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Band 1

Die Akte Adenauer

Historischer Thriller

Buch (Taschenbuch)

16,00 €

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Die Akte Adenauer

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/3,2 cm

Beschreibung

Rezension

Die Mischung aus historischem Hintergrund und spannender Unterhaltung klappt perfekt. Außerdem bringt Ralf Langroth mit klaren Beschreibungen die Welt der fünfziger Jahre im Rheinland zum Leben. Ein starker Start für die neue historische Thriller-Serie. WDR 4 "Buchtipp" 20210519

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/3,2 cm

Gewicht

422 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00475-9

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perfekt getroffen

Constantin Bona aus Bonn am 10.07.2022

Bewertungsnummer: 1744533

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Thriller ist in allen Punkten eine Bereicherung für unterhaltsame historische Literatur. Langroth vereint Einblicke in das zertrümmerte Bonn mit einer packenden Story, die viele unerwartete Wendungen nimmt und so nie Langatmigkeit aufkommen lässt. Sehr anspruchsvoll zu lesen, dennoch, gerade von mir als Bonner, für Leserinnen und Leser mit Faible für eben jenes Genre der historischen Thriller uneingeschränkt weiterzuempfehlen.
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perfekt getroffen

Constantin Bona aus Bonn am 10.07.2022
Bewertungsnummer: 1744533
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Thriller ist in allen Punkten eine Bereicherung für unterhaltsame historische Literatur. Langroth vereint Einblicke in das zertrümmerte Bonn mit einer packenden Story, die viele unerwartete Wendungen nimmt und so nie Langatmigkeit aufkommen lässt. Sehr anspruchsvoll zu lesen, dennoch, gerade von mir als Bonner, für Leserinnen und Leser mit Faible für eben jenes Genre der historischen Thriller uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

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Ziemlich überwältigend

Astrid Wergen am 24.03.2022

Bewertungsnummer: 1682128

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deutschland in der Nachkriegszeit: Das Land ist im Umbruch. Viele Städte bauen noch ihre Ruinen auf, die Alliierten sind mitten im Kalten Krieg. Auch in öffentlichen Behörden und staatlichen Stellen ist noch viel Handlungsbedarf: viele Positionen sind von Nazigrößen besetzt, und auch im geheimen agieren noch braune Geheimbünde wie die Wölfe Deutschlands. In diese Umgebung wird der Amerikaner Philipp Gerber gesetzt. Da ein Kriminalkommissar ermordet wird, wird Gerber auf dessen Stelle gesetzt und soll für die BRD und den amerikanischen Geheimdienst CiC ermitteln, wer diese Tat verübt hat. Gerber steht zwischen den Fronten: beide Länder haben Interesse am Täter, und so muss sich Gerber feinfühlig in die Ermittlungsarbeiten einfuchsen. Schnell trifft er auf die Journalistin Eva Herden, die für eine linkslastige Zeitung schreibt. Beide geraten in die Schusslinie ihrer Feinde. Können Sie den Fall gemeinsam lösen? Und wie beeinflusst diese Situation den Wahlkamp in dieser jungen Republik? Ralf Langroth hat mit dem Auftakt „Die Akte Adenauer“ auf den Punkt abgeliefert. Dieser Krimi ist glaubwürdig, und so gar nicht das gewesen, was ich erwartet habe. Im Gegenteil hat mich diese Geschichte sehr positiv überrascht. Deutschland ist im Umbruch, die Spuren des 2. Weltkrieges sind noch nicht beseitigt, in den öffentlichen Stellen sind Positionen mit Menschen besetzt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Gerade das historische Setting ist so überzeugend beschrieben, so detailreich, dass man sich direkt aufgehoben fühlt. Autos, Zigaretten, Kleidung, ja Landstriche werden so beschrieben, dass bei mir ein innerer Film ablief. Der Autor beschreibt die Welt zwar detailreich, ohne langweilig zu wirken. Die Protagonisten sind glaubwürdig, und irgendwie ist mir dieser Adenauer im Buch sehr sympathisch, auch wenn ich nicht bestätigen kann, wieviel er mit dem wahren Präsidenten zu tun hat. Gerade Gerber ist mir mit Adenauer der sympathischste gewesen. Die Protagonistin Herden kann ich nicht so recht einschätzen, sie hinterließ bei mir eine Spur Zweifel bzgl. ihrer Loyalität. Aber gerade diese Empfindung gegenüber den Protagonisten, die Stimmung im Buch und die Thematik hat mir so gut gefallen, dass ich für mich sagen kann: auch wenn wir erst März haben, ist das eins der besonderen Bücher in diesem Jahr, das ich gelesen habe. Klare Leseempfehlung.
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Ziemlich überwältigend

