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The Electric State

Ein illustrierter Roman

Simon Stålenhag

(10)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Nach einem Drohnenkrieg hat sich Amerika in einen postapokalyptischen Friedhof verwandelt: Wie fremdgesteuert streifen die Menschen durch ein zerfallendes Land. Und während die alte Welt stirbt, erhebt sich etwas Neues aus den Ruinen, das noch keinen Namen hat. Mitten durch das Chaos bahnt sich eine junge Frau mit ihrem Roboter einen Weg nach Westen. Sie will zu ihrem Bruder, der in einem kleinen Nest am Pazifschen Ozean hilflos an das Virtual-Reality-Netz angeschlossen ist, das sich wie eine Seuche ausgebreitet hat und die Menschen versklavt. Sie unternimmt eine einsame Reise durch die Überreste unserer Zivilisation.

Großartig geschrieben, kongenial illustriert

Simon Stålenhag (geboren 1984) ist schwedischer Autor, Künstler und Musiker. Berühmt geworden ist er mit seinen hyperrealistischen Bildern, die oft eine retrofuturistische Variante der schwedischen Landschaft zeigen. Der »Guardian« zählte sein Buch »Tales from the Loop« (neben Kafkas »Der Prozess« und Atwoods »Der Report der Magd«) zu den zehn besten Dystopien.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 23.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70379-1
Verlag Fischer Tor
Maße (L/B/H) 28,4/25,6/2,2 cm
Gewicht 1181 g
Originaltitel Passagen
Abbildungen 69 farbige Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Stefan Pluschkat
Verkaufsrang 129164

Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Wieder einmal wunderschön illustriert! Simon Stålenhag schafft einfach eine unglaubliche spannende Atmosphäre mit ganz eigenem Charme.

Sandra Nonnenmacher, Thalia-Buchhandlung

Hier tritt der Text in den Hintergrund, denn ich bin versunken in den grandiosen Bildern von Simon Stalenhag!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
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Ein bildgewaltiges Meisterwerk
von booksurfer aus Ludwigshafen am 23.02.2020

Bitte nicht den Klappentext lesen!!! Diese Warnung kann ich nicht laut genug aussprechen denn der Klappentext verrät schon viel zu viel und nimmt, dem Ende leider sehr viel von seiner Intensität. Auf dieses Buch war ich wirklich super gespannt. Das eine Geschichte mit Hilfe von Bildern erzählt wird, ist nicht neu und beste... Bitte nicht den Klappentext lesen!!! Diese Warnung kann ich nicht laut genug aussprechen denn der Klappentext verrät schon viel zu viel und nimmt, dem Ende leider sehr viel von seiner Intensität. Auf dieses Buch war ich wirklich super gespannt. Das eine Geschichte mit Hilfe von Bildern erzählt wird, ist nicht neu und bestens bekannt aus Die Entdeckung des Hugo Cabret. Allerdings nicht in diesem Ausmaß wie es bei diesem Buch der Fall ist. Aber worum geht es: Alles begann mit der Entwicklung von Datenbrillen die Menschen in eine virtuelle Realität entführten. Nach einem Drohnen-Krieg ist Amerika total zerstört und die wenigen Menschen, die noch existieren haben, sich in die virtuelle Realität zurückgezogen denn die Maschinen und ihre KI haben die Herrschaft übernommen. Zwischen den Ruinen der alten Welt bahnt sich Miranda zusammen mit ihrem Roboter einen Weg durch diese postapokalyptische Welt, um etwas zu finden, dass ihr Hoffnung auf eine Zukunft gibt. Das Hauptaugenmerk sind in diesem Buch natürlich die Bilder mit deren Hilfe der Autor seine Zukunftsvision zum Leben erweckt. Begleitend dazu erzählt Simon Stalenhag in Textform vom Untergang der Zivilisation und der Herrschaft der Maschinen. Das Zusammenspiel von Bild und Text wird hier auf ein neues Level gehoben und der Autor schafft es eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Simon Stalenhag hat hier eine ganz tolle Welt erschaffen, die leider viel zu oberflächlich gezeichnet wurde. Ich hätte gerne noch viel mehr von dieser Welt erfahren von den Menschen und dem Weg zum Untergang. Über die Datenbrillen und das Unternehmen Sentra das omnipräsent in dieser Welt ist. Der Autor legt seinen Focus aber auf eine andere und nicht minder faszinierende Geschichte nämlich auf die von Miranda und ihrer gehemnisvollen Reise durch das zerstörte Amerika. Man fiebert sofort mit ihr und ihrem Roboter Freund mit da die beiden ein unschlagbar sympathisches Team bilden. Bis kurz vor Schluss weiß man nicht was wirklich hinter der ganzen Geschichte steckt und das Ende überrascht und lässt den Leser verblüfft zurück. Diese Geschichte ist wirklich toll erzählt und ein Kunstwerk für sich. Leider sind die Bilder teilweise etwas zu dunkel geraten so das man wirklich eine gute Beleuchtung braucht, um in den Nachtszenen wirklich alles zu erkennen. Das fand ich etwas schade da das einen immer wieder aus der Welt gerissen hat. The Electric State ist im wahrsten Sinne des Wortes bildgewaltig und erinnert an einen hochwertigen Kinofilm. Die ganze Geschichte erinnert an ein Roadmovie der besonderen Art. Ich hoffe das der Autor diese Welt, in einem zweiten Band, noch weiter beleuchtet und uns noch tiefer in diese dunkle Zukunftsvision mitnimmt. Ich bin noch total begeistert, absolut empfehlenswert!

