Sorge dich nicht, stirb!

Kommissar Bröhmann optimiert sich

Bröhmann ermittelt Band 6

Dietrich Faber

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Beschreibung

Vieles ist wie früher und doch ist alles anders. Kommissar Henning Bröhmann ist zurück bei der Polizei im beschaulichen Vogelsberg. Aber diesmal so richtig! War er früher Kommissar Unmotiviert, will Henning seine Aufgaben nun so perfekt erfüllen, dass es schon wieder zum Problem wird. Da passt es nicht im Geringsten, dass seine Mutter langsam dement und er selbst - fast noch schlimmer - 50 wird.
Dann geschieht ein Mord in einem ganzheitlich arbeitenden Coaching-Achtsamkeits-Motivations-Power-
Balance-Institut und Henning gerät plötzlich selbst in die verführerischen Fänge grenzenloser Selbstoptimierung. Kommissar Bröhmann ermittelt, macht dabei vieles richtig - und einiges richtig falsch.

Für seinen neuen und zugleich letzten Bröhmann-Krimi hat Dietrich Faber eine Menge Ideen zu einem feinen Plot verwoben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00099-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/2,5 cm
Gewicht 301 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 58706

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Faberhafter Krimi

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Henning ist nun doch wieder bei der Polizei. Kann das gut gehen? Und Henning wird 50. Welche Auswirkungen das wohl hat? Wird hier nicht verraten, sonst ist der Spaß verdorben. Und Spaß macht auch der neue Krimi von Dietrich Faber, wenngleich gegen Ende auch etwas Wehmut mitschwingt, denn dies könnte der letzte Fall (bitte nicht!) für den Ermittler aus dem Vogelberg sein. Wir wollen es nicht hoffen, denn man möchte z.B. schon noch wissen, was mit Berlusconi, Erdogan, Putin, ja, und was mit Trump passieren wird (Sie verstehen den Zusammenhang nicht? Bitte alle Bröhmann-Krimis lesen!). Fazit: „Sorge dich nicht, stirb!“ ist wieder vergnüglich spannende, lustige, auch nachdenklich machende Lektüre, der man den kritischen Kabarettisten-blick immer wieder anmerkt. Lieber Dietrich Faber: Bitte nicht aufhören!

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Sorge dich nicht, stirb!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.12.2019

Ich habe mit dem Abschlußband von Bröhmanns Polizei-Karriere begonnen, bin aber auch ohne Vorkenntnisse gut in die Geschichte reingekommen. Meine Eltern haben den Autor schon live bei Lesungen erlebt, kennen die Hörbücher und haben mir die Reihe empfohlen. Ich bin in der Nachbargemeinde von Bad Salzhausens Kernstadt aufgewachsen... Ich habe mit dem Abschlußband von Bröhmanns Polizei-Karriere begonnen, bin aber auch ohne Vorkenntnisse gut in die Geschichte reingekommen. Meine Eltern haben den Autor schon live bei Lesungen erlebt, kennen die Hörbücher und haben mir die Reihe empfohlen. Ich bin in der Nachbargemeinde von Bad Salzhausens Kernstadt aufgewachsen, kenne also die Gegend und kann mich mit den Orten und Gepflogenheiten identifizieren. Man hat als Leser den Eindruck, es gäbe gewisse Vorurteile gegenüber Vogelsberger Be-/An-/Einwohnern - ich muss gestehen, ich mußte des öfteren herzhaft lachen, was Bröhmann und Konsorten so von sich geben. Manni mit seiner hessischen Schnauze ist schon ein Unikat, ebenso Ulf und natürlich "die Hessi". Schön, wenn man als Oberhesse weiß, was gemeint ist, da haben wir klaren Heim- bzw. Sprachvorteil. Den 50. Geburtstag hätte ich gerne besucht, aber bitte mit normalen Sitzmöbeln... Das "ETPD-Institut" erinnerte mich ständig an etepetete, warum, weiß ich nicht, es liest sich einfach so. Die Institutsleitung ist ja völlig gechillt, jeder Atemzug und jede Bewegung wird genauestens durchdacht, damit der BÄNG nicht ausbleibt. Ich fühlte mich wie in einer Realityshow, die auf dem spirituellen Trip und irgendwie vom Weg abgekommen ist. Ich vergebe 4 Sterne für diesen Kriminalroman mit owwerhessisch Gebabbel. Ob die Morde, Motive, Täter und alles aussenrum wirklich hundertprozentig nachvollziehbar sind, mag dahingestellt sein, aber das Buch lässt sich so toll lesen, man kann es nicht aus der Hand legen. Bröhmanns Familie gibt ihr Bestes: sie benimmt sich wie eine ganz normale Familie, die einen kranken Hund, eine dement werdende Oma, einen Vater in der Midlifecrisis und eine Mutter, die auch ihre Geheimnisse hat.

