Samson und Nadjeschda

Samson und Nadjeschda

Kriminalroman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Illustrator

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,7 cm

Beschreibung

Rezension

»Andrej Kurkow hat diese gewissen Nebensätze, die so lakonisch sind, dass man von ihm sogar die Gebrauchsanweisung eines Rasenmähers lesen würde.« Bettina Göcmener / Die Welt Die Welt

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Illustrator

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,7 cm

Gewicht

345 g

Auflage

3

Originaltitel

Samson i Nadežda

Übersetzt von

  • Sabine Grebing
  • Johanna Marx

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07207-5

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Sehr zu empfehlen

Mundolibris aus Frankfurt am Main am 14.02.2023

Bewertungsnummer: 1879876

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andrej Kurkow ist meine Entdeckung des Jahres 2022. Während der Buchmesse in Frankfurt entdeckte ich bei einem anderen Verlag eine Art Kriegstagebuch aus der Ukraine von ihm. Dieses Buch machte mich so neugierig und ich fand es am nächsten Tag bei Diogenes Verlag. Der Klappentext las sich so als wäre es ein Buch von Dostojewski. Und auch während des Lesens hatte ich das Gefühl, dass sich das Buch wie ein Klassiker Dostojewskis las. Dem Autor ist es sehr gut gelungen ein Setting herzustellen, welches die düstere Zeit gut in Bildern darstellt. Für mich wirkte die Stimmung des Buches wie ein kalter, diesiger Wintertag. Die Schauplätze erscheinen sehr gut beschrieben und dank des tollen Schreibstils konnte ich mich gut zurechtfinden im alten Kiew. Gepaart mit den toll beschriebenen Figuren die allesamt echt und wirklich wirken, fühlt sich das Buch vielmehr wie ein alter Schwarzweißfilm an. Schwarzweiß aber nur weil ich den Film in die Zeit dieses Mediums hineininterpretiere. Das Buch ist von Beginn an auf einem recht hohen Spannungslevel und steigert sich zum Ende hin nochmals deutlich. Nach diesem ersten Buch von Andrej Kurkow glaube ich schon fast sagen zu können, dass der Autor schon bald zu meinen Lieblingsautoren gehören könnte. Für mich ist das Buch ein absolutes muss für jedes Bücherregal, weswegen ich mir mein Leseexemplar schon bald gegen die Originalausgabe austauschen werde, für mein Bücherregal. Alles in allem komme ich hier auf die vollen 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung
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Sehr zu empfehlen

Mundolibris aus Frankfurt am Main am 14.02.2023
Bewertungsnummer: 1879876
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andrej Kurkow ist meine Entdeckung des Jahres 2022. Während der Buchmesse in Frankfurt entdeckte ich bei einem anderen Verlag eine Art Kriegstagebuch aus der Ukraine von ihm. Dieses Buch machte mich so neugierig und ich fand es am nächsten Tag bei Diogenes Verlag. Der Klappentext las sich so als wäre es ein Buch von Dostojewski. Und auch während des Lesens hatte ich das Gefühl, dass sich das Buch wie ein Klassiker Dostojewskis las. Dem Autor ist es sehr gut gelungen ein Setting herzustellen, welches die düstere Zeit gut in Bildern darstellt. Für mich wirkte die Stimmung des Buches wie ein kalter, diesiger Wintertag. Die Schauplätze erscheinen sehr gut beschrieben und dank des tollen Schreibstils konnte ich mich gut zurechtfinden im alten Kiew. Gepaart mit den toll beschriebenen Figuren die allesamt echt und wirklich wirken, fühlt sich das Buch vielmehr wie ein alter Schwarzweißfilm an. Schwarzweiß aber nur weil ich den Film in die Zeit dieses Mediums hineininterpretiere. Das Buch ist von Beginn an auf einem recht hohen Spannungslevel und steigert sich zum Ende hin nochmals deutlich. Nach diesem ersten Buch von Andrej Kurkow glaube ich schon fast sagen zu können, dass der Autor schon bald zu meinen Lieblingsautoren gehören könnte. Für mich ist das Buch ein absolutes muss für jedes Bücherregal, weswegen ich mir mein Leseexemplar schon bald gegen die Originalausgabe austauschen werde, für mein Bücherregal. Alles in allem komme ich hier auf die vollen 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung

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Ermittler in revolutionären Zeiten

Bewertung am 21.12.2022

Bewertungsnummer: 1846818

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind in den Wirren der russischen Revolution in Kiew, die neue Ordnung der Sowjets ist noch nicht etabliert, es herrscht ein Klima der Rechtslosigkeit. Das nötigste fehlt im Alltag, und Samson ist knapp 18 Jahre alt, als er in Begleitung seines Vaters bei einem Angriff der Kosaken grundlos in ein Gemetzel gerät, das seinen Vater das Leben und ihn ein Ohr kostet. Als er bei der sowjetischen Miliz seinen requirierten Schreibtisch zurück fordern will, wird er dort angestellt. Nun beginnt der junge Waise zu ermitteln, im Auftrag der sowjetischen Administration, die dem Klima der Rechtslosigkeit den Kampf angesagt hat. Nach einer Verhaftung von diebischen Rotarmisten, die bei ihm einquartiert waren. erhält Samson den Auftrag, er solle Diebesgut an ihre Eigentümer zurück geben. Also alles, was der noch junge Sowjetstaat nicht für die eigene Staatskasse benötigt. Die Ermittlungen gestalten sich aufwändig, und Samson weckt Geister, die ihm nicht gut gesinnt sind. Zugleich sieht sich Samson mit der ersten Liebe konfrontiert, seine Vermieterin hat ihm die hübsche Nadjenka vorgestellt, die dann auch bei ihm einzieht. Kurkow erzählt detailreich, atmosphärisch dicht und es gelingt gut, diese Rechtslosigkeit und die Ohnmacht der einfachen Leute ob den katastrophalen Zuständen zu transportieren. Es ist sehr viel Stoff für ein Buch, darob leidet die Spannung. Wer also einen spannenden Pageturner erwartet, dem sei von diesem Buch abzuraten. Wer aber erfahren will, wie sich das anfühlt, wenn keine Infrastruktur richtig funktioniert, das Licht dunkel bleibt, gewaltbereite Horden den wenig etablierten Staat herausfordern , der kann es hier brillant und gut geschrieben erlesen, denn der Autor ist in seiner ukrainischen Heimat ein literarischer Star.
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Ermittler in revolutionären Zeiten

