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Kurt

Roman

Von der Suche nach Familie, der Sehnsucht nach dem richtigen Ort und darüber, dass nichts davon planbar ist

»Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt.
Und dann bin da noch ich.«

Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert.

Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie erzählt von dieser Tragödie direkt und leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, so einfach und kompliziert, wie nur Sarah Kuttner das kann.
Portrait
Sarah Kuttner ist als überaus eloquente VIVA-Moderatorin mit "Sarah Kuttner Die Show" zu einer medialen Leitfigur der unter Dreißigjährigen geworden. Sarah Kuttner wurde im Oktober 1979 in Ost- Berlin geboren und ist die Tochter eines Radiomoderators. Nach dem Abitur ging sie als Au- Pair nach London, lernte dort einen "Spiegel"- Korrespondenten kennen und absolvierte ein Praktikum in der "Spiegel"- Redaktion. Nach ihrer Rückkehr nach Berlin im Jahr 2000 folgte sie ihrem Vater ins Radiometier, als sie bei Radio Fritz als freie Mitarbeiterin anfing. Ihre Fernsehkarriere startete Sarah Kuttner 2001 bei einem Casting für den Sender Musiksender VIVA, dem sie bis 2005 treu blieb. Ab 2005 arbeitete sie für die ARD und moderierte den Eurovision Song Contest, die Reportagen zu Fußball WM 2006 und ihre Show "Kuttners Kleinanzeigen". In den Jahren 2006 und 2007 erschienen ihre Glossen und Artikel, die sie während der ganzen Zeit im Musikexpress und der Süddeutschen schreibt, als Bücher veröffentlicht. 2009 erschien mit "Mängelexemplar" ihr erster Roman, der ein Bestseller wurde. Die Moderatorin und Autorin Sarah Kuttner lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 13.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397424-9
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 20,5/13,2/2,2 cm
Gewicht 335 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 1.041
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Wahnsinnsroman“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gießen

Eine Wucht von einem Roman, der einen mitten ins Herz trifft. Sarah Kuttner beschreibt den Verlust eines geliebten Menschen so nüchtern und gleichzeitig einfühlsam, dass man mit viel Mut und Zuversicht zurückgelassen wird. Sie trifft mir ihrer Sprache und ihrem Witz zwischen den Zeilen einfach genau den Nerv der Zeit. Ein absolutes Lieblingsbuch! Eine Wucht von einem Roman, der einen mitten ins Herz trifft. Sarah Kuttner beschreibt den Verlust eines geliebten Menschen so nüchtern und gleichzeitig einfühlsam, dass man mit viel Mut und Zuversicht zurückgelassen wird. Sie trifft mir ihrer Sprache und ihrem Witz zwischen den Zeilen einfach genau den Nerv der Zeit. Ein absolutes Lieblingsbuch!

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Während der Lektüre des Romans habe ich geweint und gelacht, manchmal sogar beides gleichzeitig. Kuttner widmet sich einem schwierigen Thema auf eine für mich sehr gelungene Weise. Während der Lektüre des Romans habe ich geweint und gelacht, manchmal sogar beides gleichzeitig. Kuttner widmet sich einem schwierigen Thema auf eine für mich sehr gelungene Weise.

Melanie Nöthen, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Dieses Buch hat mich sehr bewegt und lange nicht losgelassen. Ein Buch voller Tränen, Leid und Hoffnung. Ein sehr gelungener Roman über das Thema Verlust und Trauer. Absoluter Tipp Dieses Buch hat mich sehr bewegt und lange nicht losgelassen. Ein Buch voller Tränen, Leid und Hoffnung. Ein sehr gelungener Roman über das Thema Verlust und Trauer. Absoluter Tipp

„Authentisch“

Luka Ewald, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Dieses Buch ist traurig, ja. Aber es wirkt nicht so, als ob die Autorin auf die Tränendrüse drückt, im Gegenteil: es wirkt einfach echt. Die Trauer und der Schmerz, die in “Kurt” verarbeitet werden, sind authentisch und werden den meisten, die einmal einen solchen Verlust erlitten hat, bekannt vorkommen. Für alle anderen ist es vielleicht ein Ansatz für Verständnis, obwohl wahrscheinlich kein Buch der Welt erklären kann, wie sich ein Elternteil fühlt, der sein Kind verliert. Auf wenigen Seiten schafft Sarah Kuttner eine Atmosphäre, wie man sie nur selten sieht. Ein herausragender Roman. Dieses Buch ist traurig, ja. Aber es wirkt nicht so, als ob die Autorin auf die Tränendrüse drückt, im Gegenteil: es wirkt einfach echt. Die Trauer und der Schmerz, die in “Kurt” verarbeitet werden, sind authentisch und werden den meisten, die einmal einen solchen Verlust erlitten hat, bekannt vorkommen. Für alle anderen ist es vielleicht ein Ansatz für Verständnis, obwohl wahrscheinlich kein Buch der Welt erklären kann, wie sich ein Elternteil fühlt, der sein Kind verliert. Auf wenigen Seiten schafft Sarah Kuttner eine Atmosphäre, wie man sie nur selten sieht. Ein herausragender Roman.

„Wow.“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Dieses Buch ist wirklich großartig! Als ich vom Thema gehört habe, musste ich erstmal schlucken. Ein sterbendes Kind... kann man dazu wirklich ein Buch schreiben? Und das dann auch noch freiwillig lesen? Die Antwort: ja, kann man! Sarah Kuttner behandelt dieses Thema unaufgeregt, aber nicht zu sachlich, zwischendurch muss man sogar auch mal schmunzeln. Klar habe ich auch mal ein Tränchen verdrückt. Dennoch ist dieses Buch eine unbedingte Leseempfehlung. Dieses Buch ist wirklich großartig! Als ich vom Thema gehört habe, musste ich erstmal schlucken. Ein sterbendes Kind... kann man dazu wirklich ein Buch schreiben? Und das dann auch noch freiwillig lesen? Die Antwort: ja, kann man! Sarah Kuttner behandelt dieses Thema unaufgeregt, aber nicht zu sachlich, zwischendurch muss man sogar auch mal schmunzeln. Klar habe ich auch mal ein Tränchen verdrückt. Dennoch ist dieses Buch eine unbedingte Leseempfehlung.

