Geopferte Landschaften

Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört

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Produzieren wir statt Ökoenergie die nachhaltigste Naturzerstörung?



Über die Schattenseiten der Energiewende zu sprechen gilt als politisch nicht korrekt. Aber soll man deshalb darüber schweigen? Tatsache ist: Die übereilt und planlos in Szene gesetzte Energiewende hat einen ungeheuren Wildwuchs an Windrädern und Solaranlagen hervorgebracht und droht sich zu dem bisher rasantesten Flächenverbrauch aller Zeiten in unserem Land zu entwickeln. Die letzten unzerstörten Landschaften und Naturreservate werden dafür geopfert.



Dabei ist der CO2-Ausstoß hierzulande bislang, wenn überhaupt, nur unwesentlich gesunken. Ein unstillbarer Energiehunger setzt auf unbegrenzte Expansion – allein für unseren Stand-by-Verbrauch laufen im Jahr über 13 000 Windräder.



Der Anstoß zu einer notwendigen Debatte. Mit Beiträgen von namhaften Wissenschaftlern, Energieexperten und Umweltschützern, u.a. Niko Paech und Enoch zu Guttenberg.




Rezension
"Ein provokantes Buch, das den Finger in Wunden legt und dessen Grundthese nachdenklich stimmt: Der extensive technologische Klimaschutz zerstöre, was er zu schützen vorgebe." Stuttgarter Zeitung, Christoph Link
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Herausgeber Georg Etscheit
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-20127-9
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 205/136/38 mm
Gewicht 488
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Buch (Paperback)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Das wichtigste Debattenbuch des Jahres
von einer Kundin/einem Kunden aus Schiltach am 09.12.2016

Wer sich zur sogenannten "Energiewende" kritisch äußert, muss gelernt haben, gegen den Strom zu schwimmen. Wer unter der Monstrosität der Windkraftindustrialisierung der letzten halbwegs intakten Landschaften leidet, und dies öffentlich macht, braucht neben der Sensibilität, die das Leiden voraussetzt, Mut zur bekennenden Leidenschaft. Wer die ökonomischen und physikalischen Defizite... Wer sich zur sogenannten "Energiewende" kritisch äußert, muss gelernt haben, gegen den Strom zu schwimmen. Wer unter der Monstrosität der Windkraftindustrialisierung der letzten halbwegs intakten Landschaften leidet, und dies öffentlich macht, braucht neben der Sensibilität, die das Leiden voraussetzt, Mut zur bekennenden Leidenschaft. Wer die ökonomischen und physikalischen Defizite der in die Irre gehenden "Energiewende" bloßstellt, benötigt den langen Atem, inmitten der Glaubenden Vernunft zu predigen. Das Buch „Geopferte Landschaften“ führt einen ganzen Strauß gewichtiger Wortmeldungen zu einem Thema zusammen, dessen Sprengkraft für die Zukunft unseres Landes wohl noch unterschätzt wird. Im Mainstream eines naturfernen, sich zur Weltrettung durch „Klimaschutz“ aufspielenden politischen Establishments, getrieben von im Wesentlichen einer Partei, wird der „Ausbau“ der „Erneuerbaren Energien“ zum vorgeblichen „Klimaschutz“ in unserem Land so gut wie nicht mehr hinterfragt. Die „Energiewende, Made in Germany“ ist zum Selbstläufer geworden. Das „Vorbild“ macht europa- und weltweit Schule, alleine schon, weil Weltrettung und Wachstum nun zum Gleichklang erklärt sind. Das von den Protagonisten des „Klimaschutzes“ vertretene Credo, Wirtschaftswachstum könne mit der Ökologie „versöhnt“ werden, kommt einem endlich wahr werdenden Heilsversprechen eines gefahrlosen „Weiter so“ gleich. Deshalb hat der „Klimaschutz“ den klassischen Naturschutz quasi kannibalisiert. Beiträge und Autoren könnten unterschiedlicher nicht angesiedelt und motiviert sein. Von der beklemmenden „Trauerarbeit eines Malers“ und Reflexionen zum Windkraft-verursachten Abschied von der Schönheit der Landschaften über nüchterne Bilanzen und faktengestützte Argumentation der physikalischen und ökonomischen Wissenschaft, von der Beleuchtung eines Gutachten-gestützten Genehmigungs-Unwesens speziell bei der Windkraft bis zur Ausleuchtung der Zerreißprobe, in die der Naturschutz durch die „Energiewende“ geführt wird, reicht der spannende und spannungsreiche Bogen des auch sprachlich gelungenen Gemeinschaftswerkes. Dass die Kritik an der „Energiewende“ gezwungener Maßen in eine inzwischen bundesweite und europaweit wachsende „außerparlamentarische“ Protestbewegung abgedrängt wird, ist dem bekannten Phänomen der erkennbaren „Arroganz der Macht“ geschuldet, mit der inzwischen die Begehrlichkeiten des „öko“-industriellen Komplexes der „Erneuerbaren Energien“ bedient werden. Bis in die höchsten politischen Kreise gut vernetzt, wurden in den letzten Jahren alle Ansätze, etwa über die Novellierung des „Erneuerbare Energien Gesetzes“ trotz „Fukushima“ zu einer Energie-Politik mit Augenmaß zurück zu kehren, vereitelt. Die Stärke des Buches ist seine faktische Fundierung durch eine gute Auswahl und die Breite des Autorenkollektives. Diese Stärke ist Verdienst von Herausgeber und Verlag. In diesem historischen Prozess des Umbaus und der Entwertung ganzer Landstriche durch ein fragwürdiges Regierungsprogramm umfassend und vielschichtig Partei zu ergreifen, erscheint nach dem Lesen der Beiträge wie die sprichwörtliche, vielzitierte Bürgerpflicht. Zur Pflicht sollte die Lektüre des Buches werden für alle, die politische, administrative und juristische Verantwortung für die „Energiewende“ tragen. Dr. Wolfgang Epple, Schiltach im Schwarzwald