Die große Abschiedsshow
von hasirasi2 aus Dresden am 27.09.2019

Noch 24 Tage bis zu Kommissar Henning Bröhmanns 50. Geburtstag, noch 23 bis zur großen Party, schließlich will er ganz cool reinfeiern. „Ich bin wieder zurück. Nicht nur in Bad Salzhausen, sondern auch bei der Polizei.“ (S. 11) Ja, Bröhmann ist wieder im Dienst und motivierter als je zuvor. Darum reißt er auch den Todesfall im C... Noch 24 Tage bis zu Kommissar Henning Bröhmanns 50. Geburtstag, noch 23 bis zur großen Party, schließlich will er ganz cool reinfeiern. „Ich bin wieder zurück. Nicht nur in Bad Salzhausen, sondern auch bei der Polizei.“ (S. 11) Ja, Bröhmann ist wieder im Dienst und motivierter als je zuvor. Darum reißt er auch den Todesfall im Coaching- und Beratungs-Institut an sich. Einer der Besitzer treibt tot im Pool, Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen. Henning stürzt sich voller Elan und im Alleingang in die Ermittlungen, sein Chef ist nicht begeistert. Doch er will Daria, eine junge Trainerin des Instituts, unbedingt beeindrucken – schließlich findet die ihn „interessant“, hört ihm zu und gibt ihm Tipps, sich zu optimieren. Dass sie ihm nur teure Kurse verkaufen will, wie ihm seine Frau auf den Kopf zusagt, will er nicht wahrhaben. „Nur weil ich ein paar ... Ansätze dieser Leute ganz interessant finde, verliere ich doch nicht gleich die Distanz.“ (S. 147) Dietrich Faber hat mit „Sorge dich nicht, stirb!“ einen würdigen Abschluss der Reihe um den (Ex-)Kommissar Henning Bröhmann geschafft. Der 50. Geburtstag seines Protagonisten ist die perfekte Bühne, um noch mal alle wichtigen Personen auftreten zu lassen – bei Manni und Hessi im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht zu lesen, wie Henning den Fall immer mehr aus den Augen verliert und dafür Schnupperstunden im Institut belegt, weil Daria ihn manipuliert. Dafür sehe ich Dietrich Faber auch nach, dass der Kriminalfall an sich etwas wenig Raum einnimmt und die Spannung erst zum Ende aufkommt. Fabers Humor ist genau meine Kragenweite. Die Geburtstagsparty und alles, was dabei anders läuft als geplant hat man garantiert schon mal so oder ähnlich erlebt, da bleibt kaum ein Auge trocken. „Soll man zu einem runden Geburtstag nur die Leute einladen, die man mag, oder auch die Verwandtschaft?“ (S. 6) Zudem nimmt er sich am Ende des Buches als Autor auch selbst auf die Schippe. Mein Fazit: Manipulativ, lustig, traurig – der perfekte Abschied.


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