Nicht beschönigend, aber mit Leichtigkeit beschreibt Kuttner Schmerz und Verzweiflung durch den Tod eines Kindes. Trotz ihres saloppen Stils berührend und tröstlich. Nicht beschönigend, aber mit Leichtigkeit beschreibt Kuttner Schmerz und Verzweiflung durch den Tod eines Kindes. Trotz ihres saloppen Stils berührend und tröstlich.

„Wenn das Glück zerbricht “

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ein Kind stirbt. Starker Tobak für einen Roman. Daran könnte man leicht als Autor scheitern, Sarah Kuttner allerdings nicht.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Erzählperspektive. Es gibt viele Romane, in dem ein nächster Verwandter oder bester Freund trauert. Aber wie viele Romane gibt es, in dem die trauernde Person sich als Nebenakteur fühlt und sich fragt, ob, wie viel oder wie lange sie trauern „darf“?
Sarah Kuttner ist ein fabelhafter Roman über Trauer gelungen, der sensibel, jedoch nie sentimental ist. Sie findet Worte für die unsagbaren Dinge, die im Raum stehen, wenn jemand stirbt, beschreibt wie trotz des großen Verlusts der Alltag weitergeht und ist dabei wohltuend authentisch. Sie beherrscht es Lakonie und Humor in ein ernstes Thema einzuweben, ohne pietätlos zu wirken.
Ein Kind stirbt. Starker Tobak für einen Roman. Daran könnte man leicht als Autor scheitern, Sarah Kuttner allerdings nicht.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Erzählperspektive. Es gibt viele Romane, in dem ein nächster Verwandter oder bester Freund trauert. Aber wie viele Romane gibt es, in dem die trauernde Person sich als Nebenakteur fühlt und sich fragt, ob, wie viel oder wie lange sie trauern „darf“?
Sarah Kuttner ist ein fabelhafter Roman über Trauer gelungen, der sensibel, jedoch nie sentimental ist. Sie findet Worte für die unsagbaren Dinge, die im Raum stehen, wenn jemand stirbt, beschreibt wie trotz des großen Verlusts der Alltag weitergeht und ist dabei wohltuend authentisch. Sie beherrscht es Lakonie und Humor in ein ernstes Thema einzuweben, ohne pietätlos zu wirken.

Julia Neubert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Auf ihre eher lockere Art erzählt Sarah Kuttner von einer sehr sehr traurigen Begebenheit. Wie geht man damit um, wenn ein geliebter Mensch einen furchtbaren Verlust erfahren hat? Auf ihre eher lockere Art erzählt Sarah Kuttner von einer sehr sehr traurigen Begebenheit. Wie geht man damit um, wenn ein geliebter Mensch einen furchtbaren Verlust erfahren hat?

„Ein schwieriges Thema leicht, einfühlsam und unaufgeregt erzählt!“

Ruth Kisters, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sarah Kuttner beschreibt das Leben einer Patchworkfamilie aus der Sicht von Lena. Sie ist nicht die Mutter und doch teilt sie jede 2. Woche ihr Leben mit beiden, Kurt Vater und Kurt Sohn. Mir gefiel der wunderbare humorvollen Blick auf die alltäglichen Situationen, auch auf die Probleme der Konstellation. Und dann passiert das Schrecklichste, was Eltern passieren kann: Der kleine Kurt stirbt. Trauer, Verzweiflung, Entfremdung. Ich habe alles mit durchlitten. Das ganze Leben ist anders als vorher und muss/ will neu gelernt werden. Alleine? Miteinander? Wie? Ja, sie finden ihren Weg, aber der geht auf und ab. Sarah Kuttner beschreibt das Leben einer Patchworkfamilie aus der Sicht von Lena. Sie ist nicht die Mutter und doch teilt sie jede 2. Woche ihr Leben mit beiden, Kurt Vater und Kurt Sohn. Mir gefiel der wunderbare humorvollen Blick auf die alltäglichen Situationen, auch auf die Probleme der Konstellation. Und dann passiert das Schrecklichste, was Eltern passieren kann: Der kleine Kurt stirbt. Trauer, Verzweiflung, Entfremdung. Ich habe alles mit durchlitten. Das ganze Leben ist anders als vorher und muss/ will neu gelernt werden. Alleine? Miteinander? Wie? Ja, sie finden ihren Weg, aber der geht auf und ab.

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

"Kurt" ist ein Buch über Trauer und Verlust.
Gleichzeitig schreibt Sarah Kuttner über Hoffnung, Zusammenhalt und Familie.

Schon jetzt eines meiner Jahreshighlights.
"Kurt" ist ein Buch über Trauer und Verlust.
Gleichzeitig schreibt Sarah Kuttner über Hoffnung, Zusammenhalt und Familie.

Schon jetzt eines meiner Jahreshighlights.

„Meisterhaft!“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

So eine sensible Thematik so grandios und einfühlsam in Worte zu packen, ohne uns Leser deprimiert zurückzulassen, ist meiner Meinung nach eine große Kunst. Sarah Kuttner kann es einfach!

Mich hat dieser Roman schwer beeindruckt!

Bitte unbedingt lesen!
So eine sensible Thematik so grandios und einfühlsam in Worte zu packen, ohne uns Leser deprimiert zurückzulassen, ist meiner Meinung nach eine große Kunst. Sarah Kuttner kann es einfach!

Mich hat dieser Roman schwer beeindruckt!

Bitte unbedingt lesen!