Astrid Wergen am 24.03.2022
Bewertungsnummer: 1682128
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deutschland in der Nachkriegszeit: Das Land ist im Umbruch. Viele Städte bauen noch ihre Ruinen auf, die Alliierten sind mitten im Kalten Krieg. Auch in öffentlichen Behörden und staatlichen Stellen ist noch viel Handlungsbedarf: viele Positionen sind von Nazigrößen besetzt, und auch im geheimen agieren noch braune Geheimbünde wie die Wölfe Deutschlands. In diese Umgebung wird der Amerikaner Philipp Gerber gesetzt. Da ein Kriminalkommissar ermordet wird, wird Gerber auf dessen Stelle gesetzt und soll für die BRD und den amerikanischen Geheimdienst CiC ermitteln, wer diese Tat verübt hat. Gerber steht zwischen den Fronten: beide Länder haben Interesse am Täter, und so muss sich Gerber feinfühlig in die Ermittlungsarbeiten einfuchsen. Schnell trifft er auf die Journalistin Eva Herden, die für eine linkslastige Zeitung schreibt. Beide geraten in die Schusslinie ihrer Feinde. Können Sie den Fall gemeinsam lösen? Und wie beeinflusst diese Situation den Wahlkamp in dieser jungen Republik? Ralf Langroth hat mit dem Auftakt „Die Akte Adenauer“ auf den Punkt abgeliefert. Dieser Krimi ist glaubwürdig, und so gar nicht das gewesen, was ich erwartet habe. Im Gegenteil hat mich diese Geschichte sehr positiv überrascht. Deutschland ist im Umbruch, die Spuren des 2. Weltkrieges sind noch nicht beseitigt, in den öffentlichen Stellen sind Positionen mit Menschen besetzt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Gerade das historische Setting ist so überzeugend beschrieben, so detailreich, dass man sich direkt aufgehoben fühlt. Autos, Zigaretten, Kleidung, ja Landstriche werden so beschrieben, dass bei mir ein innerer Film ablief. Der Autor beschreibt die Welt zwar detailreich, ohne langweilig zu wirken. Die Protagonisten sind glaubwürdig, und irgendwie ist mir dieser Adenauer im Buch sehr sympathisch, auch wenn ich nicht bestätigen kann, wieviel er mit dem wahren Präsidenten zu tun hat. Gerade Gerber ist mir mit Adenauer der sympathischste gewesen. Die Protagonistin Herden kann ich nicht so recht einschätzen, sie hinterließ bei mir eine Spur Zweifel bzgl. ihrer Loyalität. Aber gerade diese Empfindung gegenüber den Protagonisten, die Stimmung im Buch und die Thematik hat mir so gut gefallen, dass ich für mich sagen kann: auch wenn wir erst März haben, ist das eins der besonderen Bücher in diesem Jahr, das ich gelesen habe. Klare Leseempfehlung.

