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Niemand liebt November

(15)
Schatten der Vergangenheit: ein Spiel um Leben und Tod.
Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft.
Ein großer Roman von Antonia Michaelis: eine starke, zugleich verletzliche Heldin inmitten mörderischer Geheimnisse, soghaft zwischen Traum und Realität und atemlos spannend
Portrait
Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und ist in Augsburg aufgewachsen. Sie hat in Greifswald Medizin studiert und unter anderem in Indien, Nepal und Peru gearbeitet. Heute lebt sie mit Mann und drei Töchtern gegenüber der Insel Usedom im Nichts, wo sie zwischen Seeadlern, Reet und Brennnesseln in einem alten Haus lauter abstruse Geschichten schreibt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 20.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-4295-6
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 215/164/46 mm
Gewicht 769
Illustratoren Kathrin Schüler
Verkaufsrang 37.159
Buch (gebundene Ausgabe)
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine "Junge Buchprofi-Rezension" von Sandy, 15 Jahre“

Junge Buchprofis empfehlen, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Das siebzehnjährige Mädchen November Lark - von allen Amber genannt - ist die Hauptfigur des Buches „Niemand liebt November“. Sie ist aus ihrer betreuten WG abgehauen, denn zum ersten Mal glaubt sie, ihren Eltern auf der Spur zu sein, die kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwanden. Ihre Suche führt sie in eine fremde Großstadt, Das siebzehnjährige Mädchen November Lark - von allen Amber genannt - ist die Hauptfigur des Buches „Niemand liebt November“. Sie ist aus ihrer betreuten WG abgehauen, denn zum ersten Mal glaubt sie, ihren Eltern auf der Spur zu sein, die kurz vor ihrem sechsten Geburtstag verschwanden. Ihre Suche führt sie in eine fremde Großstadt, in eine Kneipe eines Mannes, der den Namen seiner Tätowierung trägt, zu einem Jungen in einem hellerleuchteten Zelt, der ein Buch liest. Sie versucht die Wirklichkeit zu verstehen, die Realität von der Illusion auseinander zu halten, die bis zum Schluss ineinander verwoben sind. Es wird nicht nur die Lösung des ganzen Rätsels offenbart, sondern November wird zudem auf die Probe gestellt. Kapitel für Kapitel erwarten sie andere Aufgaben, die sie zu bewältigen versucht, auch wenn sie das Ende nicht kennt, auch wenn sie nicht weiß, ob sie dem ganzen standhalten kann.

Die Autorin Antonia Michaelis verwendet in dem Buch die personale Erzählperspektive, sie schreibt demnach nicht aus der gewöhnlichen Ich-Perspektive. Das gesamte Buch ist aus zwei Sichten beschrieben, die erste Sicht ist die von November, am Ende eines Kapitels wird noch aus der Sicht einer anderen Person erzählt, dessen Name nicht erwähnt wird. Man erlangt so einen Einblick in zwei Charaktere, wobei am meisten aus der Sicht von November erzählt wird.
Die Hauptfigur hat einen sehr eigenen Charakter, sie besitzt ihre Ecken und Kanten, die ihr bewusst sind. Außerdem hat sie mehrere Persönlichkeiten, die sie unter anderen Namen verstecken kann. Sie ist reizbar, aufsässig und alles andere als eine angenehme Persönlichkeit, doch dann ist sie wieder verträumt und einfach nur unsicher. Die Autorin schafft es November einem so nahe zu bringen, dass man regelrecht mit ihr fühlt, gleichzeitig stellt man sich trotzdem die Frage, wer November nun ist. So kann ich immer noch nicht beurteilen, wie ich sie als Person finde.

