Eine Frau muss schweigen können

Eine Frau muss schweigen können

Historischer Kriminalroman

eBook

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Beschreibung

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

25.10.2023

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ePUB

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Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Verlag Regionalkultur GmbH & Co. KG

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

1585 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783897350212

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Ein klarer Fall?

Bewertung am 16.03.2023

Bewertungsnummer: 1901960

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf meiner Suche nach inhaltlich regional angesiedelter Literatur, stieß ich auf Sylvia Schrauts historischen Kriminalroman und ließ mich von ihr mit wachsendem Interesse ins Mannheim des 19. Jahrhunderts entführen, wo ihre Protagonistin, Helene Wolf, als Kaufmannsehefrau und Mutter zweier Kinder einem aufstrebenden bürgerlichen Haushalt vorsteht. In Helenes von komplexen, jedoch auch immer wiederkehrenden häuslichen Aufgaben geprägten Alltag, platzt der Mord an dem Mannheimer Leinengroßhändler Georg Munch, von dem sie aus der Zeitung erfährt. Helenes anfängliches eher von Neugierde geleitetes Interesse an den Geschehnissen wandelt sich allerdings bald in Betroffenheit und den aufkommenden Drang zur Lösung des Mordfalls beizutragen, als sich herausstellt, dass auch ihre Familie skandalös in den Fall verwickelt ist. Denn Helene weiß, aufgrund der Informationen, die sie von ihrer Cousine Hedwig erhält, dass es sich bei dem von der Polizei verhafteten Mordverdächtigen keineswegs um den Täter handeln kann. Dies führt dazu, dass sich Helene, ausgestattet mit einem hohen Maß an Intuition und kriminalistischem Spürsinn – teils im und teils außerhalb des gebotenen Rahmens bürgerlicher Konvention geschickt lavierend – eigenmächtig auf die Tätersuche begibt. Unterstützt wird sie dabei von zwei weiteren weiblichen Mitgliedern der bürgerlichen Elite Mannheims, und gemeinsam gelingt es dem „Kriminalistentrio“ schließlich, den wahren Täter zu überführen. Geschickt und, man möchte fast sagen, akribisch recherchiert, gelingt es der Autorin, uns im Verlaufe der Handlung profunde Einblicke in die Aufgaben und den Alltag einer Frau aus dem gehobenen Bürgertum Mitte des 19.Jahrhunderts, das gesellschaftliche Leben, die Erziehung der Kinder, die Stellung der Frau, die aufkeimende Frauenbewegung und die kriegerischen Auseinandersetzungen Preußens mit den übrigen deutschen Staaten, zu geben. Des Weiteren lässt uns Sylvia Schraut am Schicksal der Menschen am unteren Ende der sozialen Leiter teilnehmen und verdeutlicht, dass mangelnde Bildung eine der Hauptursachen für die erbärmlichen Verhältnisse ist, in denen diese sozial Benachteiligten ihr Leben fristen müssen und sie zu Opfern ökonomischer und sexueller Ausbeutung macht. Eine in mehrfacher Hinsicht empfehlenswerte Lektüre für Leser*innen, die sowohl Interesse an historisch-sozialem Zeitkolorit als auch an Kriminalliteratur haben.
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Ein klarer Fall?

