Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken

Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken

Pflegenotstand, Materialmangel, Zeitnot - was alles in unserem Gesundheitssystem schiefläuft

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,5 cm

Gewicht

200 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0092-3

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Ein sehr authentisches Buch, welches auf die Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam macht

Bewertung am 31.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel des Buches ist sehr provozierend. Dies führt aber dazu, dass der Blick eine Sekunde länger daran hängen bleibt. Ich finde das Cover sehr gut gelungen, da man sofort weiß, um welche Art Buch es sich handelt und welche Themen angesprochen werden. Der Schreibstil von Nina Böhmer ist sehr einfach, sie hat vor allem kurze und prägnante Sätze benutzt. Des Weiteren nutzt sie auch Umgangssprache, was einem die im Buch erzählten Themen noch einfacher näherbringt. Vor allem in der heutigen Zeit wird deutlich, wie wichtig eigentlich das Pflegepersonal ist. Vor der Corona-Krise wurde kaum ein Wort zu dieser Berufsgruppe verloren und dann waren die Pflegefachkräfte auf einmal in aller Munde. Doch genauso schnell wie jeder über die Pflege gesprochen hat, hat die Pflege die Aufmerksamkeit auch wieder verloren. Genau darum geht es in dem Buch von Nina Böhmer. Sie schreibt gesellschaftskritisch und stellt die Politik an den Pranger. Des Weiteren gibt sie Einblicke, die man sonst nirgendwo bekommt. Sie erzählt von ihrer Ausbildung, dem Personal- und Zeitmangel, der Corona-Krise und warum sie ihren Beruf trotzdem über alles liebt. Ich muss sagen, dass ich oft fassungslos und sogar enttäuscht gewesen bin, als ich Nina Böhmers Worte gelesen habe. Ich selbst habe ein Jahr in der Pflege gearbeitet und habe auch viele Freunde, die ebenfalls Gesundheits- und Krankenpfleger sind. Nina Böhmer beschreibt die aktuelle Situation wirklich gut und bringt sie auf den Punkt. Außerdem finde ich es richtig gut, dass Nina Böhmer in diesem Buch verschiedene Quellen angegeben hat. So hat man die Chance, sich selbst noch einmal ein Bild zu machen und so erhalten Nina Böhmers Argumente noch mehr Aussagekraft. Mir hat dieses Buch die Augen geöffnet und mir aufgezeigt, welche Missstände es eigentlich in unserer Gesellschaft und in unserem Gesundheitswesen gibt. Ich habe vollsten Respekt vor den Menschen, die in der Pflege arbeiten und trotz der schwierigen Umstände einfach weitermachen – weil sie ihren Beruf lieben. Ich kann dieses Buch einfach nur jedem empfehlen, der authentische Einblicke in das Leben eines Gesundheits- und Krankenpflegers haben möchte. Wobei, eigentlich müsste jeder hier in Deutschland dieses Buch lesen. Es ist unumstritten, dass sich im Bereich der Pflege etwas ändern muss. Die Menschen müssen für dieses Thema sensibilisiert werden und dafür ist dieses Buch perfekt.

Ein sehr authentisches Buch, welches auf die Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam macht

Bewertung am 31.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel des Buches ist sehr provozierend. Dies führt aber dazu, dass der Blick eine Sekunde länger daran hängen bleibt. Ich finde das Cover sehr gut gelungen, da man sofort weiß, um welche Art Buch es sich handelt und welche Themen angesprochen werden. Der Schreibstil von Nina Böhmer ist sehr einfach, sie hat vor allem kurze und prägnante Sätze benutzt. Des Weiteren nutzt sie auch Umgangssprache, was einem die im Buch erzählten Themen noch einfacher näherbringt. Vor allem in der heutigen Zeit wird deutlich, wie wichtig eigentlich das Pflegepersonal ist. Vor der Corona-Krise wurde kaum ein Wort zu dieser Berufsgruppe verloren und dann waren die Pflegefachkräfte auf einmal in aller Munde. Doch genauso schnell wie jeder über die Pflege gesprochen hat, hat die Pflege die Aufmerksamkeit auch wieder verloren. Genau darum geht es in dem Buch von Nina Böhmer. Sie schreibt gesellschaftskritisch und stellt die Politik an den Pranger. Des Weiteren gibt sie Einblicke, die man sonst nirgendwo bekommt. Sie erzählt von ihrer Ausbildung, dem Personal- und Zeitmangel, der Corona-Krise und warum sie ihren Beruf trotzdem über alles liebt. Ich muss sagen, dass ich oft fassungslos und sogar enttäuscht gewesen bin, als ich Nina Böhmers Worte gelesen habe. Ich selbst habe ein Jahr in der Pflege gearbeitet und habe auch viele Freunde, die ebenfalls Gesundheits- und Krankenpfleger sind. Nina Böhmer beschreibt die aktuelle Situation wirklich gut und bringt sie auf den Punkt. Außerdem finde ich es richtig gut, dass Nina Böhmer in diesem Buch verschiedene Quellen angegeben hat. So hat man die Chance, sich selbst noch einmal ein Bild zu machen und so erhalten Nina Böhmers Argumente noch mehr Aussagekraft. Mir hat dieses Buch die Augen geöffnet und mir aufgezeigt, welche Missstände es eigentlich in unserer Gesellschaft und in unserem Gesundheitswesen gibt. Ich habe vollsten Respekt vor den Menschen, die in der Pflege arbeiten und trotz der schwierigen Umstände einfach weitermachen – weil sie ihren Beruf lieben. Ich kann dieses Buch einfach nur jedem empfehlen, der authentische Einblicke in das Leben eines Gesundheits- und Krankenpflegers haben möchte. Wobei, eigentlich müsste jeder hier in Deutschland dieses Buch lesen. Es ist unumstritten, dass sich im Bereich der Pflege etwas ändern muss. Die Menschen müssen für dieses Thema sensibilisiert werden und dafür ist dieses Buch perfekt.

