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Unter pechschwarzen Sternen

(6)
In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia Vogt und Thomas Harder, ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade den Dienst wieder angetreten hat. Die Zusammenarbeit erweist sich als schwierig. Während Vogt sich beinahe besessen an die Dienstvorschriften hält, scheut Harder nicht davor zurück, auf der Jagd nach dem Mörder alle Regeln zu brechen. Immer wieder geraten die beiden aneinander und stehen sich selbst und der Lösung des Rätsels im Weg. Aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie ihre Konflikte überwinden. Und ihnen läuft die Zeit davon: Alles deutet darauf hin, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783939990451
Verlag Pro-Talk Verlag
Dateigröße 2445 KB
eBook
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Rezension zu Unter pechschwarzen Sternen
von KruemelGizmo aus Düsseldorf am 26.03.2018

Berlin ? Eine Frau wird ermordet aufgefunden, ihr Leichnam ist übersät mit Messerstichen und der Täter hat sie auch noch grausig in Szene gesetzt. Claudia Vogt und Thomas Harder werden mit den Ermittlungen betraut und sie fragen sich schnell ob es sich dabei um die Tat eines psychisch Kranken... Berlin ? Eine Frau wird ermordet aufgefunden, ihr Leichnam ist übersät mit Messerstichen und der Täter hat sie auch noch grausig in Szene gesetzt. Claudia Vogt und Thomas Harder werden mit den Ermittlungen betraut und sie fragen sich schnell ob es sich dabei um die Tat eines psychisch Kranken handelt und ob es der Auftakt zu einer Mordserie ist. Die Ermittlungen gestalten sich nicht einfach, auch weil die beiden Ermittler nicht unterschiedlicher sein könnten und sich ihre Zusammenarbeit dadurch mehr als schwierig gestaltet. Claudia Vogt ist ehrgeizig und hält sich genau an die Dienstvorschriften, Thomas Harder ist ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade erst wieder seinen Dienst angetreten hat. Beide haben eine sehr unterschiedliche Herangehensweise an den Fall, was oftmals zu Konflikten führt, aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie sich zusammenraufen und das möglichst schnell, denn alles deutet darauf hin, dass der Täter es auf mehr als ein Opfer abgesehen hat? Unter pechschwarzen Sternen stammt aus der Feder von Gereon Krantz. Das Thrillerdebüt von Gereon Krantz beginnt wirklich interessant und man ist als Leser direkt ohne viel Federlesen in der Geschichte drin. Die Passagen aus Sicht des Täters, und damit seinen kranken Gedanken zu folgen, war wirklich spannend geschrieben und es blitzte wie im ganzen Buch ein gelungener schwarzer Humor dabei hervor. Der Fall, aber allen voran die Mordmethoden beziehungsweise die Inszenierungen die der Täter wählt empfand ich außergewöhnlich und mal als was Neues. Die Protagonisten Claudia Vogt und Thomas Harder waren wie der Klappentext es schon versprach ziemliche gegensätzliche aber auch stereotypische Ermittler. Leider wurden hier noch zusätzlich gerne weitere Klischees bemüht, die zwar weiteren Zündstoff bei der zwischenmenschlichen Interaktion der Beiden bedeuteten, ich persönlich nicht aber noch gebraucht hätte. Die Dialoge zwischen den Beiden waren oftmals amüsant zu lesen, da doch sehr unterschiedliche Charakteren hier aufeinander stoßen. Beide Protagonisten wirkten daher auch auf sehr unterschiedliche Art und Weise auf mich sympathisch, auch wenn die Geschichte um Harder es mir am Anfang nicht leicht gemacht hat. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, manchmal hart und schonungslos in seiner Darstellung aber mit einer guten Prise schwarzen Humors versehen, der mir wirklich gut gefallen hat. Die Spannung war für mich nicht immer kontinuierlich zu spüren, was vor allem an dem Geplänkel zwischen den Ermittlern lag, aber nahm im Verlauf der Geschichte deutlich zu um in einem gelungenen, spannenden und mit einer Portion Action Finale zu gipfeln. Mein Fazit: Ein empfehlenswertes Thriller-Debüt, das mir trotz kleiner Kritikpunkte spannende und unterhaltsame Lesestunden bereitet hat.