Bewertung am 16.03.2023
Bewertungsnummer: 1901960
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf meiner Suche nach inhaltlich regional angesiedelter Literatur, stieß ich auf Sylvia Schrauts historischen Kriminalroman und ließ mich von ihr mit wachsendem Interesse ins Mannheim des 19. Jahrhunderts entführen, wo ihre Protagonistin, Helene Wolf, als Kaufmannsehefrau und Mutter zweier Kinder einem aufstrebenden bürgerlichen Haushalt vorsteht. In Helenes von komplexen, jedoch auch immer wiederkehrenden häuslichen Aufgaben geprägten Alltag, platzt der Mord an dem Mannheimer Leinengroßhändler Georg Munch, von dem sie aus der Zeitung erfährt. Helenes anfängliches eher von Neugierde geleitetes Interesse an den Geschehnissen wandelt sich allerdings bald in Betroffenheit und den aufkommenden Drang zur Lösung des Mordfalls beizutragen, als sich herausstellt, dass auch ihre Familie skandalös in den Fall verwickelt ist. Denn Helene weiß, aufgrund der Informationen, die sie von ihrer Cousine Hedwig erhält, dass es sich bei dem von der Polizei verhafteten Mordverdächtigen keineswegs um den Täter handeln kann. Dies führt dazu, dass sich Helene, ausgestattet mit einem hohen Maß an Intuition und kriminalistischem Spürsinn – teils im und teils außerhalb des gebotenen Rahmens bürgerlicher Konvention geschickt lavierend – eigenmächtig auf die Tätersuche begibt. Unterstützt wird sie dabei von zwei weiteren weiblichen Mitgliedern der bürgerlichen Elite Mannheims, und gemeinsam gelingt es dem „Kriminalistentrio“ schließlich, den wahren Täter zu überführen. Geschickt und, man möchte fast sagen, akribisch recherchiert, gelingt es der Autorin, uns im Verlaufe der Handlung profunde Einblicke in die Aufgaben und den Alltag einer Frau aus dem gehobenen Bürgertum Mitte des 19.Jahrhunderts, das gesellschaftliche Leben, die Erziehung der Kinder, die Stellung der Frau, die aufkeimende Frauenbewegung und die kriegerischen Auseinandersetzungen Preußens mit den übrigen deutschen Staaten, zu geben. Des Weiteren lässt uns Sylvia Schraut am Schicksal der Menschen am unteren Ende der sozialen Leiter teilnehmen und verdeutlicht, dass mangelnde Bildung eine der Hauptursachen für die erbärmlichen Verhältnisse ist, in denen diese sozial Benachteiligten ihr Leben fristen müssen und sie zu Opfern ökonomischer und sexueller Ausbeutung macht. Eine in mehrfacher Hinsicht empfehlenswerte Lektüre für Leser*innen, die sowohl Interesse an historisch-sozialem Zeitkolorit als auch an Kriminalliteratur haben.

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Ein kniffliger Mord, eine findige Frau und eine Zeitreise ins 19.Jahrhundert in Deutschland

Bewertung am 25.06.2022

Bewertungsnummer: 1736408

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Kaufmann wird 1865 in Mannheim erschlagen. Eine Mannheimer Bürgerin klärt den Mord auf. Schon wieder ein Regionalkrimi, wie sie derzeit in Mode sind? Nicht wirklich! Ok, er spielt in Mannheim und die Mannheimer können ihre Stadt wiedererkennen Und der Mord ist wirklich dort vor Gericht verhandelt worden. Auch die Leserinnen und Leser aus dem Neckar-Odenwald-Kreis kommen auf ihre Kosten: Bis dorthin führt die Spur des Mörders. Aber von diesem Lokalkolorit abgesehen handelt es sich um einen historischen Kriminalroman. Hauptperson ist Helene Wolf, 25 Jahre jung, Ehefrau eines wohlhabenden Kaufmanns und Mutter zweier kleiner Kinder, die alle Register zieht, um ihre Familie vor einem handfesten Skandal zu beschützen. Die verheiratete Cousine ihres Mannes hat nämlich mit einem Maler angebandelt. Der gerät unter Mordverdacht und die Cousine in Gefahr aussagen zu müssen. Helene muss vorsichtig vorgehen: In einer Zeit, in der bürgerliche Frauen zwar einen Haushalt gut führen und eine Zierde der Familie sein sollen, sind ihre Handlungsspielräume begrenzt. Zugang zu öffentlichen Ämtern hat sie nicht und damit auch nicht zu wichtigen Informationen. Aber in ihren Kreisen kennt man sich: So bildet sich um sie bald ein kleiner Kreis verschwiegener Frauen, die sie unterstützen. Sie zapfen mit vermeintlich naiven Fragen das Wissen ihrer Männer oder Brüder an, begleiten Helene bei Damenausflügen, die in Wirklichkeit den gemeinsamen Recherchen dienen und informieren sich gründlich über Rechtsfragen. Sylvia Schraut, die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Geschichtswissenschaft war ihr Beruf: So erfährt man en passant, wie ein bürgerlicher Haushalt im 19. Jahrhundert zu führen war, wie lange man mit der Eisenbahn von Mannheim nach Berlin brauchte, wie Arbeiterbewegung und Frauenbewegung die Hauptstadt erreichten, welche finanziellen Sorgen eine Kaufmannsfamilie durch den Krieg Preußens gegen die übrigen deutschen Staaten hatte und taucht unmerklich in eine Zeit ein, in der die Eisenbahnen gerade erst und die Glühbirne noch nicht erfunden war – vom Wahlrecht für Frauen ganz zu schweigen. Vergnüglich und informativ zugleich: ein gelungener Kriminalroman.
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Ein kniffliger Mord, eine findige Frau und eine Zeitreise ins 19.Jahrhundert in Deutschland

