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Wenn Schmetterlinge fliegen lernen

Astrid Töpfner

(21)
Buch (Taschenbuch)
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9,81
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Beschreibung


Ein Roman über den Mut, die Flügel auszubreiten, um fliegen zu lernen.

»Wozu brauchst du den Schmetterling überhaupt?«

»Um den Kokon aufzubrechen.«

Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat.

Unerwartet erhält sie einen Anruf des früheren Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Fragen zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren verdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten?

Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen – und fliegen zu lernen.


Astrid Töpfner wurde 1978 in der Schweiz geboren, als Tochter eines Österreichers und einer Dänin. Kaum konnte sie lesen, verfiel sie der Magie des geschriebenen Wortes und begann wenig später, ihre eigene Fantasie aufs Papier zu bringen.

Nach ihrer Ausbildung zur Tourismusfachfrau zog es sie in die weite Welt; sie lebte auf den Kanaren, in Mexiko und Los Angeles, bevor die Liebe sie nach Spanien zog. Dort wohnt sie seit 2005 mit ihrem Mann und zwei Söhnen. Bei Tinte & Feder erschienen ihre Romane »Wie Nebel in der Sonne« und »Wenn Schmetterlinge fliegen lernen«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 10.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-496-70124-1
Verlag Tinte & Feder
Maße (L/B/H) 18,6/12,6/2,5 cm
Gewicht 318 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
15
5
1
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Sehr berührend und schön zu lesen.
von einer Kundin/einem Kunden aus Altomünster am 07.09.2020

„Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ ist ein sehr berührender Roman über Mut, Liebe und die Kraft, Abschied zu nehmen. Das Cover gefällt mir total gut und es passt zur Geschichte, genauso wie der Titel. Astrid Töpfner hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, denn sie beschreibt Landschaften so toll und findet immer genau di... „Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ ist ein sehr berührender Roman über Mut, Liebe und die Kraft, Abschied zu nehmen. Das Cover gefällt mir total gut und es passt zur Geschichte, genauso wie der Titel. Astrid Töpfner hat einen unglaublich angenehmen Schreibstil, denn sie beschreibt Landschaften so toll und findet immer genau die richtigen Worte. Dadurch bin ich gut durch das Buch gekommen, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe. Das liegt aber einfach daran, dass Olivia`s Geschichte nichts für zwischendurch ist, sondern es ist eine, die einen zum Nachdenken über das Leben und die Welt anregt. Die Handlung im Buch war schön, zwischendurch gab es meiner Meinung nach aber ein paar Längen, bei denen ich zwischendurch das Buch auch mal für ein paar Stunden zur Seite gelegt habe weil ich einfach nicht voran gekommen bin. Daher gibt es von mir einen Stern weniger. Dafür haben mir aber die Charaktere umso besser gefallen. Sie alle hatten unterschiedliche, besondere Eigenschaften und es war toll, sie näher kennenzulernen. Am besten hat mir Olivia gefallen denn sie hatte eine schwere Kindheit und ist trotzdem wieder aufgestanden, noch stärker als zuvor. Aber auch Tom mochte ich sehr gerne weil er Olivia immer unterstützt hat und ein sehr bodenständiger, sympathischer Mensch ist. Im Buch gab es auch noch eine wirklich sehr spannende, unvorhersehbare Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hätte. Das Ende war wunderschön und hat mich sehr berührt. Schlussendlich kann ich euch das Buch wirklich sehr empfehlen, es ist eine Geschichte die einem nicht mehr aus dem Kopf geht.

Freundschaft, Familie und Intrigen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 11.07.2020

Olivia hat ein Problem, sie möchte sich mit ihrer in der Schweiz lebenden Oma versöhnen, doch diese ist abweisend. Als ihre Eltern starben lebte sie bei ihrem Großeltern und die waren streng. Doch ihre Freundin Rashida versucht sie dazu zu bringen ihre Oma zu treffen.. Macht sie das.. Lest selber. Das Buch ist das erste Buch der... Olivia hat ein Problem, sie möchte sich mit ihrer in der Schweiz lebenden Oma versöhnen, doch diese ist abweisend. Als ihre Eltern starben lebte sie bei ihrem Großeltern und die waren streng. Doch ihre Freundin Rashida versucht sie dazu zu bringen ihre Oma zu treffen.. Macht sie das.. Lest selber. Das Buch ist das erste Buch der Autorin, welches ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde lesen durfte. Der Schreibstil ist gut, der Inhalt der Geschichte fand ich auch gut, allerdings hat sich das Lesen an manchen Stellen gezogen. Deshalb bekommt das Buch nur drei Sterne von mir. Es ist im Herbst 2019 erschienen umfasst 20 Kapitel auf 287 Seiten. Die Rezension hat meine Frau K. Schmale erstellt.

Wenn nicht nur Schmetterlinge sondern auch die Protagonistin beginnt mutig zu sein und die Autorin dir diesen Weg gekonnt zu schildern weiß, erhältst du ein außergewöhnliches Buch.
von Nikola am 09.06.2020

Traust du dich die Flügel auszubreiten und dich dem zu stellen, das noch kommen mag? Olivia reist zurück nach Zürich. Ein Ort, den sie gerne gemieden hätte, wäre ihre Großmutter nicht an Alzheimer erkrankt. Ein Ort, der sie mit der Vergangenheit konfrontieren könnte, die sie bis heute verdrängt. Plötzlich taucht auch noch A... Traust du dich die Flügel auszubreiten und dich dem zu stellen, das noch kommen mag? Olivia reist zurück nach Zürich. Ein Ort, den sie gerne gemieden hätte, wäre ihre Großmutter nicht an Alzheimer erkrankt. Ein Ort, der sie mit der Vergangenheit konfrontieren könnte, die sie bis heute verdrängt. Plötzlich taucht auch noch André Edelmann auf und scheint seinem Namen alle Ehre zu machen, denn er drängt sie nicht, sondern versucht ihr zu helfen, zu erfahren, was damals passiert ist und was es mit dem Schmetterling auf sich hat. Zudem ist da noch Tom, ihre Jugendliebe, mit dem sie immer noch etwas zu verbinden scheint, das andere nicht unbedingt verstehen können. Damit nicht genug, wird manches komplizierter als gedacht, anderes entpuppt sich als Trugschluss, denn nur eins scheint die Wahrheit offenbaren zu können, die Erinnerung an das Ereignis vor zehn Jahren. Olivia wirkt von Anfang an etwas unnahbar und verdeutlicht bereits auf den ersten Seiten, dass sie ein schweres Päckchen zu tragen hat. Ihr Verhältnis zu anderen Menschen ist schwierig. Lediglich mit Tom und irgendwie auch André Edelmann scheint sie auskommen zu können und ersterer hilft ihr dabei, aufzutauen. Es hat wirklich Spaß gemacht, Olivia zu begleiten, denn neben ihrer Trauer, ihrer ungewissen Vergangenheit und den für sie oft unangenehmen Situationen wirkt sie keineswegs weinerlich, sondern eher verschlossen, zutiefst verletzt. Auch ihre sich anbahnenden Gefühle zu Tom entdeckt sie auf ganz eigene Weise. Ihre Großmutter wirkt auf den Leser sehr unsympathisch, was einen Olivia nur noch mehr verstehen lässt. So manchmal fragt man sich, wohin diese Geschichte noch führen wird, was passieren soll. Erst so nach und nach entdeckt man, was wirklich los ist und das manches eben doch anders ist als gedacht. Ein-zwei schrullige Charaktere, wie beispielsweise Toms Schwester, und auch die Großmutter, die im Laufe der Geschichte anders wahrgenommen werden kann und deren Erkrankung auf bedachte und sehr nachvollziehbare Weise geschildert wird, gehören dazu. Viele Fragezeichen werden so am Ende des Buches ausradiert werden können und ein Ende entsteht, mit dem man so nicht rechnet. Der Klappentext führt mehrere Ereignisse und so erlebt der Leser immer wieder neues zu den verschiedenen Handlungssträngen, nur um am Ende einen, den einzig wahren, verfolgen zu können. Die Autorin liefert dies alles mit einem atmosphärischen Schreibstil, der eine ganz eigene Stimmung entstehen lässt. Romantik, Spannung, Drama, aber auch Witz vereinen sich und beflügeln diese Geschichte. Da liegt es nur noch an Olivia, diese Flügel auch auszubreiten. Olivias Entwicklung war etwas ganz Besonderes für mich, wie der Schmetterling auch. Für diese vielschichtige Geschichte vergebe ich so nichts anderes als 5/5 Sternen, oder gar Schmetterlingen? ;)

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