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Jeder von uns ist ein Rätsel

Andere Menschen zu verstehen ist für Alvie eine Herausforderung. Ihr Lieblingsbuch ist die Kaninchensaga "Unten am Fluss" und richtig wohl fühlt sie sich nur in ihrem Job im Zoo, bei den Tieren. Doch als sie Stanley kennenlernt, ist alles anders: Er interessiert sich nicht nur für Quantenphysik wie sie, sondern ist auch unendlich geduldig. Aber auch Stanley fällt es schwer, sich zu öffnen. Und es ist ein langer, zum Teil sehr komischer, manchmal trauriger und wunderschöner Weg, der sie am Ende zusammenbringt - zu so etwas Ähnlichem wie Glück.

Eine wunderschöne und anrührende Liebesgeschichte!
Rezension
"Eine umwerfende Liebesgeschichte voller Tiefe und Emotionen.", Kirkus Reviews
Portrait
Steiger, A.J.
A. J. Steiger hat ihr ganzes Leben in Chicago verbracht. Sie studierte am Columbia College kreatives Schreiben und fasst die Bezeichnung »Nerd« als Kompliment auf. A.J. Steiger mag Hunde, Craft Beer und Pfannkuchenrestaurants.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 01.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-58379-6
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 22,1/15,4/3,8 cm
Gewicht 621 g
Originaltitel When My Heart Joins the Thousand
Übersetzer Annette der Weppen
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Beziehungsunfähig?“

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Alvie hat Asperger. Aber nicht nur das, auch ihre Familiengeschichte hindert sie daran, "normale" Kontakte zu pflegen - bis sie Stanley kennenlernt, den jungen Mann mit der Glasknochenkrankheit...
A. J. Steigers Buch für junge Erwachsene gewährt einerseits Einblick in die Welt von autistischen Menschen und beschreibt wie schwer es Menschen mit jeglicher Einschränkung in unserer Gesellschaft immer noch haben. Andererseits jedoch zeigt diese Geschichte uns, dass vieles möglich ist, wenn wir nur wollen.
Anrührend, packend und schön!
Alvie hat Asperger. Aber nicht nur das, auch ihre Familiengeschichte hindert sie daran, "normale" Kontakte zu pflegen - bis sie Stanley kennenlernt, den jungen Mann mit der Glasknochenkrankheit...
A. J. Steigers Buch für junge Erwachsene gewährt einerseits Einblick in die Welt von autistischen Menschen und beschreibt wie schwer es Menschen mit jeglicher Einschränkung in unserer Gesellschaft immer noch haben. Andererseits jedoch zeigt diese Geschichte uns, dass vieles möglich ist, wenn wir nur wollen.
Anrührend, packend und schön!

Kundenbewertungen

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Wunderschön, emotional, intensiv
von MsChili am 05.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Alvie ist anders und beim Umgang mit anderen Menschen tut sie sich schwer. So ist ihr Lieblingsplatz ihre Arbeit im Zoo, denn die Tiere nehmen sie so wie sie ist. Doch dann trifft sie Stanley und er akzeptiert sie so wie sie ist. Doch auch Stanley hat so seine... Alvie ist anders und beim Umgang mit anderen Menschen tut sie sich schwer. So ist ihr Lieblingsplatz ihre Arbeit im Zoo, denn die Tiere nehmen sie so wie sie ist. Doch dann trifft sie Stanley und er akzeptiert sie so wie sie ist. Doch auch Stanley hat so seine Probleme. Zuerst hatte ich keine allzu großen Erwartungen an dieses Buch. Der Klappentext klingt nett, nach einer leichten Lektüre. Doch ich bin mehr als positiv überrascht worden und habe eines der Jahreshighlights 2019 entdeckt. Ich habe mich bisher eher wenig mit Krankheiten wie dem Asperger-Syndrom oder Ähnlichem beschäftigt. Doch dieses Buch bringt die Krankheit dem Leser näher durch eine außergewöhnliche Protagonistin. Und dann trifft Alvie auf Stanley (dessen ?Päckchen? wusste ich schnell) und die beiden freunden sich an, was für Alvie ein nie gekanntes Phänomen ist. Alvie und Stanley sind mir beide sofort ans Herz gewachsen. Beide hatten keine leichte Kindheit und auch ihr jetziges Leben läuft nicht so wie bei den ?Normalen?. Sie sind außergewöhnlich und ich konnte mich gut in beide hineinfühlen. Der Stil der Autorin ist mitreißend und intensiv, ich habe mitgefiebert und mitgefühlt. So aufwühlend ist selten ein Buch, doch hier habe ich die breite Palette an Gefühlen erlebt. Die Hochs und Tiefs des alltäglichen Lebens mit solchen Krankheiten/Einschränkungen. Die Liebesgeschichte wächst langsam und genau das hat mir sehr gut gefallen. Ein authentischer, gefühlvoller, intensiver und sehr emotionaler Roman, den ich vorbehaltlos empfehlen kann. Wundervoll umgesetzt und sehr ergreifend.