Bewertung am 25.06.2022
Bewertungsnummer: 1736408
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Kaufmann wird 1865 in Mannheim erschlagen. Eine Mannheimer Bürgerin klärt den Mord auf. Schon wieder ein Regionalkrimi, wie sie derzeit in Mode sind? Nicht wirklich! Ok, er spielt in Mannheim und die Mannheimer können ihre Stadt wiedererkennen Und der Mord ist wirklich dort vor Gericht verhandelt worden. Auch die Leserinnen und Leser aus dem Neckar-Odenwald-Kreis kommen auf ihre Kosten: Bis dorthin führt die Spur des Mörders. Aber von diesem Lokalkolorit abgesehen handelt es sich um einen historischen Kriminalroman. Hauptperson ist Helene Wolf, 25 Jahre jung, Ehefrau eines wohlhabenden Kaufmanns und Mutter zweier kleiner Kinder, die alle Register zieht, um ihre Familie vor einem handfesten Skandal zu beschützen. Die verheiratete Cousine ihres Mannes hat nämlich mit einem Maler angebandelt. Der gerät unter Mordverdacht und die Cousine in Gefahr aussagen zu müssen. Helene muss vorsichtig vorgehen: In einer Zeit, in der bürgerliche Frauen zwar einen Haushalt gut führen und eine Zierde der Familie sein sollen, sind ihre Handlungsspielräume begrenzt. Zugang zu öffentlichen Ämtern hat sie nicht und damit auch nicht zu wichtigen Informationen. Aber in ihren Kreisen kennt man sich: So bildet sich um sie bald ein kleiner Kreis verschwiegener Frauen, die sie unterstützen. Sie zapfen mit vermeintlich naiven Fragen das Wissen ihrer Männer oder Brüder an, begleiten Helene bei Damenausflügen, die in Wirklichkeit den gemeinsamen Recherchen dienen und informieren sich gründlich über Rechtsfragen. Sylvia Schraut, die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Geschichtswissenschaft war ihr Beruf: So erfährt man en passant, wie ein bürgerlicher Haushalt im 19. Jahrhundert zu führen war, wie lange man mit der Eisenbahn von Mannheim nach Berlin brauchte, wie Arbeiterbewegung und Frauenbewegung die Hauptstadt erreichten, welche finanziellen Sorgen eine Kaufmannsfamilie durch den Krieg Preußens gegen die übrigen deutschen Staaten hatte und taucht unmerklich in eine Zeit ein, in der die Eisenbahnen gerade erst und die Glühbirne noch nicht erfunden war – vom Wahlrecht für Frauen ganz zu schweigen. Vergnüglich und informativ zugleich: ein gelungener Kriminalroman.

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von Sylvia Schraut

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