Durch ihren besonderen Schreibstil kommt es einem vor, als sei man in einer völlig anderen Welt, selbst wenn es sich um alltägliche Ereignisse handeln. Sie versteht es mit den Worten so umzugehen, dass sie fast poetisch klingen. Man wird in die Welt von der Protagonistin hineinversetzt und will auch nicht zurück, ohne das Ende, die Lösung des Rätsels zu wissen. Man begleitet November auf ihrer Suche. Es ist eine Reise geprägt von Gefühlen, von Illusionen und von Entscheidungen, die eine siebzehnjährige, wie ich finde, nicht treffen sollte.

Das Buch kann die Meinungen der Leser spalten, denn es kann den Leser in eine Welt voller Emotionen versetzen, die er sich vielleicht nie vorzustellen vermochte.

Der Schreibstil ist nicht für jeden unbedingt geeignet, doch ich finde ihn wunderschön. Alles in einem kann ich das Buch trotzdem empfehlen, wenn man keine Scheu vor Emotionen, Melancholie und Rätseln hat.

Karen Rogge, Thalia-Buchhandlung Köln

Tieftraurig und doch bezaubernd - ein Jugendbuch, dass auch durch Antonia Michaelis' charakteristischen Sprachstil herausragt. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis! Tieftraurig und doch bezaubernd - ein Jugendbuch, dass auch durch Antonia Michaelis' charakteristischen Sprachstil herausragt. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

Noelle Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein wirklich außergewöhnliches Buch! Alle die den Märchenerzähler mochten, werden auch dieses Buch lieben. Ein wirklich außergewöhnliches Buch! Alle die den Märchenerzähler mochten, werden auch dieses Buch lieben.

Emotional, tiefgründig und poetisch. Einfach außergewöhnlich, wie man es von Antonia Michaelis gewöhnt ist. Emotional, tiefgründig und poetisch. Einfach außergewöhnlich, wie man es von Antonia Michaelis gewöhnt ist.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

November ist auf der Suche nach ihren Eltern. Wo sind sie damals hin gegangen? Sie begibt sich auf die Suche und sieht ständig diesen Jungen. Er zeltet immer und über all... November ist auf der Suche nach ihren Eltern. Wo sind sie damals hin gegangen? Sie begibt sich auf die Suche und sieht ständig diesen Jungen. Er zeltet immer und über all...

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wieder ein außergewöhnlich es Buch von Michaelis. Auch hier sticht ihr einmaliger Schreibstil hervor, der sicherlich nicht für jeden geeignet sein wird. Trotzdem absolute Klasse! Wieder ein außergewöhnlich es Buch von Michaelis. Auch hier sticht ihr einmaliger Schreibstil hervor, der sicherlich nicht für jeden geeignet sein wird. Trotzdem absolute Klasse!

Julia Metzger, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein sehr tiefgründiges und sehr einsames Buch, das dem meist tristen und depressiven Titel gerecht wird. Definitiv nur etwas für die ältere Jugend. Ein sehr tiefgründiges und sehr einsames Buch, das dem meist tristen und depressiven Titel gerecht wird. Definitiv nur etwas für die ältere Jugend.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
7
7
1
0
0

Dies ist eine Geschichte vom Verschwinden
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 22.10.2014