Spannendes Debüt!
von Recensio am 03.03.2018
Bewertet: Taschenbuch

Gereon Krantz hat hier ein unglaubliches Debüt vorgelegt, das zu recht für den Friedrich-Glauser-Preis 2018 nominiert wurde. Um was geht es? Berlin: Die Leiche einer jungen Frau wird in einer Unterführung aufgefunden. Sie ist nackt, lediglich in einen Umhang gehüllt und mit zahlreichen Messerstichen übersät. Ähnlich wie bei einem... Gereon Krantz hat hier ein unglaubliches Debüt vorgelegt, das zu recht für den Friedrich-Glauser-Preis 2018 nominiert wurde. Um was geht es? Berlin: Die Leiche einer jungen Frau wird in einer Unterführung aufgefunden. Sie ist nackt, lediglich in einen Umhang gehüllt und mit zahlreichen Messerstichen übersät. Ähnlich wie bei einem Hybrid- oder sogenannten Mischwesen (Chimära), befindet sich auf dem menschlichen enthaupteten Körper ein Tierkopf (in diesem Fall der eines Widders). Ein grausames und zugleich bizarres Szenenbild, welches auf einen Mord mit rituellem Hintergrund schließen lässt. Okkultismus? Schnell wird klar, dass man es offenbar mit einem Serientäter zu tun hat. ______________________________________ Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Zuerst lernen wir Thomas Harder kennen. Einen alkoholabhängigen Polizisten mit suizidalen Gedanken, der wenig willensstark (labil), aber mit trockenem Humor ausgestattet ist und dabei äußerst sympathisch daherkommt. Gesetze und Regeln nimmt er nicht sehr genau. Er bewegt sich gern in einer selbstdefinierten Grauzone und bedient sich dabei recht unkonventionellen Maßnahmen. Verbissen auf die Lösung des Falles fokussiert, schlittert er von einem Malheur zum nächsten. Dass er infolgedessen überall aneckt, ist somit keine Überraschung und für ihn offenbar völlig in Ordnung. Vogt gegenüber zeigt er sich meistens renitent. Vor allem sein angeknackster Charakter fasziniert mich. Es ist interessant zu erfahren, was ihm noch wichtig erscheint und für was er sich aufrappeln kann. Ich habe mich sofort in ihn und seinen unverblümten (manchmal zynischen) Sarkasmus verliebt :) Claudia Vogt verkörpert im Grunde vieles, was Harder nicht ist. Sie ist sich ihrer Position durchaus bewusst und strahlt eine leichte autoritäre Präsenz aus. Ihren Beruf nimmt sie sehr ernst. Auf mich wirkt sie idealistisch, pflichtbewusst, ehrgeizig und äußerst zielorientiert. Einerseits ist sie in bestimmten Momenten zurückhaltend, andererseits auch ziemlich selbstbewusst. Ihr Charakter ist regelrecht ambivalent. Dennoch kann sie mich für sich gewinnen. Ich mag ungeschliffene Rohdiamanten und bin gespannt, wie sie sich in den kommenden Teilen weiterentwicklen wird. Beide Protagonisten bringen mich oft zum Schmunzeln. Ihre Dialoge dringen in die düstere Story ein wie Blitze in den Nachthimmel (sehr poetisch, ich weiß). Mir gefällt die psychologisch abgründige und zugleich humoristische Erzählweise. ______________________________________ Der Schreibstil ist lebendig, flüssig und schonungslos. Hier wird nicht unnötig mit Ausschweifungen herumhantiert, sondern auf den Tisch gepackt, was unbedingt erzählt werden möchte. Der Autor liefert eine bildhafte, prägnante Sprache, die es schafft, den Lesefluss konstant voranzutreiben. ______________________________________ Das Cover ist verkaufsentscheidend, sagt man. Zumindest in meinem Fall lässt sich diese Aussage bestätigen. Wenn mich ein Cover anspricht, sehe ich mir das Buch genauer an. Wäre mir dieses in der Buchhandlung aufgefallen? Definitv! Es besticht durch kontraststarke Akzente. In diesem Fall heben sich der Widderkopf und der Titel deutlich vom schwarzen Hintergrund ab und bringen somit den nötigen Wiedererkennungswert dar. ______________________________________ Fazit: Fulminanter Auftakt einer neuen Lieblingsreihe! Oder anders formuliert: Es gibt abgepackten Kuchen, den man sich fix und fertig im Discounter kaufen kann. Dann gibt es selbstgemachten Kuchen, mit viel Liebe und Zeit zubereitet. Und dann gibt es Kuchen vom Pâtissier, mit einem Boden aus Grillagemasse und einem Belag aus Nougatcreme, gerösteten Mandeln und Trüffel. Letzteres ist "Unter pechschwarzen Sternen" für mich.

