Kalte Haut

Thriller

(10)
Mit einem Schmunzeln streckte der Mann die Hand nach dem Kind aus. Liebevoll strich er ihm übers Haar. »Und tot bist du«, flüsterte er.

Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Vieles deutet auf einen Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampagnen des Innensenators hin.
Kommissarin Sera Muth und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polizeipsychologen Dr. Babicz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor. In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutete. Ist der »Knochenmann« zurück?

DIE PRESSE

»Hier schreibt jemand, der sein Handwerk versteht.« (Jochen König, Krimi-Couch)

»Ein hoch empfehlenswerter Lesegenuß!« (Wolfgang Brandner, BücherKaffee)

»›Kalte Haut‹ bietet tolle Krimi-Unterhaltung auf internationalem Niveau mit präzisen Recherchen, einem realistischen Setting und einer Handlung, in der eine Wendung die nächste jagt ... Wirklich lesenswert!« Frank Gundermann, Evolver)

»›Kalte Haut‹ lässt sich auf keine billigen Klischees ein. Stattdessen führt der äußerst lesenswerte Roman Schicksale auf geschickte Weise zusammen und legt dabei jede Menge falsche Spuren, die einen bis zum Schluss miträtseln und -fiebern lassen.« (Peter Hiess, Buchkultur)

»Verstörend, genial und nicht mehr aus den Händen zu legen!« (Yvonne Kühl, Lesewelt)

»Fazit: Ein Highlight im jährlichen Wust der Serienmörderthriller. Und das von einem deutschen Autor. Hut ab!« (Martina Sprenger, Schreib-Lust.de)

»Meine Empfehlung für alle anspruchsvollen Krimileser, die sich nicht von blutrünstigen Details sondern lieber von einer intelligent konstruierten Story fesseln lassen möchten!« (Martina Meyen, Eselöhrchen.de)

»Ein Must Have für Thrillerliebhaber.« (Monica Heidt, Leseleidenschaft.de)
Portrait
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter die Biografie über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido und die Grunge-Ikone Kurt Cobain schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 360
Erscheinungsdatum 01.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7450-9153-3
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/2,1 cm
Gewicht 421 g
Auflage 14. Auflage
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10,99
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Kundenbewertungen

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Gänsehaut-Garantie
von einer Kundin/einem Kunden aus Stahnsdorf am 11.03.2018

Cover: Das Cover dieser 3. Auflage gefällt mir um Längen besser als die Cover der Vorauflagen. Die Perspektive auf die Straße finde ich toll. Die dunkle und düstere Stimmung tut ihr übriges, um das Cover perfekt für einen Thriller zu machen. Meinung: Mittlerweile habe ich einige Bücher dieses Autors gelesen, aber ein... Cover: Das Cover dieser 3. Auflage gefällt mir um Längen besser als die Cover der Vorauflagen. Die Perspektive auf die Straße finde ich toll. Die dunkle und düstere Stimmung tut ihr übriges, um das Cover perfekt für einen Thriller zu machen. Meinung: Mittlerweile habe ich einige Bücher dieses Autors gelesen, aber ein paar ältere fehlen mir noch. Kalte Haut erschien 2012 erstmals bei Goldmann und später als E-Book bei midnight by Ullstein. Nun gibt Martin Krist die Neuauflage selbst heraus. Grund genug, diesen Thriller auch endlich zu lesen. In diesem Roman ist der leitende Ermittler eine Frau. Sera Muth kennt man bereits, wenn man die Kalkbrenner-Romane gelesen hat. Von einer Neben- zur Hauptrolle befördert, erfährt der Leser mehr über ihre Wurzeln und ihren familiären Hintergrund. Das ist ebenso spannend wie die beiden Fälle, mit denen die Kommissarin konfrontiert wird. Zum einen wird eine junge türkische Frau niedergestochen. Das bewegt Sera Muth mehr als üblich, da sie sogar in ihrem eigenen Umfeld ermitteln muss. Diesen Einblick in türkische Traditionen und die Mentalität hat der Autor sehr gut und überzeugend dargestellt. Zum anderen geschehen in Berlin bestialische Morde, denen Entführungen vorangehen. Hinzugezogen wird ein Fallanalytiker, der mit den Schatten seiner Vergangenheit kämpft. Geschickt hat Martin Krist erneut ein Handlungsnetz gesponnen, das nach und nach Informationen zu den einzelnen Ebenen preisgibt. Dass der Thriller-Autor sein Handwerk versteht, ist unlängst bekannt, aber ich werde nicht müde, es immer wieder zu erwähnen. Es ist schon eine Kunst, einzelne Fäden am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufügen und auf dem Weg dahin, den Spannungsbogen stetig zu erhöhen. Was mir außerdem sehr gut gefällt: Keiner seiner Thriller gleicht dem anderen, denn Schema F gibt es bei Martin Krist nicht. Fazit: Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Ich möchte sogar behaupten, dass er zu meinen Krist-Favoriten zählt. Durchgehend spannend, intelligent konzipiert, bestückt mit vielschichtigen Charakteren und einer bedrückend realistischen Story. Für Thriller-Fans ein absolutes Muss! Ein Buch mit hohem Thrillfaktor und Gänsehaut-Garantie!

