Auf der Lauer liegen

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Beschreibung

Lydia Fitzsimons hat ein sch.nes Leben: sie wohnt in einem vornehmen Haus in Dublin, ist mit einem angesehenen Richter verheiratet, der sie anbetet und hat einen Sohn, den sie abgöttisch liebt. Wären da nicht die finanziellen Sorgen, von denen niemand wissen darf, und wäre da nicht dieser eine brennende Wunsch, den ihr Mann Andrew ihr um jeden Preis erfüllen soll. Dass deshalb eine junge Frau ermordet wird, und der Richter und seine Gattin in ihrem exquisiten Vorstadtgarten ein Grab schaufeln müssen, gehört allerdings nicht zum Plan. Andrew zerbricht an der Tat, doch Lydia ist fest entschlossen, ihre Geheimnisse zu wahren und ihren unschuldigen Sohn Laurence zu schützen. Doch der ist nicht so naiv, wie Lydia meint. Verhängnisvoll, dass er die Wahrheit ahnt und sich ein bisschen zu sehr für die Familie der Toten interessiert

Details

Verkaufsrang

10685

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

352

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

10685

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/13,9/3 cm

Gewicht

497 g

Übersetzer

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96999-108-4

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Ein einzigartiger Psychokrimi, ein Thriller der Extraklasse.

Renas Wortwelt am 31.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer den Film oder das Buch „Psycho“ liebt, sollte unbedingt dieses Buch von Liz Nugent lesen. Ein ganz anders gestrickter Plot, aber ebenso tief- wie abgründig, ebenso spannend wie unvorhersehbar. „Auf der Lauer liegen“ – ein nicht schlecht gewählter, aber in die Irre führender Titel – ist das Psychogramm einer soziopathischen Familie, deren Mitglieder so scharfsinnig skizziert, so kaltblütig seziert werden, dass manche Szene die Leserin in den Schlaf verfolgt. Der Roman beginnt mit einem Mord. Andrew Fitzsimmons, ehrbarer Richter, tötet eine junge Frau. Sie hätte den brennendsten Wunsch seiner Frau Lydia erfüllen sollen, doch das ging schief. Daraufhin graben die Beiden in ihrem Vorgarten ein Grab und geben sich gegenseitig ein Alibi. Aber Andrew ist nicht so stabil wie seine Gattin, er zerbricht an der Tat, die er beging. Währenddessen schöpft ihr Sohn Lawrence Verdacht. Lawrence ist der Augapfel seiner Mutter, ihn behütet sie und ihn will sie am liebsten ganz für sich. Doch als er beginnt, sich für die Familie der Toten zu interessieren und mit ihr Kontakt aufnimmt, tritt er eine unaufhaltsame Lawine von Ereignissen los. Liz Nugents Roman ist derart vielschichtig, dass man ihn gar nicht in wenigen Worten zusammenfassen kann. Erzählt wird die Handlung aus drei verschiedenen Perspektiven. Einmal verfolgen wir Lydias Sicht der Dinge, ihren Blick, der sich nahezu ausschließlich auf ihren Sohn richtet. Sie verlässt fast nie das Haus, hat keine Kontakte und möchte Lawrence stets bei und um sich haben. Eine weitere Erzählperspektive ist jene von Lawrence, der nach und nach die Wahrheit über die Tat seiner Eltern herausfindet und sein Handeln danach ausrichtet. Und schließlich erfahren wir die Geschehnisse aus der Perspektive von Karen, der Schwester von Annie Doyle, dem Mordopfer. Wir verfolgen, wie deren Familie an dem Schicksalsschlag zerbricht, wie das Ereignis das ganze Leben der Eltern und der Schwester verändert. Und wir verfolgen, wie Karen und Lawrence sich kennenlernen. All das ist so faszinierend geschrieben, mit derart subtiler, unterschwelliger Spannung, mit unglaublich fein herausgearbeiteten Charakteren, mit realistischen Dialogen und Aktionen, dabei gleichzeitig mit hauchfeinem, lakonisch-distanziertem Unterton. Als würde Liz Nugent diese Familie, diese Menschen – Täter wie Opfer – durch ein Brennglas beobachten, sezieren, analysieren, nur um dann die aus der Analyse zu ziehenden Schlussfolgerungen der Leserin zu überlassen. Ein einzigartiger Psychokrimi, ein Thriller der Extraklasse. Liz Nugent – Auf der Lauer liegen aus dem Englischen von Kathrin Razum Steidl Verlag, August 2022

Ein einzigartiger Psychokrimi, ein Thriller der Extraklasse.

