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Träume, die ich uns stehle

Roman

(21)
„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.
Portrait

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist, wie sie es mag. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.

„Träume, die ich uns stehle" ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche" der zweite Roman und die neue Liebesgeschichte von Lily Oliver.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426438169
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 816 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Ein emotional aufwühlendes und fesselndes Buch, dessen Lektüre noch lange nachhallt.
Ein emotional aufwühlendes und fesselndes Buch, dessen Lektüre noch lange nachhallt.

„Überraschend und sehr nachdenklich stimmend“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vor ungefähr einem Jahr habe ich Ihnen den ersten Roman der Autorin Lily Oliver „Die Tage, die ich uns verspreche“ vorgestellt. Ein ausgesprochen interessantes Buch, um eine junge Frau, die nicht mit der psychischen Situation, dass sie mit einem transplantierten Herz leben darf/muss, klar kam. Das Buch verbarg sich hinter einem wunderschönen, aber etwas nichtssagenden Cover. Ich war von der Geschichte begeistert. Und nun hat sie nachgelegt. Optisch und vom Titel her kommt es sehr ähnlich daher. Und auch die Inhaltsangabe, mit der ich zur Abwechslung mal richtig zufrieden bin, versprach wieder eine ungewöhnliche Geschichte.

Bei solchen Büchern frage ich mich immer, wie kommen Autoren auf ihre Themen? Wie recherchieren sie? Lassen sie es von Fachleuten gegenlesen, ob ihre Geschichten stimmig sind?

Lily Olivers Roman wird hauptsächlich aus der Sicht von Lara erzählt. Sie ist die aktive Person. Unter ihrer Amnesie leidend bestürmen sie immer wieder Wörter, die unbedingt aus ihr herausmüssen. Wenn das nicht geht, droht sie zu ersticken. Und so braucht sie Zuhörer oder einen Ort, an dem sie sich ruhig und geborgen fühlt. Dann klappt es manchmal, dass die Wörter sich zurückziehen und sie eine Weile in Ruhe lassen. Da sie am Anfang leider nicht an ihre Erinnerungen herankommt – ihr fehlen zwei ganze Jahre – hört sie sich für ihre Umwelt wie eine kaputte Schallplatte an, die hängt und immer wieder die gleiche Stelle abspielt. Ihr Therapeut versucht ihr Hilfsmittel an die Hand zu geben, aber er braucht lange, bis er zu ihr durchdringt. Doch zu ihrem Glück findet sie, als sie einmal wieder auf der Flucht vor den Wörtern ist, auf der Intensivstation Thomas, einen jungen Mann, der im Koma liegt. Irgendetwas ist an ihm, dass sie sich dort sofort wohlfühlt. So wird dieser junge Mann zu einem Anker für sie. Als sie merkt, dass ihre Stimme ihm guttut, versucht sie auch gegen Hindernisse immer wieder zu ihm zu kommen. Und sie erzählt ihm eine Geschichte. Langsam aber sicher mischen sich bei ihrer Erzählung Fiktion und Realität. Kommen ihre Erinnerungen wieder, oder bildet sie sich alles nur ein? Und wieso hat sie teilweise das Gefühl, dass es in ihrer Geschichte Ungereimtheiten gibt?

Zwischendrin gibt es immer mal wieder kleine Kapitel, die aus der Sicht von Thomas erzählt werden. Seine Wahrnehmungen. Wie er versucht, aus seinen Albträumen zu entkommen. Denn das ist das Koma für ihn.

Eine absolut faszinierende und ausgesprochen spannende Geschichte, bei der wir immer näher an die Geschichte vor der der Geschichte herankommen. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich auf das Buch einzulassen. Lara ist zu Beginn schon sehr schwer zu ertragen. Doch dann hat mich die Geschichte so in den Bann gezogen, dass ich unbedingt wissen wollte, was hinter ihrer Amnesie steckt. Und ob Thomas es jemals schaffen wird, wieder aus dem Koma zu erwachen. Und was ist überhaupt passiert? Das Ende hat mich sehr überrascht. Allerdings positiv, denn die Geschichte wirkt sehr schlüssig auf mich. Die menschliche Psyche ist schon ein Wunder. Was sie für Mittel und Wege findet, um sich zu schützen.

Da Lily Oliver auch in diesem Roman sehr junge Protagonisten gewählt hat, sind ihre Geschichten auch schon für junge Erwachsene durchaus geeignet.

