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Davor und Danach

Überleben ist nicht genug

Was zählt, wenn die Welt am Abgrund steht? Verändern Klimawandel und Flucht unsere Menschlichkeit?
Die 14-jährige Mhairi lebt in einer Welt, in der es zu viele Menschen gibt und Wasser nur noch im Norden zu finden ist. Sie besitzt zwei Dinge: einen Revolver und ihre Papiere. Ihr einziges Ziel ist es, zu überleben. Dank ihrer Papiere wird es Mhairi bis in den Norden schaffen. Hoffentlich. Doch dann trifft sie kurz vor dem Grenzpunkt einem kleinen Jungen. Ist sie bereit, alles für ihn zu riskieren?
Spannend, politisch und hochaktuell – dieser Roman von Nicky Singer ist so brisant wie die Jugendbücher „Die Wolke“ oder „Nichts“ von Janne Teller. Eine berührende Geschichte über Klimawandel, Überbevölkerung und den Umgang mit Flüchtlingen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 21.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7915-0100-0
Verlag Dressler Cecilie
Maße (L/B/H) 21,1/14,7/3,4 cm
Gewicht 565 g
Originaltitel The Survival Game
Auflage 1
Illustrator Frauke Schneider
Übersetzer Birgit Salzmann
Verkaufsrang 29.122
Buch (Paperback)
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19,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Eine Dystopie über Flucht, den Klimawandel und die Frage, ob es im Kampf um die letzten, knappen Ressourcen noch Platz für Menschlichkeit gibt. Hochgradig aktuell und spannend! Eine Dystopie über Flucht, den Klimawandel und die Frage, ob es im Kampf um die letzten, knappen Ressourcen noch Platz für Menschlichkeit gibt. Hochgradig aktuell und spannend!

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„So realistisch, so spannend“

, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Ein Jugendbuch über die Folgen des Klimawandels und gleichzeitig ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit. "Davor und Danach" ist erschreckend realistisch und spannend bis zum Schluss. Ein Jugendbuch über die Folgen des Klimawandels und gleichzeitig ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit. "Davor und Danach" ist erschreckend realistisch und spannend bis zum Schluss.

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, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein beeindruckendes Buch über die Gefahren des Klimawandels, der Kampf um die letzten Ressourcen und die Kraft und der Mut einer 14 Jährigen, den Weg nach Hause zu finden. Genial! Ein beeindruckendes Buch über die Gefahren des Klimawandels, der Kampf um die letzten Ressourcen und die Kraft und der Mut einer 14 Jährigen, den Weg nach Hause zu finden. Genial!

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„Ein starker (Jugend-)Roman zum Thema Flucht und die Frage: Wo stehst Du? “

, Thalia-Buchhandlung den Wilmersdorfer Arcaden in Berlin Charlottenburg

Emotional, realistisch, politisch. Ein großartiges Plädoyer für Menschlichkeit! Unbedingt lesenswert! Emotional, realistisch, politisch. Ein großartiges Plädoyer für Menschlichkeit! Unbedingt lesenswert!

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„Wie weit würdest du gehen, um zu Überleben?“

, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Klimawandel, neue politische Systeme und Grausamkeit stehen an der Tagesordnung. Und in dieser düsteren Welt muss die junge Mhairi aufwachsen. Ganz allein hat sie sich bis in den Norden durchgekämpft, wo es scheinbar noch sicher ist. Doch auf ihrem Weg dorthin hat sie schreckliches durchmachen müssen. Und dann ist da auch noch dieser kleine Junge, der ihr einfach nicht von der Seite weichen will. Eigentlich will sie ihn zurücklassen, doch kann sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren? Und wird sie wirklich bald in Sicherheit sein?...

Obwohl viel von dem was Mhairi erlebt hat nicht detailliert ausgeführt wird, erkennt man schnell, dass sie durch die Hölle gegangen ist. Ihre Geschichte hat mich total berührt und von der ersten Seite an gefesselt. Ganz nüchtern und schnörkellos wird ihre Geschichte in einem etwas spezielleren Schreibstil erzählt.
Für mich jetzt schon eines meiner Lese-Highlights dieses Jahr!
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Klimawandel, neue politische Systeme und Grausamkeit stehen an der Tagesordnung. Und in dieser düsteren Welt muss die junge Mhairi aufwachsen. Ganz allein hat sie sich bis in den Norden durchgekämpft, wo es scheinbar noch sicher ist. Doch auf ihrem Weg dorthin hat sie schreckliches durchmachen müssen. Und dann ist da auch noch dieser kleine Junge, der ihr einfach nicht von der Seite weichen will. Eigentlich will sie ihn zurücklassen, doch kann sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren? Und wird sie wirklich bald in Sicherheit sein?...