Empfehlung! Solider Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen! Hat mich gut unterhalten!
von Sabrina Schneider am 26.02.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieser Thriller von Martin Krist hat mir sehr gut gefallen. Das Cover ist geheimnisvoll und der Titel ist spannend und erklärt sich im Buch. Ich mochte die Internationalität damit meine ich die türkischen Satzpassagen, die auch umgehend übersetzt waren, gut zum Buch passten und sich in die Handlung einfügten. Kalte... Dieser Thriller von Martin Krist hat mir sehr gut gefallen. Das Cover ist geheimnisvoll und der Titel ist spannend und erklärt sich im Buch. Ich mochte die Internationalität damit meine ich die türkischen Satzpassagen, die auch umgehend übersetzt waren, gut zum Buch passten und sich in die Handlung einfügten. Kalte Haut spielt in Berlin und das hat mir total Spass gemacht da ich zu den Örtlichkeiten eine Verbindung hatte. Auch jede andere internationale Stadt hätte diesem Buch gut zu Gesicht gestanden und trotzdem überzeugt. Die Handlung fand ich gut ausgedacht und ausgeführt. Auch war es mir schön unvorhersehbar und konnte so überraschen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und gut verständlich aber trotzdem keine leichte Kost. Martin Krist nennt die Dinge beim Namen und beschönigt nichts. Diese Direktheit in der Erzählweise gefällt mir immer sehr gut da ich mich gut reinversetzen kann. Dementsprechend konnte ich gut mitfiebern. Die türkische Ermittlerin fand ich total authentisch und erfrischend. Auch die anderen Protagonisten konnten mich überzeugen und entlockten mir das ein oder andere Lächeln. Auch die Morde die geschahen konnte ich gut nachfühlen, alles war detailliert und kam mir auch fundiert rüber. Das Ende war schlüssig und gut nachvollziehbar. Das macht mir Lust auf mehr aus Martin Krists Feder. Seine Bücher sind auch unter Marcel Feige erschienen und von denen werde ich noch welche lesen. Hiermit möchte ich Kalte Haut jedem empfehlen der Lust hat in Berlin einen Fall aufzuklären, mit einer sympatischen Ermittlerin die sich nichts diktieren lässt und unkonventionell ihren Weg meistert. 4 starke Sterne und ich bleibe dran.

Nichts ist wie es scheint!
von Fay1279 am 25.02.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In Berlin begeht ein junger Türke scheinbar einen Ehrenmord. Die türkischstämmige Kommissarin Sera Muth wird zu dem Fall gerufen und soll vermitteln. Doch es stellt sich heraus, das der mutmaßliche Täter der selben Gemeinde angehört wie ihr Onkel, was für Spannungen innerhalb der Familie sorgt. Innensenator Lahnstein nutzt diesen Fall... In Berlin begeht ein junger Türke scheinbar einen Ehrenmord. Die türkischstämmige Kommissarin Sera Muth wird zu dem Fall gerufen und soll vermitteln. Doch es stellt sich heraus, das der mutmaßliche Täter der selben Gemeinde angehört wie ihr Onkel, was für Spannungen innerhalb der Familie sorgt. Innensenator Lahnstein nutzt diesen Fall um seiner politische Karriere Aufschwung zu verleihen. Doch dann wird dem Berliner Kurier ein Video zugespielt, in dem der Sohn des Innensenators grausam gefoltert wird. Die Jagd auf eine Serienmörder beginnt. Der Psychologe Robert Babicz wird als Berater hinzugezogen, da er gerade aus den USA zurückgekehrt ist, wo er dem FBI geholfen hat einen Serienkiller zu fassen. Aber was verbindet alle Beteiligten mit den Opfern? Fazit: Der Autor Martin Krist schafft es hier mehrere Erzählstränge am Ende gut zusammenzuführen. Er beschreibt die Ereignisse jeweils aus den Sichtweisen der Beteiligten. Der Einstieg in das Buch war so fesselnd und man bekam eine richtige Gänsehaut. Dann wurde es jedoch etwas ruhiger und der Leser bekam viele Informationen über die einzelnen Protagonisten. Fast wäre es zu viel gewesen. Doch dann kam mit einem großen Paukenschlag die Wendung. Von da an wurde der Leser immer wieder auf falsche Spuren gelockt und verwirrt. Am Ende ist aber alles ganz anders und der Leser wird zufrieden zurückgelassen. Für Leser, die bereits andere Bücher von Herrn Krist gelesen haben war es toll "alte Bekannte" wieder zu treffen. 2 kleine Sachen waren jedoch für mich etwas störend. Als man Sera und ihre Familie kennengelernt hat wurde viel türkisch gesprochen ( klar sie ist ja auch Türkin) und es wurde direkt übersetzt, das war oft sehr anstrengend und störte den Lesefluss. Das war aber nur am Anfang, denn dann rückte die Familie in den Hintergrund. Und der "Ehrenmord" und seine Aufklärung kam für meinen Geschmack etwas zu kurz. Ansonsten alles in allem wieder ein typischer Krist- Roman der mich gefesselt hat und mir eine schöne Lesezeit beschert hat. Ich danke dem Autor für die tolle Begleitung der Leserunde. 4,5 von 5 Sternchen