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Island oder Wo die Götter Flipflops tragen

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Die Suche nach seinem Element, nach der richtigen Frequenz, nach einem göttlichen Fingerzeig führt Medi nach Island, one way und zurück. Rätselhafte Träume begleiten ihn auf seiner Reise zu weisen Gletschern, mächtigen Vulkanen, zu einem eigensinnigen Geysir und einer verheißungsvollen Lagune.
Portrait
Sagsöz, Alpan
Alpan Sagsöz ist 1974 geboren und lebt in Köln. Er schreibt Romane für Jugendliche und (junge) Erwachsene.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 156
Erscheinungsdatum 20.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944359-38-0
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,1/12,3/1,5 cm
Gewicht 173 g
Buch (Paperback)
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9,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Island oder wo die Götter Flipflops tragen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 05.06.2019

> Es ist mein erster Roman von diesem Autor. Der Roman erzählt von Medi, einem Jugendlichen, der aufgrund seiner familiären Verhältnisse innerlich gespalten ist. Er ist einerseits ein ganz normaler Heranwachsender mit den altersbedingten Flausen im Kopf, andererseits äußerst empathisch seiner Umwelt und auch Familie gegenüber. ... > Es ist mein erster Roman von diesem Autor. Der Roman erzählt von Medi, einem Jugendlichen, der aufgrund seiner familiären Verhältnisse innerlich gespalten ist. Er ist einerseits ein ganz normaler Heranwachsender mit den altersbedingten Flausen im Kopf, andererseits äußerst empathisch seiner Umwelt und auch Familie gegenüber. Der Autor konzentriert sich sehr auf Medi. Ich empfand eine große Sympathie gegenüber dem Jungen. Zudem gewährt der Autor schöne Einblicke in die Besonderheiten Islands, wohin sich Medi zunächst in einer Art Flucht vor allen familiären Problemen begibt. Island oder wo die Götter Flipflops tragen beinhaltet einerseits eine tragische Familiengeschichte, andererseits die Entführung des Lesers ins märchenhafte Island. Ich mochte die Kombination sehr, da der Perspektivwechsel des jungen Mannes in der fremden Umgebung noch klarer wird. Auch, wie alleine er ist. > Das sehr offene Ende des Romans ist nicht ganz einfach hinzunehmen, lässt einen fast etwas allein, aber auch Räume für eigene Ideen. Ich verrate hier aber nicht zu viel.

Ein sehr bildreicher Weg, um sich selbst wieder ins rechte Lot zubringen
von puppetgirl am 06.01.2019

„Island oder Wo die Götter Flipflops tragen“ ist ja schon ein recht schräger Titel. Aber ich mag Island, da würde ich nämlich gern mal Urlaub machen und wenn Götter Fliflops tragen, dann könnte es doch ganz witzig werden, oder? Medi haut ab, sein Vater hat einen Hirntumor und seine Zwillingsschwester mein plötzlich, dass sie ... „Island oder Wo die Götter Flipflops tragen“ ist ja schon ein recht schräger Titel. Aber ich mag Island, da würde ich nämlich gern mal Urlaub machen und wenn Götter Fliflops tragen, dann könnte es doch ganz witzig werden, oder? Medi haut ab, sein Vater hat einen Hirntumor und seine Zwillingsschwester mein plötzlich, dass sie sich jetzt wieder um ihn kümmern muss. Medi ist damit überfordert, denn seine Mutter ist auch eher auf Selbstfindungstrips, als sich um ihn und seine Schwester zu kümmern und nun vollkommen mit der Situation überfordert. Medi kümmert sich rührend um seine kleine, achtjährige Schwester Lisa. Er liebt sie von ganzem Herzen und doch muss er da weg. So geht es in einer Nacht und Nebel Aktion nach Island. Um über die Runden zu kommen, beginnt er in einer Bar zu jobben. Er vermisst seine kleine Schwester und macht sich auch Gedanken um den Rest der Familie, doch seltsame Träume, geben ihm immer wieder Rätsel auf. So gibt es eben diese Götter in Flipflops, die ihm immer wieder neue Rätsel aufgeben und ihn scheinbar doch irgendwie lenken. Denn nur mit den Elementen kann er seine Frequenz wieder finden, sich ausrichten und wieder klarkommen. Dieses Buch ist definitiv nicht einfach und schon gar nicht mal so nebenbei zu lesen, denn dann geht einfach sehr viel unter. Da viel von Trips und Joints gesprochen wird, war ich am Anfang etwas befremdlich auf dieses Buch gestoßen, aber mit der Zeit verstand ich, so glaube ich jedenfalls, den Sinn dahinter und fand es richtig gut. Dieses Buch arbeitet mit so viel Bildhaftigkeit und so viel Witz, dass ich dieses Thema sehr gut verarbeitet finde. Es ist schräg und wie ich finde, regt es eben dadurch zum Nachdenken an. Nach Island will ich jetzt vielleicht nicht unbedingt dahin, wo die ganzen Touristen sind, aber dennoch ist es definitiv eine Erfahrung und kann einem viel bringen. Begleitet ihr Medi auf seiner Reise durch Island und eventuell zu sich selbst? Ach ja, könnt ihr euch vorstellen, was ein Schamane in Island sucht?

Auf der Suche nach sich selbst
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 13.12.2018

Der Vater unheilbar erkrankt und von der eigenen Schwester aus dem Krankenhaus entführt, die Mutter viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die kleine Schwester kotet wieder ein – für den 16jährigen Medi ist das Leben kein Zuckerschlecken. Da spricht ihn eine Werbung für Island so sehr an, dass er sich spontan zu einem Aufenth... Der Vater unheilbar erkrankt und von der eigenen Schwester aus dem Krankenhaus entführt, die Mutter viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, die kleine Schwester kotet wieder ein – für den 16jährigen Medi ist das Leben kein Zuckerschlecken. Da spricht ihn eine Werbung für Island so sehr an, dass er sich spontan zu einem Aufenthalt dort entscheidet. Am Ort seiner Träume trifft er auf der Suche nach seiner richtigen „Frequenz“ Jesus, mit dem er immer wieder Zwiegespräche führt. Aber auch Island lernt er kennen, mit seinen vielen einzigartigen Attraktionen, und Menschen, die für ihn da sind. Wird ihm der ersehnte Fingerzeig erscheinen, wie sein Leben wieder zur Normalität zurückfinden kann? Das Leben prasselt wirklich hart auf Medi ein, und so ist es verständlich, dass er Zeit für sich braucht. Er findet sie tatsächlich in Island, er findet dort auch die innere Ruhe, die er braucht, um mit den Widernissen des Lebens umgehen zu können. Leider ist er mir während der ganzen Zeit nicht wirklich sympathisch geworden. Das offen gehaltene Ende des Buches hat mir da noch weniger gefallen, und so hat mich das Buch doch recht ratlos hinterlassen: Was genau will es mir sagen? Schade, denn eigentlich ist das Thema der Geschichte nicht schlecht gewählt, und der Autor kann sehr fließend schreiben… Ein bisschen regt das Buch zum Nachdenken auf: Wo soll es hingehen im Leben, wie gehe ich mit Schwierigkeiten um? Doch bei all dem dominieren m.E. die eigentlich tragische Situation von Medi wie auch sein zunehmend egozentrisches Verhalten in der Geschichte. Das, habe ich festgestellt, ist leider nichts für mich. Möge es andere Leser geben, die mit diesem Buch mehr anfangen können…