Obwohl viel von dem was Mhairi erlebt hat nicht detailliert ausgeführt wird, erkennt man schnell, dass sie durch die Hölle gegangen ist. Ihre Geschichte hat mich total berührt und von der ersten Seite an gefesselt. Ganz nüchtern und schnörkellos wird ihre Geschichte in einem etwas spezielleren Schreibstil erzählt.
Für mich jetzt schon eines meiner Lese-Highlights dieses Jahr!

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„Wenn Dystopie fast Realität ist“

, Thalia-Buchhandlung Rostock

Mhairi lebt in unserer nahen Zukunft. In den meisten Teilen der Welt herrscht Dürre. Daher flieht alles nach Norden. Dort gibt es noch Wasser, allerdings auch zu viele Menschen. Aufgrund der Überbevölkerung hat sich die Menschheit zu einem drastischen Schritt entschlossen...
In diesem Szenario treffen wir auf Mhairi, welche die Flucht von Afrika in ihr Heimatland Schottland bestreiten muss. Schon in England angekommen, nimmt sie sich widerwillig eines stummen Jungen an, der es allein nicht schaffen würde. Dies bedeutet allerdings auch mehr Risiko für Mhairi, denn anders als sie hat er nicht die benötigten Papiere zur Einreise. Und die Gesetze haben sich in den letzten Jahren stark verschärft...
Der Erzählstil ist bedrückend, atmosphärisch und schnörkellos und zeigt uns erst nach und nach den Umfang und den Wahrheitsgehalt der Geschichte. Es entsteht ein regelrechter Lesesog und gleichzeitig immer wieder die Erkenntnis, dass diese Dystopie so weit von unserer Realität nicht entfernt ist. Am Ende kann die ein oder andere Träne fließen! Dieses Buch hat mich tief berührt, nachdenklich gemacht und sollte vonn jedem Menschen ab 14 Jahren ruhig einmal gelesen werden.
Mhairi lebt in unserer nahen Zukunft. In den meisten Teilen der Welt herrscht Dürre. Daher flieht alles nach Norden. Dort gibt es noch Wasser, allerdings auch zu viele Menschen. Aufgrund der Überbevölkerung hat sich die Menschheit zu einem drastischen Schritt entschlossen...
In diesem Szenario treffen wir auf Mhairi, welche die Flucht von Afrika in ihr Heimatland Schottland bestreiten muss. Schon in England angekommen, nimmt sie sich widerwillig eines stummen Jungen an, der es allein nicht schaffen würde. Dies bedeutet allerdings auch mehr Risiko für Mhairi, denn anders als sie hat er nicht die benötigten Papiere zur Einreise. Und die Gesetze haben sich in den letzten Jahren stark verschärft...
Der Erzählstil ist bedrückend, atmosphärisch und schnörkellos und zeigt uns erst nach und nach den Umfang und den Wahrheitsgehalt der Geschichte. Es entsteht ein regelrechter Lesesog und gleichzeitig immer wieder die Erkenntnis, dass diese Dystopie so weit von unserer Realität nicht entfernt ist. Am Ende kann die ein oder andere Träne fließen! Dieses Buch hat mich tief berührt, nachdenklich gemacht und sollte vonn jedem Menschen ab 14 Jahren ruhig einmal gelesen werden.

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„Eine Geschichte, die nachwirkt und mich nachdenklich gemacht hat...“

, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mhairi ist 14, als sie sich mit ihren Eltern auf den Weg macht - aus dem Sudan bis nach Schottland wollen sie kommen... Da wohnt Mhairis Großmutter und dort ist das Klima noch nicht verändert, dort kann man noch leben.
Doch auf ihrer Reise muss sie mit vielen Schicksalsschlägen zurecht kommen, muss immer wieder eine Zeit überstehen, in der sie überprüft, an ihren Aussagen gezweifelt und ihre Weiterreise verhindert wird.
Doch Mhairi gibt nicht auf, kämpft sich weiter nach Norden und lernt unterwegs, wenn auch unfreiwillig, einen kleinen Jungen kennen. Er spricht nicht, kann ihr nicht sagen, woher er kommt, und doch weicht er ihr ab sofort nicht mehr von der Seite und die beiden schlagen sich gemeinsam in Richtung Schottland.

