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Layers

Ursula Poznanski

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Beschreibung

Layers - die Wahrheit ist vielschichtig.

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch - und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?

In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf - denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält.

Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke - sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.

Spiegel-Bestsellerautorin Ursula Poznanski, auch bekannt durch ihre Thriller für Erwachsene: Fünf, Blinde Vögel und Stimmen, legt nach den Jugendbuch-Bestsellern Erebos, Saeculum und der Eleria-Trilogie (Die Verratenen, Die Verschworenen, Die Vernichteten) ihren neuen Jugendbuch-Thriller vor: Layers.

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u.a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783732004034
Verlag Loewe
Dateigröße 2130 KB
Verkaufsrang 14363

Buchhändler-Empfehlungen

Sehr spannend, sehr aktuell und sehr fesselnd!!!

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Dorian, 16, lebt auf der Straße, weil er es zu Hause nicht mehr ausgehalten hat. Er kriegt das eigentlich ganz gut hin, bis er eines Morgens neben einem erstochenen Obdachlosen aufwacht und sich an nichts mehr erinnern kann. Panik ergreift ihn und er ist erleichtert, als ihm Hilfe von einer Organisation angeboten wird, die ihn erst einmal mit allem Nötigem versorgt. Im Gegenzug soll er Flyer verteilen, aber so harmlos, wie es scheint, ist das alles nicht, und Dorian gerät in einen abenteuerlichen Strudel von Überwachung, Zwang und Hörigkeit, dem er sich kaum entziehen kann. Bald wird er zum Einzelkämpfer, der diesem System entkommen will. Wird es ihm gelingen? Sehr spannend, sehr aktuell und sehr fesselnd. Die Lesung mit Jens Wawrczeck hat mich leider nicht so begeistert, aber Stimmen sind ja auch immer Geschmackssache.

Großartig

Julia Meyer, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Die Geschichte dreht sich um den Hauptprotagonisten Dorian, der von Zuhause ausgerissen ist und auf der Straße lebt. Eines Morgens, nachdem er die Nacht wie üblich in einem U-Bahnhof verbracht hat, wacht er neben der Leiche eines ihm bekannten Obdachlosen auf. Dorian selbst hat Kopfschmerzen und fühlt sich wie nach einem Kampf, kann sich jedoch an nichts erinnern. Plötzlich taucht ein junger Erwachsener auf, der sich als Nico vorstellt, und bietet ihm seine Hilfe an. Er könne ihn in Sicherheit bringen, versichert er. Zudem beteuert Nico, dass er wüsste, dass Dorian unschuldig sei. Dorian ist daraufhin sehr verwirrt und skeptisch. Doch an seinem Taschenmesser klebt das Blut des Opfers und Dorian weiß nicht, warum. Er ist sich sehr unsicher, was den Tathergang angeht. Da seine Angst vor der Polizei, dem Jugendamt und seinem Vater größer ist als die Skepsis Nico gegenüber, willigt er ein, mit ihm zu kommen. In einem fensterlosen Transporter wird Dorian zur Bornheim Villa gebracht. In der Villa bekommt Dorian Essen, Kleidung und ein Zimmer. Außerdem lernt er andere Jugendliche kennen, die auch auf der Straße aufgelesen und in die Villa gebracht wurden. Diese versichern ihm, dass es in der Villa mit rechten Dingen zugehe und ermutigen ihn, die Chance auf einen Neuanfang zu nutzen. Dorian schließt so schnell Freundschaften, insbesondere mit einem Mädchen namens Stella, und genießt das geregelte Leben. Als Gegenleistung für die Bildung und Versorgung müssen die Jugendlichen ab und an Handzettel in der Stadt verteilen. Dabei verschwinden jedoch von Zeit zu Zeit Jugendliche. Wo sie geblieben sind, weiß niemand. Alle nehmen an, dass sie wieder in die Obdachlosigkeit geflüchtet sind. Dorian, der bei den Mitarbeitern und anderen Jugendlichen schnell beliebt wird, wird einige Zeit später für eine besondere Aufgabe abgeteilt. Er muss ominöse Päckchen bei Menschen in der Stadt abliefern. Was in den Päckchen ist, darf er nicht wissen. Einige Päckchen liefert er ohne Probleme ab. Bis er auf einen Journalisten trifft, der sein Päckchen partout nicht annehmen will. Der Journalist gerät sogar in Panik und rät Dorian, zu flüchten, da er in Lebensgefahr sei. Dorian gerät in dieser Situation selbst in Panik, flüchtet an einen ruhigen Ort und öffnet das Päckchen. Von diesem Zeitpunkt an wird er von den Mitarbeitern der Villa verfolgt und gejagt. Poznanski schafft es, den Leser schnell in die Geschichte hineinzuziehen. Sie hält sich von Anfang an nicht zu sehr mit Details auf, sondern bringt die Geschichte schnell voran. Der Leser erfährt über Dorian nur das Nötigste. Warum er genau auf der Straße lebt, ist eigentlich unwichtig. Es wird zunächst hauptsächlich sein schlichter Alltag beschrieben. Bis zur Ermordung des Obdachlosen. Ab diesem Zeitpunkt folgt ein ominöser Handlungszweig dem nächsten. Wer hat den Obdachlosen ermordet? Wo kommt dieser Nico plötzlich her? Warum steigt Dorian einfach in den Transporter ein anstatt die Polizei zu rufen? Was hat es mit der Villa Bornheim auf sich? Wer ist der Mensch, der Jugendliche in eine Villa aufnimmt? Das sind nur die ersten Fragen, die sich der Leser stellt. Man brennt darauf, die Antworten zu erfahren. Und das zieht sich durch die ganze Geschichte. Werden einige Fragen nach und nach beantwortet, stellen sich im Verlauf immer weitere. Das Buch ist allein deshalb unglaublich spannend. Man kann es nicht aus der Hand legen. Langatmige Stellen gibt es kaum. Der Schreibstil und die Erzählweise der Autorin sind außergewöhnlich. Das Ende, ist sehr überraschend. Bis zum Schluss hält man daran fest, den „Bösen“ in der Geschichte bereits identifiziert zu haben. Doch auf den letzten Seiten kommt alles anders. Mein Fazit: Das Buch punktet durch den besonderen Schreibstil der Autorin und ist allein dadurch empfehlenswert. Es ist kurzweilig und flüssig zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
14
7
10
1
0