Renas Wortwelt am 31.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer den Film oder das Buch „Psycho“ liebt, sollte unbedingt dieses Buch von Liz Nugent lesen. Ein ganz anders gestrickter Plot, aber ebenso tief- wie abgründig, ebenso spannend wie unvorhersehbar. „Auf der Lauer liegen“ – ein nicht schlecht gewählter, aber in die Irre führender Titel – ist das Psychogramm einer soziopathischen Familie, deren Mitglieder so scharfsinnig skizziert, so kaltblütig seziert werden, dass manche Szene die Leserin in den Schlaf verfolgt. Der Roman beginnt mit einem Mord. Andrew Fitzsimmons, ehrbarer Richter, tötet eine junge Frau. Sie hätte den brennendsten Wunsch seiner Frau Lydia erfüllen sollen, doch das ging schief. Daraufhin graben die Beiden in ihrem Vorgarten ein Grab und geben sich gegenseitig ein Alibi. Aber Andrew ist nicht so stabil wie seine Gattin, er zerbricht an der Tat, die er beging. Währenddessen schöpft ihr Sohn Lawrence Verdacht. Lawrence ist der Augapfel seiner Mutter, ihn behütet sie und ihn will sie am liebsten ganz für sich. Doch als er beginnt, sich für die Familie der Toten zu interessieren und mit ihr Kontakt aufnimmt, tritt er eine unaufhaltsame Lawine von Ereignissen los. Liz Nugents Roman ist derart vielschichtig, dass man ihn gar nicht in wenigen Worten zusammenfassen kann. Erzählt wird die Handlung aus drei verschiedenen Perspektiven. Einmal verfolgen wir Lydias Sicht der Dinge, ihren Blick, der sich nahezu ausschließlich auf ihren Sohn richtet. Sie verlässt fast nie das Haus, hat keine Kontakte und möchte Lawrence stets bei und um sich haben. Eine weitere Erzählperspektive ist jene von Lawrence, der nach und nach die Wahrheit über die Tat seiner Eltern herausfindet und sein Handeln danach ausrichtet. Und schließlich erfahren wir die Geschehnisse aus der Perspektive von Karen, der Schwester von Annie Doyle, dem Mordopfer. Wir verfolgen, wie deren Familie an dem Schicksalsschlag zerbricht, wie das Ereignis das ganze Leben der Eltern und der Schwester verändert. Und wir verfolgen, wie Karen und Lawrence sich kennenlernen. All das ist so faszinierend geschrieben, mit derart subtiler, unterschwelliger Spannung, mit unglaublich fein herausgearbeiteten Charakteren, mit realistischen Dialogen und Aktionen, dabei gleichzeitig mit hauchfeinem, lakonisch-distanziertem Unterton. Als würde Liz Nugent diese Familie, diese Menschen – Täter wie Opfer – durch ein Brennglas beobachten, sezieren, analysieren, nur um dann die aus der Analyse zu ziehenden Schlussfolgerungen der Leserin zu überlassen. Ein einzigartiger Psychokrimi, ein Thriller der Extraklasse. Liz Nugent – Auf der Lauer liegen aus dem Englischen von Kathrin Razum Steidl Verlag, August 2022

