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Lohmann, U: Ich mach das jetzt!

Meine Reise zum Mittelpunkt der Erde, Lesung

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gebundene Ausgabe
Hörbuch (MP3-CD)
Vesuv oder Ätna – das sind Namen, mit denen jeder Mensch sofort etwas verbindet: rot, glühend, tödlich – Vulkane. Die Faszination dieser tödlichen Berge prägt Forscher seit jeher. Ulla Lohmanns Ziel ist es, in den aktiven Vulkankrater Benbow hinabzusteigen und zu erforschen. Mehr als 10 Jahre hat es gedauert, dieses Abenteuer zu realisieren. Hoffnung, Rückschläge und persönliche Niederlagen können Lohmann nicht daran hindern, ihr Ziel zu erreichen und währenddessen auch noch ihr größtes persönliches Glück zu finden.
Portrait
Lohmann, Ulla
Ulla Lohmann gewinnt nach dem Abitur den Jugend Forscht Wettbewerb. Sie nimmt das Geld und gibt es für eine Weltreise aus. Ihr Ziel war bald gefunden: Als erste Frau in den aktiven Krater Benbow hinabzusteigen und ihn zu erforschen.

Rysopp, Beate
Beate Rysopp ist Nachrichtensprecherin beim NDR für NDR-Info und NDR-Kultur. Außerdem steht sie regelmäßig für Reportagen, Dokumentationen und Hörspiele vor dem Mikrofon.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Beate Rysopp
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783869742991
Genre Ratgeber
Verlag Steinbach Sprechende
Spieldauer 340 Minuten
Hörbuch (MP3-CD)
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21,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Sich lebendig fühlen …
von Sikal am 26.12.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sich lebendig fühlen … … das wollte Ulla Lohmann immer. Bereits als Kind und vermehrt dann als Jugendliche wurde ihre Leidenschaft für die Forschung geschürt. Als sie bei „Jugend forscht“ auch noch gewinnt, ist es um sie geschehen – sie will, nein sie muss, Forscherin werden. Sie muss ihre Neugierde aufrecht halten, um das Le... Sich lebendig fühlen … … das wollte Ulla Lohmann immer. Bereits als Kind und vermehrt dann als Jugendliche wurde ihre Leidenschaft für die Forschung geschürt. Als sie bei „Jugend forscht“ auch noch gewinnt, ist es um sie geschehen – sie will, nein sie muss, Forscherin werden. Sie muss ihre Neugierde aufrecht halten, um das Leben zu fühlen. Ständig auf Reisen, kein wirkliches Zuhause, doch überall mit Menschen verbunden – so kann man wohl am ehesten ihre Entwicklung beschreiben. In ihrem Buch „Ich mach das jetzt“ erfährt man einiges über ihre Kindheit, ihre Familie, den Verlust ihres Vaters und ihre ersten Versuche in ein Forscherteam zu gelangen. Oft ist hier auch der Zufall oder eine Menge Glück zugegen. Doch oftmals war sie auch gezwungen kurz vor dem Ziel umzukehren, aber sie gab nicht auf, bewahrte sich ihren Traum, hielt sich ihr Ziel vor Augen und ließ sich durch Schmerzen oder Nässe nicht davon abbringen. „Bei mir dauerte es 20 Jahre, bis ich von der Expeditionsköchin zur Expeditionsleiterin und Fotografin wurde.“ Und darauf kann sie heute zurückblicken – auf ein spannendes, ereignisreiches Leben. Man merkt während des Lesens ihre Leidenschaft, ihre Liebe zu den Vulkanen und ihre Verbundenheit mit ihrem Mann. Spektakuläre Bilder ergänzen dieses Buch (wenngleich ich mir hier viele weitere gewünscht hätte). Für meine Begriffe gab es zu viel von ihrem Privatleben, hier hätte ich mir mehr über die Expeditionen gewünscht, eventuell eine Karte, damit man Vanuatu bzw. Ambrym zuordnen kann. Die soziologischen Zusammenhänge des Inselstaates und die gesellschaftlichen Verbindungen waren für mich sehr interessant, hier hätte es ohne weiteres mehr Informationen geben können. Trotzdem kann man Ulla Lohmanns Mut bewundern, ihre Zielstrebigkeit wenn es um die Erfüllung ihres Traumes geht. Ich wünsche ihr, dass sie sich diese Begeisterung noch eine Weile bewahren kann.

Banales Geplauder
von S.A.W aus Salzburg am 16.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es mag ja sein, dass Ulla Lohmann eine bekannte Fotografin ist, aber ihr Buch ist ein typischer Fall von Selbstüberschätzung. Reiseerlebnisse und Tagebucheintragungen (…dann habe ich gekocht, aber ich konnte ja gar nicht kochen“) („Mein Vater zeigte mir Pompej und ich war tief beeindruckt..“) mit subjektiven Gefühlen gibt es wie... Es mag ja sein, dass Ulla Lohmann eine bekannte Fotografin ist, aber ihr Buch ist ein typischer Fall von Selbstüberschätzung. Reiseerlebnisse und Tagebucheintragungen (…dann habe ich gekocht, aber ich konnte ja gar nicht kochen“) („Mein Vater zeigte mir Pompej und ich war tief beeindruckt..“) mit subjektiven Gefühlen gibt es wie Sand am Meer und Memoiren interessieren erst, wenn man weltberühmt ist. Dem Buch fehlt leider jede sachliche Tiefe, die es wert ist mitgeteilt zu werden und das Innere eines Vulkans kann man in jeder Fernsehdoku besser bewundern. Auch welche Männerkörper ihr gefallen („Er entsprach dem Klischee einer idealen Männerfigur: athletischer Körper, starke Muskeln, kein Gramm Fett zu viel“) hat mit Vulkanologie nun wirklich nichts zu tun. Nach 150 langweiligen Seiten mit enormer Sprachredundanz wusste ich, dass Ulla Lohmann mehrmals in einen Vulkan hinein und wieder hinausgeklettert war. Mehr wollte ich dann nicht mehr wissen.