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Fireman

Roman. Deutsche Erstausgabe

(11)
Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.
Rezension
»Joe Hill verfügt über einen untrüglichen Sinn für erzählerischen Rhythmus. Er schreibt schnell und langsam und erzeugt so einen Sog, der seine Leser im Handumdrehen in den Bann schlägt.« Mitteldeutsche Zeitung
Portrait
Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Ray Bradbury Fellowship", dem "Bram Stoker Award" und dem renommierten "World Fantasy Award". Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. Seine Bücher erscheinen im Heyne Verlag, zuletzt der Roman Christmasland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 960
Erscheinungsdatum 09.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31834-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 212/139/57 mm
Gewicht 739
Originaltitel The Fireman
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 51.970
Buch (Paperback)
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
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Leider ein bisschen zu lang...
von Jill von Letterheart aus Berlin am 16.08.2017

Vor ein paar Jahren bin ich über Joe Hill gestoßen, dass Stephen King seinem Sohn das Schreiben mit in die Wiege gelegt hat, war mir vorher einfach nicht bewusst. Mit Christmasland konnte mich der Autor absolut begeistern, ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite weggesuchtet und... Vor ein paar Jahren bin ich über Joe Hill gestoßen, dass Stephen King seinem Sohn das Schreiben mit in die Wiege gelegt hat, war mir vorher einfach nicht bewusst. Mit Christmasland konnte mich der Autor absolut begeistern, ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite weggesuchtet und war hin und hergerissen zwischen Faszination und Schrecken. Kurz darauf habe ich mich an seiner Comic Reihe Locke & Key versucht, allerdings schnell gemerkt, dass die nun wirklich meine Grenzen überschreitet. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Als ich dann von dieser Neuerscheinung gehört habe, bin ich vor Vorfreude im Dreieck gesprungen. ??Na gut, in gewisser Weise sterben wir alle mitten in einer guten Geschichte. In unserer eigenen Geschichte. Oder in der Geschichte unserer Kinder. Oder unserer Enkel. Der Tod ist eine ziemliche Zumutung für alle, die spannende Geschichten mögen.? Trotz meiner Vorfreude, oder vielleicht auch genau deshalb, ist mir der Einstieg ein bisschen schwer gefallen. Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich, doch ich bin Anfangs einfach nicht in den Erzählstil reingekommen. Ich persönlich mag die Ich-Perspektive sehr gerne, kann mich aber dennoch auch von einem ?Erzähler? überzeugen lassen. Hier war es mir allerdings ein wenig zu monoton und gleichzeitig sehr hochgestochen. Gerade in Kombination, mit dem teilweise sehr derben und harten Inhalt. Nach sage und schreibe 350 Seiten konnte ich mich dann auch richtig auf die Geschichte einlassen, was ja aber bei insgesamt 960 Seiten noch ein kleiner Teil ist? Und nein, das wäre nicht nötig gewesen. Mindestens zu einem Drittel hätte die Geschichte sicherlich gekürzt werden können, ohne das inhaltlich etwas verloren geht. Der Vergleich zu den kurzen Textstellen, in denen mal etwas wirklich spannendes passiert und den unsagbaren Längen dazwischen war einfach nicht verhältnismäßig. Sie hatte jedenfalls nicht vergessen, dass Ekel und Lust ziemlich nahe beieinanderlagen. Den Klappentext fand ich ja wirklich vielversprechend, die Umsetzung war dann jedoch ein kleines bisschen anders als erwartet. Nicht schlecht, einfach nur anders. Bei der Länge gab es natürlich mehr als genug detailreiche Schilderungen, die wohl selbst mir jetzt die Möglichkeit geben würden, eine Dragonscale-Pandemie zu überstehen. Medizinische Hintergründe finde ich bei solchen Geschichten aber wirklich sehr interessant! Außerdem lassen sie, gut recherchiert, das Ganze einfach authentischer wirken. ?Es sind zwei Seuchen, die sich ausbreiten. Das eine ist Dragonscale, das andere Panik.? Die Beschaffenheit der Charaktere sind für mich ebenso wichtig, wie die Handlung. In dystopischen Geschichten, bin ich hier immer besonders gespannt. Es sind einfach Situationen, die die Menschen an ihre Grenzen treiben und meist das schlechteste in ihnen herausholt. So natürlich auch hier. Nicht nur einmal habe ich einen Charakter vollkommen falsch eingeschätzt und wäre wohl in jede nur erdenkliche Falle gelaufen. Die ganze Gesellschaft trieft nur so vor Intrigen und Selbstsucht, allerdings sind auch diese Ausschnitte leider oftmals einfach untergegangen. Vor allem Harper war eigentlich eine sehr solide Protagonistin. Nicht meine Heldin, aber sehr realistisch gehalten. Quasi Mary Poppins beim Weltuntergang. Die Anspielung auf diesen Film fand ich an der einen oder anderen Stelle ein bisschen übertrieben, obwohl ich den Film selbst absolut liebe. Der Fireman ist eigentlich ein großes Mysterium geblieben. Die Erzählperspektive hat sich eigentlich nur an die Sicht von Harper geknüpft und das große Phänomen?tja, ist zum Teil auch eins geblieben. Und soll ich euch was verraten? Trotz der 950 Seiten, kann ich ihn mir immer noch nicht bildlich vorstellen. Die Nebencharaktere fand ich dafür umso faszinierender, was nicht bedeutet, dass sie mir sympathischer waren. Aber vielleicht einfach ein bisschen facettenreicher. ?Tja, wer hätte gedacht, dass die Zukunft sich fast genauso wie die Vergangenheit anhört?? FAZIT Auch wenn Fireman nicht wirklich eine Enttäuschung war, so konnte es aber auch nicht meine Erwartungen erfüllen. Die Idee ist super und auch die Umsetzung mal etwas anderes, allerdings muss man sich einfach durch zu viele Längen kämpfen, als dass der Spannungsbogen gehalten werden könnte. Wer auf detailreiche Dystopien steht und auch auf viel Action verzichten kann, der ist mit diesem Buch bestens aufgehoben!