Buch über den „Patienten“ deutsches Gesundheitswesen

Maja20-14 am 20.08.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken“ ist das Buch zu einem Wut-Posting auf Facebook der Krankenschwester Nina Böhmer, in dem sie sich Luft zum Thema Pflegenotstand gemacht hat. In ihrem Buch, das sie in der Zeit der Kurzarbeit schreiben konnte, vertieft sie das Thema noch. Von allen Missständen im Pflegebereich, die sie zu Recht anprangert, höre ich auch immer wieder von meinem Mann, der seit 25 Jahren als Krankenpfleger arbeitet. Nina Böhmer schreibt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, aber dadurch fehlte dem Buch für mich leider manchmal der rote Faden. Wer jedoch behauptet, die Autorin reite nur auf der Corona-Welle, hat das Buch und das Anliegen von Nina Böhmer nicht verstanden. Ja, durch Corona ist unser viel gepriesenes Gesundheitswesen endlich mehr in den Focus der Öffentlichkeit geraten. Und auch die eklatanten Mängel wurden endlich mal öffentlich genannt: Krankenhäuser werden kaputtgespart, wichtige Ausrüstung fehlt, es gibt viel zu wenige Pflegekräfte, und die, die es gibt, sind hoffnungslos überlastet und werden, angesichts dessen, was sie leisten, schlecht bezahlt. (Und das betrifft nicht nur die Pflegeberufe, sondern leider auch andere „systemrelevanten Berufe“.) Der Profit darf einfach nicht im Vordergrund stehen, wenn es um die Gesundheit geht. Deutschland ist bis jetzt zum Glück in der Corona-Krise glimpflich davongekommen und die Politiker klopfen sich auf die Schulter. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter des Gesundheitswesens immer noch nicht ernst genommen werden; dass die Anfälligkeit unseres Gesundheitswesens weder von den Politikern noch vom Großteil der Gesellschaft immer noch nicht richtig erkannt und sich der Sache angenommen wird. Leider denken viele, im Gesundheitswesen gehe es zu wie in den einschlägigen (furchtbaren), deutschen Krankenhausserien. Wird man dann im Krankheitsfall mit der harten Realität konfrontiert, schimpft man auf die „faulen, unfähigen Schwestern“ und sieht oft nicht, dass alle am Limit arbeiten. Auf die miesen Rahmenbedingungen, durch die u. a. die Politik das Gesundheitswesen zu Sparmaßnahmen zwingt oder z.B. auf die immer umfangreicheren Dokumentationspflichten, die einen Großteil der Arbeitszeit des Pflegepersonals auffrisst und immer weniger Zeit für den Patienten lassen, meckert dann niemand, denn das wird von der Gesellschaft bisher gar nicht wahrgenommen. Nina Böhmer zeigt mit ihrem Buch einen Teil der Missstände auf und ist in der Hinsicht wirklich lesenswert. Nur habe ich leider, genau wie die Autorin am Ende des Buches auch, wenig Hoffnung, dass verstanden wurde, dass sich in der Gesundheitspolitik grundlegend etwas ändern muss. Nur Klatschen hilft da leider nicht… Vielen Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Buch über den „Patienten“ deutsches Gesundheitswesen