„Und dann fällt Kurt vom Klettergerüst.“

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ganz viele schöne Sätze hat Sarah Kuttner in dieses Buch gepackt, herzzerreißende Szenen und wunderschön traurige und lustige Dialoge. Der plötzliche Tod des kleinen Kurt und was das mit seinem Vater und der Icherzählerin, seiner neuen Partnerin macht, erzählt sie sehr eindringlich und entlässt den Leser mit der Hoffnung, dass die beiden es schaffen werden, gemeinsam weiterzuleben. So weit, so gut. Was nervt, ist die Anhäufung von Fäkalausdrücken und die Ausflüge in eine Jugendsprache, die eher bemüht daherkommen. Ohne wäre es perfekt! Ganz viele schöne Sätze hat Sarah Kuttner in dieses Buch gepackt, herzzerreißende Szenen und wunderschön traurige und lustige Dialoge. Der plötzliche Tod des kleinen Kurt und was das mit seinem Vater und der Icherzählerin, seiner neuen Partnerin macht, erzählt sie sehr eindringlich und entlässt den Leser mit der Hoffnung, dass die beiden es schaffen werden, gemeinsam weiterzuleben. So weit, so gut. Was nervt, ist die Anhäufung von Fäkalausdrücken und die Ausflüge in eine Jugendsprache, die eher bemüht daherkommen. Ohne wäre es perfekt!

„Das konnte nur von Kuttner kommen: ein leichtfüßiges Buch über den Schmerz beim Verlust eines Kindes“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Lena liebt zwei Kurts: ihren Lebensgefährten Kurt und dessen Sohn, der ebenfalls Kurt heißt. Das größte Problem: wie sehr darf sie sich in Kurts (der kleine) Erziehung einmischen, ohne Kurts (der große) Exfrau Jana allzu sehr vor den Kopf zu stoßen? Doch diese Problematik ist Schnee von gestern, als der kleine Kurt in einer in ihrer Banalität absolut herzzerreißend geschilderten Szene zu Tode kommt. Nun geht es im Roman um die Trauerbewältigung, um die emotionale Abkapselung des Vaters, darum, wie die Beziehung leidet, darum, wie es sein kann, dass trotz eines toten Kindes jemand alltägliche Dinge wie Einkäufe erledigen muss.
Dieses sehr wahrhaftige Buch wird Ihr Herz in eine Million Teile zerschmettern, und dann kommt es mit einer ganz großen Rolle Pflaster und setzt alles wieder zusammen: ganz langsam, Stück für Stück und manchmal ein bisschen schief und bucklig, wie es im Leben oft so ist.
Lena liebt zwei Kurts: ihren Lebensgefährten Kurt und dessen Sohn, der ebenfalls Kurt heißt. Das größte Problem: wie sehr darf sie sich in Kurts (der kleine) Erziehung einmischen, ohne Kurts (der große) Exfrau Jana allzu sehr vor den Kopf zu stoßen? Doch diese Problematik ist Schnee von gestern, als der kleine Kurt in einer in ihrer Banalität absolut herzzerreißend geschilderten Szene zu Tode kommt. Nun geht es im Roman um die Trauerbewältigung, um die emotionale Abkapselung des Vaters, darum, wie die Beziehung leidet, darum, wie es sein kann, dass trotz eines toten Kindes jemand alltägliche Dinge wie Einkäufe erledigen muss.
Dieses sehr wahrhaftige Buch wird Ihr Herz in eine Million Teile zerschmettern, und dann kommt es mit einer ganz großen Rolle Pflaster und setzt alles wieder zusammen: ganz langsam, Stück für Stück und manchmal ein bisschen schief und bucklig, wie es im Leben oft so ist.

„Ein sehr intensiver Roman“

M. Döll, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Dieser Roman ist ein emotionales auf und ab. Im einen Moment ist man noch am lachen und im nächsten greift man schon zum Taschentuch. " Kurt " nimmt einen an die Hand und lässt so schnell auch nicht mehr los. Dieser Roman ist ein emotionales auf und ab. Im einen Moment ist man noch am lachen und im nächsten greift man schon zum Taschentuch. " Kurt " nimmt einen an die Hand und lässt so schnell auch nicht mehr los.

„Weiterleben“

Ursula Grützner, Thalia-Buchhandlung Radebeul

Wie kann man größtes Leid ertragen und wie verschieden gehen die Betroffenen damit um?
Über Kurt, Jana und Lena bricht es jedenfalls wie aus heiterem Himmel herein.
Und Lena bleibt außen vor, fühlt sich wie hinter einer unsichtbaren Wand.
Ein sehr nachdenkliches Buch!
Wie kann man größtes Leid ertragen und wie verschieden gehen die Betroffenen damit um?
Über Kurt, Jana und Lena bricht es jedenfalls wie aus heiterem Himmel herein.
Und Lena bleibt außen vor, fühlt sich wie hinter einer unsichtbaren Wand.
Ein sehr nachdenkliches Buch!

„"Eine Liebeserklärung an die, die gegangen sind ...“

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

... und an die, die bleiben" und mit dem schweren Verlust irgendwie weiterleben müssen. Sarah Kuttner greift mutig ein sehr ernstes, schwieriges Thema auf. Ein kleiner Junge stirbt, der schrecklichste Alptraum eines jeden Elternpaares, und für die Mutter, den Vater und in diesem Fall auch für die Lebensgefährtin des Vaters ist nichts mehr wie es einmal war. Es ist ein Buch über endlose Trauer, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Leere, aber auch über aufopferungsvolle Liebe, Verständnis und Zusammenhalt in schwierigen Lebenssituationen. Schon der Thematik wegen ist es wahnsinnig traurig, aber es ist mit einer so einfühlsamen, zarten, humorvollen und wiederum auch ernsten, direkten Art geschrieben, dass es viel Freude bereitet, es zu lesen. Dieser aussergewöhnliche, sensible Roman macht unwahrscheinlich viel Mut, gibt Kraft und Trost und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. ... und an die, die bleiben" und mit dem schweren Verlust irgendwie weiterleben müssen. Sarah Kuttner greift mutig ein sehr ernstes, schwieriges Thema auf. Ein kleiner Junge stirbt, der schrecklichste Alptraum eines jeden Elternpaares, und für die Mutter, den Vater und in diesem Fall auch für die Lebensgefährtin des Vaters ist nichts mehr wie es einmal war. Es ist ein Buch über endlose Trauer, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Leere, aber auch über aufopferungsvolle Liebe, Verständnis und Zusammenhalt in schwierigen Lebenssituationen. Schon der Thematik wegen ist es wahnsinnig traurig, aber es ist mit einer so einfühlsamen, zarten, humorvollen und wiederum auch ernsten, direkten Art geschrieben, dass es viel Freude bereitet, es zu lesen. Dieser aussergewöhnliche, sensible Roman macht unwahrscheinlich viel Mut, gibt Kraft und Trost und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

„Emotionale Achterbahnfahrt!“

Marina Mangiarano, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Sarah Kuttner schafft es einfach jedes Mal aufs neue mich zu begeistern! Mit ihrem neuen Roman "Kurt" hat sie einmal mehr einen absoluten Volltreffer gelandet und mich in ihren Bann gezogen, sodass ich nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte.

