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Eine Frau kämpft für ihren Traum

1956 flüchtet Anna Horvath zusammen mit ihren Eltern vor den sowjetischen Truppen aus Ungarn in ein Bergdorf in der Schweiz. Sie wächst in zwei Welten auf. Ein Zwiespalt entwickelt sich in ihr. Wo gehört sie hin? Ist Ungarn ihre Heimat oder die Schweiz, ihr neues Zuhause? Anton, ein Nachbarjunge, hilft ihr, im Dorf Fuß zu fassen, im Laufe der Zeit entwickelt sich Zuneigung, ja Liebe.
Doch Anna bleibt getrieben, rastlos, schafft es nicht anzukommen. In ihrer Not entdeckt sie zunächst das Zeichnen, dann das Malen. Damit findet sie ihre Bestimmung, ihr Glück - eine andere Art von Heimat. Ein Kunstagent wird ihr Mentor, sie verlässt das Bergdorf, und später erlangt Anna durch die internationale Anerkennung als Kunstmalerin endlich Akzeptanz. Aus dem Flüchtlingskind von einst wird eine gefeierte Persönlichkeit.
Besessen malt Anna bis zur Selbstaufgabe, verkraftet dadurch Schicksalsschläge, in die sie sich hinein manövriert hat, und obwohl sie immer wieder an Anton, ihre Jugendliebe denkt, schiebt sie ihn und das Leben selbst beiseite.
Ob sie jemals erkennt, dass die Liebe zu einem Menschen wertvoller ist als die Leidenschaft zur Kunst?
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 388 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783743933767
Verlag Tredition
Dateigröße 964 KB
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Eine durchaus lesenswerte Geschichte
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 25.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mitte der 60 Jahre des letzten Jahrhunderts Ein kleines Bergdorf in der Schweiz Eine Flüchtlingsfamilie – Vater, Mutter, Tochter -aus Ungarn Dieser Status wird sich nie ganz legen, weder in den Gedanken der Familie, noch in denen der Einheimischen. Vor allem nicht, als die Tochter sich noch mehr absondert und mit einem... Mitte der 60 Jahre des letzten Jahrhunderts Ein kleines Bergdorf in der Schweiz Eine Flüchtlingsfamilie – Vater, Mutter, Tochter -aus Ungarn Dieser Status wird sich nie ganz legen, weder in den Gedanken der Familie, noch in denen der Einheimischen. Vor allem nicht, als die Tochter sich noch mehr absondert und mit einem Stipendium in London ein Studium aufnimmt. Das allein ist schon ungewöhnlich für die damalige Zeit, hätte sie doch die Chance gehabt einen Bauernburschen aus dem Dorf zu heiraten. Aber nein, sie will nur eines: Malen, malen, malen. Nur dann geht es ihr gut, sagt sie. Doch ist das tatsächlich so? Eine ungewöhnliche Geschichte, die Verena erzählt. Eine Geschichte, die ich – nur wenig jünger als Anna - durchaus nachvollziehen kann. Zumindest was die Anerkennung ihrer Wünsche betrifft. Damals hieß es tatsächlich oft, ein Mädchen müsse keinen Beruf lernen, sie würde ja eh heiraten und Kinder bekommen (wie Annas Mutter nicht müde wird, zu betonen und ihr ganz viele Steine in den Weg legt). Und wenige junge Frauen sind ihren Weg gegangen, so wie Anna, egal mit wieviel Widerstand und Umwegen sie zu leben hatte, immer ihren Wunsch, ihr Karma im Hintergrund. Eine Geschichte, die mich mal wieder sehr nachdenklich zurückgelassen hat Eine durchaus lesenswerte Geschichte, erzählt auf einfühlsame und berührende Art. Eine Geschichte, zu der der Bucheinband wunderbar passt und der mich zugreifen ließ. Eine Geschichte mit einem traurigen Ende, das aber vollkommen stimmig ist. Eine Geschichte, die meine fünf Chaospunkte absolut verdient. Mein Dank an die Autorin dafür.

Ein Leben in der modernen Kunstwelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 22.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die kleine Anna flüchtet mit Ihren Eltern nach den Aufständen in ihrer ungarischen Heimat in ein abgelegenes Schweizer Bergdorf. Während sich ihre Mutter mit den ganz anderen Lebensumständen dort sehr schwer tut, gelingt es ihrem Vater und Anna selbst recht schnell, die Sprache zu lernen und Kontakt zu finden.... Die kleine Anna flüchtet mit Ihren Eltern nach den Aufständen in ihrer ungarischen Heimat in ein abgelegenes Schweizer Bergdorf. Während sich ihre Mutter mit den ganz anderen Lebensumständen dort sehr schwer tut, gelingt es ihrem Vater und Anna selbst recht schnell, die Sprache zu lernen und Kontakt zu finden. Anna lernt leicht in der Schule und hat den unbändigen Drang zu zeichnen. Ihr Talent fällt einem Lehrer auf und er vermittelt ihr Lehrstunden bei einem Maler. Sie hat das große Glück, immer wieder Unterstützer und Förderer zu finden, die ihr den Weg in die Künstlerschaft erleichtern zu versuchen. Leider bleiben bei ihrem Kampf um künstlerische Anerkennung und Erfolg die zwischenmenschlichen Beziehungen weitgehend auf der Strecke. Das alles liest sich sehr flüssig und spannend, man will wissen, ob Anna es schafft, sich in der Kunstwelt durchzusetzen und auch, ob es ihr doch noch gelingt, eine Partnerschaft aufzubauen und Liebe und Hingabe nicht nur in ihre Bilder zu stecken. Mir selbst ist diese Besessenheit und einseitige Zuwendung eher fremd, deshalb kommt mir Annas Figur auch eher kalt und leidenschaftslos (außer in ihrer Malerei) vor. Aber vermutlich ist das bei vielen Künstler eben wirklich so. Sehr interessant waren für mich sowohl die Einblicke in das Kunst-Umfeld mit ihren Galerien und Galeristen und der Macht, die diese auch haben und die Beschreibungen der Lebenswelt in Ungarn zu Zeiten des Eisernen Vorhangs. Wer einen Einblick in die Lebenswelt eines modernen Künstlers haben will, ist mit diesem Roman gut beraten.