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Über Meereshöhe

Roman

Im Jahr 1979 begegnen sich zwei Menschen, die scheinbar nichts miteinander gemein haben, auf einer italienischen Gefängnisinsel: Luisa, eine Bergbäuerin, die ihre fünf Kinder allein großzieht, weil ihr Mann seinen Jähzorn nicht unter Kontrolle hatte, und Paolo, ein ehemaliger Lehrer, der nach wie vor nicht versteht, wie sein einziger Sohn zu einem Terroristen werden konnte.
Beide sind gekommen, um ihre Angehörigen zu besuchen. Luisa hat ihrem Mann Ravioli mitgebracht, damit er sie unter den Mithäftlingen verteilen kann. Paolo hofft darauf, überhaupt wieder eine Beziehung zu seinem Sohn herzustellen. Doch das Wiedersehen verläuft für beide enttäuschend und demütigend. Ein aufkommender Sturm zwingt sie, auf der Insel zu bleiben, und so beginnen sie zu sprechen. Die Bedeutung dieser Begegnung wird ihnen allerdings erst viele Jahre später bewusst werden …
Portrait
Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. Ihr drittes Buch »Alle, außer mir« stand zehn Wochen lang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 14.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8031-2812-6
Verlag Wagenbach
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,2 cm
Gewicht 244 g
Übersetzer Bruno Genzler
Verkaufsrang 14.536
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Sehr spannend und informativ
von einer Kundin/einem Kunden aus Traun am 25.03.2019

Nachdem das Buch zu einer Trilogie gehört, hätte ich vielleicht mit "Eva schläft" beginnen sollen, aber ich denke, es sind in sich abgeschlossene Geschichten. Diese spielt im Milieu von Gefängnisinsassen in einem Hochsicherheitstrakt auf einer italienischen Insel. Ein Thema, mit dem man im Allgemeinen nicht sehr oft konfrontiert wird.... Nachdem das Buch zu einer Trilogie gehört, hätte ich vielleicht mit "Eva schläft" beginnen sollen, aber ich denke, es sind in sich abgeschlossene Geschichten. Diese spielt im Milieu von Gefängnisinsassen in einem Hochsicherheitstrakt auf einer italienischen Insel. Ein Thema, mit dem man im Allgemeinen nicht sehr oft konfrontiert wird. Melandri beschreibt es sehr eindrucksvoll, vor allem von der emotionalen Seite her. Sie beleuchtet ihre Protagonisten in vielen Facetten ihres Lebens. Ein sehr kurzweiliges, emotionales und spannendes Buch.

Nachdenklich geschrieben und absolut empfehlenswert
von ReadingBooks aus Nieder-Olm am 05.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Über Meereshöhe" ist ein Buch über ein nicht alltägliches Thema. Es hat Tiefgang und das Buch kann daher in meinen Augen nicht wirklich als Unterhaltungslektüre bezeichnet werden. Das hätte irgendwie nicht gepasst. Die Geschichte zweier Menschen, die einen Angehörigen im Gefängnis besuchen und sich dabei näher kennenlernen. Das ist nicht... "Über Meereshöhe" ist ein Buch über ein nicht alltägliches Thema. Es hat Tiefgang und das Buch kann daher in meinen Augen nicht wirklich als Unterhaltungslektüre bezeichnet werden. Das hätte irgendwie nicht gepasst. Die Geschichte zweier Menschen, die einen Angehörigen im Gefängnis besuchen und sich dabei näher kennenlernen. Das ist nicht alltäglich und sicherlich nicht einfach. Der Schreibstil passt hervorragend zu dem Thema. Er ist nicht locker leicht, denn auch das Thema ist es nicht. Er ist allerdings auch nicht hochtrabend und extrem kompliziert. Die Mischung aus Tiefgang und fließender Erzählung macht dieses Buch so besonders. Die Protagonisten wurden überlegt angelegt und haben ausreichend Tiefe um die Geschichte tragen zu können. Melandri hat es geschafft aus einer vielleicht alltäglichen Situation, einer Erzählung über Angehörige von Gefängnisinsassen sowie die Insassen selbst etwas Besonderes entstehen zu lassen. Dieses Buch braucht keine Spannung. Es lebt von seiner Geschichte, den Charakteren und dem Schreibstil. Es geht hier nicht darum, dass man das Buch nicht zur Seite legen kann, man will es einfach nicht. Die Geschichte ist fesselnd und nachdenklich - einfach wunderbar und absolut empfehlenswert.