"Kurt" thematisiert unter anderem den Umgang mit Verlust und ist dabei wahnsinnig authentisch, da die Autorin alle Seiten beleuchtet und nichts beschönigt. Allerdings lockert sie durch ihren sarkastischen Humor die gesamte Situation ein wenig auf und gibt einem als Leser auch nie ein Gefühl von vollkommener Hoffnungslosigkeit, sondern lässt immer einen Hoffnungsschimmer durchscheinen. Am Ende ist es dann auch genau diese Hoffnung, die man aus dem Buch mitnimmt ins wahre Leben.

Ein sehr wertvolles Buch und ein intensives Leseerlebnis!
Sarah Kuttner schafft es einfach jedes Mal aufs neue mich zu begeistern! Mit ihrem neuen Roman "Kurt" hat sie einmal mehr einen absoluten Volltreffer gelandet und mich in ihren Bann gezogen, sodass ich nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte.

"Kurt" thematisiert unter anderem den Umgang mit Verlust und ist dabei wahnsinnig authentisch, da die Autorin alle Seiten beleuchtet und nichts beschönigt. Allerdings lockert sie durch ihren sarkastischen Humor die gesamte Situation ein wenig auf und gibt einem als Leser auch nie ein Gefühl von vollkommener Hoffnungslosigkeit, sondern lässt immer einen Hoffnungsschimmer durchscheinen. Am Ende ist es dann auch genau diese Hoffnung, die man aus dem Buch mitnimmt ins wahre Leben.

Ein sehr wertvolles Buch und ein intensives Leseerlebnis!

„Das Thema Trauer ist tückisch, oder: Wie bepflanze ich meinen Garten “

Michaela Höher, Thalia-Buchhandlung Berlin

Nun ist das Buch auf die Bestsellerliste gerutscht, und gleich weit oben. Es ist attraktiv, verdammt attraktiv. Drei Teile dicke Graupappe, zusammengehalten vom schwarzen Bezug mit schick strukturierter Oberfläche, die Buchstaben K U R T wie mit rotem Tape darauf geklebt bzw. mit rotem Lack darauf gespachtelt. Ein Fall für die Stiftung Buchkunst, die jährlich die schönsten Bücher deutschsprachiger Verlage prämiert. Man möchte es schon allein wegen dieses Covers kaufen.

Bedrohlich sieht das schwarzrote Design aber schon aus, wie das Cover eines reißerischen Thrillers. Es suggeriert Gewalt und Mord. Doch es führt in die Irre.

Thema des Buchs ist der Schock und die Trauer nach dem Unfalltod eines kleinen Kindes inmitten einer perfekten Brandenburger Idylle. Die Erzählerin ist zwar nicht die Mutter des Kindes, aber die neue Partnerin des Kindsvaters und leidet unter dem Tod des Jungen und unter dem Gefühl, bei der Trauer außen vor zu stehen, als hätte sie im Gegensatz zu den leiblichen Eltern nicht das Recht dazu.

Das idiomatische "alles gut" hat Einzug in die Literatur gehalten. Man ist dem Kind zuliebe aus Berlin in ein Häuschen mit Garten aufs Land gezogen. Ein perfektes Patchwork-Arrangement. Er attraktiv, sie attraktiv, mit attraktiven Jobs, ganz offensichtlich sehr "into each other", und dennoch mit viel Platz für den kleinen Kurt. Dann der Unfall. Sarah Kuttner, so heißt es, beherrscht die Kunst, schweren Themen mit Leichtigkeit und Lässigkeit zu begegnen. Ich weiß nicht recht, ganz ehrlich, I didn't feel it. Es gibt verhältnismäßig wenig Schwere. Trauer folgt sicherlich keinem Stundenplan; es lässt sich in kein Raster packen, wie tief sie wirkt, wie lange sie wirkt, wie schlimm es wird. Trotz allem wirkt das Ganze irgendwie viel zu "kuschelig", fehlender Stundenplan hin oder her. Das Gröbste scheint in kürzester Zeit überwunden. Zwar gibt es eine kleine Auszeit, eine Phase der Unsicherheit in der Beziehung, aber die Krise ist kurz, klein, beinahe schmerzlos und schnell vorbei. Platz für Humor ist allemal. Das Grundrauschen bleibt idyllisch.

Was hat die Frau ein Glück, dachte ich über die Erzählerin, dass der eigentlich untröstliche Vater (laut Klappentext) so sehr zu ihr hält, sich bei ihr entschuldigt, dass sie alles ganz ohne offensichtliche Versehrtheit behalten kann, ihren Partner, ihr Häuschen, den Garten, in dem der Jasmin immer an Kurt erinnern wird. "Alles gut." Ja, vielleicht.

Sprachlich ist der Roman allerdings sehr schön erzählt.

Zufällig ist bei Fischer fast zeitgleich ein weiteres Buch erschienen, in dem der Tod eines kleinen Jungen eine Rolle spielt und es weniger um, nun ja, Nabelschau geht. Marion Brasch, die ja in einer gewissen Branchennähe zu Sarah Kuttner steht, hat einen Roman namens "Lieber woanders" geschrieben. Ganz anders als "Kurt", schmaler, nicht so schick, aber dort schreit Trauer zwischen den Zeilen nur so heraus. Er verdient unbedingt Aufmerksamkeit.

