Warenkorb
 

Im Maulwurfstunnel

Konstantins ereignisloses Leben gerät aus den Fugen, als er sich in seine Nachbarin Leyla verliebt, die ihn in Kontakt mit der linksextremen Szene bringt. Dann erschüttert die Anschlagsserie einer linken Terrorzelle die Bundesrepublik.
Konstantin wird gegen seinen Willen in die Attentate verwickelt und sieht sich plötzlich mit der Frage konfrontiert, wie weit der Einzelne im Widerstand gegen den Staat gehen darf – und ob Gewalt ein legitimes Mittel ist.
Unter dem Druck der Öffentlichkeit ermittelt die Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Dr. Priester auf Hochtouren, und schließlich gerät auch Konstantin in ihr Visier. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt.
Ein fesselnder Roman, der den Spagat zwischen Spannung und politischer Philosophie wagt.
Portrait
Thomas Kastning, 1985 geboren, wuchs im Ruhrgebiet auf und ging nach einem Studium in Tübingen nach Westafrika. Dort setzte er sich u.a. für die Friedrich-Ebert-Stiftung Ghana mit den bewaffneten Konflikten in der Region auseinander. Es folgte ein Masterstudium in Friedensforschung und Sicherheitspolitik, bevor er für Berliner Wirtschaftsverbände zu arbeiten begann. Derzeit lebt er in Berlin und schreibt an seinem nächsten Roman.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 22.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86327-050-6
Verlag Divan Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,8/2,5 cm
Gewicht 288 g
Auflage 1
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
15,90
15,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
2
0
0
0

Spannender Roman, der sich auf intelligente Art und Weise mit dem Thema Extremismus auseinandersetzt
von ech am 23.01.2019

Der Autor Thomas Kastning setzt sich in seinem Romandebüt auf intelligente Art und Weise mit dem Thema Extremismus auseinander und konnte mich dabei nicht nur gut unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen. Konstantin, der Ich-Erzähler der Geschichte, führt eigentlich ein ziemlich ereignisloses Leben, bis er über seine Nachbarin Leyla, in... Der Autor Thomas Kastning setzt sich in seinem Romandebüt auf intelligente Art und Weise mit dem Thema Extremismus auseinander und konnte mich dabei nicht nur gut unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen. Konstantin, der Ich-Erzähler der Geschichte, führt eigentlich ein ziemlich ereignisloses Leben, bis er über seine Nachbarin Leyla, in die er heimlich verliebt ist, in Kontakt zur linksextremen Szene kommt und dabei sogar ein wenig Gefallen an deren Ansichten findet. Als das Land wenig später durch einige Anschläge erschüttert wird und Konstantin mehr unfreiwillig in die Angelegenheit verwickelt wird, gerät er ins Visier des ermittelnden Hauptkommissars Dr. Priester, der unter starkem Druck der Öffentlichkeit und auch der Politik ermittelt. Kann Konstantin seinen Kopf noch aus der Schlinge ziehen oder wird er hier zum Bauernopfer ? Mit einem packenden Schreibstil konnte mich der Autor schnell in den Bann der gut aufgebauten Geschichte ziehen. Dabei lässt er uns Leser auch immer wieder tief in die Gedankengänge und Entscheidungsfindungsprozesse der gut gezeichneten Protagonisten eindringen. So baut er auch ohne große Actioneinlagen schnell Spannung auf und hält sie über die gesamte Länge des Buches. Das Ende war für mich persönlich etwas unbefriedigend (ohne hier etwas vorwegnehmen zu wollen), auch wenn es vom Grundsatz her durchaus schlüssig und nachvollziehbar ausfällt. Nach meinem Geschmack hat hier aber für ein rundes Ende einfach etwas gefehlt. Aber auch so fällt das Gesamtfazit insgesamt absolut positiv aus. Wer sich für das Thema Extremismus interessiert, wird hier bestens bedient und unterhalten, zudem erhält er reichlich Stoff zum Nachdenken.

Vom langweiligen Leben zum Terrorist in ein paar Wochen
von Moni aus Fulda am 14.01.2019

Ein ganz anderes Buch, eine ganz andere Thematik, als ich sonst so lese. Dennoch fand ich es gut, was auf jeden Fall für das Buch spricht. Wir begleiten einen langweiligen 08/15-jungen-Erwachsenen, der sich in seine Nachbarin verliebt. Durch sie gerät er in die linke Politbewegung, macht bei Demos und... Ein ganz anderes Buch, eine ganz andere Thematik, als ich sonst so lese. Dennoch fand ich es gut, was auf jeden Fall für das Buch spricht. Wir begleiten einen langweiligen 08/15-jungen-Erwachsenen, der sich in seine Nachbarin verliebt. Durch sie gerät er in die linke Politbewegung, macht bei Demos und Hausbesetzungen mit, lernt Leute kennen. Was anfangs harmlos ist und einem Spiel gleicht, rutscht später durch Zufälle, dumme Entscheidungen und Handlungen komplett ab, bis unser Protagonist sich mitten im Terrorismus und als Verdächtiger wiederfindet. Ich befürchtete, dass mir das Buch zu politisch sein könnte, das war jedoch gar nicht der Fall. Vielmehr wird beleuchtet, wie schnell man auf die schiefe Bahn gerät und welcher Fanatismus hinter Terroristen liegt. Ganz schnell geht es und das ganze Leben ist auf dem Kopf gestellt, obwohl man sich doch nur verliebt hat. Ich war gut unterhalten, leicht schockiert und auch zufrieden mit dem Ende.