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Still burning
von World of books and dreams am 30.07.2017

Als die junge Schulkrankenschwester Harper Zeugin davon wird, dass ein Mensch wie aus dem Nichts zu brennen beginnt, ahnt sie noch nicht, welche Folgen dies nach sich zieht. Denn dieses plötzliche in Flammen aufgehen ist eine neue Seuche, Dragonscale genannt, bei der zunächst Male auf der Haut auftauchen und... Als die junge Schulkrankenschwester Harper Zeugin davon wird, dass ein Mensch wie aus dem Nichts zu brennen beginnt, ahnt sie noch nicht, welche Folgen dies nach sich zieht. Denn dieses plötzliche in Flammen aufgehen ist eine neue Seuche, Dragonscale genannt, bei der zunächst Male auf der Haut auftauchen und bei der eine plötzliche Selbstentzündung entstehen kann. Niemand weiß, wie sich die Menschen anstecken und es werden immer mehr, die die Male auf der Haut aufweisen und immer mehr brennt nieder. Auch Harper entdeckt plötzlich die Male auf ihrer Haut, fast gleichzeitig mit der Feststellung, dass sie schwanger ist. Ihr Mann Jakob bringt ihr keinerlei Verständnis entgegen. Nach einem Streit wird sie von dem geheimnisvillen Fireman gerettet und dieser bringt sie in ein Camp mit weiteren infizierten Menschen. Allerdings scheinen diese gelernt zu haben, mit Dragonscale umzugehen und damit zu leben. Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan von Endzeitromanen und der neue Roman von Stephen Kings Sohn Joe Hill klang einfach nur sehr spannend. Da ich auch bisher noch nichts von ihm gelesen habe, aber ein großer Fan seines Vaters bin, war ich äußerst neugierig auf Joe Hills Werk. Ich muss auch gleich sagen, dass er ganz viel von seinem Vater hat, was das Erzählen angeht. Joe Hill schreibt mit einer Leichtigkeit, die den Leser sehr schnell in die Geschichte zieht, dabei absolut flüssig und verständlich, allerdings auch sehr weit ausschweifend und detailverliebt. Dabei verliert er sich zwar nicht in unendlich langen Beschreibungen von Umgebungen, aber er zieht viele Handlungen sehr in die Länge und wenn ich lang sage, dann war es zeitweise richtig lang. Trotzdem war ich durchaus gefesselt von der Atmosphäre, die er hier entstehen lässt und gelangweilt habe ich mich eigentlich auch nicht, es war einfach nur laaaaang. Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn Hill gibt dem Leser hier einen guten Allgemeineindruck auf die teilweise doch sehr erschreckenden Ereignisse. Doch dann machen die Ereignisse eine Wendung und die Protagonistin befindet sich in einem Camp, das sich fernab von der Welt und dem Geschehen befindet. Man erfährt kaum noch, was in der Welt und gerade bezüglich der Pandemie geschieht, sondern erhält stattdessen ganz viele Ereignisse im Camp, das wie eine Sekte anmutet, geliefert. Diesen kompletten Bereich schildert er mit einer Intensität, dass man fast schon zu viel miterlebt. Manch ein Dialog wurde einfach zu lang und zu detailreich, so dass hier wieder Längen auftauchten, genau so