Nun ist das Buch auf die Bestsellerliste gerutscht, und gleich weit oben. Es ist attraktiv, verdammt attraktiv. Drei Teile dicke Graupappe, zusammengehalten vom schwarzen Bezug mit schick strukturierter Oberfläche, die Buchstaben K U R T wie mit rotem Tape darauf geklebt bzw. mit rotem Lack darauf gespachtelt. Ein Fall für die Stiftung Buchkunst, die jährlich die schönsten Bücher deutschsprachiger Verlage prämiert. Man möchte es schon allein wegen dieses Covers kaufen.

Bedrohlich sieht das schwarzrote Design aber schon aus, wie das Cover eines reißerischen Thrillers. Es suggeriert Gewalt und Mord. Doch es führt in die Irre.

Thema des Buchs ist der Schock und die Trauer nach dem Unfalltod eines kleinen Kindes inmitten einer perfekten Brandenburger Idylle. Die Erzählerin ist zwar nicht die Mutter des Kindes, aber die neue Partnerin des Kindsvaters und leidet unter dem Tod des Jungen und unter dem Gefühl, bei der Trauer außen vor zu stehen, als hätte sie im Gegensatz zu den leiblichen Eltern nicht das Recht dazu.

Das idiomatische "alles gut" hat Einzug in die Literatur gehalten. Man ist dem Kind zuliebe aus Berlin in ein Häuschen mit Garten aufs Land gezogen. Ein perfektes Patchwork-Arrangement. Er attraktiv, sie attraktiv, mit attraktiven Jobs, ganz offensichtlich sehr "into each other", und dennoch mit viel Platz für den kleinen Kurt. Dann der Unfall. Sarah Kuttner, so heißt es, beherrscht die Kunst, schweren Themen mit Leichtigkeit und Lässigkeit zu begegnen. Ich weiß nicht recht, ganz ehrlich, I didn't feel it. Es gibt verhältnismäßig wenig Schwere. Trauer folgt sicherlich keinem Stundenplan; es lässt sich in kein Raster packen, wie tief sie wirkt, wie lange sie wirkt, wie schlimm es wird. Trotz allem wirkt das Ganze irgendwie viel zu "kuschelig", fehlender Stundenplan hin oder her. Das Gröbste scheint in kürzester Zeit überwunden. Zwar gibt es eine kleine Auszeit, eine Phase der Unsicherheit in der Beziehung, aber die Krise ist kurz, klein, beinahe schmerzlos und schnell vorbei. Platz für Humor ist allemal. Das Grundrauschen bleibt idyllisch.

Was hat die Frau ein Glück, dachte ich über die Erzählerin, dass der eigentlich untröstliche Vater (laut Klappentext) so sehr zu ihr hält, sich bei ihr entschuldigt, dass sie alles ganz ohne offensichtliche Versehrtheit behalten kann, ihren Partner, ihr Häuschen, den Garten, in dem der Jasmin immer an Kurt erinnern wird. "Alles gut." Ja, vielleicht.

Sprachlich ist der Roman allerdings sehr schön erzählt.

Zufällig ist bei Fischer fast zeitgleich ein weiteres Buch erschienen, in dem der Tod eines kleinen Jungen eine Rolle spielt und es weniger um, nun ja, Nabelschau geht. Marion Brasch, die ja in einer gewissen Branchennähe zu Sarah Kuttner steht, hat einen Roman namens "Lieber woanders" geschrieben. Ganz anders als "Kurt", schmaler, nicht so schick, aber dort schreit Trauer zwischen den Zeilen nur so heraus. Er verdient unbedingt Aufmerksamkeit.

„Genau den richtigen Ton...“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Wieder ist es Sarah Kuttner gelungen, genau den richtigen Ton zu treffen. Sie erzählt von einem großen Verlust und wie ein Paar damit umgeht - sehr einfühlsam und humorvoll zugleich. Sehr gelungen. Wieder ist es Sarah Kuttner gelungen, genau den richtigen Ton zu treffen. Sie erzählt von einem großen Verlust und wie ein Paar damit umgeht - sehr einfühlsam und humorvoll zugleich. Sehr gelungen.

„Traurig-schön “

Lydia Schlosser, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Der kleine Kurt stirbt. Ein Verlust, der kaum in Worte zu fassen ist und unüberwindbar zu sein scheint.
Sarah Kuttner ist zurück... Und großartig!
Auf ihre ganz eigene, einzigartige Weise schafft sie es diese traurige Geschichte locker leicht zu erzählen. Und macht sie dadurch so echt, so intensiv und ein bisschen weniger traurig.
Der kleine Kurt stirbt. Ein Verlust, der kaum in Worte zu fassen ist und unüberwindbar zu sein scheint.
Sarah Kuttner ist zurück... Und großartig!
Auf ihre ganz eigene, einzigartige Weise schafft sie es diese traurige Geschichte locker leicht zu erzählen. Und macht sie dadurch so echt, so intensiv und ein bisschen weniger traurig.

„Eine echte Überraschung“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ich habe eine bisschen zwiegespaltene Meinung zu Frau Kuttner und deshalb wollte ich "Kurt" auch gar nicht lesen. Man soll ja aber keine Vorurteile haben und deswegen habe ich mit der Leseprobe angefangen und...konnte das Buch nicht mehr weglegen.
Lebensklug, einfühlsam und auch witzig schreibt Sarah Kuttner über einen Verlust, für den man eigentlich keine Worte findet. Obwohl die Geschichte so tragisch ist, lässt sie einen doch nicht am Boden zerstört zurück, drückt nicht rührselig auf die Tränendrüse, sondern beschreibt wirklich beeindruckend und mit einer besonderen Sprache die Zeit der Trauer, wie man das Unfassbare verstehen soll.
Ich bin sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe und ziehe meinen Hut ganz, ganz tief vor diesem besonderen Buch.
Ich habe eine bisschen zwiegespaltene Meinung zu Frau Kuttner und deshalb wollte ich "Kurt" auch gar nicht lesen. Man soll ja aber keine Vorurteile haben und deswegen habe ich mit der Leseprobe angefangen und...konnte das Buch nicht mehr weglegen.
Lebensklug, einfühlsam und auch witzig schreibt Sarah Kuttner über einen Verlust, für den man eigentlich keine Worte findet. Obwohl die Geschichte so tragisch ist, lässt sie einen doch nicht am Boden zerstört zurück, drückt nicht rührselig auf die Tränendrüse, sondern beschreibt wirklich beeindruckend und mit einer besonderen Sprache die Zeit der Trauer, wie man das Unfassbare verstehen soll.
Ich bin sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe und ziehe meinen Hut ganz, ganz tief vor diesem besonderen Buch.

