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Vor meiner Ewigkeit

(2)
„Ich warf mich der neuen Welt in die Arme und sie lachte mit mir, und in meinem Unwissen merkte ich nicht, wie falsch dieses Lachen klang.“
Ohne Erinnerung erwacht der Student Simon eines Nachts in einer Stadt, in der selbst die Farben ein Eigenleben zu führen scheinen. Von einem Geistermädchen erfährt er mehr: In ihm ist die Gabe des Schläfers erwacht, und seine Aufgabe ist es, die Vampire zu jagen, welche die Stadt bevölkern und das empfindliche Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit stören. Erst, wenn er diese Aufgabe erfüllt hat, darf er in sein altes Leben zurückkehren.
Trunken von den dunkelbunten Wundern der Stadt Dew Linae, fügt sich Simon in sein Schicksal. Doch bald schon muss er erkennen, dass er mehr und mehr seine Identität verliert. An seine Stelle tritt der Schläfer, eine seelenlose Kreatur, die nur im Tod ihrer Gegner Erfüllung findet. Verzweifelt sucht Simon nach einem Weg, sein zweites Ich zu bannen – doch trauen kann er niemandem, nicht einmal sich selbst.
Cover-Illustration von Oliver Schuck | bildundzeichen
Portrait

Alessandra Reß wurde 1989 im Westerwald geboren, wo sie auch aufgewachsen ist, ehe es sie zum Studium der Kulturwissenschaft an Rhein und Mosel gezogen hat. Wenn sie nicht gerade an ihrem Master arbeitet oder sich als Praktikantin in den Museen der Umgebung wiederfindet, schreibt sie an Artikeln für diverse Online-Magazine oder Geschichten aller Art. Nicht ihr einziges, aber doch ihr besonderes Augenmerk gilt dabei der Phantastik, deren sozialen Ausprägungen sie sich auch im Studium häufig widmet.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 30.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9815092-6-7
Verlag Art Skript Phantastik
Maße (L/B/H) 209/149/20 mm
Gewicht 301
Auflage 1
Illustratoren Oliver Schuck
Buch (Taschenbuch)
10,50
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Vor meiner Ewigkeit
von meggie aus Mertesheim am 09.09.2013

Simon erwacht eines Nachts ohne Erinnerung. Alles was er sieht, sind bunte Farben. Alles ist grell und undurchsichtig. Als das Geistermädchen Amy ihm mitteilt, dass er nun ein Schläfer ist und seine Aufgabe darin besteht, Vampire zu jagen, um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit wieder herzustellen. Simon verliert sich... Simon erwacht eines Nachts ohne Erinnerung. Alles was er sieht, sind bunte Farben. Alles ist grell und undurchsichtig. Als das Geistermädchen Amy ihm mitteilt, dass er nun ein Schläfer ist und seine Aufgabe darin besteht, Vampire zu jagen, um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit wieder herzustellen. Simon verliert sich immer mehr in seiner Identität als Schläfer, doch manche Erinnerungen kommen zurück. Und so hat er nur ein Ziel vor Augen: wieder ein normaler Mensch zu werden. Die Geschichte ist sehr ungewöhnlich, erzählt sie doch nicht detailliert von dem Kampf zwischen Gut und Böse, sondern einfach von Simon, wie er versucht, sein neues Dasein als Schläfer zu meistern. Zweifel, Wünsche und Hoffnungen kommen in ihm hoch. Er stellt Fragen, findet aber keine Antworten. Und dann sieht er überall Farben, die sich bewegen. Das Wasser ist lila durchsetzt mit hellen Schlieren, die Regentropfen diamantfarben. Zu Anfang ist alles grell, bis sich Simon daran gewöhnt hat. Auch ich musste mich daran erst gewöhnen und hatte so etwas Mühe in die Geschichte hineinzukommen und überhaupt zu verstehen, was genau die Autorin mir damit sagen will. Erst gegen Mitte des Buches habe ich einen Bezug gefunden, konnte aber immer noch nicht sagen, ob mir die Story jetzt gefällt oder nicht. Vielleicht auch gerade, weil es etwas vollkommen anderes war, gebe ich nun letztendlich zu, dass die Geschichte doch in gewissem Maße sehr interessant war, auch wenn ich mit der Art von Simon teilweise nicht umgehen konnte. Simon war mir zu passiv. Er stellt zwar Fragen, versucht aber auch nicht, die Antworten zu finden. Insoweit blieb am Ende des Buches so viel offen. Aber es gab auch Hinweise auf eine Fortsetzung, denn erst am Ende zeigt Simon etwas Initiative. Wie schon oben erwähnt, liegt der Schwerpunkt nicht auf dem Kämpfen zwischen Simon und den Vampiren. Die finden kurz Erwähnung, jedoch ist es mehr das „Vorgeplänkel“, welches interessant ist. Gespräche werden geführt, die aber letztendlich dazu führen, dass Simon verwirrter und einsamer ist, als davor. Das Cover des Buches ist auch sehr ungewöhnlich. Vorne zeigt sich Simon, umgeben von den Farben. Dreht man das Buch jedoch auf die Rückseite, dominiert eher die Farbe Grau. Warum dies so ist, erschließt sich dann aus dem Lesen des Buches. Das Cover finde ich deswegen sehr gut gestaltet, da es wirklich Bezug auf den Inhalt des Buches nimmt. Die Geschichte strahlt Ruhe aus, da sie fast ohne Erwähnung von Gewalt auskommt und man so das Gefühl hat, ebenfalls als Farbe durch das Buch zu fließen. Aufgrund er teilweisen Passivität von Simon und den offenen Fragen, ziehe ich zwei Punkte ab, in der Hoffnung, dass es eine Fortsetzung geben wird. Fazit: Ungewöhnlich, farbenfroh und gleichzeitig düster.