Ein Thriller, der mich überzeugt hat
von Buecher_bewertungen1 aus Bamberg am 01.03.2018
Bewertet: Taschenbuch

Zusammenfassung In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia... Zusammenfassung In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia Vogt und Thomas Harder, ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade den Dienst wieder angetreten hat. Die Zusammenarbeit erweist sich als schwierig. Während Vogt sich beinahe besessen an die Dienstvorschriften hält, scheut Harder nicht davor zurück, auf der Jagd nach dem Mörder alle Regeln zu brechen. Immer wieder geraten die beiden aneinander und stehen sich selbst und der Lösung des Rätsels im Weg. Aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie ihre Konflikte überwinden. Und ihnen läuft die Zeit davon: Alles deutet darauf hin, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird. Cover Das Cover ist relativ schlicht gehalten, was ich in diesem Fall sehr ansprechend fand. Ein blumiges oder mega aufwendig gestaltetes Cover wäre hier total überflüssig gewesen. Es ist komplett schwarz und dadurch hebt sich die weiß-gelbe Schrift sehr gut hervor. Da der Schädel eines Widders sehr groß dargestellt ist, fällt er einem sofort ins Auge. Die Bedeutung dessen und auch von der kleinen Cillischote erfährt man während des Lesens. Kathas Meinung Ok, ich muss ehrlich zugeben, hätte man mich in der "Spread and Read - Bloggerteam" Facebook Gruppe nicht auf dieses Buch aufmerksam gemacht, hätte ich es mir nie näher angeschaut. Ich bin aber auch eine Coverkäuferin, wenn mich das Cover nicht wirklich anspricht, mag ich es gar nicht lesen. Ja, mag in dem Fall sehr oberflächlich klingen, aber ich habe in den Jahren einige Erfahrungen gesammelt. Doch ich muss zugeben, hier hätte ich es bereut, das Buch nicht gelesen zu haben, denn es hat mich total überrascht. Vom Autor selbst habe ich noch nie in meinem Leben gehört, deswegen war ich anfangs vielleicht auch etwas skeptisch, doch mich hat das Buch mehr als überzeugt. Sein Schreibstil ist, sagen wir mal, vielleicht anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aufgrund der doch direkten, derben, echten, aber auch durch schwarzen Humor geprägten Schreibweise. Aber genau das fand ich so toll, er hat kein Blatt vor dem Mund genommen und es genauso dargestellt, wie es wahrscheinlich auch oft ist, Menschen benutzen Schimpfwörter oder sagen Wörter die man jetzt nicht schreiben mag. Genau mein Stil, denn es hat sich echt angefühlt. Anfangs wie gesagt gewöhnungsbedürftig aber ich fands geil um es mal genau zu sagen. Jedoch denke ich, dass es für Zartbesaitete nicht das Richtige wäre. Kommissar Thomas Harder ist der etwas andere Polizist, so wie man sich ihn nicht vorstellen möchte. Alkoholiker, der durch seine Todessehnsucht immer wieder an seine und auch die Grenzen anderer stößt. Er hängt nicht wirklich mehr an seinem Leben, somit auch kein Wunder, dass man ihn beim Russisch Roulette antrifft, wo er allerdings nach einem Anruf einen grandiosen Abgang hinlegt. Der neue Fall ist sehr speziell und macht ihn sehr neugierig darauf, den Mörder zu fassen. Auch wenn Harder sehr speziell ist, finde ich ihn durch seine Art sehr interessant. Er ist nicht der typische nette Kommissar, sondern ein richtiger Arsch. Im Laufe des Buches erfährt man auch ein bisschen über seiner Vergangenheit und auch seine momentane Situation, zB. ist er aus seiner Wohnung rausgeflogen und lebt seither in einem Bordell, weil er zur Besitzerin einen guten Draht hat. Auch so scheint er wenig vom guten Benehmen zu halten und verkehrt viel mit Kriminellen, die ihm hier und mal da einen Gefallen tun. Als der vermeidliche Täter gefasst wird, lässt Harder der Verdacht nicht los, dass sie den Falschen erwischt haben und macht sich weiter auf die Suche nach dem wahren Täter. Kommissarin Claudia Vogt ist hier das komplette Gegenteil von Harder und mich wundert es, dass sie es überhaupt miteinander ausgehalten haben. Sie ist sehr pflichtbewusst, nimmt ihre Arbeit sehr ernst, ernährt sich gesund und kommt mit Harders Art überhaupt nicht zurecht. Doch irgendwie passen die Beiden gut zusammen und ergänzen sich im Laufe der Ermittlung ganz gut. Deswegen ist es auch nicht besonders verwunderlich, dass sie anfängt Harder Glauben zu schenken und sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder machen. Für mich ein ganz ganz toller Thriller, der für meinen Geschmack nicht sonderlich brutal ist aber doch seinen Tick Crime hat. Es werden zwar keine Gemetzel geschildert, jedoch bekommt man einen guten Einblick in das gestörte Wesen des Mörders. Da mir die Konstellation Harder/Vogt und die tolle Schreibweise vom Autor sehr gefallen hat, würde ich mich über eine Harder/Vogt Reihe sehr freuen. Deswegen gibt’s von mir 4 von 5 Sternen.