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Worauf wir hoffen

Roman

Was hält unsere Familien im Innersten zusammen?

Amar hat es sich nicht ausgesucht, einziger Sohn und Stolz der Familie zu sein. Wenn er gegen seine muslimischen Eltern rebelliert, ist es seine ältere Schwester Hadia, die ihn schützt. Bis sie sich fragt: wovor eigentlich? Vor den Möglichkeiten, die sie als junge Frau nicht hat? Nach einem Streit mit dem Vater läuft Amar von zu Hause weg. Und Hadia nimmt nach und nach seinen Platz ein. Drei Jahre später heiratet sie einen Mann ihrer eigenen Wahl: für die Familie die Chance, sich neu zu erfinden. Doch dann kehrt Amar zurück.

Gibt es eine Eifersucht, die verzweifelter ist, als die unter Geschwistern? Müssen wir die Welt unserer Eltern erst akzeptieren, bevor wir uns daraus befreien können?

»›Worauf wir hoffen‹ ist ein strahlend imaginierter, vollendeter Roman über fast alles, was uns etwas bedeutet: Liebe, Familie, Glaube, Freiheit, Reue, Vergebung. Fatima Farheen Mirza ist eine überwältigende neue Stimme.« Anthony Marra

»Fatima Farheen Mirza nimmt Sie mit Haut und Haaren gefangen und tut dies mit einer Dringlichkeit, die Sie einfach zwingt, weiterzulesen. Ich verspreche jedem: Wenn er dieses Buch am Ende zuschlägt, wird er ein anderer sein.« Sarah Jessica Parker

Portrait
Mirza, Fatima Farheen
Fatima Farheen Mirza, 1991 geboren, wuchs in Kalifornien auf. Sie studierte am renommierten Iowa Writers' Workshop und lebt heute in New York.

Hübner, Sabine
Sabine Hübner, aufgewachsen in Stuttgart, lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in München und ist Literaturübersetzerin. Sie hat u. a. Mark Haddon und Michael Frayn übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28176-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 22,9/15,7/3,6 cm
Gewicht 753 g
Originaltitel A Place For Us
Übersetzer Sabine Hübner
Verkaufsrang 13579
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Komplex und realitätsnah

Luka Ewald, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

“Worauf wir hoffen” von Fatima Farheen Mirza ist ein spannender, komplexer Roman über Familie: vom Erwachsenwerden über Eifersucht, Entfremdung, Verlust und Trauer bis hin zu Religion und Rassismus behandelt der Roman viele realitätsnahe Themen ohne dabei überladen zu wirken. In erster Linie ist es ein Roman über Familie: eröffnet wird die Erzählung mit Hadias Hochzeit — sie ist die älteste Tochter der Familie. Durch lange, weit zurückreichende Rückblenden wird dem Leser jedoch hervorragend alles vermittelt, was er über die Familiendynamik wissen sollte, ohne dabei langweilig zu werden. Die Charaktere wirken dabei so komplex und echt, dass es durchgehend eine Freude ist, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Ob es nun um die hart arbeitende Medizinstudentin Hadia, das Problemkind Amar oder ihre Mutter, die ihre Angst vor dem neuen Land beschreibt, geht, es bleibt spannend. Besonders interessant war der Einblick in die indische Kultur und wie die Geschehnisse in Amerika einen Einfluss auf die muslimische Familie haben: so müssen die Töchter Hadia und Huda entscheiden, ob sie ein Kopftuch tragen möchten, die Entscheidung steht ihnen frei — nach dem elften September werden Kopftücher und Bärte jedoch zu einem äußerst sensiblen Thema, um ein Beispiel zu nennen. Klare Empfehlung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
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13
2
0

A place for us
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2019

Ein wundervoller, gefühlvoller, aber überhaupt nicht kitschiger Familienroman! "A place for us", so der Originaltitel. Eine muslimische Migrantenfamilie in Kalifornien, die Eltern sehr dem Glauben und den Traditionen verhaftet, die Kinder zwischen ihnen und dem modernen Leben hin und her gerissen. Nicht alle drei schaffen den Sp... Ein wundervoller, gefühlvoller, aber überhaupt nicht kitschiger Familienroman! "A place for us", so der Originaltitel. Eine muslimische Migrantenfamilie in Kalifornien, die Eltern sehr dem Glauben und den Traditionen verhaftet, die Kinder zwischen ihnen und dem modernen Leben hin und her gerissen. Nicht alle drei schaffen den Spagat gleich gut. Während die Mädchen allenfalls im Stillen rebellieren - und dennoch ihren Weg gehen - sucht Sohn Amar die Konfrontation mit dem Vater. Jeder in der Familie sucht ihn, seinen Platz im Leben, die Eltern hoffen, ihren Kindern möglichst viel von ihren Werten und Überzeugungen weiterzugeben. Sie tun das aus Liebe, aber riskieren, sie zu verletzen, zu vertreiben. Die Geschwister sind sich innig zugetan, und doch brodelt da immer ein wenig Eifersucht und Konkurrenz. Für einen Debütroman sehr ausgereift und klug. Für mich eine wirkliche Entdeckung!