erschreckend nah am heute möglichen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 28.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover ist schon mal einsame Spitze mit den Schichten und auch der Inhalt ist wow. Ein wenig Science Fiction, und doch sehr nah an der Realität. Ich möchte nicht allzu viel verraten, da das zu sehr Spoilern würde, aber ein wichtiger Gegenstand in der Geschichte ist sehr nah an der Grenze des machbaren beziehungsweise existie... Das Cover ist schon mal einsame Spitze mit den Schichten und auch der Inhalt ist wow. Ein wenig Science Fiction, und doch sehr nah an der Realität. Ich möchte nicht allzu viel verraten, da das zu sehr Spoilern würde, aber ein wichtiger Gegenstand in der Geschichte ist sehr nah an der Grenze des machbaren beziehungsweise existiert in gewisser Weise sogar schon, wird nur in teils anderer Art und Weise genutzt. Hinter der Geschichte steckt noch so einiges mehr. Manipulation und die Anfälligkeit der Menschen für Täuschungen. Genau wie der Titel und das Cover mit den Löchern schon aufzeigt, so lernt man im Buch: Wahrnehmung ist vielschichtig und anfällig für Veränderungen, die nicht zwingend das Richtige oder Echte wiedergeben. Für mich zählt dieses Buch beinahe zum Genre der Dystopie, da es nah an dem aktuell möglichen mit Science Fiction Aspekten ist. Genau das fasziniert und erschreckt so sehr, daher zählt Layers zu meinen persönlichen Lieblingen zwischen den Büchern von Ursula Poznanski.

Ohne Brille wäre das nicht passiert
von Dr. M. am 15.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Den Spannungsbogen stetig hochzuhalten, ist eine große Kunst, die Ursula Poznanski hervorragend beherrscht. Dieses Jugendbuch liest sich deshalb auch für Erwachsene sehr gut. Mit einem leichten Hauch von Science Fiction und wohl inspiriert von Googles Brillentraum erfindet die Autorin eine Geschichte mit immer neuen Wendungen un... Den Spannungsbogen stetig hochzuhalten, ist eine große Kunst, die Ursula Poznanski hervorragend beherrscht. Dieses Jugendbuch liest sich deshalb auch für Erwachsene sehr gut. Mit einem leichten Hauch von Science Fiction und wohl inspiriert von Googles Brillentraum erfindet die Autorin eine Geschichte mit immer neuen Wendungen und Überraschungen: Dorian ist siebzehn und von zu Hause abgehauen, wo er nach dem Tode seiner Mutter einen gewalttätigen Vater zu ertragen hatte. Sein Leben auf der Straße ist nicht einfach, aber Dorian ist intelligent genug, um gut organisiert über die Runden zu kommen. Als er eines Morgens nach einem Territorialstreit mit einem ebenso obdachlosen Widerling blutüberströmt und mit starken Kopfschmerzen bei dessen Leiche erwacht, packt ihn Panik, denn er kann sich an nichts mehr erinnern. Da kommt ihm ein Unbekannter zu Hilfe, der ihn in eine Villa chauffiert, in der ein reicher Spender gestrandete Jugendliche aufnimmt, denen er Arbeit und Bildung verspricht, damit sie später wieder zurück ins normale Leben finden können. Natürlich entwickelt Dorian zunächst ein gewisses Misstrauen gegenüber seiner neuen Lebensrealität. Doch seine Situation lässt ihm dafür in Wirklichkeit kaum Spielraum, und die harmlose Arbeit, die er zugeteilt bekommt, scheint seine anfänglichen Zweifel bald zu zerstreuen. Doch bei einem dieser Einsätze gerät plötzlich alles außer Kontrolle. Nachdem die Geschichte anfangs von der Ungewissheit lebte, die sich um den mysteriösen Wohltäter spinnt, beginnt nun eine spannende Verfolgungsjagd, die immer merkwürdigere Züge annimmt und den Leser heftig auf die Frage fokussiert, wie sie wohl zu Ende gehen wird. Die Latte für das Finale der Geschichte legt Poznanski durch immer wieder neue Wendungen schrittweise höher. Zwar hält sie so die Spannung – sie begibt sich aber gleichzeitig in die Gefahr, mit dem Ende zu enttäuschen. Wie der einzelne Leser dies dann empfindet, sei einmal dahingestellt. Vielleicht wäre eine Wendung weniger am Ende mehr gewesen. Was bleibt, ist eine famose und sehr dynamische Geschichte, die wegen ihrer bis zum Schluss hoch gehaltenen Spannung einen ungemeinen Unterhaltungswert besitzt. Und dafür gibt es die Sterne.

Layers
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 09.04.2016

Ursula Poznanski hat mit diesem Buch wiedermal ein Prachtexemplar geschaffen. Von Anfang bis Ende spannend und unvorhersehbar! Dieses Buch ist sensationell geschrieben. Interessante Geschichte. ACHTUNG! SUCHTGEFAHR!


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