Doch wird alles gut, wenn sie dort ankommen? Werden sie bleiben dürfen, nur weil Mhairi in Schottland geboren wurde???

Nicky Singer hat einen Jugendroman geschrieben, der mir noch lange im Kopf bleiben wird. Klimawandel und Überbevölkerung sind zwei so aktuelle Themen, die mit dieser Geschichte in ein dramatisches Licht gerückt werden.

Ich bin beeindruckt!
Mhairi ist 14, als sie sich mit ihren Eltern auf den Weg macht - aus dem Sudan bis nach Schottland wollen sie kommen... Da wohnt Mhairis Großmutter und dort ist das Klima noch nicht verändert, dort kann man noch leben.
Doch auf ihrer Reise muss sie mit vielen Schicksalsschlägen zurecht kommen, muss immer wieder eine Zeit überstehen, in der sie überprüft, an ihren Aussagen gezweifelt und ihre Weiterreise verhindert wird.
Doch Mhairi gibt nicht auf, kämpft sich weiter nach Norden und lernt unterwegs, wenn auch unfreiwillig, einen kleinen Jungen kennen. Er spricht nicht, kann ihr nicht sagen, woher er kommt, und doch weicht er ihr ab sofort nicht mehr von der Seite und die beiden schlagen sich gemeinsam in Richtung Schottland.

Doch wird alles gut, wenn sie dort ankommen? Werden sie bleiben dürfen, nur weil Mhairi in Schottland geboren wurde???

Nicky Singer hat einen Jugendroman geschrieben, der mir noch lange im Kopf bleiben wird. Klimawandel und Überbevölkerung sind zwei so aktuelle Themen, die mit dieser Geschichte in ein dramatisches Licht gerückt werden.

Ich bin beeindruckt!

Heike Steinert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Leseempfehlung! Ein Junges Mädchen als Flüchtling im Heimatland Schottland. Eine Geschichte über den Klimawandel, das Problem der Überbevölkerung und den Umgang mit Flüchtlingen. Leseempfehlung! Ein Junges Mädchen als Flüchtling im Heimatland Schottland. Eine Geschichte über den Klimawandel, das Problem der Überbevölkerung und den Umgang mit Flüchtlingen.

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, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Eine Geschichte, die mich noch lange beschäftigt hat. Toughe Heldin, die von ihrem Gewissen eingeholt wird. Realistisches Zukunftszenario. Eine Geschichte, die mich noch lange beschäftigt hat. Toughe Heldin, die von ihrem Gewissen eingeholt wird. Realistisches Zukunftszenario.

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„Was zählt am Ende wirklich..“

, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein Buch ums reine Überleben.. die Erde hat sich ihren Lebensraum zurück erobert und die Menschen kämpfen um Essen und Wasser - ums Überleben.
Mittendrin ein Mädchen und ein Junge, die unerbittlich versuchen sich durch zu schlagen. Auf der Suche nach Sicherheit.. doch können sie diesen Kampf überhaupt gewinnen?
Das Buch hat mich stark berührt. So voller Ängste, Realität,Gier und Nächstenliebe.
Ein Buch ums reine Überleben.. die Erde hat sich ihren Lebensraum zurück erobert und die Menschen kämpfen um Essen und Wasser - ums Überleben.
Mittendrin ein Mädchen und ein Junge, die unerbittlich versuchen sich durch zu schlagen. Auf der Suche nach Sicherheit.. doch können sie diesen Kampf überhaupt gewinnen?
Das Buch hat mich stark berührt. So voller Ängste, Realität,Gier und Nächstenliebe.

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„Eine Dystopie mit Ihrem eigenen "Charme"“