Ein junges Mädchen auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach Liebe und Geborgenheit - das ist an sich vielleicht nichts Neues, aber Antonia Michaelis wirkt Zauber mit ihrer einzigartigen Sprache und erzählt das scheinbar Bekannte so, dass es zu einem echten Highlight der Jugendliteratur wird. November (oder Amber) ist eine... Ein junges Mädchen auf der Suche nach seinen Wurzeln, nach Liebe und Geborgenheit - das ist an sich vielleicht nichts Neues, aber Antonia Michaelis wirkt Zauber mit ihrer einzigartigen Sprache und erzählt das scheinbar Bekannte so, dass es zu einem echten Highlight der Jugendliteratur wird. November (oder Amber) ist eine widersprüchliche Protagonistin. Sie sucht nach Liebe - sie flucht, kratzt und beißt. Sie schreibt Gedichte - sie klaut, lügt und betrügt. Ihre Zeit in einer wahren Prozession von Heimen und Pflegefamilien hat sie gezeichnet und beinahe zerstört, und manchmal kann sie das Leben nur aushalten, indem sie zu "Lucy" wird, die sich hinter Makeup versteckt und sich mit Sex ein wenig Wärme erkauft. Sie hat überhaupt ein sehr gestörtes Verhältnis zu Liebe und Sexualität. Sie verkauft sich selbst, ohne mit der Wimper zu zucken, und hängt all ihre romantischen Träume an das scheinbar Unerreichbare, wodurch sie sich selber unbewußt direkt zum Scheitern verurteilt. Auch wenn November im Grunde auf der Suche nach Liebe ist, ist das Buch also auf keinen Fall ein Liebesroman, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm... Es bietet auch so mehr als genug emotionalen Tiefgang. Es ist nicht immer einfach, November mit ihrem oft selbstzerstörerischen Verhalten zu mögen, aber ich fand es unmöglich, an ihrer Reise keinen Anteil zu nehmen. Die Autorin hat ein unglaubliches Gespür für Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, die in irgendeiner Form verletzt und gezeichnet sind, und so sind auch die Menschen, denen November begegnet, nicht unbeschadet durchs Leben gegangen. Aber sie findet gerade bei ihnen immer wieder unerwartete Wärme und Güte - allerdings auch schockierende Grausamkeit und Selbstsucht. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Ich wollte so verzweifelt, dass November ihre Eltern findet, dass sie endlich etwas Glück hat, dass das Leben ausnahmsweise mal gerecht ist, dass das Märchenhafte von Antonia Michaelis Sprache auch zu einem märchenhaften Ende führt... Da war es manchmal schwer zu ertragen, dass es immer noch schlimmer und schlimmer kam, und das Ende war dann gänzlich unerwartet. Auf den Schreibstil von Antonia Michaelis muss man sich einlassen, und ich denke, man hasst ihn oder man liebt ihn. Bei ihr werden auch die schäbigen, hässlichen Seiten der Realität zum Märchenhaften, zu einer bedrückenden Schönheit, die manchmal schwer zu ertragen ist. Aber für mich sind ihre Bücher einfach ein Gedicht, und wenn ich ein Buch durch habe, habe ich mir meist hunderte von Stellen mit kleinen Post-Its markiert... Fazit: Antonia Michaelis erzählt in ihrer märchenhaften Sprache von einem zornigen, verzweifelten Mädchen, das seine Eltern sucht und sich dabei auf einer selbstzerstörerischen Reise beinahe selbst verliert. Das ist spannend, berührend, bedrückend, emotional... Die Geschichte ist nicht immer einfach zu lesen, hat aber oft eine unglaubliche Schönheit.

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Eine spannende Geschichte die mich in Ihren Bann zog!!! :D
von Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen aus Contwig am 30.09.2014