Ein ganz und gar ungewöhnlicher Roman, der zum Ende so einen Sog entwickelt, dass er sich fast wie ein Krimi liest. Richtig Klasse!
Vor ungefähr einem Jahr habe ich Ihnen den ersten Roman der Autorin Lily Oliver „Die Tage, die ich uns verspreche“ vorgestellt. Ein ausgesprochen interessantes Buch, um eine junge Frau, die nicht mit der psychischen Situation, dass sie mit einem transplantierten Herz leben darf/muss, klar kam. Das Buch verbarg sich hinter einem wunderschönen, aber etwas nichtssagenden Cover. Ich war von der Geschichte begeistert. Und nun hat sie nachgelegt. Optisch und vom Titel her kommt es sehr ähnlich daher. Und auch die Inhaltsangabe, mit der ich zur Abwechslung mal richtig zufrieden bin, versprach wieder eine ungewöhnliche Geschichte.

Bei solchen Büchern frage ich mich immer, wie kommen Autoren auf ihre Themen? Wie recherchieren sie? Lassen sie es von Fachleuten gegenlesen, ob ihre Geschichten stimmig sind?

Lily Olivers Roman wird hauptsächlich aus der Sicht von Lara erzählt. Sie ist die aktive Person. Unter ihrer Amnesie leidend bestürmen sie immer wieder Wörter, die unbedingt aus ihr herausmüssen. Wenn das nicht geht, droht sie zu ersticken. Und so braucht sie Zuhörer oder einen Ort, an dem sie sich ruhig und geborgen fühlt. Dann klappt es manchmal, dass die Wörter sich zurückziehen und sie eine Weile in Ruhe lassen. Da sie am Anfang leider nicht an ihre Erinnerungen herankommt – ihr fehlen zwei ganze Jahre – hört sie sich für ihre Umwelt wie eine kaputte Schallplatte an, die hängt und immer wieder die gleiche Stelle abspielt. Ihr Therapeut versucht ihr Hilfsmittel an die Hand zu geben, aber er braucht lange, bis er zu ihr durchdringt. Doch zu ihrem Glück findet sie, als sie einmal wieder auf der Flucht vor den Wörtern ist, auf der Intensivstation Thomas, einen jungen Mann, der im Koma liegt. Irgendetwas ist an ihm, dass sie sich dort sofort wohlfühlt. So wird dieser junge Mann zu einem Anker für sie. Als sie merkt, dass ihre Stimme ihm guttut, versucht sie auch gegen Hindernisse immer wieder zu ihm zu kommen. Und sie erzählt ihm eine Geschichte. Langsam aber sicher mischen sich bei ihrer Erzählung Fiktion und Realität. Kommen ihre Erinnerungen wieder, oder bildet sie sich alles nur ein? Und wieso hat sie teilweise das Gefühl, dass es in ihrer Geschichte Ungereimtheiten gibt?

Zwischendrin gibt es immer mal wieder kleine Kapitel, die aus der Sicht von Thomas erzählt werden. Seine Wahrnehmungen. Wie er versucht, aus seinen Albträumen zu entkommen. Denn das ist das Koma für ihn.

Eine absolut faszinierende und ausgesprochen spannende Geschichte, bei der wir immer näher an die Geschichte vor der der Geschichte herankommen. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, mich auf das Buch einzulassen. Lara ist zu Beginn schon sehr schwer zu ertragen. Doch dann hat mich die Geschichte so in den Bann gezogen, dass ich unbedingt wissen wollte, was hinter ihrer Amnesie steckt. Und ob Thomas es jemals schaffen wird, wieder aus dem Koma zu erwachen. Und was ist überhaupt passiert? Das Ende hat mich sehr überrascht. Allerdings positiv, denn die Geschichte wirkt sehr schlüssig auf mich. Die menschliche Psyche ist schon ein Wunder. Was sie für Mittel und Wege findet, um sich zu schützen.

Da Lily Oliver auch in diesem Roman sehr junge Protagonisten gewählt hat, sind ihre Geschichten auch schon für junge Erwachsene durchaus geeignet.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
15
3
2
1
0

Keine leicht zu lesende Liebesgeschichte, sondern schwermütige, langatmige Erzählung, fokussiert auf die Gedankenwelt von Lara
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 24.01.2018
Bewertet: Paperback

