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Venturia (Band 1): Juwelen und Verfall

Die siebzehnjährige Tiana führt ein beschauliches Leben im Schloss von Bel Aniz. In der Prinzessin glüht der Wunsch nach Freiheit und nach Antworten auf Ungereimtheiten, die ihr immer häufiger auffallen. Was ist das geheimnisvolle Land Venturia, über das niemand im Schloss reden darf? Warum ist der König so abweisend, sobald das Gespräch auf Magie gelenkt wird?
Doch statt Tianas Fragen zu klären, planen ihre Eltern sechs Bälle, um einen geeigneten Gemahl für ihre Tochter zu finden. Nachdem der erste Ball allerdings vollkommen anders als geplant verläuft, findet sich die Prinzessin auf einmal in einem Strudel aus Ereignissen wieder, der alles, was sie bisher geglaubt hat, als Lüge entlarvt und sowohl ihre Zukunft als auch ihre Vergangenheit infrage stellt.
Als sie von einem Fremden verschleppt wird, ist das nur noch der letzte Windhauch, der ihre heile Welt zum Einsturz bringt. Wird es ihr gelingen, aus diesen Trümmern zu entkommen und herauszufinden, wer sie wirklich ist?
Portrait
Meißner, Regina
Regina Meißner wurde am 30.03.1993 in einer Kleinstadt in Hessen geboren, in der sie noch heute lebt. Als Autorin für Fantasy und Contemporary hat sie bereits viele Romane veröffentlicht. Weitere Projekte befinden sich in Arbeit. Regina Meißner hat Englisch und Deutsch auf Lehramt in Gießen studiert. In ihrer Freizeit liebt sie neben dem Schreiben das Lesen und ihren Dackel Frodo.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 364
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 14.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03896-010-2
Verlag Sternensand Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,1/3,5 cm
Gewicht 423 g
Verkaufsrang 47.109
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Spannend, magisch, unerwartet!
von Michele Linzel aus Hannover am 15.12.2018

Meinung: Als allererstes lässt sich sagen: Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich in dieser Geschichte erwartet. Natürlich hatte ich, wie eigentlich immer, mir einer kleinen Liebesgeschichte gerechnet und wie der Klappentext schon sagt mit Bällen, Prunk und diversen Hochzeitskandidaten. Aber darüber hinaus hatte ich wirklich nicht den geringsten Plan... Meinung: Als allererstes lässt sich sagen: Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich in dieser Geschichte erwartet. Natürlich hatte ich, wie eigentlich immer, mir einer kleinen Liebesgeschichte gerechnet und wie der Klappentext schon sagt mit Bällen, Prunk und diversen Hochzeitskandidaten. Aber darüber hinaus hatte ich wirklich nicht den geringsten Plan wohin mich die Reise führt. Und das war ein ganz, ganz großer Pluspunkt. Man begleitet als Leser Prinzessin Tiana aus Bel Aniz. Tiana war mir direkt von Anfang an sympathisch, kann sie sich doch mit ihrer Rolle als Prinzessin nicht wirklich abfinden. Sie verteufelt in Gedanken ihre Etikettelehrer, hasst die allgegenwärtige Ahnenkunde und überhaupt: Heiraten will sie schon mal gar nicht. Doch ihren Eltern zuliebe und weil sie es nicht anders kennt, folgt sie den Regeln, Schritt für Schritt, Fuß vor Fuß. Es ist teilweise recht amüsant ihr dabei zuzusehen und vor allem ihren Gedanken zu folgen. Aus unerfindlichen Gründen fühlt sie sich dem Wald verbunden, liebt gute Geschichten und ist generell weltoffener als der Rest des Palastes. Die bereits erwähnte Abenteuerlust, dieser Wunsch nach Freiheit, der in ihr brodelt, verklingt jäh, als ihr offenbart wird, dass es noch weit mehr hinter den Palastmauern gibt, als man ihr bisher vorgestellt hat. Die Autorin schreibt großartig. Da gibt es gar nicht viel zu zu sagen. Handlungen, Gespräche und andere Dinge lässt sie in genau dem richtigen Tempo ablaufen, mit kleinen, unterbewussten Worten und Beschreibungen lässt sie erstaunlich viele Bilder im Kopf entstehen, man fühlt mit der Protagonistin und kann sich super in sie hineinversetzen. Was das angeht ist Venturia fast formvollendet. Ich habe das Lesen regelrecht genossen und wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil eine packende, fesselnde Welt zu erschaffen, bei der man einfach mitfühlen, mitfiebern und miträtseln muss, was denn da jetzt als nächstes kommt. Und hier spreche ich aus Erfahrung, denn Frau Meißner ist eine der wenigen Autoren, bei denen ich nicht weiß: Wird das jetzt ein Happy End oder tritt sie mein Herz wieder mit Füßen? Lässt sie mich vor Freude jauchzen oder vor Wut und Wehmut platzen? Oder kombiniert sie beides? Dadurch, dass man als Leser Tiana so nah steht, erlebt man natürlich auch haargenau, was sie durchmacht. Ihre Verzweiflung, ihre Verwirrung, ihre Angst, ihre Neugier, ihren Mut, ihre Wut, ihren Widerstand. Man will mit ihr aus dem goldenen Käfig Bel Aniz ausbrechen und die grünen, saftigen, dunklen Wälder erkunden. Will mit ihr das Rätsel um Venturien und die verbotene Magie lösen. Will lachen, weinen und kämpfen. ?Wut floss durch meine Adern, versetzte mich in einen Ausnahmezustand, in dem ich keine Kontrolle mehr über mich besaß. Die Tränen auf meinen Wangen waren längst versiegt, vertrieben von dem Zorn, der mich überwältigte.? (Pos. 4052 von 4094) Die Atmosphäre schwankt dauerhaft von gereizt zu angespannt zu mysteriös. Zu Beginn, als der erste Ball abgehalten wurde, war ich noch ganz angetan von dem Reichtum, dem Prinzessinnendasein und den Privilegien. Ich fand Tianas Leben süß und lebenswert. Auch, wenn ich ihre Probleme verstand. Dann kam der große Knall und spannungsmäßig ging es von einem aufregenden Moment zum Nächsten. Von Entführung, zu Flucht, zu Orientierungslosigkeit über Erinnerungen und Magie - Venturia bietet Abwechslung ohne Ende - verbunden mit einem Gefühl von Heimat. Irgendwie war alles an seinem Platz, ohne, dass ich es vorher wusste. Fazit: Venturia ist magisch. Anders kann ich es gar nicht sagen. Eine magische Geschichte voller Höhen und Tiefen, gespickt mit authentischen Charakteren und einer wahnsinnig gelungenen Atmosphäre, die wie eine Decke über all dem liegt. Begleitet Tiana durch einige Tage ihres Lebens und seht mit an, wie ihre Welt zusammenbricht und aus den tausend Scherben etwas Neues entsteht. Dies? ist keine typische glitzer-glamour Ballgeschichte, die Liebe nimmt hier kaum Platz ein - hinter Venturia steckt mehr. Mehr Tiefe, mehr Gefangennehmen, mehr Mitreißen als ich erwartet hätte. Es ist der Beginn einer Rebellion. Bewertung: ?????????? (5/5)