Familienbande

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 25.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lydia Fitzsimons lebt mit Mann und Sohn auf einem feudalen Anwesen in einem herrschaftlichen Haus. Es gibt einen Wunsch, den sie hat, und ihr Mann Andrew tut alles dafür, ihr diesen zu erfüllen. Leider klappt das nicht so, wie Lydia sich das gedacht hat. Als die finanziellen Probleme immer größer werden, plötzlich eine junge Frau tot ist und ihr Mann an der Situation zu verzweifeln droht, ist es Lydia nur wichtig, ihren Sohn Laurence zu schützen, den sie über alles liebt. Laurence aber ist nicht ganz so ahnungslos, wie Lydia glaubt. „Laurence und mich verbindet ein starkes Band. Ich habe ihn zur Welt gebracht, deshalb gehört er mir.“ (Lydia Fitzsimons) Jedes Kapitel ist aus der Sicht einer anderen Person geschrieben und dieser Wechsel der Perspektive ist schlau gewählt, weil es immer wieder Dinge gibt, die der jeweilige Ich-Erzähler verschweigt oder unvollständig wiedergibt. Lydia, Laurence und Karen, die Schwester der getöteten jungen Frau, schildern abwechselnd ihre Sicht der Dinge und erst nach und nach kommt ans Licht, um was es überhaupt geht. Natürlich gibt es dabei auch das ein oder andere Geheimnis, das in der Vergangenheit liegt, zu enthüllen und gerade diese Geheimnisse sind ungeheuerlich, enthüllen sie doch den Charakter und die Niedertracht mancher Beteiligter. „Meine Schwester hatte einen gewissen Ruf. Ma sagt immer, sie hätte sich mit den Füßen zuerst aus ihrem Bauch gestrampelt und seither hätte sie nicht mehr aufgehört, um sich zu treten.“ (Karen Doyle) Die Gegenwart indes hat es ebenfalls in sich, die Geschichte, die sich aus dem Tod der jungen Frau ergibt, ist unglaublich und an mancher Stelle konnte ich es fast kaum aushalten, weil die Handlungen mancher Personen mich so entsetzt und oft auch wütend gemacht haben. Das Ende dann, oh, das Ende. Genial! Es gibt eine unterschwellige Spannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Psychologisch fein spinnt die Autorin ein Netz aus Liebe, Niedertracht, falsch verstandener Fürsorge, Eifersucht, Gier und Macht. Wieder einmal lässt Liz Nugent mich begeistert zurück. Von mir gibt es fünf Sterne mit Sternchen und eine Leseempfehlung.

Familienbande

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 25.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lydia Fitzsimons lebt mit Mann und Sohn auf einem feudalen Anwesen in einem herrschaftlichen Haus. Es gibt einen Wunsch, den sie hat, und ihr Mann Andrew tut alles dafür, ihr diesen zu erfüllen. Leider klappt das nicht so, wie Lydia sich das gedacht hat. Als die finanziellen Probleme immer größer werden, plötzlich eine junge Frau tot ist und ihr Mann an der Situation zu verzweifeln droht, ist es Lydia nur wichtig, ihren Sohn Laurence zu schützen, den sie über alles liebt. Laurence aber ist nicht ganz so ahnungslos, wie Lydia glaubt. „Laurence und mich verbindet ein starkes Band. Ich habe ihn zur Welt gebracht, deshalb gehört er mir.“ (Lydia Fitzsimons) Jedes Kapitel ist aus der Sicht einer anderen Person geschrieben und dieser Wechsel der Perspektive ist schlau gewählt, weil es immer wieder Dinge gibt, die der jeweilige Ich-Erzähler verschweigt oder unvollständig wiedergibt. Lydia, Laurence und Karen, die Schwester der getöteten jungen Frau, schildern abwechselnd ihre Sicht der Dinge und erst nach und nach kommt ans Licht, um was es überhaupt geht. Natürlich gibt es dabei auch das ein oder andere Geheimnis, das in der Vergangenheit liegt, zu enthüllen und gerade diese Geheimnisse sind ungeheuerlich, enthüllen sie doch den Charakter und die Niedertracht mancher Beteiligter. „Meine Schwester hatte einen gewissen Ruf. Ma sagt immer, sie hätte sich mit den Füßen zuerst aus ihrem Bauch gestrampelt und seither hätte sie nicht mehr aufgehört, um sich zu treten.“ (Karen Doyle) Die Gegenwart indes hat es ebenfalls in sich, die Geschichte, die sich aus dem Tod der jungen Frau ergibt, ist unglaublich und an mancher Stelle konnte ich es fast kaum aushalten, weil die Handlungen mancher Personen mich so entsetzt und oft auch wütend gemacht haben. Das Ende dann, oh, das Ende. Genial! Es gibt eine unterschwellige Spannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Psychologisch fein spinnt die Autorin ein Netz aus Liebe, Niedertracht, falsch verstandener Fürsorge, Eifersucht, Gier und Macht. Wieder einmal lässt Liz Nugent mich begeistert zurück. Von mir gibt es fünf Sterne mit Sternchen und eine Leseempfehlung.

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Wenn der Steidl Verlag einen Krimi heraus gibt, kann man sicher sein, dass es keine Durchschnittskost ist. Und tatsächlich hatte ich sehr großen Spaß an dieser makaberen und bissigen Geschichte mit seinem skurilen Personal, die in bester irischer Erzählkunst perfekt unterhält.
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Wenn der Steidl Verlag einen Krimi heraus gibt, kann man sicher sein, dass es keine Durchschnittskost ist. Und tatsächlich hatte ich sehr großen Spaß an dieser makaberen und bissigen Geschichte mit seinem skurilen Personal, die in bester irischer Erzählkunst perfekt unterhält.

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