• Leinwand ohne Gesicht
  • Leinwand ohne Gesicht

Leinwand ohne Gesicht

Buch (Taschenbuch)

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Leinwand ohne Gesicht

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 14,00 €
eBook

eBook

ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Kirschbuch Verlag

Seitenzahl

264

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Verlag

Kirschbuch Verlag

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

18,7/11,5/1,8 cm

Gewicht

252 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948736-22-4

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.8

11 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein Buch das lange nachklingt

kuddel am 16.10.2022

Bewertungsnummer: 1806603

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Doris Wiesenbach hat hier eine sehr besondere Geschichte geschrieben, die sich sehr wichtigen Themen unserer Gesellschaft widmet. Sie spricht auch schmerzliche und unangenehme Dinge an, kann diese jedoch immer so verpacken, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag, ab und an lockert fein eingesponnener Humor die Handlung passend auf. Über die Entwicklung der Protagonistin Lea kann man gar nicht viel mehr verraten, als der Klappentext hergibt, denn jedes Zuviel wäre hier schon ein Spoilern, dass dem Kennenlernen der Geschichte ihren Reiz nimmt. Die junge Frau Lea hat ihr Gedächtnis verloren und verlässt nie die Berliner Privatklinik, in der sie gut betreut wird. Nach ihrer Zeitrechnung ist sie zwei Jahre alt, sie musste alles neu lernen und hat sich trotz aller Bemühungen nicht wiedergefunden. Ihr Mann Golo verliert zunehmend die Geduld und möchte sie wieder zu Hause haben. Finn ist ein ehemaliger Patient, der jetzt Tiere ausbildet und mit seiner Arbeit die Klinik unterstützt. Er hat einen jungen Fuchs aufgezogen, Kalle, an dem Lea sehr hängt. Als der Neupatient Tom aufgenommen wird, kommt es zu einer neuen Dynamik, die einige Dinge ins Rollen bringt. Der leitende Arzt und seine Frau begleiten die Patienten mit einem bewundernswertem Engagement. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die durch klare Zäsuren jeweils neue Entwicklungen mit sich bringen, die immer überraschen und berühren. Nach und nach entblättert sich ein unglaubliches Schicksal sowie ein brisantes Geheimnis. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, dadurch kann man die Protagonisten sehr gut kennenlernen. Sogar Kalle, der Therapiefuchs, kommt zu Wort, seine Beobachtungsgabe und instinktive Einschätzung der Charaktere sind sehr treffend. Mich hat das Buch sehr berührt, obwohl ich zunächst eine ganz andere Entwicklung erwartet habe. Leas Verlust wird durch die Schilderung ihres Alltags und der Gefühle sehr nachvollziehbar. Wie muss es sein, wenn man in den Spiegel schaut und da kein Erkennen ist. Zu diesem tragischen Aspekt kommen weitere Wahrheiten, die in unserer toleranten offenen Gesellschaft gerne unter den Tisch gekehrt werden. Mit dem Fortgang der Geschichte füllt sich Stück für Stück füllt die leere Leinwand mit einem unerwarteten Abbild. Das Cover und der Titel sind überaus passend. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es allen empfehlen, die emotionale und schwierige Themen nicht scheuen.
Melden