Lara leidet nach einem Verkehrsunfall unter Amnesie und ist in einer Psychiatrie untergebracht. Die Amnesie scheint aber nicht ihr eigentliches Problem zu sein, denn Lara hat einen unwahrscheinlichen Rededrang, den sie nicht kontrollieren kann. In Gesprächen mit ihrem Therapeuten und vor allem bei den Gruppentherapien kann sie sich nicht... Lara leidet nach einem Verkehrsunfall unter Amnesie und ist in einer Psychiatrie untergebracht. Die Amnesie scheint aber nicht ihr eigentliches Problem zu sein, denn Lara hat einen unwahrscheinlichen Rededrang, den sie nicht kontrollieren kann. In Gesprächen mit ihrem Therapeuten und vor allem bei den Gruppentherapien kann sie sich nicht zurückhalten. Ihre Worte müssen heraus, gleichzeitig hat sie immer wieder die Worte ihrer Mutter im Kopf, dass sie dumm sei. Im selben Klinikum ist Thomas untergebracht, der nach einem Unfall auf der Intensivstation im Koma liegt. Lara fühlt sich von dem jungen Mann hingezogen, der nur vereinzelt Besuch von seiner Schwester erhält. Erst schleicht sich Lara heimlich in sein Zimmer, um zu erzählen, da er ihr nicht entkommen kann. Als die Ärzte feststellen, dass Thomas nur auf Laras Stimme reagiert, darf sie auch mit Erlaubnis der Ärzte bei ihm sein. Lara tut das, was sie am besten kann, sie redet und hilft damit ihnen beiden. Thomas zeigt erste Reaktionen, während Lara ihm ihre Geschichte erzählen kann. Sie glaubt, sich an Thomas zu erinnern und fragt sich, ob die enge Verbindung daher rührt, dass sie ein Liebespaar sind und ob sie Schuld an seinem Zustand sein könnte. Bald ist nicht mehr klar, was Lara wirklich erlebt hat und welche Geschichten nur ihren Träumen entspringen. Der Roman ist abwechselnd aus der Perspektive von Lara und Thomas erzählt, wobei die Abschnitte von Thomas siech rein auf seine Gedanken als Reaktion auf die Erzählungen von Lara beschränken und jeweils nur ein bis zwei Seiten umfassen. Ich fand es schwierig, mich in die Geschichte der beiden einzufinden und mit der anstrengenden Protagonisten Lara warm zu werden. Der Roman spielt sich allein im Krankenhaus ab und beschränkt sich im Wesentlichen auf Laras Besuche bei Thomas und den Geschichten, die sie im erzählt. Ihre Erzählungen sind verwirrend, sie interpretiert selbst viel und als Leser kann man sich nie sicher sein, was sie tatsächlich erlebt hat, was nur ihrer Einbildung entspringt oder was sich zumindest in Teilen so ähnlich ereignet haben mag. Dieser Erzählstil wird konsequent fortgesetzt bis es Lara durch die Therapie besser geht und sich auch die Verwirrung für den Leser legt, als ihre Diagnose und Leidensgeschichte klarer wird. "Träume, die ich uns stehle" ist keine leicht zu lesende Liebesgeschichte, sondern eher schwere Kost. Ich musste das Buch mehrfach zur Seite legen, da es sich für mich bis zum Bekanntwerden ihrer Diagnose und zum Verständnis ihrer Krankheit für mich in die Länge gezogen hat. Dann hätte ich mir mehr Hintergrund Informationen zu ihrer Erkrankung, dem Krankheitsbild und vor allem auch ihrer Kindheit gewünscht. Das hätte man durch intensivere Gespräche mit ihrem Therapeuten aufklären können, stattdessen wird der Leser ähnlich wie Lara selbst ein wenig allein mit der Wahrheitsfindung gelassen. Da im Krankenhaus selbst nicht viel passiert, ist der Roman eine ganz ruhige, besonnen erzählte Geschichte. Es handelt von kaputten Seelen aufgrund von traumatischen Erlebnissen und/ der psychischen Krankheiten. Lara hat zwei Jahre ihres Lebens komplett vergessen, die sie sich durch ihre eigenen Erzählungen wieder holt. Das Vergessen liegt nicht allein an der Amnesie, sondern an dem Mittel der Verdrängung, das sie unbewusst nutzt, um sich selbst vor belastenden Ereignissen und Erinnerungen zu schützen. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, in welcher sich zwei Personen kennenlernen, annähern, und in einander verlieben. Bei Lara und Thomas ist die Anziehungskraft von Anbeginn da. Es ist dieses unerklärliche, magische Band, das den beiden letztlich zur Linderung verhelfen wird. "Träume, die ich uns stehle" ist keine Wohlfühlgeschichte. Ich fand den eigentümlichen Erzählstil nach einer Eingewöhnungsphase wirklich interessant, aber letztlich blieb mir die Erzählung zu sehr auf das Innenleben, die Gedanken von Lara, beschränkt. Ich hätte mir mehr Interaktion mit ihren Mitpatienten und vor allem auch ihrem Therapeuten gewünscht. Ihre Krankheitsgeschichte blieb mir zu vage, ihre Angehörigen blieben komplett außen vor. So konnte mich die Geschichte nicht fesseln, die Liebesgeschichte nicht berühren.