, Thalia-Buchhandlung Kleve

Erstmal ist das Buch ein optisches Highlight, spiegelt allerdings damit auch schon gut die Welt bzw. das Buch wieder.
Es ist eine Welt am Abgrund und der Norden gefühlt die letzte Bastion der Welt, welches normales Leben ermöglicht.
Die Thematik wird wahnsinnig gut aufgenommen und umgesetzt.
Das unsere Protagonistin auch erst gerade mal 14 Jahre alt ist, macht die ganze Szenerie nur umso berührender.
Für jeden etwas, der mal eine etwas andere Leseerfahrung haben, und eine junge Frau auf der Reise Ihres Lebens begleiten möchte.
Erstmal ist das Buch ein optisches Highlight, spiegelt allerdings damit auch schon gut die Welt bzw. das Buch wieder.
Es ist eine Welt am Abgrund und der Norden gefühlt die letzte Bastion der Welt, welches normales Leben ermöglicht.
Die Thematik wird wahnsinnig gut aufgenommen und umgesetzt.
Das unsere Protagonistin auch erst gerade mal 14 Jahre alt ist, macht die ganze Szenerie nur umso berührender.
Für jeden etwas, der mal eine etwas andere Leseerfahrung haben, und eine junge Frau auf der Reise Ihres Lebens begleiten möchte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
79 Bewertungen
Übersicht
47
14
11
7
0

erschreckendes Zukunftszenario
von Adora Breloir aus Leipzig am 19.04.2019

Heutzutage dreht sich vieles um unsere Erde. Dieses Buch behandelt ein erschreckendes Zukunftszenario. Ein Strom von Flüchtlingen begibt sich in den Norden der Erde, da es überall sonst durch die Klimaerwärmung zu heiß zum Leben ist. In diesem Strom ist auch Mhairi, die jedoch für sich alleine kämpft. Sie... Heutzutage dreht sich vieles um unsere Erde. Dieses Buch behandelt ein erschreckendes Zukunftszenario. Ein Strom von Flüchtlingen begibt sich in den Norden der Erde, da es überall sonst durch die Klimaerwärmung zu heiß zum Leben ist. In diesem Strom ist auch Mhairi, die jedoch für sich alleine kämpft. Sie hat ihren Vater, ihre Mutter und den Sohn des Fahrers ihrer Mutter,Mohammed verloren. Eines Tages trifft sie auf einen kleinen Jungen und seinem Vater/Großvater, der bei dieser Begegnung umkippt und verstirbt. Eigentlich möchte Mhairi weiter alleine den Weg zu ihrer Großmutter bestreiten jedoch kann sie den Jungen, der sie so an Mohammed erinnert, nicht alleine lassen. Die Aufmachung des Buche ist mal etwas ganz anderes. Es gibt eine Klappe, die den seitlichen Schnitt verdeckt. Die Gegensätze was das Cover und die Rückseite betrifft, gefallen mir auch sehr, vor allem das goldene Glitter, das im Gegensatz zum erschreckenden Inhalt steht. Immerhin ist im Buch so gar nichts golden und glitzrig. Den Schreibstil fand ich ganz okay. Ich habe eine Weile gebraucht um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Mich haben mit der Zeit die ganzen Wiederholungen richtig genervt. Zwischendrin hatte ich sogar mal überlegt, das Buch abzubrechen aber ich wollte einfach wissen wie es weitergeht. Es war am Anfang und zum Schluss spannend, in der Mitte gab es mal eine Durststrecke die ich etwas langweilig fand. Ich mochte es sehr, dass jedes Kapitel eine zusammenfassende Überschrift hatte. So wusste man schon ein bisschen, worauf man sich einlässt. In der Mitte des Buches hatte ich mir schon meine Gedanken gemacht, wie es enden könnte und es kam auch mehr oder weniger so, wie ich mir das gedacht habe. Der ganze Gegensatz mit den Flüchtlingen und, dass es bei Mhairi Großmutter eigentlich nochmal zugeht, ist so surreal. Aber genau das ist so passend. Ich finde, man hat bei diesem Thema im Buch einiges an Potenial verschenkt, was ich sehr schade finde. Man muss das Buch nicht unbedingt gelesen haben, es gibt bestimmt besseres mit solch einem Szenario.

Den Nagel auf den Kopf getroffen
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2019

