front während des 1. Weltkrieges. Der Einblick in die Welt der Soldaten, die an der Front in den Schützengräben liegen ist sehr gut und anschaulich von der Autorin geschildert. Aber auch die Fans der Kunst kommen nicht zu kurz, Clare hat die künstlerischen Gene ihrer Familie geerbt, sie sieht so viel mehr in den Bildern und versucht Luc teilhaben zu lassen an ihrer eigenen Welt. Eine Affinität oder zumindest ein offener Zugang zur Kunst ist bei diesem Roman sicherlich hilfreich, wenn man sich wie Clare tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte. Der Roman wird chronologisch stringent erzählt, zeitlich gibt es kleine Überlappungen, wenn ein Perspektivwechsel vorgenommen wird, um ein Ereignis aus einer anderen Sicht zu schildern. Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, sie legt einen hohen Wert auf genau Beschreibungen, die es dem Leser ermöglichen sich die Welt von Clare und Luc genau vorzustellen. Bei der Ausarbeitung der beiden Protagonisten hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht, denn durch die Ich-Form sollte der Leser eins werden mit der Figur und dies ist mir nicht immer gelungen. Insgesamt ist der Roman eher still und leise, er ist nicht actionreich oder übermäßig spannend. Dies passt aber wieder sehr gut zu den beiden Hauptfiguren. Der Verlauf der Geschichte ist relativ vorhersehbar, dafür kommen die Fans von einem „Happy-End“ voll auf ihre Kosten ;-) Ein sehr schöner Roman, der mich leider nicht auf ganzer Strecke vollends überzeugen konnte. Sehr interessant, aber leider kein Must-Read (was aber auch vielleicht an mir liegt, da mir gerade die Kunst-Passagen ein wenig zu ausführlich waren und ich keinen rechten Zugang dazu finden konnte). Als Zielgruppe sind hier definitiv die Damen zu nennen, die gerne einen Liebesroman lesen. Lesern denen es um den historischen Aspekt geht, würde ich nur bedingt raten dieses Buch zu lesen, da doch die Liebesgeschichte zweifellos im Mittelpunkt steht und nicht so sehr das historische Geschehen.

„Bei mir sind sie sicher.“
von hasirasi2 aus Dresden am 24.09.2016

Frankreich, Sommer 1911: Nach dem Tod ihres Vaters wird die 15jährige Schottin Clare nach Mille Mots zu Freunden der Familie gebracht, denn ihre Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen. Sie wollte Künstlerin sein, keine Hausfrau. Der Unterschied zwischen dem grauen Schottland und dem bunten Frankreich könnte größer kaum... Frankreich, Sommer 1911: Nach dem Tod ihres Vaters wird die 15jährige Schottin Clare nach Mille Mots zu Freunden der Familie gebracht, denn ihre Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen. Sie wollte Künstlerin sein, keine Hausfrau. Der Unterschied zwischen dem grauen Schottland und dem bunten Frankreich könnte größer kaum sein. Clare fühlt sich schier überfordert von den Farben und Formen der Landschaft, den Gerüchen der Natur und den Speisen, die im Haus des Malers Claude Crépet auf den Tisch kommen. Alles ist bunt, die Kleider der Familie, die Räume des Hauses, selbst die Uniformen der Diener wirken übertrieben auf sie. Das Trauern gestattet sie sich nur nachts, allein auf ihrem Zimmer. Dann denkt sie an das Vermächtnis ihres Vaters: „Die Welt mag kommen und gehen, aber die Sterne bleiben immer gleich.“ Doch schon bald kann der Sohn des Hauses, Luc, ihre Schale aufbrechen. Sie nähern sich über die Bilder an, die im ganzen Haus verteilt sind. „Sie sind wie Seiten eines Tagebuchs, im ganzen Haus verteilt.“ meint Clare. Sie sieht die Geschichte hinter den Bildern. „Wenn man genau hinschaut, hat man immer Freunde.“ Überhaupt könnte der Kontrast zwischen Clare und Luc kaum größer sein. Sie würde gern Malerin werde, wie ihre Mutter, aber nicht so wie sie. Luc hingegen schlägt sich in Paris als Kellner und Zeichner durch, um sein Studium als Lehrer finanzieren zu können. Für ihn ist die Kunst eher Mittel zum Zwecke, aber er erkennt Clare’s Potential. Zwischen beiden entspinnt sich eine zarte Freundschaft. Sie gehen sehr gefühlvoll, rücksichtsvoll, fast zärtlich miteinander um – obwohl sie nur Freunde sind. Der Sommer schreitet voran und beide verlieben sich, immer unter den wachsamen Augen seiner Eltern, die dies nicht gutheißen. Doch eines Tages taucht ihr Großvater auf, um sie nach Hause zu holen, nach England. Zu Beginn dieser Trennung schreiben sich Luce und Clare noch Briefe, doch ihr Großvater ist Linguist, unternimmt weite Forschungsreisen und sie begleitet ihn. Sie sind 1,5 Jahre auf einer Expedition und bemerken nicht einmal, dass der 1. Weltkrieg ausgebrochen ist. In der Zwischenzeit erlebt Luc die Grauen des Krieges, die Hinterhältigkeit des Gegners. Er überlebt den Krieg, aber er ist nicht mehr derselbe. Er und Clare haben den Kontakt verloren. Werden sie sich wiederfinden?! Das Buch beginnt mit einer unglaublichen Leichtigkeit, man kann den Sommer auf dem Land förmlich spüren und schmecken. Clares Trauer überschattet die Szenerie nur zart, sie hat sich zu gut im Griff. Nur Luc scheint sie zu durchschauen „... sie mag stark und unüberwindlich und ganz und gar unabhängig wirken, aber das ist sie nicht. Tief im Inneren zerbricht sie, ohne es einer Menschenseele zu verraten.“ Auch Luc hat zwei Seiten, gefühlvoll, sehnsuchtsvoll und zärtlich, wenn er mit ihr allein ist oder ihr schreibt und hart und kämpferisch, wenn es ums Überleben geht. Aber er ist leider auch (zu) vertrauensselig. Der Krieg verändert alles. Luc verliert den Glauben an die Menschheit, erlangt ihn erst durch die Kunst wieder. Clare hingegen entdeckt erst durch den Krieg, was für ein Talent eigentlich in ihr steckt. „Kunst bietet die Möglichkeit, den flüchtigen Eindruck des Herzens auf Papier und Leinwand zu bannen. Sie ist eine Erinnerung, festgehalten mit Holzkohle, eine Emotion, verewigt in Farbe.“ Das Buch hat mich sehr berührt. Man erlebt die Geschichte der beiden Protagonisten zum großen Teil durch die Briefe, die sie sich schreiben, dadurch ist man mittendrin, es wirkt fast schon intim. Ich habe mit ihnen gelitten und getrauert, gehofft und gebangt – mehr kann man von einem Roman kaum erwarten. Und obwohl „Ein französischer Sommer“ bereits mein 3. oder 4. Buch in diesem Jahr ist, welches einen Weltkrieg und Frankreich zum Thema hat, ist es doch wieder anders, zeigt andere Facetten, bezieht sich mehr auf die Kunst und die Rolle der Frau und ihrer Stellung in der Gesellschaft zu dieser Zeit. „Ein französischer Sommer“ erhält meine uneingeschränkte Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.