Bewertung am 21.12.2022
Bewertungsnummer: 1846818
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir sind in den Wirren der russischen Revolution in Kiew, die neue Ordnung der Sowjets ist noch nicht etabliert, es herrscht ein Klima der Rechtslosigkeit. Das nötigste fehlt im Alltag, und Samson ist knapp 18 Jahre alt, als er in Begleitung seines Vaters bei einem Angriff der Kosaken grundlos in ein Gemetzel gerät, das seinen Vater das Leben und ihn ein Ohr kostet. Als er bei der sowjetischen Miliz seinen requirierten Schreibtisch zurück fordern will, wird er dort angestellt. Nun beginnt der junge Waise zu ermitteln, im Auftrag der sowjetischen Administration, die dem Klima der Rechtslosigkeit den Kampf angesagt hat. Nach einer Verhaftung von diebischen Rotarmisten, die bei ihm einquartiert waren. erhält Samson den Auftrag, er solle Diebesgut an ihre Eigentümer zurück geben. Also alles, was der noch junge Sowjetstaat nicht für die eigene Staatskasse benötigt. Die Ermittlungen gestalten sich aufwändig, und Samson weckt Geister, die ihm nicht gut gesinnt sind. Zugleich sieht sich Samson mit der ersten Liebe konfrontiert, seine Vermieterin hat ihm die hübsche Nadjenka vorgestellt, die dann auch bei ihm einzieht. Kurkow erzählt detailreich, atmosphärisch dicht und es gelingt gut, diese Rechtslosigkeit und die Ohnmacht der einfachen Leute ob den katastrophalen Zuständen zu transportieren. Es ist sehr viel Stoff für ein Buch, darob leidet die Spannung. Wer also einen spannenden Pageturner erwartet, dem sei von diesem Buch abzuraten. Wer aber erfahren will, wie sich das anfühlt, wenn keine Infrastruktur richtig funktioniert, das Licht dunkel bleibt, gewaltbereite Horden den wenig etablierten Staat herausfordern , der kann es hier brillant und gut geschrieben erlesen, denn der Autor ist in seiner ukrainischen Heimat ein literarischer Star.

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Dagmar Küchler

Mayersche Essen

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4/5

...ein Schelm kommt selten allein!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kiew 1919... Ein Land im Umbruch. Die Stadt wurde gerade von der russischen Revolution überrannt, als Samson bei einer der Auseinandersetzungen ein Ohr verliert. Aber trotz des Makels erhält er einen Platz in der neu gegründeten Stadtpolizei. Als Untertitel wird vom Verlag der Roman als Kriminalgeschichte bezeichnet. Im weitesten Sinne ist es auch richtig, aber bei Kurkow geht es um mehr. Eine Welt die zusammenbricht und Menschen, die sich neu einleben und zurechtfinden müssen. Die Sprache ist sehr lebendig und lädt mit manchem Tiefgang auch gerne zum Schmunzeln ein. Ein richtig spannender Schelmenroman.
4/5

...ein Schelm kommt selten allein!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kiew 1919... Ein Land im Umbruch. Die Stadt wurde gerade von der russischen Revolution überrannt, als Samson bei einer der Auseinandersetzungen ein Ohr verliert. Aber trotz des Makels erhält er einen Platz in der neu gegründeten Stadtpolizei. Als Untertitel wird vom Verlag der Roman als Kriminalgeschichte bezeichnet. Im weitesten Sinne ist es auch richtig, aber bei Kurkow geht es um mehr. Eine Welt die zusammenbricht und Menschen, die sich neu einleben und zurechtfinden müssen. Die Sprache ist sehr lebendig und lädt mit manchem Tiefgang auch gerne zum Schmunzeln ein. Ein richtig spannender Schelmenroman.

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Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

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3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kriminalroman?,historische Erzählung, Phantastik(wer kann schon noch mit einem abgeschnittenen Ohr weiterhören) - dieser Roman Kurkows ist mit slawisch-sarkastischem Humor und zarter Liebesgeschichte sowie eindrücklicher Schilderungen Kiews nach der russ.Revolution was Besonderes
3/5

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Kriminalroman?,historische Erzählung, Phantastik(wer kann schon noch mit einem abgeschnittenen Ohr weiterhören) - dieser Roman Kurkows ist mit slawisch-sarkastischem Humor und zarter Liebesgeschichte sowie eindrücklicher Schilderungen Kiews nach der russ.Revolution was Besonderes

Kerstin Hahne
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