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Träume von Freiheit - Flammen am Meer

Roman

Flammen am Meer Band 1

Silke Böschen

(14)
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Beschreibung

An einem sonnigen Wintermorgen 1875 herrscht großer Andrang im Hafen von Bremerhaven. Gleich wird die »Mosel« ablegen. Ihr Ziel: New York. Plötzlich zerreißt ein Knall die Luft. Menschen, Tiere, ganze Fuhrwerke werden durch die Luft geschleudert. Eine Dynamit-Explosion mit vielen Toten und Verletzten. Die »Thomas-Katastrophe« macht weltweit Schlagzeilen. Beim Begräbnis stehen sich zwei Frauen gegenüber. Die eine hat gerade fast ihre gesamte Familie verloren. Die andere ist die Ehefrau des »Dynamit-Teufels«. Beide Frauen beginnen ein neues Leben, bis die eine, Jahre später, unvermittelt in New York vor der Tür der anderen steht …

Silke Böschen wurde in Bremerhaven geboren. Nach einem Zeitungsvolontariat und dem Journalistik-Studium arbeitete sie viele Jahre als Fernseh-Moderatorin in der ARD. Sie war das Gesicht des Politik-Magazins »Kontraste«. Zuvor moderierte sie als zweite Frau überhaupt die »ARD-Sportschau«. Nach Stationen in Berlin und Frankfurt lebt Silke Böschen heute mit ihrer Familie in Hamburg. Sie ist als Fernsehreporterin unterwegs und gibt ihr Wissen als Kommunikations-Trainerin weiter. Für ihren ersten Roman »Träume von Freiheit - Flammen am Meer« recherchierte sie in vielen Archiven: Passagierlisten, die Original-Aufzeichnungen der Detektei Pinkerton aus den USA und zahllose Zeitungsberichte aus dem 19. Jahrhundert ließen sie in diese längst vergangene Welt eintauchen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 439
Erscheinungsdatum 10.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-2464-9
Verlag Gmeiner-Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,7/4 cm
Gewicht 526 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 180224

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Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Die reale Katastrophe in Bremerhaven ist der Auftakt zu dieser akribisch recherchierten Geschichte - leider bleiben die Figuren ein bisschen schablonenhaft. Interessantes Thema!

Kundenbewertungen

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So macht Geschichte Spaß zu lesen
von schafswolke aus Kiel am 12.06.2020

Bremerhaven, 11. Dezember 1875: Die "Mosel" soll in Richtung New York ablegen, die Aufregung ist groß und viele sind gekommen, um ihre Familien zu verabschieden. Doch von einem Moment auf den anderen ändert sich alles, denn eine Explosion sorgt für viele Tote und Verletzte. Die Explosion geht als "Thomas-Katastrophe" in die Ges... Bremerhaven, 11. Dezember 1875: Die "Mosel" soll in Richtung New York ablegen, die Aufregung ist groß und viele sind gekommen, um ihre Familien zu verabschieden. Doch von einem Moment auf den anderen ändert sich alles, denn eine Explosion sorgt für viele Tote und Verletzte. Die Explosion geht als "Thomas-Katastrophe" in die Geschichte ein, zurückbleiben unter anderem Johanne Clausen und die Frau des "Dynamit-Teufels" Cecelia Thomas. Vor dem Buch wusste ich nichts über die Thomas-Katastrophe. Silke Böschen hat diesen Schicksalstag als Grundlage für ihren Roman gewählt und Johanne und Cecelia zu den Hauptfiguren gemacht. Die meisten Figuren hat es dabei wirklich gegeben, ihre Schicksale hat die Autorin verfolgt und in diesem Buch lebendig werden lassen. Durch den angenehmen Schhreibstil bin ich schnell in das Buch gekommen und habe es gerne gelesen. Johanne mochte ich sehr gern, eine Frau, die ihr Leben neu ordnen und meistern muss. Cecelia hingegen wirkt stets ein wenig unterkühlt, da war ich mir nie sicher, wie ich meine Sympathiepunkte verteilen soll. Im Anhang befindet sich ein umfangreiches Personenregister, dadurch wurde mir die Recherche zu dem Buch noch ein wenig mehr verdeutlicht. Ich vergebe ein Lob an die Autorin, denn so macht Geschichte Spaß zu lesen! Ein lesenswerter Roman zur "Thomas-Katastrophe", denn hier wurden Fiktion und Fakten gut zu einem Roman zusammengebracht. Das Ende empfand ich als etwas zu schnell, allerdings tat es meinem Lesevergnügen keinen Abbruch und so gibt es 5 Sterne!