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Synästhetsiche Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 03.09.2013

Nicht noch ein Vampir-Buch, will man ausrufen bei der gegenwärtigen Übersättigung des Büchermarkts mit liebestollen Blutsaugern. Im vorliegenden Buch geht es jedoch nur bedingt um Vampire und erst recht nicht um Liebeskitsch, sondern eher um die paradoxe Sehnsucht der Menschen nach Unsterblichkeit im gleichzeitigen Wissen, dass erst der Tod... Nicht noch ein Vampir-Buch, will man ausrufen bei der gegenwärtigen Übersättigung des Büchermarkts mit liebestollen Blutsaugern. Im vorliegenden Buch geht es jedoch nur bedingt um Vampire und erst recht nicht um Liebeskitsch, sondern eher um die paradoxe Sehnsucht der Menschen nach Unsterblichkeit im gleichzeitigen Wissen, dass erst der Tod das Leben lebenswert macht. Der malerische Stil ist meines Erachtens eine der größten Stärken des Romans. Simons innere Monologe wechseln sich ab mit Dialogen mit meist nicht mehr als zwei Sprechern – das Resultat ist der Entwurf einer höchst subjektiv gezeichneten Welt, die, durch das Kaleidoskop von Simons abwechselnden Empfindungen gesehen, besonders durch ihre fließenden Traumfarben besticht. Bis auf ein paar Stellen, denen ein bisschen weniger Euphorie gut getan hätte, gelingt es der Autorin, eine sehr intensive, urban-dystopische Atmosphäre zu schaffen. Die Figuren sind trabantenartig um den Protagonisten angeordnet. Fast alle Nebenfiguren haben nur einen einzigen Auftritt, bevor sie auch schon dem Killerinstinkt des Schläfers zum Opfer fallen. Da die Geschichte aus seiner Sicht erzählt ist, bleiben die Nebenfiguren konsequenterweise fast ausnahmslos flach und schablonenhaft. Lesern, die es gewohnt sind, dass sich ihnen selbst die unbedeutendste Nebenfigur mit komplexem Hintergrund präsentiert, mag das ein wenig übel aufstoßen, ich finde es jedoch absolut überzeugend: Um nicht an seiner Aufgabe zu verzweifeln, muss der Schläfer seine Opfer in Kategorien zwängen. Auch über Simon, dem beim Übergang zum Schläfer sein Gedächtnis geraubt wurde, erfahren wir nicht viel. Sein Nichtwissen oder manipuliertes Wissen ist es, was die Spannung treibt, darum werte ich auch das als Plus. Was mich hingegen stört, ist, dass Simon niemals agiert, nur reagiert: Handlungsvorschlägen anderer Figuren folgt er fast immer, was ein wenig konstruiert wirkt. Ich muss gestehen, dass ich eher zäh in die Geschichte hineingefunden habe – richtig spannend wurde es erst im letzten Drittel des Buches; der Rest der Handlung besteht vornehmlich aus Vampirtötungsszenen, die repetitiv und willkürlich wirken. Warum sie das tun – sogar müssen – erklärt sich in den letzten beiden Kapiteln, in denen Simon die Tragweite ebenso wie die Grundlage seiner Entscheidungen erst bewusst wird. Die Auflösung, die ich sehr gelungen finde (erstaunlich innovativ für ein Genre, in dem jede Geschichte schon erzählt worden zu sein scheint), macht das meiste von dem wett, was in den vorangegangenen Kapiteln fehlte. Schade nur, dass sich dadurch erst auf den letzten Seiten das emotionale Mitfiebern mit dem Helden einstellen will. Neu ist die Idee von den beiden interdependenten Parallelwelten sicher nicht. Die große Stärke des Buchs liegt aber nicht im Thema, sondern zum einen in der sprachlichen Ausgestaltung und zum anderen in der emotionalen Tiefe. Weder lässt sich die Autorin auf abgedroschene Vampirklischees ein, noch lässt sie sich von gegenwärtigen Genretrends beeinflussen. Was dieses Buch für mich so lesenswert macht, ist jedoch ihre konsequente, ungeschönte Antwort auf die Frage der Ewigkeitsproblematik und die sehr gelungene Auflösung der Geschichte, die alle wichtigen Fragen beantwortet, dabei aber auch genug Spielraum für die Phantasie des Lesers lässt.

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