wie die kompletten Geschehnisse. Wenn man bedenkt, dass dieses Buch ungefähr den Zeitraum einer Schwangerschaft wiedergibt, kann man sich die Ausschweifungen gut vorstellen. Dafür ist die Entwicklung innerhalb des Camps absolut interessant und sehr glaubhaft geschildert. Es zeigt, wieder einmal, das Menschen, egal in welcher Situation sie sich befinden, doch immer wieder gleich sind. Das Machtgefüge innerhalb des Camps wird immer strenger, manch eine Situation spitzt sich ordentlich zu und der Drill dahinter ist wiederum erschreckend. Das Ganze ist absolut vorstellbar und ich hatte hier zu keiner Zeit Zweifel am Geschehen. Schade ist, dass der Fireman, der dem Buch doch seinen Titel verleiht, hier doch eher im Hintergrund agiert und seine Rolle eher hintenan bleibt. Die Seuche, die Dragonscale Seuche, ist wiederum sehr gut beschrieben und so nach und nach bekam das Ganze einen sehr denkwürdigen Hintergrund. Ob es sowas wirklich geben könnte, sei mal dahin gestellt, aber die Fantasie, die der Autor hier hat, ist sehr spannend und die Verbindungen, die er zieht, nehmen Ausmaße an, die ich nicht ganz geahnt habe. Die Ereignisse können wir durch einen Erzähler in der dritten Person mitverfolgen, dieser erzählt aus der Sicht der Krankenschwester Harper und gibt alles sehr intensiv wieder. Harper wurde mir dadurch sehr nahe gebracht und ich mochte sie durch und durch, sie ist ein grundehrlicher, hilfsbereiter Mensch, der selbstlos handelt und die es immer wieder schaffte, mich an die Geschichte zu fesseln. Ich wollte einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht und wie sie mit der immer schwieriger werdenden Situation zu Recht kommt und das war alles sehr gut durchdacht. Neben Harper agieren hier noch einige andere Personen, die dank der vielen Ausschweifungen beim Erzählen sehr lebendig wurden. Jeder spielt hier eine wichtige Rolle und jeder wirkt hier mit auf das Geschehen ein, so dass man die Entwicklungen absolut nachvollziehen kann. Wie erwähnt, hätte ich mir eigentlich gedacht, dass hier der Fireman eine wichtige Rolle spielt, doch er bleibt hier absolut hinter Harper. Mein Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, allerdings hätte ich gerne viel mehr über die Pandemie gelesen und was sich dadurch auf der Welt verändert, stattdessen liegt hier der Fokus eher auf eine kleine Randgruppe, bei der man den Eindruck einer Sekte und deren Entwicklung bekommt. Ich denke, dass an manch einer Stelle ruhig etwas weniger intensiv hätte geschildert werden können, trotzdem fand ich das Buch so gut erzählt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe, das trotz des Umfangs. Eins ist gewiss: Joe Hill steht seinem Vater in nichts nach und kann es genau so gut. Der Apfel fällt halt doch nicht allzu weit vom Stamm entfernt, denn ich musste hier (auch wenn ich es nicht wollte) immer wieder mit dem Vater vergleichen.

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Kein Burner
von NiWa aus Euratsfeld am 15.07.2017