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von Ralf Langroth

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Kristina Oberlinger

Mayersche Gummersbach

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5/5

Ringen um die Macht in der noch jungen Bundesrepublik

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

8 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, kurz vor der Kanzlerwahl, wohnt Phillip Gerber als Agent des amerikanischen Militärgeheimdienstes CIC mit deutschen Wurzeln im Rheinland den Bemühungen der REgierung Adenauer bei, eine dauerhafte westlich orientierte Demokratie in Westdeutschland zu etablieren. Die Alliierten scheinen diese Bestrebungen uneingeschränkt zu unterstützen, stellt doch Russland im Osten und die Ausbreitung des Kommunismus nach dem Niedergang der Naziherrschaft die größte Gefahr dar. Protegiert durch seinen zukünftigen Schwiegervater, eine ranghohen Funktionär des CIC, übernimmt Gerber im Auftrag des noch im Aufbau befindlichen BKA die Aufgabe, eine die Nazizeit überdauernde Untergrundorganisation, genannt, „Werwölfe“ auszuheben. Unterstützt wird er dabei unter anderem von einer jungen, eher dem Kommunismus zugewandten Journalistin, doch das ist nur eine von vielen Ursachen für wachsendes Konfliktpotenzial, das sich im Laufe der Ermittlungen auftut. Denn für Gerber wird zunehmend deutlich, dass die politischen Verhältnisse zwischen den Mächten weitaus komplizierter sind, als es zunächst scheint, was sowohl seine persönliche wie seine berufliche Loyalität auf eine harte Probe stellt und was am Ende eine tiefgreifende Entscheidung fordert. Der brillant recherchierte Roman verbindet Fiktion und Zeitgeschichte sehr gekonnt, in dem er die Stimmung im Nachkriegsdeutschland direkt an den politischen Wurzeln genau einfängt und ein authentisches Bild der jungen Bundesrepublik unter dem Einfluss der Siegermächte zeichnet, in dem auch persönliche Schicksale im Zusammenhang mit dem noch gegenwärtigen Kriegsgeschehen ihren Platz haben. So entsteht extrem spannende Unterhaltung mit Hintergrund.
5/5

Ringen um die Macht in der noch jungen Bundesrepublik

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

8 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, kurz vor der Kanzlerwahl, wohnt Phillip Gerber als Agent des amerikanischen Militärgeheimdienstes CIC mit deutschen Wurzeln im Rheinland den Bemühungen der REgierung Adenauer bei, eine dauerhafte westlich orientierte Demokratie in Westdeutschland zu etablieren. Die Alliierten scheinen diese Bestrebungen uneingeschränkt zu unterstützen, stellt doch Russland im Osten und die Ausbreitung des Kommunismus nach dem Niedergang der Naziherrschaft die größte Gefahr dar. Protegiert durch seinen zukünftigen Schwiegervater, eine ranghohen Funktionär des CIC, übernimmt Gerber im Auftrag des noch im Aufbau befindlichen BKA die Aufgabe, eine die Nazizeit überdauernde Untergrundorganisation, genannt, „Werwölfe“ auszuheben. Unterstützt wird er dabei unter anderem von einer jungen, eher dem Kommunismus zugewandten Journalistin, doch das ist nur eine von vielen Ursachen für wachsendes Konfliktpotenzial, das sich im Laufe der Ermittlungen auftut. Denn für Gerber wird zunehmend deutlich, dass die politischen Verhältnisse zwischen den Mächten weitaus komplizierter sind, als es zunächst scheint, was sowohl seine persönliche wie seine berufliche Loyalität auf eine harte Probe stellt und was am Ende eine tiefgreifende Entscheidung fordert. Der brillant recherchierte Roman verbindet Fiktion und Zeitgeschichte sehr gekonnt, in dem er die Stimmung im Nachkriegsdeutschland direkt an den politischen Wurzeln genau einfängt und ein authentisches Bild der jungen Bundesrepublik unter dem Einfluss der Siegermächte zeichnet, in dem auch persönliche Schicksale im Zusammenhang mit dem noch gegenwärtigen Kriegsgeschehen ihren Platz haben. So entsteht extrem spannende Unterhaltung mit Hintergrund.

Kristina Oberlinger
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Kathrin Klevinghaus

Mayersche Goch

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit seiner Reihe um Kommissar Gerber hat der Autor eine spannende Mischung aus Krimi und realen geschichtlichen Ereignissen. Anspruchvoll und sehr gut recherchiert!
5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit seiner Reihe um Kommissar Gerber hat der Autor eine spannende Mischung aus Krimi und realen geschichtlichen Ereignissen. Anspruchvoll und sehr gut recherchiert!

Kathrin Klevinghaus
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