Julia Obermaier, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Ich liebe Kuttner! In ihrem neuen Roman geht es um die Liebe-und den Tod-und das Leben, das trotzdem irgendwie weitergeht. So müssen Bücher sein, bewegend, zum Lachen und Weinen! Ich liebe Kuttner! In ihrem neuen Roman geht es um die Liebe-und den Tod-und das Leben, das trotzdem irgendwie weitergeht. So müssen Bücher sein, bewegend, zum Lachen und Weinen!

„Verlust“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Lena, Kurt und Kurt. Raus auf das Land ziehen, ein Haus kaufen und renovieren. Leben und Lieben. Während wir uns mitten in einem idyllischen Szenario wähnen, passiert das Unfassbare. Keiner hat Schuld - wie überleben, wie weiterleben ohne?

Längst habe ich das Buch fertiggelesen und der kleine Kurt ist noch in meinen Gedanken, lässt mich nicht los.

Der gehaltvollen Geschichte tut der Schreibstil der Autorin - trocken, auf den Punkt gebracht und wertungsfrei, keinen Abbruch. Im Gegenteil - es unterstreicht die dramatischen Ereignisse.

"Kurt“ ist kein Wohlfühlroman, "Kurt“ bewegt und berührt. Die Geschichte lässt uns Leser mit einer gewissen Traurig- und Hoffnungslosigkeit zurück. Trotzdem oder gerade deshalb: Unbedingt lesen!
Lena, Kurt und Kurt. Raus auf das Land ziehen, ein Haus kaufen und renovieren. Leben und Lieben. Während wir uns mitten in einem idyllischen Szenario wähnen, passiert das Unfassbare. Keiner hat Schuld - wie überleben, wie weiterleben ohne?

Längst habe ich das Buch fertiggelesen und der kleine Kurt ist noch in meinen Gedanken, lässt mich nicht los.

Der gehaltvollen Geschichte tut der Schreibstil der Autorin - trocken, auf den Punkt gebracht und wertungsfrei, keinen Abbruch. Im Gegenteil - es unterstreicht die dramatischen Ereignisse.

"Kurt“ ist kein Wohlfühlroman, "Kurt“ bewegt und berührt. Die Geschichte lässt uns Leser mit einer gewissen Traurig- und Hoffnungslosigkeit zurück. Trotzdem oder gerade deshalb: Unbedingt lesen!

„Ich liebe Kurt!“

J. Grellmann

Auch ich habe mich in den großen und den kleinen Kurt
verliebt. Einen der beiden muss ich loslassen, dafür
darf ich mit dem anderen durch ein tiefes aber
hoffnungsvolles Tal gehen.
Sarah Kuttner schreibt in ihrer unkonventionellen,erfrischenden Art über die leisen und ernsten Themen, die mir im Gedächtnis bleiben und mich sehr
tief
berühren. Auch in Kurt beweist sie wieder, wie kurz und knackig sie sich ausdrücken kann. In ihrem
neuesten Roman Kurt werden wir Teil einer frisch gebackenen brandenburger
Patchworkfamilie, die an einem schweren Schicksalschlag zu zerbrechen droht.
Am Ende haben wir sämtliche Gefühlsregungen durchlebt und bleiben beglückt zurück. TOLL!
Auch ich habe mich in den großen und den kleinen Kurt
verliebt. Einen der beiden muss ich loslassen, dafür
darf ich mit dem anderen durch ein tiefes aber
hoffnungsvolles Tal gehen.
Sarah Kuttner schreibt in ihrer unkonventionellen,erfrischenden Art über die leisen und ernsten Themen, die mir im Gedächtnis bleiben und mich sehr
tief
berühren. Auch in Kurt beweist sie wieder, wie kurz und knackig sie sich ausdrücken kann. In ihrem
neuesten Roman Kurt werden wir Teil einer frisch gebackenen brandenburger
Patchworkfamilie, die an einem schweren Schicksalschlag zu zerbrechen droht.
Am Ende haben wir sämtliche Gefühlsregungen durchlebt und bleiben beglückt zurück. TOLL!