Kunst im Buchformat
von Selection Books am 20.11.2019

Der illustrierte Roman „The Electric State verbindet postapokalyptische Science Fiction mit faszinierenden retro-futuristischen Kunstwerken. Der schwedische Künstler und Autor Simon Stålenhag ist bekannt für seine hyperrealistischen Bilder. Durch die meisterliche Symbiose aus Schrift und Kunst entsteht ein faszinierendes Leseerl... Der illustrierte Roman „The Electric State verbindet postapokalyptische Science Fiction mit faszinierenden retro-futuristischen Kunstwerken. Der schwedische Künstler und Autor Simon Stålenhag ist bekannt für seine hyperrealistischen Bilder. Durch die meisterliche Symbiose aus Schrift und Kunst entsteht ein faszinierendes Leseerlebnis. „Der Krieg war von Drohnenpiloten ausgetragen und gewonnen worden - von Männern und Frauen in Kontrollräumen fernab der Schlachtfelder, auf denen die Drohnen sieben Jahre lang in einem Strategiespiel gegeneinander antraten. (...) Alle priesen die Technik, die uns vor sinnlosem Blutvergießen bewahrte.“ Zitat aus "The Electric State" von Simon Stålenhag, Seite 3. An diesem Punkt beginnt die Geschichte eines jungen Mädchens und ihres Roboters. Ein Roadtrip durch eine postapokalyptische Welt, zum Leben erweckt durch die beeindruckend realistischen Bilder des Autors. Simon Stålenhag entwirft die Version einer alternativen Vergangenheit, in der unsere Gesellschaft in den Abgrund gestürzt ist. Hingegen der ersten Annahme, basierend auf dem kurzen Prolog, ist die Zerstörung der Welt nicht Folge von Krieg und Gewalt. Vielmehr ist der Beinahe-Untergang der Menschheit auf den gewaltigen technischen Fortschritt zurückzuführen. „Wann hatte es eigentlich begonnen? Ich weiß es nicht mehr. Anfangs war es eine stinknormale Freizeitbeschäftigung, glaub ich. So wie Fernsehen. Manchmal sahen sie fern und manchmal setzten sie sich die Neurohelme auf. Mir war das scheißegal. (...) Sie waren völlig weggetreten, und einmal machten wir uns einen Spaß daraus, sie zu verkleiden.“ Zitat aus "The Electric State" von Simon Stålenhag, Seite 49. Die Zerstörung der Menschheit kam leise und schleichend. Die Folgen eines Krieges hätten kaum verheerender sein können als die virtuelle Gefahr. Simon Stålenhag zeichnet düstere Szenen, die den Leser erschüttern. Der Roman schwankt zwischen Genie und Wahnsinn. Die Geschichte ist einerseits intelligent und faszinierend, verliert sich aber streckenweise in sprunghaften Absätzen. Das Gesamtkonzept der Story ist schwer zu fassen, da der Aufbau der Geschichte nicht chronologisch angeordnet ist und einige Ereignisse sehr strange wirken. Die fotorealistischen Bilder erschaffen hingegen eine ebenso beeindruckende wie überzeugende Kulisse, wodurch Simon Stålenhag keine Angst vor dem Bruch der üblichen Normen haben muss. Vor allem da Charaktere, Handlung und Kunstwerke auf brillante Weise zusammenwirken. Simon Stålenhag gibt dem Leser nicht einen Augenblick lang das Gefühl, einer erfundenen Geschichte zu folgen. Gebannt folgt man dem jungen Mädchen und ihrem Roboter durch die postapokalyptische Welt. Staubige Wüstenlandschaften, Skelette mit Neurohelmen, verlassene Fahrzeuge und beängstigende Relikte einer einst mächtigen technologischen Welt pflastern den Weg des ungleichen Paares. Dieses faszinierende Werk wird lediglich durch einen Wermutstropfen getrübt: Das Word-Building kann leider nicht mit dem Rest des Kunstwerkes mithalten. Abgesehen davon ist „The Electric State“ ein wahres Gesamtkunstwerk, das mit düsteren Szenen und atemberaubend realistischen Bildern überzeugt.

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