Kurzbeschreibung Amber ist eine Ausreißerin und macht sich auf die Suche nach Ihren verschwundenen Eltern die an Ihrem sechsten Lebensjahr verschwunden sind. Mittlerweile ist Sie 17 Jahre und beschließt heraus zu finden was damals passierte. Dabei trifft Sie nicht nur auf alte Bekannte Ihres Vaters, sondern auch auf Drohungen... Kurzbeschreibung Amber ist eine Ausreißerin und macht sich auf die Suche nach Ihren verschwundenen Eltern die an Ihrem sechsten Lebensjahr verschwunden sind. Mittlerweile ist Sie 17 Jahre und beschließt heraus zu finden was damals passierte. Dabei trifft Sie nicht nur auf alte Bekannte Ihres Vaters, sondern auch auf Drohungen die einem die Gänsehaut über den Rücken jagen.... Cover Das Cover ist sehr Düster gehalten mit dem herbstlichen Bild das einen auf den ersten Blick wegen der Temperatur frösteln lässt und das das kleine Zelt wie einen behaglichen Unterschlupf wirken lässt. Eindeutig ein Eyecatcher und passend zum Inhalt und zum Titel gewählt. Charaktere November die sich auch Amber nennt und sich ziemlich einsam vorkommt, aber zum Glück hat sie ihre Katze. Sie hat sehr viel Schmerz und Wut in sich und Ihr fehlt das Gefühl von Geborgenheit. Amber hat zwei Seiten in sich und dann wird aus ihr Lucy, die Ihre Antworten bekommt. Katja ist der Kneipenwirt bei dem Ambers Vater zuletzt gearbeitet hat und nimmt sie auf und lässt sie bei sich kellnern. Schreibstil Die Autorin Antonia Michaelis hat hier eine spannende Geschichte geschrieben, die mich in Ihren Bann gezogen hat. Die Charaktere um November die immer stärker an den Abgrund Ihrer Sicht der Dinge gezogen wird und die Realität die sie erschafft, nimmt einen in den Bann und man liest zwischen Hoffen und Bangen was als nächstes passiert. Meinung Was mir sehr gut gefallen hat sind die Passagen der Gedichte in dem Buch und auch das Augenmerk auf die Psyche die in dem Mädchen vorgeht. Die Gefühle sind sehr gut dargestellt und man fühlt mit Amber. Die Verletzungen des nicht gewollt seins das das Verschwinden Ihrer Eltern hervorgerufen hat lässt Amber auch seit Jahren nicht los und Ihre Kindheit war voller wechselnder Pflegefamilien die mit Ihr nicht klar kamen. Mit 17 Jahren beschließt Amber selbst auf die Suche zu gehen und sich antworten zu holen, in der Form, wenn Ihre Eltern da wären, das alles wieder so wäre wie vor ihrem verschwinden. Immer bei ihr und meistens in eine Diskussion vertieft ist Ambers Katze die immer an ihrer Seite ist und die mit Ihr sprechen kann. Aber auch das seltsame gelbe Iglu Zelt das Amber immer wieder sieht und das immer wieder verschwindet stellt Amber vor ein Rätsel. Bei Ihrer Suche trifft sie auf en Kneipenwirt Katja, der sie aufnimmt und sie bei sich kellnern lässt. Katja war der letzte Arbeitgeber ihres Vaters und November gerät immer mehr in einen Strudel über die Vergangenheit und muss sich bald die Frage stellen, will sie im hier und jetzt leben oder immer weiter in den Sog der Vergangenheit geraten..... Fazit Eine Klasse Geschichte mit einem spannungsgeladenen Einblick bis zum Schluss. Für mich sehr empfehlenswert. Die Stimmung ist Düster und zieht einen in den Bann. 5 von 5 Sternen

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Michaelis wie man sie gerne liest.
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2014

November wollte nicht alleine Geburtstag feiern. Sie wusste nicht ob sich das Leben noch lohnt. Und dann kam sie ins Waisenheim, zu Pflegeeltern und zu Menschen bei denen sie nie das Gefühl hatte zuhause zu sein. Solange bis November beschließt ihre Eltern nun zu finden. Wie immer ein ausgezeichneter... November wollte nicht alleine Geburtstag feiern. Sie wusste nicht ob sich das Leben noch lohnt. Und dann kam sie ins Waisenheim, zu Pflegeeltern und zu Menschen bei denen sie nie das Gefühl hatte zuhause zu sein. Solange bis November beschließt ihre Eltern nun zu finden. Wie immer ein ausgezeichneter Jugendroman von Frau Michaelis. Ich mag ihre Geschichte weil sie zum einen sehr Realitätsnah schreibt und es zum anderen doch immer wieder schafft etwas… Besonderes in die Geschichte einfliesen zu lassen. Für Fans ein Muss und für jeden der einen anspruchsvolleren Jugendroman wünscht. Jedoch wirklich erst ab 16 lesen, da einiges an Gewalt und Sex kommt.

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