Zeitaktuelles Familiendrama
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 13.05.2019

Die Geschiche erzählt von den zerrüterten Familienverhältnissen einer indischen Familie, die nach Amerika auswandern und dort versucht beide Kulturen miteinander zu verbinden, was nicht immer einfach ist. Die Inderin Laila hat mit Einverständnis ihrer Familie vor Jahrzehnten ihre Heimat verlassen und ist mit ihrem Mann Rafik mac... Die Geschiche erzählt von den zerrüterten Familienverhältnissen einer indischen Familie, die nach Amerika auswandern und dort versucht beide Kulturen miteinander zu verbinden, was nicht immer einfach ist. Die Inderin Laila hat mit Einverständnis ihrer Familie vor Jahrzehnten ihre Heimat verlassen und ist mit ihrem Mann Rafik mach Amerika ausgewandert. Sie bekommen drei Kinder, die Töchter Hadia und Huda die nach den Sitten und Regeln der Familie grossgezogen werden und sittsam alles befolgen und einen Sohn, Amar, der einen Aufstand wagt und das Gleichgewicht der Familie gründlich ins Wanken bringt. Dies führt nich zuletzt zu einem grossen Konflikt und die Familie wird aussernandergerissen. Wir als Leser erfahren im Buch aus Sicht der verschiedenen Familienmitglieder was genau passiert ist und wie es zu diesem Konflikt kam. Wunderschön gelingt es der jungen Fatima Farheen Mirza die Gedanken und Wünsche der eizelnen Familienmitglieder zu beschreiben. Jedoch wäre mit ein kleines Verzeichnis, in dem die wichtigsten vorgekommenen arabischen Wörter erklärt wurden, sehr zu Gunsten, da das Unwissen einige Male für Frustration bei mir gesorgt hatte, es ist nicht selbstverständlich, das jeder diese Begriffe kennt. Dafür gibt es bei mir einen Punkt Abzug, ansonsten habe ich die Autorin sehr ans Herz geschlossen.

Bewegend, aber langatmig
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2019

Die drei Geschwister Hadia, Huda und Amar sind in den USA geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern stammen aus Indien, sie sind gläubige Muslime und ihre Ehe wurde arrangiert. In ihrer neuen Heimat bewegen sie sich fast ausschließlich innerhalb der islamischen Community. Wir begleiten die drei Geschwister von Geburt an bis zum ... Die drei Geschwister Hadia, Huda und Amar sind in den USA geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern stammen aus Indien, sie sind gläubige Muslime und ihre Ehe wurde arrangiert. In ihrer neuen Heimat bewegen sie sich fast ausschließlich innerhalb der islamischen Community. Wir begleiten die drei Geschwister von Geburt an bis zum Erwachsenenalter durch das Buch und in Rückblenden kann man auch die Eltern etwas besser kennenlernen. Das Zerrissensein zwischen zwei unterschiedlichen Lebens- und Wertevorstellungen hat die Autorin sehr bewegend geschildert. Hadia durfte weder Freundinnen zu sich nach Hause einladen, geschweige denn eine Party ihrer Freundin besuchen. Auch die vermeintlich freie Entscheidung, ab neun Jahre ein Kopftuch zu tragen, ist durch die Wünsche der Eltern nicht wirklich eine eigene Entscheidung. Doch während sich die Mädchen arrangieren können und beispielsweise eine arrangierte Ehe verweigern, rebelliert Amar. Die Bedeutung der Familie ist das beherrschende Thema des Buches - mit all ihren guten, aber auch ihren schlechten Seiten. Der unaufgeregte Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, allerdings empfand ich die knapp 500 Seiten deutlich zu lang. Zwischendurch wünschte ich mir, dass das Buch nun doch zu einem Ende kommen solle, dann wiederum fand ich es so interessant, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Dieses Empfinden wechselte sich regelmäßig ab. Der Text besteht aus relativ vielen Fremdwörtern, im religiösen Zusammenhang, bezüglich Kleidung, Speisen usw. Hier wäre ein Glossar im Anhang sehr hilfreich gewesen. Ich habe allerdings ein Leseexemplar gelesen, nachdem viele der Begriffe kursiv geschrieben waren, habe ich die Hoffnung, dass dieses in der endgültigen Version noch angefügt wird. Mein Fazit: ein bewegendes Buch, das aber für mein Empfinden deutliche Überlänge hat. Insgesamt aber lesenswert, es lohnt sich.