„Vom Albtraum.........“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

....ein Kind zu verlieren hat Sarah Kuttner einen Roman geschrieben. Das sollte man vor dem Lesen wissen, damit man entscheiden kann, ob man sich ein Buch über Verlust und Trauer antun will. Schon nach den ersten Seiten schleicht sich mir der kleine Kurt ins Herz und dann muss ich ihn wieder loslassen und mich mit den Scherben dieser Patchworkfamilie befassen. Kuttner gelingt es, völlig ohne Kitsch und Pathos, über das namenlose Entsetzen zu berichten und die Zeit der Trauer über viele Monate zu entwickeln. Ihr Stil ist typisch schnodderig und nur deshalb lässt es sich aushalten. Kleines, feines, trauriges Buch. ....ein Kind zu verlieren hat Sarah Kuttner einen Roman geschrieben. Das sollte man vor dem Lesen wissen, damit man entscheiden kann, ob man sich ein Buch über Verlust und Trauer antun will. Schon nach den ersten Seiten schleicht sich mir der kleine Kurt ins Herz und dann muss ich ihn wieder loslassen und mich mit den Scherben dieser Patchworkfamilie befassen. Kuttner gelingt es, völlig ohne Kitsch und Pathos, über das namenlose Entsetzen zu berichten und die Zeit der Trauer über viele Monate zu entwickeln. Ihr Stil ist typisch schnodderig und nur deshalb lässt es sich aushalten. Kleines, feines, trauriges Buch.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Ein toller, schnodderiger, authentischer Erzählstil, der immer wieder ein Lächeln auslöst - und eine traurige Geschichte im Mikrokosmos der Patchwork-Familie - glaubhaft, gut! Ein toller, schnodderiger, authentischer Erzählstil, der immer wieder ein Lächeln auslöst - und eine traurige Geschichte im Mikrokosmos der Patchwork-Familie - glaubhaft, gut!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
35
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Familie, Trauer & Humor
von NiWa aus Euratsfeld am 11.05.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Lena und ihr Lebensgefährte Kurt kaufen sich ein Haus am Land. Denn der große Kurt hat einen kleinen Kurt im Gepäck, der zwischen seinen erziehungsberechtigten Eltern pendelt. Wochenweise lebt Kurt beim Gespann Lena und Kurt, dann wieder bei seiner Mutter Jana. Während sich alle Beteiligten eingewöhnen geschieht das Unfassbare:... Lena und ihr Lebensgefährte Kurt kaufen sich ein Haus am Land. Denn der große Kurt hat einen kleinen Kurt im Gepäck, der zwischen seinen erziehungsberechtigten Eltern pendelt. Wochenweise lebt Kurt beim Gespann Lena und Kurt, dann wieder bei seiner Mutter Jana. Während sich alle Beteiligten eingewöhnen geschieht das Unfassbare: Der kleine Kurt stirbt. "Kurt" ist - trotz der ernsten Thematik - ein amüsant-charmantes Buch über Familie, Trauer und Zusammenhalt. Lena und Kurt ziehen auf's Land, um die optimale familiäre Versorgung für den kleinen Kurt zu gewährleisten. Dabei ist sich Protagonistin Lena oftmals nicht sicher, welche Rolle ihr in dieser Patchwork-Family-Lösung zugestanden wird. Sie versucht ihren Platz innerhalb der Familie zu finden, und fragt sich, ob sie nicht doch weiterhin am Rand stehen soll. Gleichzeitig ist sie mit dem neuen Haus beschäftigt, und als Leser taucht man in diverse Gestaltungsmöglichkeiten des neuheimischen Gartens ab. Dann passiert es. Der kleine Kurt fällt vom Klettergerüst und ist auf der Stelle tot. Wo vorher amüsante Verwirrung vorrangig war, zieht ein trister Schatten der Trauer ein, indem Lena genauso wenig ihre Rolle kennt. Zuallererst muss ich Sarah Kuttners Erzählstil erwähnen. Ich hatte das Gefühl, die Autorin beziehungsweise Lena erzählt frei von der Leber weg. Details über nackte Hintern, Blümchen auf Gartenschaufeln oder winzige Handtücher werden amüsant-charmant geschildert und ebnen den Weg für die ernsten Themen im Vordergrund. Im Mittelpunkt steht Lenas Rolle in dieser Patchwork-Family. Meiner Meinung nach greift Sarah Kuttner damit ein aktuelles Thema auf. Es existieren viele familiäre Verbunde, die sich zwar - mehr oder weniger - freiwillig zusammenschließen, allerdings kaum auf vorgefertigte Rollen zurückgreifen können. Wie soll sich Lena dem kleinen Kurt gegenüber verhalten? Ist sie die Stiefmutter, die sie gar nicht sein will? Auf die Freundin des Vaters reduziert? Oder darf sie sich die Vorteile einer Art großen Schwester verschaffen? All diese Fragen schwirren der Protagonistin im Kopf herum, bis der kleine Kurt ein schwarzes Loch der Trauer hinterlässt. Kurts Familie ist fassungslos, sie ertragen es kaum. Damit nimmt Lenas Unsicherheit zu, weil sie sich auch in dieser tristen Situation an keine Handlungsanweisungen von außen halten kann. Wie sehr darf sie trauern, wenn überhaupt? Inwiefern ist sie ihrem Lebensgefährten eine Stütze, wenn er der Mutter seines Sohnes zur Seite steht? Und wie soll sie sich verhalten, wenn ihr ihre Beziehung zu entgleiten droht? Allesamt spricht Sarah Kuttner brisante Aspekte an, die jeden in einer bunt gemischten Familiensituation beschäftigen. Dabei behält sie ihre humorvolle Art bei, lässt die Figuren kein Blatt vor den Mund nehmen, sich gegenseitig necken und schon mal im Regen stehen. Nur das Ende hat mir nicht gefallen. Während man Lenas gärtnerische Erfolge im Garten bewundert und durch einen Spalt in der Hecke rüber zu den Nachbarn späht, ist es mit einem Moment vorbei. Der abrupte Abschied hat mich irritiert zurückgelassen, auch wenn es zum Gesamtkonzept des Werkes passt. Mit „Kurt“ hat die Autorin einen besonderen Roman über Liebe, Familie und Trauer geschaffen, der emotional überwältigend zu hören und wahrscheinlich ebenso zu lesen ist. Die Lachmuskeln kommen kaum zur Ruhe, die Tränchen drücken auf die Drüse und um’s Herz wird einen ganz warm, weil dieses Werk ergreifend geschrieben ist.

Roman über Trauer und Trauerbewältigung im typischen Schreibstil von Sarah Kuttner - offen und direkt, mir jedoch zu wenig warmherzig und emotional
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 08.05.2019