Absolut lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 20.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der 11. Dezember 1875 war ein schwarzer Tag für Bremerhaven. Eine verheerende Dynamit-Explosion am Neuen Hafen forderte 81 Menschenleben, viele andere wurden schwer verletzt. Das Unglück hat unter anderem zwei junge Frauen und ihre Familien getroffen: Johanne Claussen und Cecilia Thomas. Johanne Claussen aus Bremerhaven verlie... Der 11. Dezember 1875 war ein schwarzer Tag für Bremerhaven. Eine verheerende Dynamit-Explosion am Neuen Hafen forderte 81 Menschenleben, viele andere wurden schwer verletzt. Das Unglück hat unter anderem zwei junge Frauen und ihre Familien getroffen: Johanne Claussen und Cecilia Thomas. Johanne Claussen aus Bremerhaven verliert bei dem Unglück fast ihre ganze Familie und die rechte Hand. Zum Glück kann sie ihr kleines Töchterchen Elsie retten. Cecilia Thomas, die Witwe des Attentäters, bleibt mit 4 kleinen Kindern allein. Ab sofort müssen beide Frauen selbst für ihren Unterhalt sorgen und ihr Leben meistern. Mit anschaulichen Bildern der Katastrophe am Neuen Hafen beginnt die Autorin die bewegende Geschichte über das Leben zweier Frauen, die von diesem Unglück betroffen waren. Mit viel Feingefühl erzählt Silke Böschen, wie die 20-jährige Johanne Claussen mit nur einer Hand ihr Leben weiterzuführen versucht. Johannes Trauer um ihren geliebten Ehemann ist unbeschreiblich groß. Ihr einziger Trost ist ihr kleines Töchterchen Elsie, die im Moment des Unglücks nicht mal ein Jahr alt war. Cecilia Thomas hat bisher ein unbeschwertes, verschwenderisches Leben geführt. Die Explosion, die ihr Mann geplant und verursacht hat, verändert ihr Leben total. Ab sofort muss sie selbst für ihre vier kleine Kinder sorgen. Dabei besitzt sie kein Vermögen, nur ein paar Schmuckstücke, die sie für den Start in ein neues Leben einsetzen will. Sie wandert nach Amerika aus, wo sie in New York ein Modegeschäft eröffnet. Trotz dieser schweren Schicksalsschläge geben beide Frauen nicht auf und versuchen mit allen Mitteln ihre Leben in den Griff zu bekommen. Nicht nur die Lebensgeschichte der beiden Protagonisten ist sehr interessant. Die Autorin liefert lebhafte Bilder der damaligen Zeit. Sie führt den Leser durch die bienenfleißige Stadt Bremerhaven des 19. Jahrhunderts, erzählt über die Menschen, die dort lebten und arbeiteten, über Straßen und Geschäfte, über Auswanderer, die durch die Stadt gezogen sind, über den betriebsamen Hafen. Auch über das damalige New York erzählt sie ausführlich. Ich fühlte mich buchstäblich in diese Zeit hineinversetzt, vor meinem inneren Auge sah ich faszinierende Bilder dieser Epoche. Ich kann das Buch nur empfehlen. Die Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht, wurde von der Autorin sorgfältig recherchiert und mit viel Einfühlungsvermögen in einer wunderschönen bildhaften Sprache erzählt. Das Buch „Träume von Freiheit – Flammen am Meer“ ist der erste Band der von der Autorin geplanten Trilogie. Ich bin schon gespannt auf weitere Bücher dieser Reihe.

Bewegender historischer Roman
von leseratte1310 am 07.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die „Mosel“ soll Auswanderer nach New York bringen. Daher sind auf dem Kai von Bremerhaven viele Menschen versammelt, um Abschied zu nehmen. Doch dann gibt es eine gewaltige Explosion mit vielen Toten und Verletzten. Weltweit war diese Thomas-Katastrophe in den Schlagzeilen. Der Täter wollte einen Versicherungsbetrug begehen. Se... Die „Mosel“ soll Auswanderer nach New York bringen. Daher sind auf dem Kai von Bremerhaven viele Menschen versammelt, um Abschied zu nehmen. Doch dann gibt es eine gewaltige Explosion mit vielen Toten und Verletzten. Weltweit war diese Thomas-Katastrophe in den Schlagzeilen. Der Täter wollte einen Versicherungsbetrug begehen. Seine Witwe und eine Frau, die fast ihre ganze Familie verloren hat, begegnen sich bei der Beerdigung. Sie müssen nun ihren eignene Weg gehen und treffen erst Jahre später wieder in New York aufeinander. Die Autorin Silke Böschen verknüpft in ihrem historischen Roman Tatsachen und Fiktion. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und die Geschichte ist von Anfang an packend. Auch die Charaktere sind gut und lebendig beschrieben. Der Täter hat sehr viel Leid über ganz viele Menschen gebracht. Da er Spielschulden hatte, wollte die Versicherungssumme dazu dienen, in aus seinem Schlamassel herauszuholen. Doch nachdem es nicht so gelaufen ist, wie geplant, versuchte er sich selbst zu töten. Doch er überlebte noch eine Weile und hat gestanden. Zurück bleiben seine ahnungslose Frau Cecilia und die Kinder. Die andere Protagonistin ist die junge Johanne, die fast ihre gesamte Familie verlor, und der die rechte Hand amputiert werden musste. Für beide Frauen ist damit ihr Leben zerstört. Während mir Johanne sehr sympathisch war und ich mit ihr gelitten habe, konnte ich mit der Frau des Täters überhaupt nicht warm werden. Cecilia flüchtet nach New York und Johanne hadert mit ihrem Schicksal. Doch irgendwie müssen sie sich durchschlagen. Später steht dann Johanne in New York vor Cecilias Tür. Ich hätte mir gewünscht, dass der Teil nach der erneuten Begegnung etwas ausführlicher beschrieben worden wäre. Trotzdem hat mir dieser Roman gut gefallen. Alles war so gut beschrieben, dass ich in jene Zeit eintauchen und mir alles gut vorstellen konnte. Eine interessante und bewegende Geschichte, die mir schöne Lesestunden beschert hat.

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