Mit den Themen Überbevölkerung, Klimawandel und Flüchtlinge beschäftigen sich in letzter Zeit ziemlich viele Autoren. Nicht umsonst natürlich, sind diese Probleme doch brandaktuell und müssen jetzt von uns besprochen und gelöst werden, bevor es zu spät ist. Wohin die ganze Sache nämlich führen kann, zeigt Nicky Singer auf wirklich eindrückliche,... Mit den Themen Überbevölkerung, Klimawandel und Flüchtlinge beschäftigen sich in letzter Zeit ziemlich viele Autoren. Nicht umsonst natürlich, sind diese Probleme doch brandaktuell und müssen jetzt von uns besprochen und gelöst werden, bevor es zu spät ist. Wohin die ganze Sache nämlich führen kann, zeigt Nicky Singer auf wirklich eindrückliche, perfekt umgesetzte Art und Weise: in eine Welt, in der dank des Treibhauseffektes die Polkappen geschmolzen sind und sich die Welt in zwei ungleiche Teile gespalten hat. Der Großteil der Landfläche kämpft mit fehlendem Wasser und anddauernder Dürre, der sehr viel kleinere Bereich im kühlen Norden mit ständig wachsenden Flüchtlingsströmen, die an den geschlossenen Grenzen abgewiesen werden und trotzdem verzweifelt einen Weg ins Land suchen. Mhairi ist auf dem Rückweg aus dem Sudan zu ihrer schottischen Heimatinsel Arran. Ein 14-jähriges Mädchen allein in einer Welt, in der die Menschen keinerlei Mittleid mehr übrig haben und sich jeder selbst der nächste ist; jeder kämpft um sein eigenes Überleben ohne Rücksicht auf andere. Diese kalte Welt wird so erlebbar dargestellt, dass mich permanent eine Gänsehaut überläuft. Vor allem wie Mhairi mit ihren Gefühlen und Erinnerungen an die lange Reise umgeht, wie eine junge Frau, die eigentlich selbst noch ein Kind ist, mehr Stärke und Einfühlungsvermögen zeigt als jeder Erwachsene, verbarrikadiert hinter seinen Schutzwällen, dem sie auf ihrem Weg begegnet, zeichnet in meiner Vorstellung ein Bild von einer Welt, die ich so nie erleben möchte. Dabei fühlt sich alles so real an, dass einem klar wird: diese hier geschilderte Fiktion ist wirklich möglich! Es ist nichts, was zu surreal ist, um in nächster Zeit passieren zu können. Diese Zukunft ist unsere Zukunft, wenn wir nicht langsam mal aufwachen und etwas unternehmen. Am erschreckendsten für mich ist allerdings, dass mir die fehlende Menschlichkeit der Figuren so logisch erscheint. Ihre Handlungen werden so nachvollziehbar geschildert, dass man sich vollkommen in sie hinein versetzen kann. Fazit: Ein Buch, dass man unbedingt gelesen haben sollte; nicht weil es so gute Fiktion ist, sondern weil es eine erschreckend reale mögliche Zukunft abbildet.

Menschlichkeit in einer unmenschlichen Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 18.04.2019

Die 14jährige Mhairi lebt in einer Zukunft, in der sich die Länder voneinander abschotten. Sie muss ohne Eltern zu ihrer Großmutter nach Schottland fliehen, da schließt sich ihr ein kleiner Junge an. Geprägt von einem eisernen Überlebenswillen, widerstehen die beiden den Hindernissen, die sich ihrer Flucht in den Weg... Die 14jährige Mhairi lebt in einer Zukunft, in der sich die Länder voneinander abschotten. Sie muss ohne Eltern zu ihrer Großmutter nach Schottland fliehen, da schließt sich ihr ein kleiner Junge an. Geprägt von einem eisernen Überlebenswillen, widerstehen die beiden den Hindernissen, die sich ihrer Flucht in den Weg stellen. Es ist eine Welt voller Ablehnung und Todesgefahr für alle, die nicht dem gewünschten Muster entsprechen. Sehr emotional behandelt die Autorin Nicky Singer die Themen Überbevölkerung, Klimawandel und den Umgang mit Flüchtlingen, sie lässt Mhairi an ihrer Aufgabe wachsen. Sehr eindrücklich werden Mhairis Gefühle und ihre Überlegungen geschildert zu diesem kleinen Jungen, der so gar nicht willkommen ist wegen seiner anderen Hautfarbe. Das Buch ist aus der Sicht der Jugendlichen geschildert, so dass der Leser hautnah an Mhairi dran ist und mit ihr zusammen all die Gefahren bestehen muss, die eine so unwirtliche Welt birgt. Und so werden die Themen, die sie beschäftigen, an den Leser weitergeleitet. Es geht gar nicht anders: Wer dieses Buch liest, wird sich den Fragen stellen, die Mhairis Leben bestimmen. Diese Geschichte hat mich sehr nachdenklich hinterlassen, denn die Frage, wie weit jeder Einzelne für die Menschlichkeit gehen würde, lässt niemand kalt. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter, sowohl Jugendlichen wie auch Erwachsenen, und vergebe vier von fünf Sternen.