Ein Buch das lange nachklingt

kuddel am 16.10.2022
Bewertungsnummer: 1806603
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Doris Wiesenbach hat hier eine sehr besondere Geschichte geschrieben, die sich sehr wichtigen Themen unserer Gesellschaft widmet. Sie spricht auch schmerzliche und unangenehme Dinge an, kann diese jedoch immer so verpacken, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag, ab und an lockert fein eingesponnener Humor die Handlung passend auf. Über die Entwicklung der Protagonistin Lea kann man gar nicht viel mehr verraten, als der Klappentext hergibt, denn jedes Zuviel wäre hier schon ein Spoilern, dass dem Kennenlernen der Geschichte ihren Reiz nimmt. Die junge Frau Lea hat ihr Gedächtnis verloren und verlässt nie die Berliner Privatklinik, in der sie gut betreut wird. Nach ihrer Zeitrechnung ist sie zwei Jahre alt, sie musste alles neu lernen und hat sich trotz aller Bemühungen nicht wiedergefunden. Ihr Mann Golo verliert zunehmend die Geduld und möchte sie wieder zu Hause haben. Finn ist ein ehemaliger Patient, der jetzt Tiere ausbildet und mit seiner Arbeit die Klinik unterstützt. Er hat einen jungen Fuchs aufgezogen, Kalle, an dem Lea sehr hängt. Als der Neupatient Tom aufgenommen wird, kommt es zu einer neuen Dynamik, die einige Dinge ins Rollen bringt. Der leitende Arzt und seine Frau begleiten die Patienten mit einem bewundernswertem Engagement. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die durch klare Zäsuren jeweils neue Entwicklungen mit sich bringen, die immer überraschen und berühren. Nach und nach entblättert sich ein unglaubliches Schicksal sowie ein brisantes Geheimnis. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, dadurch kann man die Protagonisten sehr gut kennenlernen. Sogar Kalle, der Therapiefuchs, kommt zu Wort, seine Beobachtungsgabe und instinktive Einschätzung der Charaktere sind sehr treffend. Mich hat das Buch sehr berührt, obwohl ich zunächst eine ganz andere Entwicklung erwartet habe. Leas Verlust wird durch die Schilderung ihres Alltags und der Gefühle sehr nachvollziehbar. Wie muss es sein, wenn man in den Spiegel schaut und da kein Erkennen ist. Zu diesem tragischen Aspekt kommen weitere Wahrheiten, die in unserer toleranten offenen Gesellschaft gerne unter den Tisch gekehrt werden. Mit dem Fortgang der Geschichte füllt sich Stück für Stück füllt die leere Leinwand mit einem unerwarteten Abbild. Das Cover und der Titel sind überaus passend. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es allen empfehlen, die emotionale und schwierige Themen nicht scheuen.

Melden

ein Tabuthema gut erzählt

Bewertung am 12.10.2022

Bewertungsnummer: 1804088

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch von Doris Wiesenbach hat mir gut gefallen. Es geht um ein Tabuthema welches sehr gut erzählt wurde. Das Thema ist hochaktuell. Der Schreibstil ist gut und knackig. Im ersten Teil geht es um Lea und ihr Leben in der Klinik für Amnesie-Patienten. Beim ersten Teil muss man dran unbedingt dran bleiben. Sie hat einen Therapiefuchs an ihrer Seite was der Geschichte das gewisse Etwas verleiht. Der zweite Teil geht unter die Haut wo man erfährt wieso sie in dieser Klinik ist. Da kommt der Titel des Buches zum Zug. Und im dritten Teil wird man von einem würdigen Abschluss belohnt. Die Autorin Frau Wiesenbach schafft es mit ihren Gefühle und Schmerz nachzuempfinden und das fand ich grossartig. Die Geschichte wird noch lange in mir nachklingen. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Melden

ein Tabuthema gut erzählt

Bewertung am 12.10.2022
Bewertungsnummer: 1804088
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch von Doris Wiesenbach hat mir gut gefallen. Es geht um ein Tabuthema welches sehr gut erzählt wurde. Das Thema ist hochaktuell. Der Schreibstil ist gut und knackig. Im ersten Teil geht es um Lea und ihr Leben in der Klinik für Amnesie-Patienten. Beim ersten Teil muss man dran unbedingt dran bleiben. Sie hat einen Therapiefuchs an ihrer Seite was der Geschichte das gewisse Etwas verleiht. Der zweite Teil geht unter die Haut wo man erfährt wieso sie in dieser Klinik ist. Da kommt der Titel des Buches zum Zug. Und im dritten Teil wird man von einem würdigen Abschluss belohnt. Die Autorin Frau Wiesenbach schafft es mit ihren Gefühle und Schmerz nachzuempfinden und das fand ich grossartig. Die Geschichte wird noch lange in mir nachklingen. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Leinwand ohne Gesicht

von Doris Wiesenbach

4.8

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Leinwand ohne Gesicht
  • Leinwand ohne Gesicht