Ein Buch voller Emotionen, Liebe und Tiefe - eins meiner Highlights 2019
von Aer1th am 28.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich liebe ja Geschichten, die anders sind. Die nicht dem gängigen Standard ? in diesem Fall einer Liebesgeschichte ? entsprechen und bei denen auch noch eine Botschaft rüberkommt. ?Jeder von uns ist ein Rätsel? ist genau so ein Buch und ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch jetzt... Ich liebe ja Geschichten, die anders sind. Die nicht dem gängigen Standard ? in diesem Fall einer Liebesgeschichte ? entsprechen und bei denen auch noch eine Botschaft rüberkommt. ?Jeder von uns ist ein Rätsel? ist genau so ein Buch und ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch jetzt schon sage, dass ich das Buch geliebt habe. Wie der Klappentext schon vermuten lässt ist Alvie eine Autistin, sie hat das Asperger Syndrom, um genau zu sein. Die Kommunikation und soziale Interaktion mit anderen Menschen stellt sie Tag ein, tag aus vor große Herausforderungen und doch ist sie bereits mit ihren 17 Jahren seit fast einem Jahr auf sich gestellt. Sie wohnt alleine und geht einem Vollzeitjob im Zoo nach. Jede Woche kommt ein Sozialarbeiter zu ihr, der sie unterstützen soll, denn noch steht sie unter staatlicher Vormundschaft. Mit Veränderungen in ihrem Tagesablauf kommt Alvie nur schwer zurecht und daher muss sie die Tatsache auch erst einmal verarbeiten, dass eines Tages ein junger Mann (Stanley) zu ?ihrer? festen Uhrzeit, auf ?ihrer? Bank, in ?ihrem? Park sitzt. Und das nicht nur ein Mal, sondern Tag für Tag wieder. Die beiden kommen sich auf ihre ganz eigene Art und Weise näher und eine ganz wunderbare, etwas traurige, aber wunderschöne Liebesgeschichte entsteht zwischen den beiden. Alvie und Stanley sind ?anders? ? sie entsprechen nicht dem Standard, den die Gesellschaft als ?normal? definiert. Ich liebe ?anders?. Ich bin selber anders und würde der Standarddefinition auch nicht entsprechen und es auch nicht wollen. Dennoch haben sowohl Alvie als auch Stanley regelmäßig mit ihrer Umwelt zu kämpfen. Alvie mit ihrem Asperger noch viel mehr als Stanley. Was für ein Päckchen Stanley zu tragen hat, das verrate ich euch nicht, das müsst ihr schon selber herausfinden. Alvie fällt in Gesellschaft mit anderen Menschen immer auf, das war schon in jungen Jahren in der Schule so. Sie kann Gesichtsausdrücke nur schwer deuten, denkt logisch und rational und weniger emotional, kann bestimmte Gerüche und Geräusche nur schwer aushalten und mag nicht angefasst werden. Am liebsten arbeitet sie mit Tieren, den deren Verhalten folgt einem logischen, biologischen Rhythmus ? anders als es bei Menschen ist. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Ich mochte es kaum noch zur Seite legen. Die Geschichte ist mir so ans Herz gegangen ? Alvie und Stanley sind mir ans Herz gegangen. Zwei ganz wunderbare Charaktere, die von der Autorin auch großartig herausgearbeitet wurden. Ich selber habe nur über das Asperger-Syndrom gelesen und es noch nicht ?live? erlebt, doch Alvie kam mir in ihrem ganzen Verhalten sehr authentisch vor. So eine tolle Persönlichkeit, die mit Unfassbarem zu kämpfen hat und hatte und es dennoch schafft so stark zu bleiben. Das Gleiche auch bei Stanley. Auch ihn finde ich ganz großartig ? es sollte definitiv viel mehr Menschen geben, die so sind wie er! Beide zusammen zu erleben war gleichzeitig wunderschön und aufwühlend. Sie standen sich nicht nur einmal selber im Weg zu ihrem Glück. Der Schreibstil der Autorin ließ mich vollkommen im Buch und in der Welt von Alvie und Stanley versinken. Wenn ich gelesen habe, war ich bei den beiden vor Ort ? habe mitgelitten und mit gefiebert. Empfohlen wird das Buch ab 14 und dem stimme ich auch zu. Die Thematik ist nicht ganz simpel und auch emotional darf der Leser einiges einstecken. Außerdem denke ich, dass sich das Buch sehr gut als Schullektüre eignet. Fazit ?Jeder von uns ist ein Rätsel? ist ein Buch, das ich wirklich jedem ans Herz legen möchte. Ich fand es einfach nur großartig. Es ist ein Buch voller Emotionen, Liebe und Tiefe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und damit 5 von 5 Sternen.