Eine Pandemie brandet über die Welt. Bei Infizierten bilden sich Muster auf der Haut bis, sie am Höhepunkt der Krankheit in Flammen aufgehen. Mitten in diesem Inferno versucht Krankenschwester Harper den Leidenden Trost zu spenden. Bis sie selbst an Dragonscale erkrankt und merkt, dass sie schwanger ist. Tragende Themen sind... Eine Pandemie brandet über die Welt. Bei Infizierten bilden sich Muster auf der Haut bis, sie am Höhepunkt der Krankheit in Flammen aufgehen. Mitten in diesem Inferno versucht Krankenschwester Harper den Leidenden Trost zu spenden. Bis sie selbst an Dragonscale erkrankt und merkt, dass sie schwanger ist. Tragende Themen sind jedoch Gruppendynamik, Abhängigkeit und sektenartige Gemeinschaften, die die Augen vor der Realität verschließen. Zwar ist die Pandemie als Auslöser für die Handlung zu betrachten, rückt aber sehr weit in den Hintergrund und das Endzeit-Szenario verschwindet fast vollständig. Bei diesem Werk war ‚Pandemie‘ das Schlüsselwort für mich. Ich habe mich auf ein horrormäßiges Endzeit-Szenario gefreut und hatte erwartet, dass der Fireman eine spannende Rolle darin spielt. Doch so ganz bin ich nicht für diesen Roman entbrannt. Ja, es geht eindeutig um die Pandemie. Joe Hill hat sich eine besondere Krankheit für sein Endzeit-Szenario ausgedacht, die ich - man verstehe mich bitte nicht falsch - umwerfend finde. Infizierte bekommen ein eigenartiges Muster auf der Haut, das an Tattoos erinnert. Es brennt, es leuchtet, es zeigt an, dass man dem Tod geweiht ist. In meiner Vorstellung habe ich wunderschöne Henna-Tattoos gesehen, die mich sofort in ihren Bann gezogen haben. Weniger schön ist der weitere Verlauf der Krankheit, weil die Infizierten nicht nur für weitere Kranke sorgen, sondern letztendlich sich selbst entzünden und ringsherum alles in Brand gerät. Zu Beginn hat mich Joe Hill sofort mit seiner Horrorvorstellung von der Dragonscale-Pandemie entflammt. Man erlebt, wie die Krankheit langsam überhand nimmt, man beobachtet, wie aus einzelnen Fällen immer mehr Kranke werden, und bekommt Angst, weil niemand weiß, wie man sich vor einer Infektion schützen kann. Gleichzeitig gehen bewährte Systeme den Bach runter, weil Behörden, Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Flammenmeer ertrinken. Die Stimmung ist beängstigend, sie ist bedrohlich und man weiß einfach nicht, wie sich das weiterentwickeln wird. Doch dann flaut die Handlung sehr stark ab. Sie bewegt sich vom Endzeit-Szenario weg und begibt sich in eine sektenartige Gemeinschaft, die zum Kern der Geschichte wird. Hier habe ich ebenso die dichte Atmosphäre und bedrohliche Stimmung gefühlt, dennoch war ich vom Verlauf der Handlung enttäuscht, weil sie doch arg auf der Stelle tritt. Protagonistin Harper ist eine starke Frau, die mir durchgehend sympathisch war. Manchmal hätte ich mir von ihr doch mehr Entschlossenheit erwartet, weil damit auch die Handlung einen Sprung gemacht hätte. Trotzdem war ihr Verhalten meistens nachvollziehbar und ich konnte verstehen, warum sie öfter mal gezögert hat. Der Fireman ist leider zur Randerscheinung verkommen und so ganz anders als ich vom Klappentext her erwartet hatte. Er kommt nicht besonders oft zum Zug, weil er meistens eine liegende Rolle einnimmt. Was es damit auf sich hat, muss aber selbst in Erfahrung gebracht werden. Der Schreibstil ist flüssig und originell, denn Joe Hill baut zahlreiche Verweise zu anderen Büchern ein. Es werden etliche Klassiker und Autoren zitiert. Dabei bin ich mir sicher, dass mir nicht alle aufgefallen sind. Dieser Bezug zu anderen Büchern hat mir sehr gut gefallen. Egal ob Mary Poppins oder Harper Lee - Joe Hill hat in seinem Roman vielen literarischen Werken auf eine sehr charmante Weise Hochachtung gezollt. Trotzdem ist es mir schwer gefallen, dieses Buch zu bewerten. Einerseits habe ich es wirklich gern gelesen, andrerseits gibt es zu viele Kritikpunkte, um es in hohen Tönen loben zu können. Für über 900 Seiten hätte ich mir mehr Handlung gewünscht und es wäre nett gewesen, wenn der Fireman - wenn schon das Buch nach ihm benannt ist - entsprechenden Raum bekommen hätte. Das Endzeit-Szenario rückt zu sehr in den Hintergrund und es bleibt eine Gesellschaftsstudie unter Extrembedingungen, die mich an „Die Arena“ von seinem Vater erinnert. Alles in allem kann ich dieses Buch daher jenen empfehlen, die „Die Arena“ gerne gelesen haben. Wer sich pandemischen Endzeit-Flair erhofft, wird wohl eher enttäuscht werden.

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