Erst im letzten Drittel konnte mich die Autorin wirklich abholen
von Monika Schulze am 14.12.2018

Meine Meinung: Da ich die Prinzessinnen-Reihe von Regina Meißner liebe, musste ich natürlich auch dieses Buch unbedingt haben. Überhaupt liebe ich gerade Geschichten über Königreiche, Prinzessinnen und Magie, deshalb freute ich mich sehr aufs Lesen. Zu Beginn lernt man Tiana kennen und ich muss gestehen, irgendwie war sie mir nicht sympathisch.... Meine Meinung: Da ich die Prinzessinnen-Reihe von Regina Meißner liebe, musste ich natürlich auch dieses Buch unbedingt haben. Überhaupt liebe ich gerade Geschichten über Königreiche, Prinzessinnen und Magie, deshalb freute ich mich sehr aufs Lesen. Zu Beginn lernt man Tiana kennen und ich muss gestehen, irgendwie war sie mir nicht sympathisch. Von Anfang an ist sie unzufrieden und beschwert sich über ihren goldenen Käfig, wobei ich nicht so recht verstand, worin eigentlich ihr Problem lag. Natürlich hat man als Prinzessin gewisse Pflichten, aber für mich war es nicht so deutlich ersichtlich, wo die Grenzen für sie lagen, was sie so eingeengt hat. Auch das ganze Geheimnis um die Venturen wurde mir zu wenig ?aufgebauscht?. Es wurde mehr beiläufig erwähnt und obwohl sich Tiana ein bisschen mit dem Thema Magie beschäftigt, war mir das doch etwas zu wenig. Ich hätte da auf einen richtigen Paukenschlag gehofft, eine Spannung, die sich stetig aufbaut, so dass man unbedingt wissen möchte, was dahinter steckt. Meiner Meinung nach hätte die Autorin hier noch mehr Hinweise einstreuen sollen, immer wieder versteckte Informationen, damit sich sowohl für Tiana, als auch den Leser langsam ein Bild ergibt. Immerhin ist es ja strengstens verboten, über Magie zu sprechen, da muss doch auch etwas dahinterstecken. Für mich wurde dieses Geheimnis leider zu wenig ausgereizt. Als dann die Sache mit den Bällen aufkam, bekam ich etwas mehr Verständnis für die junge Prinzessin. Wer möchte schon mit 17 Jahren dazu gezwungen werden, sich einen Ehemann auszusuchen. Und als ich dann die Bewerber kennenlernte, tja, da wollte ich wie Tiana am liebsten gemeinsam mit ihr weglaufen. Durch den Ball kam jedoch für mich endlich eine interessante Komponente in die Geschichte, da man ja aufgrund des Klappentextes weiß, dass etwas passiert und ich freute mich richtig darauf. Doch auch jetzt platzte die erwartete Bombe nicht. Vielleicht bin ich inzwischen bei Fantasy-Geschichten etwas zu kritisch, aber mir fehlte das Drama, das Gänsehautfeeling die große Enthüllung. Zwar gibt es ein paar sehr schöne und interessante Wendungen, die mir wirklich gut gefielen und sehr viel Potenzial haben, aber für mich waren sie leider nicht genug in Szene gesetzt. Sie wurden eher einfach so in die Geschichte hineingeflochten, anstatt mit einem Knall serviert. Trotz allem muss ich sagen, dass mir die Entwicklung der Story sehr gut gefiel. Das letzte Drittel riss mich dann wirklich richtig mit, da es endlich auch etwas Spannung gibt, ein paar Wow-Momente und tolle Überraschungen. Wohin das Ganze führen wird, bleibt für mich am Ende offen, was ich jedoch sehr gut fand, denn jetzt kann Regina Meißner das Potenzial vielleicht doch noch voll ausschöpfen. Fazit: Mit ?Venturia ? Juwelen und Verfall? startet Autorin Regina Meißner sehr ruhig in eine neue Reihe. Vor allem zu Beginn konnte ich wenig Verständnis und Sympathie für Tiana aufbringen und verstand ihr Dilemma nicht. Es gab zwar tolle Wendungen in der Geschichte, die waren mir jedoch nicht gut genug in Szene gesetzt. Erst im letzten Drittel konnte mich die Autorin wirklich abholen und mitreißen. Ich denke, die Geschichte hat jede Menge Potenzial, das jedoch in diesem ersten Band leider noch nicht ausgeschöpft wurde. Von mir bekommt das Buch 3,5 Punkte von 5.