Osteogenesis imperfecta und Asperger Autismus ergeben die perfekte Liebesgeschichte
von Melanie Enns aus L. am 25.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Jeder von uns ist ein Rätsel" gehört schon jetzt zu meinen Highlights 2019. Ich habe eine ganze Weile innerhalb meiner Ausbildung in einer Wohngruppe mit Asperger Autisten gearbeitet und daher war mir Alvies Verhalten nicht unbekannt. Die fehlende Empathie ist wirklich gelungen dargestellt, obwohl Alvie ja letztendlich doch einiges... "Jeder von uns ist ein Rätsel" gehört schon jetzt zu meinen Highlights 2019. Ich habe eine ganze Weile innerhalb meiner Ausbildung in einer Wohngruppe mit Asperger Autisten gearbeitet und daher war mir Alvies Verhalten nicht unbekannt. Die fehlende Empathie ist wirklich gelungen dargestellt, obwohl Alvie ja letztendlich doch einiges an Gefühlen und Emotionen empfinden kann, was im Roman sehr deutlich wird. Diese unbekannten Gefühle sind für sie sehr irritierend, daher reagiert sie mit Rückzug und dieses wirkt auf mich sehr authentisch. Ich konnte mich komplett auf Alvie und Stanley einlassen und ihre wirklich besondere Liebesgeschichte wird noch einige Zeit nachwirken. Letztendlich sagt der Titel genau das aus, was zu meinem Lebensmotto geworden ist, denn jeder von uns Menschen hat seine Ecken und Kanten und auch nach fast 24 Ehejahren wage ich zu behaupten, das mir mein Mann immer noch ein Rätsel ist und wahrscheinlich auch bleiben wird, da mir nicht immer das Verständnis für sein Verhalten vorhanden ist und ich weiß, es geht ihm genauso. Dieses bezieht sich auch auf Kollegen und auch auf meine Kinder, denn manches wird einfach immer rätselhaft bleiben, daher empfand ich den Titel als sehr gut gewählt. Das Labyrinth zeigt ganz deutlich, das Alvie und Stanley irgendwann ihr Ziel erreichen werden, denn auch wenn es schwierig ist, sich anzunähern ist Alvie irgendwann dazu bereit. Es dauert bei ihr nur etwas länger, sich Liebe einzugestehen, was auch ihrer Vergangenheit und ihrem Erleben geschuldet ist. Ihre Ängste und Verwirrtheit über ihre Emotionen sind im Nachhinein nachvollziehbar, denn es ist nicht nur ihre Erkrankung, so will ich es einfach mal nennen, sondern auch das, was sie lange Zeit für Liebe hielt. Hinzu kommt, dass Alvie verwaist ist, sozusagen, denn ihren Vater hat sie nicht kennengelernt und ihre Mutter ist verstorben, als Alvie noch ein Kind war. Ob man es nun Trauer nennt oder Verlustangst, sei dahin gestellt. Klar ist, das sie definitiv Bindungsängste hat. Im Umgang mit Tieren sieht dies anders aus. Tiere sind für Alvie interessanter als Menschen und auch Quantenphysik gehört zu Alvies Steckenpferden. Ich gestehe, das ich mir aus "Watership Down" nie viel gemacht habe, da ich als Kind den Film unheimlich grausam fand und mich daher das Buch wenig gereizt hat. Ich hätte nicht gedacht, das so viel Weisheit in dem Buch stecken, die mir nun durch "Jeder von uns ist ein Rätsel" bewusst gemacht wurden. Von mir eine absolute Leseempfehlung an einen Jugendroman, der mich zum Lachen gebracht hat, manchmal auch traurig durch diverse Begebenheiten, dennoch letztendlich so sehr begeistert hat, dass ich "Jeder von uns ist ein Rätsel" definitiv ein Wohlfühlbuch nennen kann. Alvie und Stanley sind ganz besondere Protagonisten, vielleicht auch außergewöhnlich, dennoch ergänzen sie sich ganz gelungen dargestellt und haben im Nu mein Herz erobern können. In meinen Augen ein Roman, der immer und immer wieder gelesen werden kann.