Außergewöhnliche Liebesgeschichte mit Tiefgang
von Buecherberge am 18.01.2018
Bewertet: Paperback

Seit einem Unfall leidet Lara unter Amnesie. Um ihre Erinnerungslücken zu schließen redet sie unter Zwang in einem fort, es finden sich jedoch immer weniger Leute die ihr zuhören. Im Krankenhaus stößt sie auf Thomas, der im Koma liegt. Lara fühlt sich zu ihm hingezogen und fängt an ihm... Seit einem Unfall leidet Lara unter Amnesie. Um ihre Erinnerungslücken zu schließen redet sie unter Zwang in einem fort, es finden sich jedoch immer weniger Leute die ihr zuhören. Im Krankenhaus stößt sie auf Thomas, der im Koma liegt. Lara fühlt sich zu ihm hingezogen und fängt an ihm Geschichten zu erzählen. Im Laufe der Zeit entwickeln sich diese Erzählungen zu einer Liebesgeschichte zwischen Lara und Thomas… Zu Beginn des Buches hatte ich ein paar Probleme zwischen Gegenwart, Vergangenheit und den Träumen von Lara zu unterscheiden. Durch den tollen Schreibstil von Lily Oliver wird man aber trotzdem schnell in die Geschichte hineingezogen. Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr gut herausgearbeitet und waren mir beide sympathisch. Man konnte sich gut in deren Krankheitsbilder, Amnesie und Koma, hineinversetzen. Bei einigen Nebenfiguren hätte ich mir auch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Im Mittelteil des Buches habe ich mir manchmal gewünscht etwas schneller entscheidende Details zu erfahren. Wenn man allerdings das Buch als ganzes betrachtet war das langsame Fortschreiten der Handlung angemessen. Das Ende der Geschichte finde ich sehr gelungen. Fazit: Eine außergewöhnliche, wendungsreiche Liebesgeschichte mit Tiefgang. Die Erlebnisse der gut herausgearbeiteten Hauptprotagonisten sind an vielen Stellen sehr bewegend. Ein Buch das lange im Gedächtnis bleibt. Lesenswert!

Nicht wirklich in die Story gekommen
von Darkage-Castle am 26.12.2017
Bewertet: Paperback

In Lily Olivers Roman „Träume die ich dir stehle“ treffen wir auf Lara die sich in einer psychiatrischen Abteilung befindet und sich nicht an die letzten beiden Jahre ihres Lebens nicht erinnern kann. Mit ihrem krankhaften Drang zu Reden, ist sie natürlich immer auf der Suche nach einem Zuhörer,... In Lily Olivers Roman „Träume die ich dir stehle“ treffen wir auf Lara die sich in einer psychiatrischen Abteilung befindet und sich nicht an die letzten beiden Jahre ihres Lebens nicht erinnern kann. Mit ihrem krankhaften Drang zu Reden, ist sie natürlich immer auf der Suche nach einem Zuhörer, doch niemand aus ihrem Umfeld ist wirklich bereit dazu ihr immer und immer wieder zuzuhören. So stößt Lara auf Thomas. Er liegt im Koma und ist somit ein guter Kandidat für ihren Redeschwall, immerhin kann er ja nicht weglaufen. So schleicht Lara sich immer wieder in Thomas Krankenzimmer und erzählt ihm ihre Geschichten, dabei vermischt sich jedoch die Realität mit Fiktion. In den Kapiteln von Thomas bekommt man einen guten einblick in sein bisheriges Leben, aber auch wie er Lara und ihre Worte wahrnimmt. Lily Oliver lässt in diesem Roman abwechselnd Lara und Thomas ihre Geschichte erzählen, wobei Thomas Kapitel doch immer um einiges kürzer sind als die Sequenzen von Lara. Ich muss jedoch ehrlich gestehen, dass ich von diesem Roman etwas anderes erwartet habe. Mir fiel es irgendwie schwer richtig rein zukommen. Ob es nun am Schreibstil liegt, der eigentlich gar nicht so kompliziert ist oder an den wechselnden Erzählern, kann ich gar nicht sagen. Vielleicht kam das Buch für mich einfach nur zum falschen Zeitpunkt. Fakt ist, ich habe mich regelrecht durch die Seiten gezwungen. Trotzdem gebe ich diesem Buch zwei Sterne, denn die Grundidee ist nicht schlecht und auch das Cover mit dem leicht erhobenen Schriftzug des Titels haben schon etwas.


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