Lena und Kurt sind von Berlin gemeinsam nach Oranienburg in Brandenburg gezogen, wo sie sich ein Häuschen gekauft haben. Kurt teilt sich das Sorgerecht mit seiner Expartnerin Jana, mit er einen gemeinsamen Sohn hat. Er möchte näher bei ihm wohnen und ihm die Idylle eines eigenen Zimmers in eine... Lena und Kurt sind von Berlin gemeinsam nach Oranienburg in Brandenburg gezogen, wo sie sich ein Häuschen gekauft haben. Kurt teilt sich das Sorgerecht mit seiner Expartnerin Jana, mit er einen gemeinsamen Sohn hat. Er möchte näher bei ihm wohnen und ihm die Idylle eines eigenen Zimmers in eine Haus mit Garten bieten. Für Lena war der Umzug zwar ein Einschnitt, aber sie liebt Pflanzen und kann sich im Garten verausgaben sowie ihre Arbeit als Journalistin auch von zu Hause ausüben. Im Sommer stirbt der kleine Kurt plötzlich und unerwartet. Der große Kurt trauert und Lena weiß nicht, wie sie ihm helfen kann und hat Angst, dass Kurt ihr entgleitet. Sie ist selbst traurig da ihr der kleine Kurt ans Herz gewachsen ist, ist aber unsicher, ob sie im Gegensatz zu den Blutsverwandten als "Anhängsel" überhaupt das Recht hat, zu trauern. Lenas Situation ist sehr eingängig beschrieben. Ich konnte mich gut in die Ich-Erzählerin hineinversetzen und ihre Unsicherheit im Umgang mit dem tragischen Todesfall und der Trauer nachvollziehen. Verständnis bringt man aber auch für den großen Kurt auf, der sich in seiner Trauer zurückzieht, lieber mit seiner Expartnerin spricht, die exakt das nachfühlen muss, was er fühlt, wenn man ein leibliches Kind ohne Vorwarnung verliert. Er stürzt sich in die Arbeit, um sich abzulenken statt mit Lena zu sprechen. Auch schaffen sie es kaum, gemeinsam zum Friedewald zu gehen, wo der kleine Kurt begraben ist, was noch mehr Distanz zwischen dem Paar schafft. Erst als Lena und Kurt versuchen, gemeinsam mit der Trauer umzugehen, bekommt man ein Gefühl, dafür, dass sie in ihrem Haus in Brandenburg auch ohne den Grund für den Umzug, den kleinen Kurt, glücklich werden könnten. "Kurt" ist ein Roman über Trauer und Trauerbewältigung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im Gegensatz zu den anderen Romane, die ich von Sarah Kuttner gelesen habe, und sie sich im Schreibstil alle ähneln, ist "Kurt" keine Familiengeschichte oder Charakterstudie. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Verlust eines Kindes und dem Umgang damit. Der Roman ist - typisch Kuttner - mit Berliner Schnauze und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, geschrieben. Diesen Schreibstil muss man gerade bei einem emotionalen Thema mögen. Für manchen Leser mag dieser zu locker und flapsig sein, ich empfand ihn - in die Lage von Lena hineinversetzt - sehr authentisch. "Kurt" erhebt nicht den Anspruch eines Sachbuches oder eines Handbuches über Trauer und Trauerarbeit zu sein, hätte für meinen Geschmack aber etwas warmherziger und emotionaler sein können.

I love it
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 29.04.2019

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Diese Neuerscheinung ist mein erstes Buch von Sarah Kuttner und wird sicher nicht das Letzte bleiben..... Da ich mich grösstenteils für die ungekürzte Hörbuchvariante entschieden habe, werde ich zuerst darauf eingehen. Ich muss gestehen, dass ich erst nach dem beenden des Buches, als ich nachgeschaut habe... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Diese Neuerscheinung ist mein erstes Buch von Sarah Kuttner und wird sicher nicht das Letzte bleiben..... Da ich mich grösstenteils für die ungekürzte Hörbuchvariante entschieden habe, werde ich zuerst darauf eingehen. Ich muss gestehen, dass ich erst nach dem beenden des Buches, als ich nachgeschaut habe wer denn die Sprecherin war, begriff, dass es sich um die Autorin selber handelt ;) Zuerst empfand ich ihre Stimme als doch recht gewöhnungsbedürftig, da sie sehr kratzig daherkommt und es sich anhört als wäre die Sprecherin erkältet ;) Mit der Zeit gewöhnte ich mich allerdings daran und je weiter ich hörte umso mehr fand ich die ganze Art ihres Vorlesens als total passend zum Flair der Story. Ich denke entweder mag man den Schreibstil von Sarah Kuttner oder eben nicht.....denn sie schreibt wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Knackig, unkompliziert, humorvoll, alltagssprachlich, offen und ehrlich. Da wird nicht lange um den heissen Brei herumgeschrieben, sondern die Dinge werden beim Namen genannt. Trotzdem habe ich persönlich nie eine Oberflächlichkeit verspürt, im Gegenteil ich fühlte mich emotional sehr angesprochen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und wird aus der Sicht von Lena in der ICH- Perspektive erzählt. Zwar könnte ich jetzt nicht gross beschreiben wie sie aussieht, denn soweit ich mich erinnere wird dies nirgends klar erwähnt,ebenso erhalten wir keine gründliche Charakterstudie. Dennoch hatte ich irgendwie ein Bild vor Augen, Lena wirkte auf mich sehr lebendig und anhand ihrer Dialoge und Handlungen wusste ich auch wie sie " tickte". Ich mochte sie unheimlich gerne und konnte bei vielen ihrer Überlegungen & Sorgen einfach nur nicken. ( obwohl ich noch nie in einer solchen Situation war) Auch ihr Freund Kurt war mir sympathisch, gerade ihr Umgang miteinander fand ich bis auf ein paar wenige Ausnahmen total schön und erstrebenswert. Als Vater kommt er voll locker& kumpelhaft rüber, was natürlich voll cool ist, trotzdem sicher nicht immer von Vorteil für das Kind.... Der kleine Kurt ist total süss und jaaa natürlich habe auch ich ihn sofort in mein Herz geschlossen. Die weiteren Personen, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen sind für den Verlauf der Geschichte solide dargestellt. Wir erhalten als Leser Einblick in eine schwierige Familiensituation, begleiten die Charaktere durch ihren ganz normalen Alltag ( obwohl der Fokus schon vor allem auf dem Leben zu Hause lag!) und erleben wie damit umgegangen wird. Dies alles auf knapp 250 Seiten, man darf also keine umfassende und ausführliche Familiensaga erwarten.... Ich habe bei diesem Buch laut gelacht, mit dem Kopf genickt, mir wurde warm ums Herz, ich verspürte einen Kloss im Hals, habe x wahrhaftige Sätze markiert, fühlte mich unterhalten und dennoch zum nachdenken angeregt. Deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne