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Deceptive City (Band 2): Verraten

Stefanie Scheurich

(6)
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Beschreibung

Mitchells und Thyas Leben wird nie wieder dasselbe sein.
Während Mitchell mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zu kämpfen hat, sieht sich Thya mit der harten Realität außerhalb der Stadt konfrontiert. Sie muss feststellen, dass sie bisher in einer Traumblase gelebt hat, die nun geplatzt ist. Und auch Mitchell weiß nicht mehr, wem er eigentlich vertrauen kann. Gerade als er droht, all seine Hoffnung zu verlieren, taucht ausgerechnet der eine Mensch auf, der nicht mehr am Leben sein sollte, und bringt eine grausame Wahrheit ans Licht.

Stefanie Scheurich wurde 1997 in Esslingen am Neckar geboren. Durch Reihen wie ›Harry Potter‹ und ›Gregor‹ entdeckte sie ihre Leidenschaft für Bücher und schon bald mussten eigene Geschichten auf Papier gebannt werden. Erst nach dem Abitur begann sie allerdings, sich aktiv dem Schreiben von Romanen zu widmen, und veröffentlichte 2016 ihre ersten Geschichten.
Sie lebt zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Stadtteil von Esslingen, besucht regelmäßig den Ballettunterricht und widmet sich nebenbei ihrem Studium.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 440
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 12.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03896-055-3
Verlag Sternensand Verlag
Maße (L/B/H) 20,2/13,2/3,7 cm
Gewicht 512 g

Buchhändler-Empfehlungen

Isabel Rott, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Flucht, Familie, Angst, Freunde, Tod... In diesem Buch bekommt man alles zugleich geboten. Das Ende ist sehr unerwartet!

Kundenbewertungen

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gelungene und zu empfehlende Fortsetzung
von Beate am 08.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nachdem ich Band 1 und Sanni aus der Deceptive City-Welt von Stefanie Scheurich gelesen hatte, stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall weiterlesen möchte. Bisher hatte ich eine tolle Lesezeit in der von ihr erschaffenen Welt und so war ich gespannt, ob es genauso spannend und packend weitergeht. Und ja, das tut es. Ich flog... Nachdem ich Band 1 und Sanni aus der Deceptive City-Welt von Stefanie Scheurich gelesen hatte, stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall weiterlesen möchte. Bisher hatte ich eine tolle Lesezeit in der von ihr erschaffenen Welt und so war ich gespannt, ob es genauso spannend und packend weitergeht. Und ja, das tut es. Ich flog nur so durch die Seiten und war fasziniert und gleichermaßen schockiert von der einerseits anscheinend so perfekten Welt und andererseits, dem Elend, in dem die Menschen leben müssen. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen, dabei recht bildhaft und weist ein angenehmes Erzähltempo auf. Da dies ein Jugendbuch ist, ist der jugendliche Stil genau richtig und kann aber auch Erwachsene in seinen Bann ziehen. Erzählt wird wieder in der Ich-Form, wobei die Sicht immer wechselt. Da aber über jedem Kapitel steht, welcher Charakter uns an seinen Gefühlen und Gedanken teilhaben lässt, bestand für mich keine Verwechslungsgefahr. Ich war eher nur noch mehr gebannt, weil ich natürlich bei jedem wissen wollte, wie die Geschichte nun weitergeht. Ausgearbeitet sind die Protagonisten authentisch und sympathisch. Auch die Scheusale besitzen einen einnehmenden Charme, so dass ich zu allen eine gute Verbindung aufbauen und mit ihnen fiebern konnte. Auch das Cover gefällt mir wieder gut. Es passt definitiv zum ersten Band, so dass hier ein Wiedererkennungswert auf jeden Fall gegeben ist. Den Klappentext habe ich mir ehrlich gesagt gar nicht durchgelesen, finde ihn aber gelungen. Ich kann die Deceptive City Trilogie schon jetzt empfehlen, auch wenn ich den dritten Teil noch nicht kenne. Die Welt fasziniert mich einfach und so hatte ich eine tolle Lesezeit. Ich vergebe volle fünf Sterne.

Wer entscheidet, was perfekt bedeutet?
von Jenny von Seductive Books am 12.07.2019

Meine Meinung “»Sie sind kein schlechter Mensch, weil Sie nicht hinsehen wollen. Niemand möchte das, niemand möchte sich für die unerfreuliche Seite unserer Gesellschaft interessieren.” (Deceptive City: Verraten, 33%) Das Cover ist dem ersten Band sehr ähnlich und die beiden passen perfekt zusammen. Mir gefällt die graue u... Meine Meinung “»Sie sind kein schlechter Mensch, weil Sie nicht hinsehen wollen. Niemand möchte das, niemand möchte sich für die unerfreuliche Seite unserer Gesellschaft interessieren.” (Deceptive City: Verraten, 33%) Das Cover ist dem ersten Band sehr ähnlich und die beiden passen perfekt zusammen. Mir gefällt die graue und düstere Gestaltung richtig gut und finde das sie die Atmosphäre im Buch wunderbar widerspiegelt. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Ich finde es wirklich toll, wie sie die vielen kleinen Botschaften und Anregungen an unsere Gesellschaft in die Geschichte einbaut. Sie stellt so viele indirekte Fragen, welche den Leser sehr zum Nachdenken anregen. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von unterschiedlichen Protagonisten erzählt. In diesem Band tauchen wir noch mehr in die Tiefe der Charaktere ein, so bekommen zum Beispiel auch Theo und Sanni mehr Aufmerksamkeit und ihre eigenen Kapitel. Aber natürlich sind auch Mitchel und Thya wieder mit dabei. Für Thya wird das Leben nicht einfacher, denn sie muss sich an den Gedanken gewöhnen, dass sie nicht mehr in die perfekte Welt passt. Dabei wird sich auch Mitchells Welt auf den Kopf stellen. Ich finde es richtig klasse, wie die Autorin mit den vielen Charakteren umgeht und alle auch ihre Tiefe behalten. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass man nur so von Charakteren erschlagen wird, sondern sie fügen sich alle wirklich toll in die Geschichte ein. “Man verliebt sich nicht in den Menschen, dem man gegenübersteht. Man verliebt sich in seine eigene Vorstellung von ihm.” (Deceptive City: Verraten, 54%) Ich bin immer wieder von der Art zu schreiben begeistert, denn Deceptive City ist keine rasante, explosive Dystopie, die dich sofort mitreißt. Denn sie schreit innerlich sehr laut und ist doch auf den ersten Blick ruhiger gehalten. Die Autorin setzt sich mit vielen gesellschaftskritischen Themen auseinander, die sich toll in die Story miteinfinden. Was heißt Perfektion? Wie weit darf ich für Perfektion gehen? Wer hat die Schattenseiten zu tragen? Denn wo Licht ist, ist auch Dunkelheit. Mit diesen Themen und noch so viel mehr, werde ich als Leser konfrontiert. Außerdem sind wie oben schon beschrieben, besitzen die Charakteren eine tolle Tiefe, die der Geschichte Leben einhaucht. Zudem ist die Handlung auch richtig spannend gewählt und es werden einige Geheimnisse aufgedeckt. Richtig gemein ist das Ende. Ich habe nur gedacht, nein so lässt sie das Buch doch nicht wirklich enden und habe erstmal nach fehlenden Seiten gesucht. Aber nein, so warte ich jetzt gespannt auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten ihn in den Händen zu halten. Mein Fazit Deceptive City: Verraten ist spannend, tiefgründig und absolut lesenswert. Es werden neue Intrigen gesponnen, einige Geheimnisse gelüftet und weiterhin verleitet uns die Autorin immer wieder Fragen zu stellen. Sich mit uns selber und der Gesellschaft auseinander zusetzten. Für mich ist die Geschichte wirklich großartig und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

Gelungene Fortsetzung mit kleinem Spannungsmangel.
von Michele Linzel aus Hannover am 12.07.2019

Meinung: Ein geteiltes Land. Freude und Leid, nah beieinander. Perfektion und Fehlerhaftigkeit. Susi, Thya, Mitchell, Nicole, Theo. Fünf Protagonisten, ein Verrat und das Leben, wie sie es kennen, bricht auseinander. Gerade eben noch hat Mitchell sein eigenes riskiert, um für seine kranke Mutter zu sorgen. Jetzt scheint all... Meinung: Ein geteiltes Land. Freude und Leid, nah beieinander. Perfektion und Fehlerhaftigkeit. Susi, Thya, Mitchell, Nicole, Theo. Fünf Protagonisten, ein Verrat und das Leben, wie sie es kennen, bricht auseinander. Gerade eben noch hat Mitchell sein eigenes riskiert, um für seine kranke Mutter zu sorgen. Jetzt scheint alles umsonst gewesen zu sein. Es ist schwer diese Rezension zu schreiben, ohne zu spoilern - weil in Deceptive City so viele Linien, Handlungsstränge, zusammen laufen und sich überschneiden, damit es ein großes Ganzes ergibt. Deswegen erstmal das Grundlegende: Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Ich habe selten Sätze gelesen, die so... so formvollendet zu Papier gebracht worden sind. Versteht mich nicht falsch, es ist nicht hochgestochen oder verschachtelt geschrieben, sondern ja, ich weiß nicht. Im geschmackstechnischen Bereich würde man es umami nennen. Wohlschmeckend. Oder aber auch „von allem ein bisschen“. Ich möchte nicht sagen, dass es perfekt ist - aber die Geschichte geht, nur von den Worten und vom Aufbau her, runter wie Öl. So viel dazu. Vier der fünf Charaktere, die im zweiten Band eine Rolle spielen, kennt man bereits aus dem Auftakt. Die fünfte Sicht - ebenfalls in der Ich Perspektive verfasst, gibt dem Leser einen Einblick in die Vergangenheit. In die Spaltung der Stadt, die gefühlt schon immer bestand. Wie zwei Seiten einer Medaille. Hell und dunkel. Sauber und dreckig. Und auch diese Sichtweise ist, ebenso wie die anderen, unglaublich ergreifend und packend erzählt. Mit Gefühlen weiß die Autorin umzugehen, wie keine zweite. Die Atmosphäre dieser Dystopie, vor allem in Bezug auf „Verrat“ lässt sich nur als bedrückend beschreiben. Bis kurz vor Schluss wusste ich nur, dass „die Stadt“ existiert und dass es ein Leben außerhalb der Mauern gibt und dass das keinesfalls gerecht ist. Ich wusste nicht wieso und worauf das Ganze hinausläuft, auch wenn ich Mitchells Reise und Thyas Abenteuer in die „Draußenwelt“ natürlich sehr gern verfolgt habe. Aber ich habe mich auch immer wieder gefragt „Wozu das alles? Was ist das Ziel?“ - dieses Nichtwissen oder Nichtahnen hat die Lesefreude ein wenig gedämpft. Ich verstehe die Notwendigkeit, dass die Geschichte sich in diesem Tempo entwickeln muss und es gab auch einige Überraschungen, Begebenheiten, die man so nicht erwartet hat. Ehrlich, ich liebe es, wenn ich die Entwicklung der Charaktere hautnah miterleben kann, nachempfinde, durch welche Höhen und Tiefen sie gehen müssen, aber an dieser Stelle ist mir Band 2 dann, genau wie Band 1, doch zu ruhig gewesen. Die Handlung spielt abwechselnd in der sauberen, überwachten Stadt und in den heruntergekommenen Außenbezirken in denen Mitchell aufgewachsen ist. Man bekommt einen groben Überblick über die Struktur innerhalb und außerhalb - die Regeln, die existieren und draußen nicht gelten. Während Mitchell, Thya und Nicole im ersten Band noch nah beieinander waren, muss sich jeder in der Fortsetzung seinem eigenen Gefahrenpool stellen. Thya ihren Ängsten, Mitchell seiner Vergangenheit und Nicole ist scheinbar wie vom Erdboden verschluckt. Auch Theo und Susi spielen wieder eine große Rolle. Susi, weil sie einen Plan gefasst und Theo, weil er seinen Mut gefunden hat. Wo sich die oberen drei Stränge voneinander wegbewegen, gehen Susi und Theo aufeinander zu. Das einzige Problem an dieser Sache - und auch der einzige Punkt, an dem die Emotionalität der Autorin für mich nicht funktioniert - sind Theos Gefühle, die ich ihm zu fast keinem Zeitpunkt abgekauft habe. Leider. Fazit: Der zweite Band der Deceptive City Reihe knüpft nahtlos an den Vorgänger an. In Sachen emotionaler Entwicklung und dem Spiel mit den Gefühlen der Leser, sowie der Protagonisten, macht der Autorin so schnell keiner etwas vor. Auch der Grundstein der Geschichte ist nach wie vor eine geniale Idee. Ich mag diese langsame Art des Erzählens, weil man viele Details mitbekommt, die alles noch lebendiger machen... allerdings fehlt mir noch immer ein Großteil an Spannung und Momenten, die einem das Herz aus der Brust reißen und für die Ewigkeit sind. Das Ende jedoch war schon mal ein guter Anfang. Bewertung: (4/5)


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