Maja20-14 am 20.08.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken“ ist das Buch zu einem Wut-Posting auf Facebook der Krankenschwester Nina Böhmer, in dem sie sich Luft zum Thema Pflegenotstand gemacht hat. In ihrem Buch, das sie in der Zeit der Kurzarbeit schreiben konnte, vertieft sie das Thema noch. Von allen Missständen im Pflegebereich, die sie zu Recht anprangert, höre ich auch immer wieder von meinem Mann, der seit 25 Jahren als Krankenpfleger arbeitet. Nina Böhmer schreibt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, aber dadurch fehlte dem Buch für mich leider manchmal der rote Faden. Wer jedoch behauptet, die Autorin reite nur auf der Corona-Welle, hat das Buch und das Anliegen von Nina Böhmer nicht verstanden. Ja, durch Corona ist unser viel gepriesenes Gesundheitswesen endlich mehr in den Focus der Öffentlichkeit geraten. Und auch die eklatanten Mängel wurden endlich mal öffentlich genannt: Krankenhäuser werden kaputtgespart, wichtige Ausrüstung fehlt, es gibt viel zu wenige Pflegekräfte, und die, die es gibt, sind hoffnungslos überlastet und werden, angesichts dessen, was sie leisten, schlecht bezahlt. (Und das betrifft nicht nur die Pflegeberufe, sondern leider auch andere „systemrelevanten Berufe“.) Der Profit darf einfach nicht im Vordergrund stehen, wenn es um die Gesundheit geht. Deutschland ist bis jetzt zum Glück in der Corona-Krise glimpflich davongekommen und die Politiker klopfen sich auf die Schulter. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter des Gesundheitswesens immer noch nicht ernst genommen werden; dass die Anfälligkeit unseres Gesundheitswesens weder von den Politikern noch vom Großteil der Gesellschaft immer noch nicht richtig erkannt und sich der Sache angenommen wird. Leider denken viele, im Gesundheitswesen gehe es zu wie in den einschlägigen (furchtbaren), deutschen Krankenhausserien. Wird man dann im Krankheitsfall mit der harten Realität konfrontiert, schimpft man auf die „faulen, unfähigen Schwestern“ und sieht oft nicht, dass alle am Limit arbeiten. Auf die miesen Rahmenbedingungen, durch die u. a. die Politik das Gesundheitswesen zu Sparmaßnahmen zwingt oder z.B. auf die immer umfangreicheren Dokumentationspflichten, die einen Großteil der Arbeitszeit des Pflegepersonals auffrisst und immer weniger Zeit für den Patienten lassen, meckert dann niemand, denn das wird von der Gesellschaft bisher gar nicht wahrgenommen. Nina Böhmer zeigt mit ihrem Buch einen Teil der Missstände auf und ist in der Hinsicht wirklich lesenswert. Nur habe ich leider, genau wie die Autorin am Ende des Buches auch, wenig Hoffnung, dass verstanden wurde, dass sich in der Gesundheitspolitik grundlegend etwas ändern muss. Nur Klatschen hilft da leider nicht… Vielen Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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3/5

Die Arbeit im Gesundheitswesen.

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Nina Böhmer schreibt in diesem Buch über ihr Leben als Gesundheits,- und Krankenpflegerin und lässt uns an ihren persönlichen Erlebnissen rund um ihren Arbeitsalltag teilhaben. Sie beschreibt die von ihr wahrgenommenen Probleme im Gesundheitswesen und teilt diese in ihrem Buch unverblühmt mit. Auch der Arbeitsalltag in Zeiten von Corona wird behandelt und die daraus resultierenden Problematiken für dieses Berufswesen. Mir persönlich fehlte manchmal ein roter Faden bei ihren Erzählungen. Man konnte den Geschehnissen dennoch folgen, jedoch wechselten die beschriebenen Thematiken gerne aprupt und neue wurden aufgegriffen.
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Die Arbeit im Gesundheitswesen.

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Nina Böhmer schreibt in diesem Buch über ihr Leben als Gesundheits,- und Krankenpflegerin und lässt uns an ihren persönlichen Erlebnissen rund um ihren Arbeitsalltag teilhaben. Sie beschreibt die von ihr wahrgenommenen Probleme im Gesundheitswesen und teilt diese in ihrem Buch unverblühmt mit. Auch der Arbeitsalltag in Zeiten von Corona wird behandelt und die daraus resultierenden Problematiken für dieses Berufswesen. Mir persönlich fehlte manchmal ein roter Faden bei ihren Erzählungen. Man konnte den Geschehnissen dennoch folgen, jedoch wechselten die beschriebenen Thematiken gerne aprupt und neue wurden aufgegriffen.

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