GEOPFERTE LANDSCHAFTEN - Ein faktenreiches Debattenbuch über die Landschaftszerstörung für die sogenannte Energiewende
von j.h. aus Berlin am 28.11.2016

Vor nicht einmal 10 Jahren wurde in den Medien bundesweit über den Bau der für die Entlastung des städtischen Verkehrs in Dresden notwendigen Waldschlösschen-Brücke berichtet. Nachdem die üblichen Verdächtigen mit den üblichen seltenen Tierarten (beispielsweise der Hufeisennase aus der Gattung Fledermaus) nicht zum Ziele kamen, wurde die Landschaftszerstörung skandalisiert,... Vor nicht einmal 10 Jahren wurde in den Medien bundesweit über den Bau der für die Entlastung des städtischen Verkehrs in Dresden notwendigen Waldschlösschen-Brücke berichtet. Nachdem die üblichen Verdächtigen mit den üblichen seltenen Tierarten (beispielsweise der Hufeisennase aus der Gattung Fledermaus) nicht zum Ziele kamen, wurde die Landschaftszerstörung skandalisiert, durch die das ganze Elbtal entwertet werde. Es gelang nicht, den Weiterbau der Brücke zu verhindern - aber wenigstens konnte für die Aberkennung des UNESCO-Weltkulturerbe-Titels gesorgt werden. Und alles wegen einer letztendlich sehr dezent gestalteten Brücke. Beim Bau von bis zu 200 Meter hohen Windrädern selbst in Landschaftsschutzgebieten scheint heute hingegen alles egal zu sein. Die üblichen Verhinderer haben sich offenbar zu einem Kartell des Schweigens verbündet. Der edle Zweck scheint alle Mittel zu heiligen ... Der Journalist Georg Etscheit (*1962) hat in dem vorliegenden Debattenbuch GEOPFERTE LANDSCHAFTEN Texte sehr unterschiedlicher Autoren zusammengestellt, die sich mit der Umweltzerstörung im Gefolge der Energiewende beschäftigen. "Immer schneller schreitet das Zerstörungswerk voran. Als Folge der sogenannten Energiewende lösen sich die letzten offenen Landschaften im Gewimmel Tausender Windkraftwerke, flächenfressender Fotovoltaikparks, monotoner Maisfelder zur Biogaserzeugung und Hunderter von Kilometern neuer Hochspannungsleitungen auf. Aus vielfältigen Landschafts- und Erinnerungsräumen werden apokalyptisch anmutende Industriezonen, schönfärberisch Energielandschaften genannt. Es ist ein anderes, ein unwirtliches Deutschland, das hier vor aller Augen entsteht, ohne Anmut und Poesie, ein Reich der Technokraten, Profiteure und selbst ernannten Klimaretter." (S. 11) In einem sehr emotionalen Beitrag legt der Dirigent Enoch zu Guttenberg (1975 einer der Mitbegründer des BUND) seine Gründe für die Ablehnung der konzeptionslosen Energiewende dar und entlarvt das EEG als "gigantische Geldverschleuderungsmaschine". Aus sehr unterschiedlicher Sicht analysieren 17 weitere Autoren schwerpunktmäßig vor allem die in Versorgungssicherheit und Flächenproduktivität gleichermaßen desaströse Windenergie. Nikolai Ziegler stellt in seinem Beitrag sehr anschaulich dar, dass der nach aktuellen Regierungsplänen vorgesehene Anteil der "erneuerbaren Energien" am Stromverbrach bis 2030 in Höhe von 50 Prozent (und bis 2050 sogar 80 Prozent) reines Wunschdenken ist. Auf 16 Kunstdruck-Seiten zeigen 32 kommentierte Farbfotos anschaulich, wie Landschaften unter den Auswüchsen der Energiewende leiten. Sosehr das Wort "populistisch" in letzter Zeit gegen alle politisch missliebigen Ansichten missbraucht wurde - so treffend ist es hier. Die sogenannte Energiewende war eine rein populistische Entscheidung. "Merkels im Frühjahr 2011 beschlossener Turbo-Ausstieg aus der Atomkraft war ... weniger ökologischer Zukunftssicherung geschuldet als wahltaktisches Kalkül. Nach Fukushima drohten wichtige Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verloren zu gehen. Da sollte der Opposition ein Mobilisierungsthema genommen werden: So kam es, dass eine Regierung, die einige Monate zuvor noch großzügig die Restlaufzeiten der Atommeiler verlängert hatte, nun mit einem Federstrich den endgültigen (?) Abschied von der Atomkraft verkündete." (S. 309) Das im HEYNE-Verlag erschienene Buch ist ein wichtiger Diskussionsbeitrag zu einem Thema, dass durch die folgenden einsamen Entscheidungen der scheinbar ewigen Kanzlerin in bemerkenswerter Weise aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt wurde. Im Anhang befinden sich ein Glossar und mit dem 20-seitigen Literaturverzeichnis zu den Beiträgen eine Fülle von Quellen für eigene Recherchen.


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