Magicher Aufakt einer märchenhaften Reihe
von einer Kundin/einem Kunden am 14.12.2018

Meine Meinung Das Cover gefällt mir sehr, obwohl ich zu Beginn doch sehr skeptisch war, ob es wirklich zur Geschichte passt. Ich weiß nicht, irgendwie hatte ich so das Gefühl, jedoch wenn man die Geschichte liest ist es doch einfach perfekt. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und sehr... Meine Meinung Das Cover gefällt mir sehr, obwohl ich zu Beginn doch sehr skeptisch war, ob es wirklich zur Geschichte passt. Ich weiß nicht, irgendwie hatte ich so das Gefühl, jedoch wenn man die Geschichte liest ist es doch einfach perfekt. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig und sehr leicht zu lesen. Ich liebe den speziellen Schreibstil von Regina, der die Geschichten wundervoll atmosphärisch dadurch. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Tiana erzählt. Tiana ist ein sehr spezieller Charakter. Einerseits ist sie wild, freiheitsliebend und träumt von einem anderen Leben anderseits liebt sie Beständigkeit, braucht Sicherheit und weiß manchmal selber nicht genau, was sie sich wünscht. Sie fühlt sich gefangen im goldenen Käfig, möchte ausbrechen und der Verantwortung einer Hochzeit entfliehen. Tiana ist noch nicht bereit so eine Entscheidung zu treffen. Dennoch als das Abenteuer beginnt und Tiana frei sein könnte, wünscht sie sich doch zurück zu ihren Eltern. Ihre Entwicklung ist wirklich genial, denn wir stehen doch auch oft im Zwiespalt und wünschen uns die Sicherheit zurück. Zu Beginn ist die Geschichte noch sehr ruhig und wir lernen Tiana in ihrer gewohnten Umgebung kennen. Lernen ihren inneren Konflikt kennen, denn sie soll verheiratet werden und hat nicht lange Zeit sich einen geeigneten Kandidaten auszusuchen. Danach baut sich der Spannungsbogen langsam auf und ich konnte mich besser auf die Geschichte einlassen. Und die Geschichte behält noch einige Überraschungen offen, es wird spannend, magisch und fantasievoll. Die Welt Venturia und ihre Menschen sind magisch und eindrucksvoll. Wirklich gemein ist das Ende der Geschichte, aber so kennen wir Regina. Man kann nicht vorausahnen, wie die Geschichte weitergeht und was Regina noch alles für uns bereithält. Ich bin wirklich gespannt. Mein Fazit Venturia: Juwelen und Verfall ist eine märchenhafte, magische und spannende Geschichte mit einer Protagonistin, die den Leser manchmal in den Wahnsinn treiben kann. Doch gerade durch ihre spezielle Art ist sie wirklich interessant. Außerdem ist das Ende sehr offen gestaltet und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht.